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Mama rastet aus

Manchmal bin ich eine echte Niete als Mama …

Gibt es sie wirklich diese Mütter, die stundenlang mit einer Seelenruhe am Bett ihrer Kleinen sitzen und die totale Selbstaufgabe leben und lieben? Denen es egal ist, ob sie abends auch mal kurz Zeit für sich haben oder nicht? Mir nämlich nicht. Ich brauche ab und an mal einen Feierabend! Jawohl! Und das wenn es geht nicht erst nach 1,5 bis 2 Stunden wahlweise Jammern, Weinen oder Knöttern … Bin ich jetzt eine Rabenmutter?

Aber alles auf Anfang. Wie komme ich da überhaupt drauf?

Heute war eigentlich ein sehr schöner Tag. Wenn auch sehr wechselhaft, was die Laune der kleinen Bilderbuch-Madame anging … Aber alles in allem ein Tag mit schönen Unternehmungen bei traumhaftem Wetter.

Wir mussten nicht früh aufstehen und das Bilderbuchmädchen hat sogar bis 09:00 Uhr geschlafen. Ja, ok, sie hatte am Abend vorher auch bis halb elf Terz gemacht, aber hey dass sie bis 9:00 Uhr geschlafen hat, hat mich versöhnlich gestimmt 😉

Wir sind also in Ruhe aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Mehr oder weniger. Die Laune des Bilderbuchmädchens war nämlich eher so mittel. Alles war doof. Wickeln doof, Anziehen doof, Frühstücken doof. Mit teenie-mäßig genervtem Gesichtsausdruck saß sie am Frühstückstisch. Versuchte man sie aufzumuntern kam nur ein ärgerliches: „Ne!“
Ok, kleiner Morgenmuffel. Ich weiß ja von wem sie es hat.

Aber es ging ja noch weiter. Wir fuhren dann zu einer lieben Verwandten, die uns netterweise einen Berg von Klamotten für das Bilderbuchmädchen überlassen hat, aus denen ihre Mädels herausgewachsen sind.
Meine Kleine war ungewohnt wortkarg und eher schüchtern drauf. Normalerweise ist es ihr piep-egal, ob sie Leute seit einer Minute oder ihr ganzes Leben lang kennt, sobald jemand fragt: „Wollen wir schaukeln gehen?“, ist sie Feuer und Flamme.
Heute nicht.
Die Tochter meiner Verwandten wollte mit dem Bilderbuchmädchen in den Garten, doch die Kleine schaute jammerig drein, lief zu mir und murmelte nur: „Bei Mama bleiben!“
Gegen Ende taute sie dann doch noch etwas auf und spielte im Sandkasten aß Sand im Sandkasten …

Zum Mittagsschlaf waren wir wieder zuhause. Hinlegen war ein Drama. Obwohl sie offensichtlich hundemüde war, gab es eine Runde Geschrei für Mamas Ohren. Aber relativ schnell beruhigte sich die Maus und schlief dann gut ein.

Nach dem Mittagsschlaf war die Laune des Bilderbuchmädchens wieder blendend. In bester Stimmung machten wir zusammen mit dem Papa einen Spaziergang. Alles knorke soweit. Auch der Besuch auf dem Spielplatz gefiel dem Bilderbuchmädchen super. Wir sind sogar zu Fuß bis nachhause gelaufen und ich hatte die Hoffnung sie würde dadurch schön müde sein und später gut einschlafen. Um die Hoffnung weiter zu nähren, gab es für das Bilderbuchmädchen nach dem Abendessen noch ein Bad.

Was sollte jetzt beim Einschlafen noch schief gehen?

Ähm ja, Madame war vollkommen überdreht. In die Schlafklamotten musste ich sie fast zwingen.
Versucht mal ein Kleinkind anzuziehen, dass sich permanent auf den Boden schmeißen will. Wie ein kleiner unkontrollierbarer Flummi hüpfte sie durch ihr Zimmer. Ohne Rücksicht auf Verluste. Mit dem Kopf gegen die Schranktür? Warum nicht …

Ok, zum Runterkommen haben wir dann erst mal etwas gelesen. Schummriges Licht. Gedämpfte Stimme und was man so alles versucht …

Als es dann Zeit fürs Bett war – gegen 20:00 Uhr – war das Geschrei wieder groß.
Ich übte mich in Engelsgeduld, erwähnte sie dürfe ruhig traurig sein und weinen (hatte ja früher so gut geklappt und unsere letzte Einschlafdrama-Phase beendet), aber es half diesmal nichts. Das Einschlafen hat schon immer relativ lange gedauert, aber seit dem letzten Fieber-Tag ist die lange Einschlafphase auch wieder mit viel Geschrei verbunden.

Nun war es für mich heute aber schon der vierte Abend in Folge, an dem sich andeutete, dass kein richtiger Feierabend für mich drin wäre …

In der ersten Nacht der vorausgegangenen Abende schliefen wir kaum, da das Bilderbuchmädchen immer wieder aufwachte und „Mama. Mama!“ jammerte. Ab halb vier habe ich dann bei ihr geschlafen und es ging. Zum Glück musste ich am nächsten Tag nicht arbeiten.

In der zweite Nacht habe ich auch bei ihr geschlafen, da sie hohes Fieber hatte, was die schlechte Nacht davor erklärte.
Wir haben uns dann schon um sieben Uhr hingelegt und ich bin auch nicht mehr aufgestanden. Hatte den Schlaf nach der Nacht davor nötig und auch der Tag mit 12 Kilo-Fieberkind, das man so durch die Gegend schleppt, war anstrengend.

In der dritten Nacht versuchte ich mich 1,5 Stunden an der Einschlafbegeleitung. Danach versuchte es der Papa nochmal, dann beschlossen wir, sie sei noch nicht müde genug und ließen sie spielen. Dann wurde gegen hab elf endlich geschlafen. Für alles was ich mir für diesen Abend vorgenommen hatte, war ich zu dieser Uhrzeit schon zu müde … Also hab ich mich nur noch von Amazon Prime*  berieseln lassen und bin dann ins Bett gegangen.

Heute war dann also die vierte glorreiche Nacht. Seit dem Hinlegen nur Weinen. Obwohl sie sooo müde war. Ich bot ihr an noch Händchen zu halten, schaltete Schlafmusik ein – dass hatte eine Weile ganz gut funktioniert – aber heute leider nicht. Ich sang selbst für sie. Ich streichelte über ihr Köpfchen. Ich war sehr geduldig, aber in den Schlaf fand die Kleine einfach nicht. Nach 1,5 Stunden etwa, war meine Engelsgeduld leider aufgebraucht. Ok, innerlich war sie schon etwas länger aufgebraucht, aber nun drängte sich meine gereizte Stimmung auch an die Oberfläche …

„Mama … Mama …“ jammerte das Bilderbuchmädchen.

„Ja? Was möchtest du denn?“

Weinen. Weinen. Weinen.

Meine Ohren dröhnten langsam von dem ganzen Weinen. Das sagte ich ihr auch. Ja, in genervtem Tonfall, was natürlich nicht zur Besserung der Stimmung beitrug. War mir auch vorher klar, aber ich wollte endlich mal wieder einen Feierabend vor 23:00 Uhr. Und ja, das mag vermessen sein, aber so ist es nunmal.

„Mama …“

„Ja, Mama ist ja da! Mama hat dich auch sehr lieb. Aber Mama ist müde …“

Wäääh!

Na, toll. Dieses „authentisch-sein“ half auch nicht …

„Bitte, sag mir doch was du möchtest. Wenn du immer nur jammerst, weiß ich nicht wie ich dir helfen kann!“ , mosere ich.

„Keks!“, höre ich trotzig aus dem Bett. Na, toll … Dazu muss ich natürlich nein sagen, na wenn das mal nicht die Stimmung hebt.

Es wird also wieder gebrüllt.

Ich werde auch lauter.

„Es ist Schluss jetzt. Es gibt keinen Keks mehr, keine Milch mehr (wurde zuvor auch geordert), ich schmiere deine Zähne nicht nochmal mit dentinox ein und es wird auch nichts mehr gelesen! Es ist 22:00 Uhr und Schlafenszeit!“

Kurzzeitig herrschte Stille und dann … wurde natürlich wieder gejammert. Ja, schon klar, wer schläft auch beruhigt und selig ein, wenn er von der Mama immerzu angemeckert wird.
Tolle Mama. Ganz große Leistung. Nicht …

Mit großer Selbstbeherrschung ringe ich mich dazu durch, mich in ruhigem Ton zu entschuldigen. Ich streichle ruhig ihren Arm, sage ihr nochmal gaaaanz lieb gute Nacht und gehe dann raus, obwohl sie weint. Ich sage, ich komme gleich wieder rein.

Innerlich könnte ich ausrasten. Wer hat das eigentlich erfunden? Kinder, die aufdrehen, wenn sie müde sind? Noch ein paar Schritte und ich bin im Schlafzimmer. Ich springe wütend herum, fluche vor mich hin und verzieh mich kurz ins Wohnzimmer um eine Tafel Schokolade einzuatmen. Und jetzt ratet, was passierte? Das Bilderbuchmädchen ist einfach eingeschlafen während der fünf Minuten, in denen ich unten war.

War doch alles ganz easy und entspannt. Was rege ich mich eigentlich so auf? Ehrlich, ich sollte mir stärkere Nerven zulegen …

Eure Nätty

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Baby schläft nicht

Unser Einschlaf-Drama und die einfache Lösung inklusive Zauberformel …

Das Bilderbuchmädchen ist nun 18 Monate alt und ich weiß nicht, ob es an der langen Krankheitsphase lag oder an einem Schub, aber das Einschlafen wurde in letzter Zeit zu einem richtigen Drama bei uns …

Wir hatten eine gute Phase vorher, in der musste ich nur kurz händchenhaltend an ihrem Bett sitzen und schwupps erreichte die Kleine das Land der Träume.

Doch in den vergangenen Nächten mit dem hohen Fieber schlief die kleine Maus wieder bei uns im Bett. Denn sie brauchte unsere Nähe. Nach dieser Phase klappte das Einschlafen im eigenen Bett eigentlich wieder gut, jedoch wurde sie nachts gegen 1:00 Uhr wach und konnte dann nicht mehr allein einschlafen. Ich legte mich dann erschöpft einfach mit in ihr Zimmer auf die Matratze, die ich in der Zeit vor ihrem Bett liegen hatte. Da ich auch angeschlagen war durch Erkältung und Schlafmangel war ich froh wenn das Bilderbuchmädchen einschlief mit mir im Raum und ich nichts weiter machen musste, als danebenzuliegen. Manchmal hat sie auch mit auf der Matratze geschlafen. Meist hab ich dann die ganze Nacht dort verbracht. War ja auch ganz gemütlich …

Einschlafritual – Alles auf Anfang

Nachdem nun aber die Krankenstation abgebaut wurde und alle wieder auf dem Damm waren, wollte ich das alte Einschlaf-Ritual einführen: Im Zimmer noch etwas spielen oder lesen. Dann Wickeln, Schlafsack an, Zähne putzen, das letzte Buch gucken und das Bilderbuchmädchen in ihr Bett legen. Etwas Händchen halten und Friede, Freude, Eierkuchen oder so …

Aaaaber weit gefehlt. Die letzte Woche war wirklich mein persönliches Einschlafdrama. Ich habe jeden Abend zwischen 1,5 und 3 Stunden damit verbracht die Kleine ins Land der Träume zu befördern.

Nach dem letzten Buch habe ich sie in ihr Bett gelegt, mich auf der Matratze vor ihrem Bett dazugelegt und dann versucht sie mit Händchenhalten in den Schlaf zu begleiten. Erst ganz liebevoll und geduldig, irgendwann immer gereizter.
Erst wollte sie noch was trinken, dann nochmal in den Arm genommen werden, dann nochmal den kompletten Tag durchgehen. Oder sie fing an albernen Quatsch zu machen. Natürlich musste ich manchmal darüber lachen, was dazu führte, dass sie sich bestätigt fühlte und weiter fröhlich Grimassen zog. Wenn ich dann gesagt habe: „So jetzt ist Schluss. Es wird geschlafen. Mach mal die Äuglein zu!“ wurde das mit verständnislosem Weinen quittiert.
Ich hab alles versucht: den Tag mit ihr besprochen, sie getröstet, sie in den Arm genommen, gesungen, gestreichelt, sie zu mir auf die Matratze geholt, ruhig erklärt, dass wir jetzt schlafen und dann nichts mehr gesagt, sondern so getan, als würde ich schlafen … Nichts klappte.

Wer braucht schon einen Feierabend? (Ich!!!!!)

Ich war gefrustet, hatte ich doch schon seit Tagen keinen richtigen Feierabend mehr oder erst dann wenn ich selbst so müde war, dass ich nur noch ins Bett wollte.
An einem Abend verließ ich nach zwei Stunden entnervt den Raum. Mein Mann sollte es jetzt bitte richten. Was natürlich nicht klappte, weil das Bilderbuchmädchen traurig war, dass die Mama den Raum so wütend verlassen hatte. Da konnte der Papa solange trösten wie er wollte, das Bilderbuchmädchen war ja verwirrt und verunsichert, weil die Mama so komisch drauf war. Wie soll man da auch einschlafen?
Und so kam ich zurück, um ihr zu sagen, dass es mir Leid tut und ich sie ganz doll liebhabe. Es hat zwar trotzdem noch lang gedauert, doch sie schlief dann ein. Ich leider auch direkt mit … Feierabend ade.

Abends hatte ich nun schon immer ein ungutes Gefühl beim ins Bett bringen. Jeden Abend dasselbe Szenario. Schlafenszeit gleich Schrei- und Weinzeit … Einmal brauchte ich ganze 3 Stunden um sie zum Schlafen zu bekommen. Zwischendurch habe ich sie aus dem Bett geholt und noch eine halbe Stunde spielen lassen, weil ich dachte sie sei nicht müde genug. Nachdem ich wieder alle Register gezogen hatte und nichts half und sie nur schrie, wurde ich auch laut. Ich war mit den Nerven am Ende, wollte nur noch endlich selber schlafen.
„Jetzt schlaf doch endlich!“ In meinem Kopf war dieser Gedanke schon ewig gekreist und nun war er raus und das nicht besonders leise. Verschüchtert legte sich mein Mädchen hin und schlief … Oh nein … Das wollte ich doch auch nicht. Wie traurig muss sie eingeschlafen sein? Es tat mir so unendlich Leid. Ich wartete still an ihrem Bett und hoffte sogar sie würde nochmal aufwachen, damit ich mich entschuldigen könnte. Aber sie schlief durch bis zum nächsten Morgen. Es folgte noch ein weiterer unsäglicher Einschlaf-Drama-Abend und dann beschloss ich:

So kann es nicht weiter gehen.

Jeden Abend wieder Angst vor dieser schlimmen Phase. Wahrscheinlich bei mir und der Kleinen gleichermaßen. Das Bilderbuchmädchen verband das ins Bett gehen wahrscheinlich jetzt damit, dass die Mama irgendwann immer entnervt war.

Wir haben eine Lösung gefunden. Wir haben nur einige Kleinigkeiten verändert:

1. Die Matratze vor ihrem Bett habe ich weggeräumt und durch einen Stuhl ersetzt. Das bewirkt, dass ich nicht so schnell müde werde. Denn das dauert im Sitzen länger, als wenn man sich mithinlegt. Nicht so müde bedeutet für mich, weniger gereizt zu sein, wenn das Baby nicht sofort einschläft 😉

2. Für das Einschlaf-Ritual habe ich extra ein neues Buch gekauft (Mein erstes großes Gutenacht-Buch *- Rezension folgt noch. So viel schon vorab, es ist total süß illustriert und die Geschichten sind sehr niedlich und schön kurz). Ich hoffe, dass sie das Buch später immer mit Schlafenszeit verbindet, wenn wir das gemütlich zusammen lesen.

3. Die Schlafenszeit habe ich etwas nach hinten verschoben, denn ich hatte auch die Vermutung, dass sie nicht mehr so früh müde ist.

4. Reihenfolge ist nun: Noch etwas spielen, wickeln, Schlafsack an, Zähneputzen, das neue Buch lesen und danach sofort ins Bett.

Der erste Abend war heftig. Sie schrie aufgelöst …. Es folgte ein schlimmer Wutausbruch so wie hier beschrieben Wickeln in der Trotzphase … So heftig hatte ich das seitdem nicht mehr erlebt. Alles nur, weil ich sie ins Bett legte und mich danach nicht auf der Matratze vor ihrem Bett.

Ich war lange ratlos, versuchte dies und das aber nichts half, doch dann fand ich die einfachste Lösung ever!

Irgendwann sagte ich einfach: „Du bist wütend und traurig! Das ist dein gutes Recht! Du darfst ruhig weinen, wenn du traurig bist, dass die Mama nicht hier schläft. Mama weint auch manchmal wenn sie traurig ist. Lass einfach alles raus!“. Das war alles. Das Zaubermittel. Ich hab ihr gesagt, dass ich verstehe, warum sie weint und dass das vollkommen ok ist traurig zu sein. Zack, hat sie sich beruhigt. Ab und zu wollte sie meine Hand, hat kurz geschluchzt, dann aber beruhigt: „Mama!“ geseufzt und ist eingeschlafen. Wahrscheinlich war sie erleichtert und glücklich, dass ich sie endlich verstanden hab.

Der zweite Abend danach lief super. Ich legte sie ins Bett, sie wollte aber noch nicht und sagte: „Iss wütend. Iss traurig! Darf weinen!“ (Herzzereißend …) „Mama kuscheln!“

Also haben wir lange gekuschelt und dann wollte sie von sich aus in ihr Bett, drehte sich zufrieden seufzend um und schlief. Wow!

Heute war der 3. Abend. Gegen 19:30 Uhr erklärte sie mir: „Iss müde! Schlafen!“

Wir gingen in ihr Zimmer und nach dem Einschlaf-Ritual sagte sie: „Schlafenszeit!“

Ganz so toll klappte es dann doch nicht mit dem Schlafen, aber kein Vergleich zur Anfangsphase. Sie wollte nochmal auf den Arm kuscheln und als ich sie danach ins Bett legte, war sie ein bisschen hibbelig. „Milch! Papa!“ verlangte sie. Also hat der Papa ein Milchfläschchen gemacht. Und siehe da, nachdem sie das gemütlich im Bett trinken durfte, schlief sie friedlich ein.

Ich bin so dankbar, dass es wieder besser klappt mit dem Einschlafen. Endlich sind wir wieder entspannt in dieser Phase. Und ich brauche einfach Abends noch etwas Zeit für mich. Das macht mich viel ruhiger und ausgeglichener 🙂 Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt!

Eure  Nätty

*Affiliate-Link

Baby schmollt

Wickeln in der Trotzphase … kann ganz einfach sein.

Gestern Abend ist es passiert. Ich dachte: „Bin ich im falschen Film? Was passiert hier grad?!“

Mein Mann und ich erlebten den bisher schlimmsten Wutausbruch unserer Kleinen. Sie schrie und schrie und schrie. Sie hat sich gar nicht mehr einbekommen vor Wut und wir standen dabei und wussten nicht wie uns geschah …

Alles fing damit an, dass ihre Windel ausgelaufen war. Scheinbar hatte ich beim letzten Wickeln die Flügel nicht ausgeklappt. Wenn sie auch immer so rumhampelt …
Ich schnappte mir also mein Mädchen und legte sie auf den Wickeltisch. Das passte Madame so gar nicht. Sie wütete und wand sich wie ein Aal. Ununterbrochen machte sie Anstalten sich vom Wickeltisch zu stürzen – mit einem Hechtsprung natürlich …

Ich wurde ungeduldig, denn ich mochte ja nur schnell das Wickeln hinter uns bringen. Ich wollte ihr doch nichts Böses und das sagte ich auch, aber davon kam nichts mehr bei ihr an. Sie schrie wie am Spieß. Als letzten Ausweg dachte ich mir: „Ok, Augen zu und durch, dann halte ich sie jetzt kurz fest, es muss ja sein und je schneller wir es hinter uns haben, desto schneller kann sie sich nachher beruhigen. Oder ich sie.“

Aber weit gefehlt. Sie wehrte sich so heftig gegen das Wickeln, dass ich sie mit aller Gewalt hätte auf den Wickeltisch pressen müssen, um sie irgendwie darauf zu halten. Das wollte ich natürlich nicht. Innerlich war ich geladen. Warum stellte sie sich so an? Ich wollte ihr doch nur eine frische Windeln und Klamotten anziehen. Schließlich gab ich auf. Ich setzte sie ab, in der Hoffnung, sie würde sich dann von selbst wieder beruhigen.

Mittlerweile stand auch mein Mann im Zimmer. Seine Vermutung war, dass die Kleine Schmerzen hatte, denn so ein Geschrei macht man ja nicht einfach so, oder?
Anfangs war ich mir noch sicher: „Doch, doch, so benimmt sie sich schon mal, wenn ihr etwas nicht passt …“
Zunehmend wurde ich jedoch unsicherer, es schien keinerlei Beruhigung in Sicht. Die Kleine hockte in unnatürlicher Haltung im Raum, schien nicht mehr zu wissen wohin mit sich, hatte Schnapp-Atmung und schrie. Mein Instinkt sagte mir, du musst sie tröstend in den Arm nehmen. Das tat ich auch, aber sie wollte zwar Trost, aber keine Nähe. Auf den Arm nehmen ließ sie sich, aber beruhigend über den Rücken streicheln, wurde mit Zusammenzucken und bitterem Aufheulem quittiert.

„Nun, lass das doch mal. Das scheint ihr weh zu tun! Das kann doch nicht normal sein“ bemerkte mein Mann.
Unsicher überlegte ich: Hat sie etwa doch schlimme Schmerzen? War es nicht „nur“ Trotz?
Ich wusste es nicht. Woher auch?
„Was soll ich denn deiner Meinung nach machen? Was meinst du denn, was sie hat?“ fragte ich ungehalten.
„Das weiß ich auch nicht …“

Da standen wir nun, gestresst von der Situation, in der keiner wusste was los war, und raunzten uns gegenseitig an. Das half der Kleinen auch nicht  gerade dabei sich zu beruhigen, denn solche Spannungen spürt sie ja.

Ich machte dann das einzige was mir einfiel. Ich arrangierte mich damit, dass ich grad nicht viel tun konnte und hielt die Kleine im Arm, mit dem Abstand, den sie gern wollte und redete monoton beruhigend auf sie ein: „Wir haben dich doch lieb, alles wird gut, alles wird gut. Lass einfach alles raus …“
Es dauerte eine Weile, aber sie wurde ruhiger und am Ende konnte sie mein tröstendes in den Arm nehmen zulassen. Sie atmete endlich wieder entspannter und schlief später schnell und friedlich in ihrem Bettchen mit Händchenhalten ein.

Puh, wir haben schon einige Wutanfälle bei ihr erlebt, obwohl sie erst 16 Monate alt ist, aber das gestern übertraf alles.

Im Nachhinein würde ich sagen, dass die Situation aus verschiedenen Gründen aus dem Ruder lief:

  1. Die Kleine war übermüdet. Sie hatte mittags nur eine halbe Stunde geschlafen.
  2. Es war die erste Woche nach dem Urlaub, in der sie vormittags wieder bei der Tagesmutter war. Zusätzlich hatten wir mittags noch viel Programm. Daher kam eine allgemeine Überreizung dazu.
  3. Meine Genrvtheit beim Wickeln.
  4. Unsicherheit / Gespannte Atmosphäre bei uns Eltern

Nach dem Abend hab ich erst mal viel über die Trotzphase, (natürlich ist es eigentlich die Autonomiephase) von Kindern gelesen. Das war gut, um mein kleines Schätzchen besser zu verstehen. Geholfen haben mir u. a. diese Blog-Artikel bei „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten“:  TROTZPHASE – UMGANG MIT WUTANFÄLLEN IN DER AUTONOMIEPHASE und bei „Geborgen Wachsen“: KEINE „WICKELKÄMPFE“ – ANLEITUNG ZUR ACHTSAMEN KÖRPERPFLEGE IM ALLTAG 

Ich danke den Autorinnen, denn sie haben mir wirklich geholfen. Folgende Tipps speziell fürs Wickeln habe ich für mich heute schon umgesetzt:

  1. Ich reiße, die Kleine nicht mehr unangekündigt aus ihrer Spielsituation, sondern kündige an, dass ich sie wickeln möchte. (Meistens sagt sie dann: „Ne!“) Früher hätte ich sie daraufhin einfach gepackt und angefangen. Denn was muss, dass muss, nicht wahr? Nun, aber habe ich dank den Tipps aus dem Artikel bessere Möglichkeiten gefunden.
  2. Ich reiche ihr z. B. eine Windel und bitte sie, sich hinzulegen und die Pampers schon mal auseinanderzufalten. Das hat sie heute tatsächlich gemacht. Auf dem Boden gewickelt werden, gefällt ihr übrigens besser als auf dem Wickeltisch. Vermutlich, weil man da schneller wegrennen kann, wenn man keine Lust mehr hat 😉
  3. Während ich sie sauber mache, bekommt sie auch ein Tuch und darf mitmachen. Das wurde begeistert aufgenommen.
  4. Ich habe eine sehr feine Nase … In diesem Falle leider. Ohne verletzen zu wollen, habe ich beim Windeln wechseln oft die Nase gerümpft und bestimmt auch angeekelt geguckt. Oder scherzeshalber zu meinem Mann gesagt: „Das nächste mal bist du aber dran …“ Bevor ich den genannten Artikel las, habe ich mir gar nichts dabei gedacht. Aber wie toll soll ein Baby die Wickelsituation schon finden, wenn Mama die scheinbar auch furchtbar findet? Daher wird sich ab jetzt zusammengerissen. Keine Gesicht verziehen, keine blöden Bemerkungen mehr! Versprochen, kleine Maus! (Dieser Punkt erklärt auch, warum sie bei Papa beim Wickeln nicht so viel Theater macht, denn der stellt sich bei Gerüchen nicht so an wie ich 😉
  5. Alles was geht, machen wir im Stehen. Also vor allem das Anziehen danach. Und wenn’s sein muss, auch die frische Pampers festmachen. Übung macht den Meister!

Was habe ich aus gestern gelernt? Die Kleinen bekommen viel mehr mit, als ich eh schon dachte. Und sie wollen ernstgenommen werden. Ihnen passt die Fremdbestimmung langsam nicht mehr und solange, es sie nicht gefährdet oder es gerade wegen wichtigen Terminen nicht möglich ist, sollte man ihnen ein Mitspracherecht zugestehen.

Bei Dingen, die einem wichtig sind, konsequent sein, aber bei Dingen die nicht zwingend so geschehen müssen, wie die Eltern es wollen, darf man sich auch mal vom Mini-Menschen umstimmen lassen. So würde ich es gern in Zukunft handhaben. Die Kleine soll lernen, dass ihre Meinung wichtig ist. Wir möchten kein Kind, dass Dinge nur macht, um uns zu gefallen, sondern ein starkes Kind, das weiß, dass es ein respektvolles Miteinander von uns erwarten kann. Das ist manchmal im Alltag gar nicht so einfach umzusetzen. Aber wir werden uns bemühen.

PS:
Heute Mittag als die Windel voll war, fragte ich also: „Wie machen wir das jetzt mit dem Wickeln? Lieber auf dem Wickeltisch oder auf dem Boden?“
„Papa!“
„Soll der Papa dich wickeln?“
„Ja!“
Tja, was soll man da machen 😉
Vor ihr werde ich es sicher nicht mehr zeigen, aber innerlich darf ich mich doch ein wenig freuen, wenn sie sich wünscht, dass der Papa das macht, oder? Der macht das schließlich auch sehr gut 🙂

Puppe, Kissen, Schnuller

Pass auf mit dem was du dir wünschst …

… es könnte in Erfüllung gehen.

In den letzten Tagen war es etwas stiller hier auf dem Blog. Vielleicht hat es der ein oder andere bemerkt. Nun, lasst mich erzählen, wie es dazu kam.

Alles fing damit an, dass ein langgehegter Wunsch von mir in Erfüllung ging. Und zwar erlebte ich einen perfekten Morgen! Ja, ich möchte sagen einem verzauberten Morgen!

Die Kleine schlief lange genug, so dass ich in Ruhe vor der Arbeit duschen und mich fertig machen konnte. Sie ließ sich widerstandslos wickeln und anziehen. Beim Jacke und Schuhe anziehen kooperierte sie und half sogar mit, anstatt wie sonst: „Ne!“ zu rufen und wegzurennen.

Zur Krönung des Zauber-Morgens lief sie friedlich neben mir zum Auto und ließ sich anstandslos in ihren Kindersitz setzen und anschnallen. Spätestens da hätte mich ein ungutes Gefühl befallen müssen. Und richtig: Es handelte sich hier um einen faulen Zauber … Der fehlende Widerstand war nämlich nur ein Vorbote der sich nun anbahnenden Krankheitsphase

Dienstag wurde tagsüber klar, die Kleine hat mal wieder eine Bronchitis. Abends wurde sie auch super schnell müde, hatte leicht erhöhte Temperatur und schlief gegen 18:30 innerhalb von fünf Minuten in ihrem Bett ein. Und das hatte in letzter Zeit immer viel, viel, viel länger gedauert …

„Gut“, dachte ich, „dann hat sie ihren Schlaf wohl nötig.“

Leider wachte sie nach dem Einschlafen immer wieder zwischendurch mit Hustenanfällen auf. So auch gegen 23:00 Uhr. Sie schrie ganz panisch und hustete heftig. Ich konnte sie nochmal beruhigen. Machte mir aber Sorgen, da sie sich Mittags bei einem Trinkversuch aus einem Becher sehr verschluckt hatte … Was wenn sie nun Wasser in der Lunge hatte und daher so japsend hustete? Ja, Frau Google in mir hatte schon wieder die abenteuerlichsten Geschichten rausgekramt was das anging …

Die Kleine glühte nun richtig. Sie hatte hohes Fieber bekommen. Mit einem Zäpfchen sank es erst mal wieder und mein Mann und ich konnten die Kleine nochmals beruhigen und sie wieder zum Schlafen bringen.

Gegen 1:00 Uhr ging dann nichts mehr. Die Kleine hustete, japste nach Luft, hörte nicht mehr auf zu schreien, bekam natürlich noch weniger Luft und ich bekam Panik … Bestimmt eine halbe Stunde war kein Ende des Husten- / Schreikrampfs in Sicht. Also verbrachten wir die Nacht im Krankenhaus in der Notfall-Ambulanz. Die Kleine wurde gründlich untersucht (zu meiner Erleichterung kein Wasser in der Lunge), wir inhalierten, bekamen ein Asthma-Spray verschrieben, um zukünftig gerüstet zu sein und um es während der Bronchitis regelmäßig zu verabreichen.

Am Mittwoch, den ich zuhause mit der Kleinen verbrachte, war ich vollkommen gerädert. Nach nur 3 Stunden Schlaf in der vorherigen turbulenten Nacht und einem schlappen 10 Kilo-Bündelchen nonstop an mir dran, war mein Rücken eine einzige Baustelle. Zudem war ich nun auch selbst erkältet und meine Arme fielen vor Muskelkater fast ab. Wenn die Kinder Fieber haben, merkt man erst mal wie sie einem sonst beim Tragen helfen, indem sie sich festklammern.

© Lucie Kärcher / PIXELIO zu finden auf www.pixelio.de*

© Lucie Kärcher / PIXELIO zu finden auf www.pixelio.de*

Trance-artig verging der Tag. Die Kleine schlief viel. Das Fieber sank nur, wenn ich ihr ein Zäpfchen gab. So schlapp und teilnahmslos hab ich meinen kleinen Engel selten erlebt. Ähm, eigentlich noch nie. Und so anhänglich und kuschel-bedürftig zu sein, ist sonst gar nicht so ihr Ding. Sobald ich sie auf dem Arm hatte, war sie auch schon fast eingeschlafen.

Der Donnerstag verlief ähnlich. Selber leicht angeschlagen hab ich oft gedacht: „Ich kann nicht mehr!“ Aber irgendwie kann man ja doch immer als Mama bzw. man muss. Ausruhen, nur weil man krank ist? Geht halt nicht. Was war ich in den letzten Tagen immer froh, wenn mein Mann abends zuhause war und mir helfen konnte.

Da die Kleine nun tagsüber viel geschlafen hatte, war das Einschlafen am Abend dann wieder ein Kampf … Über eine Stunde dauerte es bis sie im Land der Träume war. Und dann konnte ich endlich ausruhen, äh nein, Moment, musste ja noch was für die Arbeit machen … Aber daaaaann, so gegen 24:00 Uhr hieß es endlich auch: „Heia!“ für die Mama. Juchhu!!!

Freitag morgen ging es erst mal ab zum Arzt zur Kontrolle. Und siehe da, die Kleine hatte das „3-Tage-Fieber“ zusätzlich zur Bronchitis (hatte ich erwähnt, dass sie auch gerade Zähne bekommt?). Eine Traumwoche … Hust …

Seit gestern ist die Kleine aber definitiv auf dem Weg der Besserung. Ihr eigener Kopf ist wieder voll da. Alles was Mama macht und von ihr will ist natürlich doof und alles was man nicht darf ist mega-spannend!

Trotzige Wutanfälle, Wegrennen, bei jeder Frage mit „Ne!“ antworten, so kennen wir sie doch!

Die Zauber-Morgende sind wohl vorbei, aber da jeder Zauber seinen Preis hat, darf das auch gern so bleiben 😉 So schnell werde ich mir nicht mehr wünsche, dass alles perfekt läuft …

Und ein bisschen hab ich es ja schon vermisst, mein kleines Trotzköpfchen 🙂

*Gekennzeichnetes Bild (schlafendes Baby) von www.pixelio.de

Die Wutprobe

Meine Kleine hatte heute einen leichten Wutanfall, weil sie nach dem Einkaufen partout nicht mit ins Haus wollte. Ich musste aber leider die Einkäufe drinnen verstauen. Also hatten wir wieder einmal einen Interessenkonflikt. Und davon hatten wir an diesem Tag schon einige …

Uneinigkeit herrschte u. a. morgens über das „Jacke-anziehen“, über das „Zum-Auto-getragen-werden“ und das „In-den-Kindersitz-gesetzt-werden“, nachmittags wäre Madame dann lieber noch etwas länger bei der Tagesmutti geblieben, weil man da ja mit haufenweise Spielzeug und anderen Kindern viel toller spielen kann, als allein zuhause mit Mama – die nebenbei auch noch Haushalt macht … Wie langweilig!

Wie abzusehen war, war die Autofahrt von der Tagesmutti nachhause dann auch nicht nach Töchterleins Geschmack, genau wie die darauffolgenden Fahrt im Kinderwagen zum Supermarkt.

Das „Mülltonnen-reinholen“ nach dem Einkauf war dafür wider Erwarten ein kurzer Lichtblick und hat der Kleinen sehr viel Spaß gemacht. Bestimmt, weil ich sie dafür aus dem Kinderwagen genommen habe und sie laufen durfte. Was ja leider zu anfangs erwähntem Wutanfall führte.

Da sie aber mit ihren 14 Monaten definitiv zu klein ist, um unbeaufsichtigt draußen zu spielen, musste sie nun wohl oder übel mit reinkommen.

Ich trug sie also zum Haus, während sie einen auf Mehlsack machte und versuchte durch meine Arme zu rutschen. Als das nicht klappte, wand sie sich wie ein kleiner Aal und zu guter Letzt machte sie Anstalten sich kopfüber von meinem Arm zu stürzen. Mit Schwung natürlich. Dieses Kunststück konnte ich glücklicherweise verhindern.

Ich ließ sie dann im Hausflur runter.
Nein, hier wollte sie nun auch nicht mehr runter …
Sie weinte bitterlich. Stand einfach da und ließ ihren Gefühlen vollkommen freien Lauf.
Als Neu-Mama – die vorher lange nichts mit Kindern zu tun hatte – ist man solche Gefühlsausbrüche gar nicht mehr gewohnt. Die meisten Erwachsenen haben sich ja ganz gut im Griff. Aber bei Kindern ist die Devise, was raus muss, muss raus. Und zwar sofort!
Durch die Blume gibbet nicht.
Ich konnte ihre Stimmung also genau an den traurigen Augen und dem schmollenden Mündchen ablesen:

Die Welt ist sooo ungerecht, das Leben hat sich gegen mich verschworen! Warum ist Mama sooo gemein? Niemand versteht mich! Und wann kommt eigentlich Papa nachhause?“

Und was macht man, wenn die ganze Welt über einem zusammenbricht? Man lässt sich trösten. Und von wem?
Von Mama natürlich! (Auch wenn die ja eigentlich Schuld an dem ganzen Schlamassel hat)

Da kam sie also angetappert, warf sich in meine Arme und heulte sich erst mal so richtig aus. Nach einer Weile hat sie den Reißverschluss meiner Jacke gefunden, machte ihn auf, sagte zufrieden: „Da!“, und schien ihr Stimmungstief schon wieder vollkommen vergessen zu haben …

Als naive Erstlings-Mama habe ich bis vor kurzem immer versucht, der Wut entgegen zu wirken. Mit allen möglichen Ablenkungen. Aber manchmal muss man den Kleinen ihre Wut einfach lassen. Die verraucht teilweise erstaunlich schnell. Und bestimmt ist es gesund, sich einfach mal so Luft zu machen. Wer weiß, vielleicht würde es uns Erwachsenen auch manchmal gut tun 😉

Wobei oder weswegen bekommen eure Kleinen denn so richtige Wutanfälle? Und was macht ihr wenn es wieder mal soweit ist?