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Es wird gegessen was auf den Tisch kommt! Oder auch nicht …

Mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks:

#MissionFood4Kids wir haben eine Mission, und wir werden sie erfüllen!

„Wird sie denn auch satt?“ Wie oft habe ich den Satz in der Stillzeit gehört. Und nie musste ich mir Gedanken machen. Denn klar wurde sie satt, nahm zu und wurde groß.
„Wird sie denn auch satt?“ Das denke ich mir eher heute. Und ganz ehrlich ich versuche alles! Aber den Geschmack meiner Kleinen zu treffen ist gerade eine Mission Impossible …

Neulich im Drogerie-Markt

Ich höre abwertendes Getuschel hinter mir an in der Schlange an der Kasse.
„Was es heute alles für einen Firlefanz für Kinder gibt. Also zu unsere Zeit gab es sowas ja nicht, nicht wahr?“ Eine ältere Dame blickt Zustimmung suchend ihre Begleiterin an.
„Ne, also zu unserer Zeit, da haben die Kinder ein Brötchen auf die Hand bekommen und gut ist … In diesen Riegeln da ist ja auch viel zu viel Zucker drin …“ Ach, aber Brötchen sind so super gesund, oder was?
„Manche Leute haben auch einfach zu allem einen Kommentar!“ grummel ich in mich hinein, packe die zehn Fruchtriegel und ein paar Obstgläschen, die ich erstanden habe in den Korb unterm Kinderwagen und verziehe mich.

Ich hasse es, wenn Leute, die nur ein Fitzelchen von meinem Leben mitbekommen denken, sie wüssten Bescheid. Glauben die, ich mach jeden Morgen ein Fruchtriegel-Frühstück für mein Kind oder was?
„Da, Kind, haste deine 10 Riegel. Viel Spaß damit, Mama muss sich jetzt die Nägel lackieren.“
Ne, ne, ne, ne, ne! Mehr als einen Riegel pro Tag gibt’s nicht, und die sind nur Ergänzung zum normalen Essen, was momentan hier leider mau ausfällt. Und ich möchte das die Kleine wenigstens etwas im Bauch hat und ja, wenn sie gerade Brötchen essen würde, dann würde sie eins bekommen. Auf die Hand! Aber die isst sie derzeit nun mal nicht. (Was nicht heißt, dass sie sie nicht freudestrahlend, von der ebenfalls freudestrahlenden Bäckerei-Verkäuferin annehmen würde … Dann beißt sie einmal ab und das war`s auch schon).

Momentan bin ich froh, wenn das Bilderbuchmädchen überhaupt etwas zu sich nimmt.
Das hat mehrere Gründe. Zum einen war sie länger krank, da ist eh nicht viel mit essen und dann bekommt sie gerade ihre vier Eckzähne. Noch ein Grund für weniger essen.
Und selbst als noch alles tutti war, bestand ihre Lieblingsmahlzeit aus: Frikadellen und Nudeln mit ohne Soße. Und vor allem mit ohne GEMÜSE! Denn Gemüse ist der Feind! Jawohl! Ist auch nur eine Erbse auf ihrem Teller, wird diese erst mal mit der Gabel verdroschen. Wird aus Versehen irgendeine Art von Gemüse aufgepickt, muss die Gabel solange hektisch geschüttelt werden, bis das fiese Zeug herunterfällt. So will es das Gesetz!

Will man eine Gabel mit Blumenkohl zu ihrem Mund führen, verbiegt das Bilderbuchmädchen artistisch den Rücken nach hinten (Schlangenfrauen würden vor Neid erblassen), um ja die Entfernung zwischen sich und dem Gemüse nicht geringer werden zu lassen.

Um Obst ist es leider auch nicht viel besser bestellt. Früher war sie ein riesiger Fan von Bananen, aber leider ist der Hype vorbei. Trauben werden nur einmal angebissen, bevor sie angeekelt mit einem „Ne!“ kommentiert, auf dem Boden landen. Äpfel darf ich gerne schälen, aber gegessen werden sie dann leider auch nur von mir. Eigentlich müsste ich schon einen Vitamin-Schock haben vor lauter Obst, das in meinem Bauch landet, anstatt in dem meiner Tochter.

Daher kaufe ich Obstgläschen, denn die gehen wenigstens ab und zu. Und das ist doch besser als nichts. Oder? ODER?

Anfängerfehler

Gern denke ich an alte Zeiten zurück. Da aß das Bilderbuchmädchen alle erdenklichen Gemüse-Sorten. Selbst den giftgrünen Brokkoli. Was war ich stolz. „Also unsere Kleine isst ja gern Brokkoli!“ Erstlingsmutter-Anfängerfehler! So etwas darf man doch nicht aussprechen. Brokkoli wurde seitdem nie wieder angerührt.

Ich könnte ja die Möhren zu einer Soße pürieren. Vielleicht würde sie sie dann essen. Ähm, nein. Würde sie nicht …

Oder vielleicht mische ich einfach den Spinat unter den Kartoffelbrei. Vielleicht … NEIN! Definitiv nein! Auch dann wird der Spinat nicht gegessen.

Ich gebe nicht auf! Mein Baby soll sein Essen bekommen!

Also egal, was ich koche, sehr oft schmiere ich Madame danach noch zusätzlich ein Brot mit Frischkäse (ging mal ganz gut, aber im Moment auch nicht mehr), mit Leberwurst (klappt ab und zu. Juppi!) oder wenn alle Stricke reißen mit Marmelade. Aber selbst Marmelade ist kein Garant mehr dafür, dass ein Brot gegessen wird. Geduldig wird trotzdem Brotscheibe um Brotscheibe von mir von der Kruste befreit, geschmiert und in kleine appetitliche Häppchen geschnitten. Und irgendwann, wer weiß, muss ich das Brot vielleicht nicht mehr selber essen.

Gruppenzwang kann auch nützlich sein …

Bei der Tagesmutter isst das Bilderbuchmädchen angeblich Gemüse-Suppe. Also ich weiß nicht … Schwer vorstellbar. Aber manchmal ist es vielleicht so ein Gruppenzwang-Ding.
Wenn die anderen Kinder es auch essen, dann ess ich es auch, oder so. Vielleicht ist das der Trick? Ich brauche eine Horde Kleinkinder, die Gemüse verschlingend beim Mittagessen neben dem Bilderbuchmädchen sitzt.

Denn ich weigere mich in Betracht zu ziehen, dass es an meinen Kochkünsten liegt 😉 Ich hab früher echt gerne gekocht und das gar nicht schlecht. Ich habe viele neue Rezepte ausprobiert. Was habe ich eine Auswahl an Kochbüchern mit tollen Gerichten! Aber die kommen alle nicht mehr auf den Tisch. Hier gibt es jetzt Pfannkuchen, Kartoffelbrei mit Frikadellen oder Nudeln mit Fischstäbchen für das Bilderbuchmädchen und den Papa. Und für mich gibt es dazu auch Gemüse. Ja, ich esse es und ich lebe noch!

Nur eine Phase …

So da wären wir. Ja, ich habe meiner Tochter essen besorgt. Und bisher ist sie nicht vom Fleisch gefallen. Das wäre als Pluspunkt zu werten, finde ich. Und auch wenn sie sich momentan von einem Fruchtriegel, einem Fläschchen Milch und zwei Gabeln von trockenen Nudeln ernährt, es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Wahrscheinlich macht man sich einfach viel zu viele Gedanken und am Ende ist es wie immer: Nur eine Phase!

Eure Nätty

Dies war mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks. Für mehr Beiträge schaut doch mal bei ihr rein. Bis zum 15.03.2016 könnt ihr auch selbst noch mitmachen und erzählen was euch zum Thema „Essen mit und für Kids“ unter den Nägeln brennt. Und darum geht’s:

„Was habt ihr (egal ob Mann oder Frau) schon getan, um eure Kinder ausgewogen zu ernähren? Habt ihr Tricks auf Lager, um zum Beispiel Gemüse in sie reinzukriegen? Oder ist das eh alles Quatsch und sie sollen ruhig Nudeln ohne alles essen? Weg mit dem Hype also? Andererseits: Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl, wenn die Kinder etwas mit Begeisterung essen, das sie eigentlich gar nicht essen wollten? Was meint ihr, wieso freut uns das so? Wer oder was bewirkt, dass wir so fühlen? Und wie hat sich euer Verhältnis zu Essen verändert, seit ihr Eltern seid? Ich bin gespannt auf euren Input!“
(Zitat von mamaontherocks)

Familienmoment

#Familienmoment 6 – Lass dich mal drücken!

Diesmal ist mein #Familienmoment der letzen Woche wirklich nur ein gaaanz kurzer Moment.

Das Bilderbuchmädchen geht ja an vier Tagen in der Woche zu meiner Tante, die genialerweise Tagesmutter ist. Die Eingewöhnung (siehe Erste Schritte in die große, weite Welt) war für uns beide super! Dennoch hat sie an den ersten beiden Tagen, an denen ich dann wirklich zur Arbeit musste sehr geweint, als ich gegangen bin. Das hat mir fast das Herz zerrissen. Zum Glück bekam ich jeweils kurze Zeit später ein Bild per Whatsapp von meiner lachenden Kleinen. Abschiedsschmerz schon vergessen. Puh! Mamaherz wieder einigermaßen beruhigt.

Nach diesen zwei Malen war es allerdings so, dass die Kleine kaum mitbekam, wenn ich morgens ging, nachdem ich sie bei der Tagesmutter abgesetzt habe. Ich habe gewunken, versucht sie zum Abschied zu umarmen. „Tschüs.“ gesagt. Aber ich war wie Luft für sie. Gaaanz selten habe ich mal ein schnelles Schnodder-Küsschen zum Abschied bekommen. Zu viel Spielzeug und tolle Spielgefährten warteten da auf Madame. Und das tolle Frühstück erst … Und Mama? Die war dann immer total uninteressant …
Eine zeitlang wurde sogar beim Abholen geweint, weil sie lieber noch weiter spielen wollte. Naja, immerhin fühlt sie sich pudelwohl bei der Tagesmutter. Da geht man als Mama wenigstens mit einem guten Gefühl zur Arbeit.

Aber letzte Woche Freitag passierte es. Ich durfte mit noch einem viel tolleren Gefühl zur Arbeit. Das Bilderbuchmädchen hat mich zum ersten Mal zum Abschied richtig fest umarmt. Ich dachte schon, ohje, heute will sie wohl lieber nicht, dass ich gehe und sie klammert sich an mich. Aber nein, es war eindeutig eine ganz liebe feste Umarmung zum Abschied und danach ist sie fröhlich mit den anderen Tageskindern spielen gegangen. Oh, das war wirklich süß! Und das Tolle ist, anscheinend war es nichts einmaliges, denn gestern und vorgestern hat sie mich auch umarmt bevor ich gegangen bin. Hach, zu niedlich. Wer weiß, vielleicht wird das Bilderbuchmädchen ja noch eine richtige Kuschelmaus? 😉

Noch mehr #Familienmomente gibt es wie immer bei der Küstenmami. Schaut euch einfach mal bei ihr um!

Alles Liebe,

Nätty

Familienmoment

#Familienmoment 5 – Unsere kleine Paaattie-Maus

Vorgestern war Rosenmontag, aber wir waren eigentlich nicht karnevalistisch unterwegs. Mein Mann war zuhause und hat auf die Kleine aufgepasst, weil die Tagesmutter frei hatte. Ich war arbeiten und danach gegen viertel vor drei wieder zuhause. Aber es war ja wie erwähnt Rosenmontag … Und ein kleiner Mensch schien das nicht vergessen zu haben …

Paaattie!“ krakelte das Bilderbuchmädchen plötzlich aus dem Nichts.

Ich schaute meinen Mann verwirrt an. Was rief die Kleine?

Paaattie!“ Immer wieder.

Na, klar. Das hieß: „Party!“ Und die war dann auch Programm. Wir haben Tränen gelacht. Es war dermaßen unwirklich witzig, wie unser kleines 17 Monate altes Mädchen ohne Musik am Rosenmontag in der Küche abwechselnd „Party“ und „Heeeelau!“ rief.

Dazu schmiss sie die Hände in die Luft, drehte sich wild im Kreis und fing an richtig abzudancen.

Ok, alles klar, Bilderbuchmädchen. Mama hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Augen zu und durch hieß es für mich … Ich hab das „Flieger-Lied“ angemacht.
Und dann ging es erst richtig los. Die Kleine wollte ihr Clown-Kleidchen anziehen, hat sich danach ihre Puppi geschnappt und mit ihr den Wohnzimmer-Dancefloor unsicher gemacht. Also ehrlich wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Niedlichkeitsfaktor unendlich mal unendlich! Ich wünschte ich hätte ein Video gemacht!

Familienmoment5

Bei der Stelle im Lied: „ … ich nehm dich bei der Hand, weil ich dich mag“ streckte sie mir doch tatsächlich die Hände entgegen und wir haben uns zusammen im Kreis gedreht. Herzallerliebst! Ja, des gibt tatsächlich Situationen in denen ich das Wort „herzallerliebst“ benutze. Wer hätte das gedacht?

Hach, war das schön. Wir haben bestimmt zehn Mal das Flieger-Lied gehört (zwischendurch auch mal „Schnappi, das kleine Krokodil“ oder wie die Kleine sagt: „Mappi“ …) und die ganze Zeit getanzt. Was für eine schöne klitzekleine Karnevalsparty. Beeindruckend, was sie sich alles von der Kinder-Karnevalsparty bei der Tagesmutter gemerkt hat.

Das war unser #Familienmoment. Tja, so einfach geht Party, wenn man klein ist 🙂 Und uns Großen hat`s auch Spaß gemacht!

Mehr Familienmomente gibt es wie immer bei Küstenkidsunterwegs.

Jubel, Trubel, … Überdrehtheit – Wenn Kinder eine Pause brauchen

Wir haben eine turbulente Woche hinter uns. Ich merke das vor allem daran, dass das Bilderbuchmädchen abends kaum runterkommt. Viele Eindrücke konnte sie schon immer schwer verarbeiten (s. Wenn Babys sich nicht trösten lassen).

In der Woche vor Karneval, also vorletzten Sonntag, haben wir im Dorf meiner Schwiegereltern den ersten Karnevalszug besucht. Wir haben wie immer darauf geachtet, dass die Kleine vorher ihren Mittagsschlaf machen konnte und sind auch nach dem Zug relativ zeitig wieder nachhause aufgebrochen. Dennoch ist so ein buntes Treiben natürlich wahnsinnig aufregend für einen kleinen Menschen. Unser sonst dauer-plapperndes Bilderbuchmädchen war sprachlos. Sie kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Lauter bunte Wagen, kostümierte Menschen, laute Musik und die fliegenden Süßigkeiten … Was war denn hier los? Ich konnte meine Augen kaum von ihr abwenden. Ihr Gesichtsausdruck war so niedlich. Man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie nicht wusste, was sie von all dem halten sollte. Aber spannend fand sie es auf jeden Fall.

Am Montag ging es dann zum ersten Mal seit einer Woche wieder zur Tagesmutter. Dort ist immer viel los. Wie hat sie sich gefreut, die Tagesmutti und die anderen Kinder wiederzusehen. Es war süß mitanzusehen. Sie bekam sogar ein Küsschen zur Begrüßung von einem der anderen Kinder. Montags geht die Tagesmutter immer in einen Kindergarten mit den Mäusen. Sie dürfen dort in der Sporthalle toben. Das macht bestimmt viel Spaß, aber ist natürlich auch viel Action …

Am Mittwoch Nachmittag kam unsere Nachbarin zu Besuch mit ihrer kleinen Tochter. Ich musste kurz in der Werkstatt mein Auto abholen und das Bilderbuchmädchen war zum ersten Mal mit den beiden alleine. Klingt nach einer Kleinigkeit, aber es war auch wieder etwas Neues. Als ich zurück war, haben die beiden kleinen Mädchen zusammen unser Wohnzimmer unsicher gemacht. Auch das war alles andere als ein ruhiger Nachmittag 😉

Altweiber gab es für das Bilderbuchmädchen dann bei der Tagesmutter eine Karnevalsparty mit insgesamt 12 Kindern. Hui … Dem schwierigen Einschlafen am Abend danach zu urteilen war das wohl seeeehr aufregend!

Am Freitag holte ich die Kleine von der Tagesmutter ab und zuhause wartete direkt meine Freundin Caro mit Bruno – dem Lieblingshund der Kleinen. Das Bilderbuchmädchen war vollkommen aus dem Häuschen und Bruno auch. Er hat auf die Kleine aufgepasst, als wäre sie sein Schäflein, das er hüten muss. Fangenspielen mit dem Bilderbuchmädchen durften Caro und ich nicht. Sofort wenn wir versucht haben sie zu schnappen, hat Bruno sich schützend zwischen die Kleine und uns gestellt und laut gebellt. Es war ein schöner, aber wuseliger Nachmittag.

Samstag Morgen waren wir dann bei meinen Eltern zum Frühstücken, denn die hatten wir auch schon zwei Wochen nicht mehr gesehen. Auch meine Schwester und ihr Kleiner waren da. Es war ein richtig schöner Familien-Morgen 🙂

Alles in allem mag es nach gemütlichen Besuchen und tollen abwechslungsreichen Tagen klingen, aber für das Bilderbuchmädchen war es viel. Sehr viel. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie in der Woche zuvor noch krank war. Es ist eine Lawine an Input für jemanden, der nicht mal 18 Monate auf dieser Welt ist. Für jemanden bei dem ein Stein oder ein Blatt noch Begeisterung hervorrufen können. Und wie aufregend muss dann erst oben genannte Woche sein? Jeden Tag neue Eindrücke. So viel zu verarbeiten.

Am Wochenende musste ich da mal die Reißleine ziehen, zumal sich auch schon wieder eine Erkältung bei der kleinen Maus ankündigte … Eine Pause musste her! Eine Pause, um die vielen Eindrücke einmal sacken zu lassen. Eigentlich trifft sich meine Familie Karnevals-Sonntag immer bei meinem Opa zum Zug gucken. Ich bin diesmal aber allein hingegangen und mein Mann und das Bilderbuchmädchen sind zuhause geblieben. So konnte sie zur gewohnten Zeit ihren Mittagsschlaf machen in ihrer gewohnten Umgebung und ohne weitere neue Reize.

Das war einfach mal nötig. Denn das Runterkommen ist abends momentan sehr heftig … Unser sensibles Kind nimmt nach wie vor sehr viele Eindrücke auf. Wenn andere Kinder vielleicht erschöpft einschlafen würden, kann sie nicht abschalten. Egal wie müde sie ist. Sie will nichts verpassen und würde nie, einfach mal nicht zuhören oder mal kurz nicht am Geschehen teilnehmen. Manche Kinder können das. Die starren eine Weile in die Leere, schlafen im Kinderwagen ein oder ziehen sich zurück und spielen in einer Ecke für sich. Unsere Kleine macht das nicht. Sie saugt einfach alles auf. Und abends ist es dann vorbei. Sie weiß dann nicht mehr wohin mit sich. Früher kam sie nach solchen Tagen aus dem Schreien abends bzw. nachts gar nicht mehr raus. Gut, dass diese Zeiten mittlerweile vorbei sind! Doch unser Bilderbuchmädchen ist auch heute noch oft überfordert mit dem Verarbeiten von so vollgestopften Tagen.

Wenn es ins Bett geht, ist sie total überdreht. Sie will immer wieder etwas trinken. Und nach einem ganzen Becher Wasser, will sie direkt den nächsten. Gibt man ihr den, saugt sie meist einen Schluck raus, gurgelt damit und prustet es nur so raus. Oder sie beißt in ihren Schnulli und zieht ihn heraus während sie das macht. Immer wieder … Sie will auf den Arm oder neben mich auf die Matratze vor ihrem Bettchen, doch erfüllt man ihr den Wunsch wirft sie sich nur unkontrolliert hin-und her. Sie reibt sich die Augen und gähnt, aber zur Ruhe kommt sie nicht. Sie wirft den Kopf weiter hin und her und man muss aufpassen, dass man keine Kopfnuss abbekommt. Sie zeigt auf Nase, Augen und Mund von sich selbst und mir und benennt diese. Sie zählt Namen auf von allen Personen, die wir in letzter Zeit getroffen haben. Freitag hat sie im Bett noch Bruno den Hund nachgeahmt. Immer wieder gebellt und gehechelt. Sie spielt „Kuck-kuck“ oder lässt ihre Puppe winken und ruft dazu: „Hallu! Hallu!“. Ich bin ja froh, dass sie einen anderen Weg gefunden hat damit umzugehen, als zu Schreien, aber es macht mich auch ganz nervös, wenn sie so drauf ist.

Ich selbst kenne Überreizung nur zu gut. Das war mir aber ehrlich gesagt nicht bewusst, bevor ich mit meinem Baby konfrontiert wurde, das nur schwer abschalten konnte. Mir fällt es auch schwer Dinge auszublenden. Musik ist mir oft zu laut. Laute Geräusche stressen mich extrem. Wenn ich mich gemütlich unterhalten will, passiert es mir, dass ich unbewusst aufstehe und das Radio leiser mache, damit ich mich besser auf das Gespräch konzentrieren kann. Auch andere Sinne sind bei mir stark ausgeprägt. Licht ist mir häufig zu grell. Ich habe eine ziemlich gute Nase. Selbst Nuancen von Gerüchen kann ich gut wahrnehmen und zuordnen. Nicht immer ein Segen. Schlechte Gerüche führen nicht selten dazu, dass ich würgen muss. In Situationen mit Menschengruppen, wo verschiedene Gespräche geführt werden, kann ich mich schlecht auf ein einziges Gespräch konzentrieren. Ich kann einfach nichts ausblenden. Jeglicher Input, den Sinne aufnehmen können, scheint ungefiltert bei mir anzukommen. Manchmal glaube ich, dass ich durch dieses „Nichts-Ausblenden-Können“ auch dauernd so müde bin. All die aufgenommenen Dinge müssen verarbeitet werden. Wahrscheinlich geht das am besten im Schlaf und davon kann ich kaum genug bekommen 😉

Warum ich das erwähne? Weil ich mir vorstellen kann, dass es meiner Tochter ähnlich geht. Dazu kommt noch, dass für sie alles neu ist. Ich kann so gut verstehen, dass sie abends vor lauter Eindrücken aufgekratzt ist. Mancher mag es seltsam finden, dass ich auf einen Mittagsschlaf täglich zur selben Zeit bestehe. Dass ich ihre Bettgehzeit nur in seltenen Ausnahmefällen nach hinten verschiebe. Dass ich sie zum Familientreffen beim Karneval nicht mitnehme. Ja, das wirkt unflexibel und starr, aber das ist mir egal. Ein Tagesablauf mit regelmäßigen Pausen und Zeiten auf die sich die Kleine einstellen kann, sind wichtig für sie. Sie erlebt so viel. Warum sollte ich ihr noch mehr zumuten? Und manchmal sind die alltäglichen Dinge schon spannend genug. Besonders tolle und aufregende Ausflüge kann man später noch unternehmen. Gerade wenn ich darüber nachdenke, was für Kleinigkeiten für unsere Maus noch interessant sind.

Gerade als sie heute einen Krümel auf dem Küchentisch mit einem bewundernden:“Boahr!“ betitelte wurde mir wieder bewusst, dass wir noch viel Zeit haben, die große weite Welt mit ihren Traditionen und Eigenheiten kennenzulernen 😉

Stoff-Enten

Ich oute mich als Klammer-Mama …

Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich bin eine Klammer-Mama …

Auch wenn ich sehr oft darüber jammere, dass ich so wenig Zeit für mich habe, das ändert nichts daran, dass mir die Trennung von meiner Kleinen immer sehr sehr schwer fällt.

Ich musste das von Anfang an in kleinen Mini-Schritten lernen.

Schritt 1: Zahnarzttermin
Das allererste Mal, dass wir getrennt waren, war einige Wochen nach der Geburt. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie lange danach. Ich hatte einen Zahnarzttermin und mein Mann kümmerte sich um die Kleine.
Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber als ich aus dem Haus ging, war es ein Gefühl, als würde etwas fehlen. Als wäre ein Teil von mir, der nun einfach zu mir gehörte, nicht dabei. Das war richtig heftig für mich. Denn ich muss dazu sagen, ich hatte mich tatsächlich auf diesen Abstand gefreut. Als Neu-Mama war ich nämlich nicht auf die krasse Lebensumstellung vorbereitet gewesen. Darauf, dass man für eine gewisse Zeit gefühlt kein Individuum mehr ist, sondern auf eine Art nur noch für dieses neue, kleine Menschlein lebte. Mir zumindest kam es vor, als wären wir eine Person … Und ich brauchte eine Auszeit! Einfach nur Ich-sein. Und wenn das nur bedeutete, dass ich allein zum Zahnarzt ging. Freiheit! Das zumindest hatte ich gedacht, aber als ich dann unterwegs war, vermisste ich mein kleines Herz so schmerzlich, wie ich es mir nie hätte vorstellen können … Dabei war ich nur eine Stunde unterwegs und mein Mann hat sich natürlich super um unsere Kleine gekümmert.
Naja, was soll ich sagen: es folgten weitere Zahnarzttermine und ich hab die Trennungen alle überlebt 😉

Schritt 2: Ein Essen mit Kolleginnen
Ich war wie in Trance, als ich das Haus verließ. Auch dieses mal hatte ich sehr darauf hingefiebert, dass ich endlich mal wieder etwas alleine unternehmen konnte. Doch auch dieses mal konnte ich es nicht wirklich genießen. Ich kam mir vor, als gehöre ich gar nicht in die normale Welt, sondern käme aus einer Parallel-Welt, in der es nur um Stillen, Wickeln und „Baby-zum-Schlafen-zubekommen“ ging. Durch den Schlafmangel war ich eh in den ersten Monaten leicht durch den Wind, dazu ein Beispiel: Ich kochte Erbsen, vergaß aber Wasser in den Topf zu füllen. Ich sag nur, jetzt haben wir einen Topf weniger ;))

Etwas konfus kam ich also im Restaurant an und war froh, dass ich keine Milchflecken auf der Kleidung hatte. Viel mehr Style konnte man von mir grad nicht erwarten. Ich freute mich riesig meine Kolleginnen zu sehen, aber so richtig konnte ich mich nicht auf die Gespräche konzentrieren. Ständig dachte ich, was wenn die Kleine Hunger bekommt und das Fläschchen nicht nimmt? Was, wenn sie nur schreit … ? Was …? Und dann, oh Schreck, fiel mir auf, ich hatte keinen Handy-Empfang im Restaurant. Sofort stürmte ich nach draußen, schrieb meinem Mann, die Nummer des Restaurants und war ab da noch unruhiger. Ich scharrte regelrecht mit den Hufen. Bezahlte so schnell es ging, verabschiedete mich kurz bei meinen Freundinnen aus der anderen Welt und rannte zurück nachhause. Ähm ja, ihr habt richtig gelesen … Rannte …

Schritt 3: Spaziergang mit den Schwiegereltern
Auch hier kann ich nicht mehr genau sagen, wie alt unsere Kleine da war, vielleicht sechs Monate? Irgendwie war es von vorneherein zum Scheitern verurteilt, denn sie hasste Kinderwagen (wollte ja irgendwie keiner so richtig glauben „Alle Babys fahren doch gern im Kinderwagen/Auto …“ Nun ja, unseres halt nicht, zumindest in den ersten Monaten …). Was soll ich sagen? Nach zehn Minuten waren Schwiegereltern schweißgebadet mit schreiendem Baby zurück und ich war sooo froh meine Kleine wieder zu haben. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht hatte ich sogar etwas geweint … Denn es war das erste Mal das die Kleine weder bei mir noch bei meinem Mann war …

Schritt 4: Allein bei meinen Eltern
Das erste Mal alleine mit meinen Eltern war die Kleine mit 8 Monaten. Wir waren im Familien-Urlaub und hatten alle Appartments in derselben Anlage. Das war super praktisch. Einmal war die Kleine bei meinen Eltern und wir haben in Ruhe gefrühstückt und einmal waren wir essen. Nur mein Mann und ich. War voll ungewohnt, aber richtig schön und ich konnte es sehr genießen. Und danach klappte es zuhause dann auch, dass Schwiegermama allein mit der Kleinen spazieren ging. Mit Vollendetem 9. Monat war auch die Fremdelphase glücklicherweise vorbei und der Buggy war und ist nun sehr beliebt bei der Maus.

Schritt 5: Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter
Die hat richtig super geklappt (Siehe: Erste Schritte in die große, weite Welt).  Kurz zuvor erschien mir der Gedanke, die Kleine 24 Stunden in der Woche abzugeben, ziemlich unerträglich. Aber nach der tollen Eingewöhnung fühle ich mich jetzt richtig gut mit der Entscheidung wieder arbeiten zu gehen. Allerdings bin ich froh, dass es für mich möglich ist in Teilzeit zu arbeiten, denn eine längere Trennung würde ich dann wahrscheinlich doch nicht aushalten … Auch wenn ich oft jammere, wie anstrengend es ist ein Kleinkind in der Trotzphase zu betreuen 😉

Schritt 6: Einen Babysitter mit meiner Kleinen spazieren gehen lassen
Puh … Das erschien mir auch lange unvorstellbar. Und nur ganz zufällig hat es sich ergeben, dass meine Kleine heute mit 15 Monaten das erste Mal mit einer Babysitterin unterwegs war.
Da ich in den ersten Monaten mit Baby selten zum gründlichen putzen kam und mein Mann und ich uns einig waren, dass das nicht besser würde, wenn ich wieder arbeiten ginge, stellten wir eine Putzhilfe ein. Diese war zufällig Mutter von Zwillingen und verstand sich auf Anhieb glänzend mit dem Töchterlein. Selbst in der Fremdelphase, war die Kleine ihr gegenüber sehr offen. Seit August kennen wir uns nun und haben uns auf Anhieb gut verstanden.
Irgendwann schaffte ich nach und nach doch wieder mehr im Haushalt, als die Kleine sich etwas besser beschäftigen konnte oder mir „helfen“ konnte. Ab da fand ich es praktischer, dass unsere Putzhilfe aufs Töchterlein aufpasste, während ich Sachen im Haushalt machte, die mit Kleinkind nicht so schnell zu erledigen sind. Die Kleine war begeistert und lachte super viel beim Spielen. Es war schön den beiden zuzuhören. Ich hatte das Gefühl, dass beide richtig Spaß hatten. Das bewog mich dazu, ja zu sagen, als meine – nun – Babysitterin mich fragte, ob sie heute mit der Kleinen spazieren gehen könne. Trotzdem war es ein komisches Gefühl, die beiden gehen zu sehen. Der Klammer-Mama in mir ist es schwer gefallen.

Und die Kleine? Hat mir fröhlich gewunken zum Abschied und mich nach einer Stunde genauso fröhlich wieder in die Arme geschlossen.

Oh man, sie werden so schnell groß …

Und dieses Wochenende folgt Schritt 7:
Ich werde das erste mal woanders übernachten ohne die Kleine. Ich bin so aufgeregt!
Wie das gelaufen ist, werde ich euch dann demnächst hier berichten 😉

Eure Nätty

Erster Schritt in die große, weite Welt …

ODER: Die Tagesmutter – Mit Eingewöhnung für Baby (und Mama)

Bevor ich Mama war, stellte ich es mir sehr einfach vor, mein Kind später einmal zu einer Tagesmutter zu geben. Meine Kriterien für die spätere Betreuungsperson waren:

  • Muss einen freien Platz haben.
  • Muss möglichst im Ort oder auf dem Weg zur Arbeit sein.

Haha, das änderte sich seeehr schnell als die Kleine da war. Mein kostbarster Schatz 😉

Die KriterienLISTE sah dann so aus (stark gekürzte Fassung):

  • Muss einfühlsam sein.
  • Muss meine Ansichten teilen.
  • Muss freundlich und kreativ sein.
  • Muss verantwortungsvoll sein.
  • Muss liebevoll sein.
  • Muss gut kochen können.
  • Haus muss sauber und sicher sein.
  • Sie sollte eine nette Familie haben.
  • Sie sollte mir gegenüber offen und ehrlich sein.
  • Mir und der Kleinen gegenüber geduldig sein.
  • Und Gelassenheit wäre mir noch wichtig …
  • und …

Ähm, ich könnte die Liste endlos fortführen.

Zu meinem unglaublichen Glück, ist meine Tante „Tagesmutter“. Bevor ich Mama war, hatten wir nicht so viel Kontakt. Als sie erfuhr, dass ich schwanger war, bot sie mir trotzdem sofort an, für meine Kleine einen Platz freizuhalten. Ich sage es ganz ehrlich, ich fand das damals sehr nett, aber sie wohnte ja gar nicht bei mir im Ort oder auf meinem direkten Weg zur Arbeit … Erst heute weiß ich richtig zu schätzen, was für ein tolles Angebot sie mir da gemacht hat!!!

Als die Kleine also geboren war und es ans Thema Fremdbetreuung ging, war mir klar, die Kleine geht zu meiner Tante und sonst niergens hin! Denn meine Tante erfüllt alle meine Wunschlisten-Kriterien. Ich fahre zwar nun täglich einen kleinen Umweg (ca. 6 km / Strecke), aber das ist es Wert!

Vor der Eingewöhnung bei der Tagesmutter sah ich dem Ende meiner Elternzeit mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich freute mich darauf, wieder mehr Abwechslung im Alltag zu haben, gleichzeitig erschien es mir unvorstellbar mein Baby ganze 24 Stunden in der Woche abzugeben. Quasi einen GANZEN Tag! Irgendwie kam es mir falsch vor das kleine, hilflose Wesen in „fremde“ Obhut zu geben. Am liebsten hätte ich weniger Stunden gearbeitet oder zumindest weniger Tage, aber das war leider nicht möglich. Also Augen zu und durch.

Die Eingewöhnung war dann vor ca. 4 Monaten. Es klappte von Anfang an viel besser als ich dachte. Die Fremdelphase meiner Kleinen war vorbei und ich hab gemerkt, dass sie bereit ist etwas Neues kennenzulernen. Von wegen kleines, hilfloses Wesen … Es war schön zu sehen, wieviel Spaß sie hatte. Mit den anderen Kindern, den vielen Spielsachen und den ganzen neuen Eindrücken.

An den ersten Tagen der Eingewöhnung war ich immer komplett dabei. Wir waren jeden Tag ca. 2 Stunden vor Ort. Dann war ich an 2 Tagen während unserer Besuche bei der Tagesmutter zwischendurch je eine halbe Stunde weg.
Das klappte super. Also erhöhten wir meine Abwesenheit die nächsten 2 Tage auf die ganzen 2 Stunden. Und zum Schluss blieb meine Kleine dann auch den Mittagsschlaf über da. Den hatten wir glücklicherweise mittlerweile ins eigene Bett verlegt. Ziemlich lange konnte die Kleine nur auf oder an mir schlafen. Siehe Projekt Mittagsschlaf

Es war also alles entspannt. Bis es dann Ernst wurde. An meinen ersten beiden Arbeitstagen, (an denen ich auch noch direkt eine Schulung hatte, und dadurch erst um 17:00 Uhr wieder bei der Tagesmutter sein konnte), weinte meine Kleine morgens bitterlich als ich ging. Das hat mir fast das Herz zerrissen. Sie hat sich richtig an mich geklammert. Aber meine Tante konnte mir und der Kleinen die nötige Sicherheit vermitteln.
Sie hat sehr viel Erfahrung in ihrem Job und meinte, dass das Schlimme häufig nur der kurze Moment ist, wenn die Kleinen einen Gehen sehen. Sobald man weg ist und gefrühstückt oder gespielt wird, geht es meist besser. Vor allem wenn die Eingewöhnung so gut war. Also hieß der Rat die Verabschiedung liebevoll, aber kurz halten.

Dennoch, als ich die Tür zwischen mir und meiner weinenden Tochter schloss, hab ich auch ein paar Tränchen verdrückt und mich gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, nur ein Jahr Elternzeit zu machen …

Aber zu meiner Erleichterung bekam ich schon kurze Zeit nachdem ich weg war eine Bildnachricht von meiner fröhlich spielenden Tochter.

In den ersten Tagen auf der Arbeit hab ich oft gedacht: So jetzt frühstückt die Kleine grad, jetzt ist sie grad turnen, jetzt isst sie Mittag, jetzt weint sie bestimmt, weil sie nicht schlafen möchte … Aber das ging sehr schnell vorbei. Man (eine Zweifach-Mama aus der Krabbelgruppe) hatte mir (kleinen naiven Erstlings-Mama mit Trennungsängsten), prophezeit, dass man schnell wieder reinfindet, ins Arbeitsleben und auch darin, mal eine zeitlang ohne sein kleines Augensternchen zu sein. Tja, Recht hatte sie 😉

Mittlerweile haben Augensternchen und ich uns beide an den neuen Alltag gewöhnt. Ich genieße es, wieder arbeiten zu gehen. Yey, 5 Stunden am Tag mit Erwachsenen sprechen und allein auf Klo gehen!!! Luxus, Baby!
Und die Kleine? Die weint jetzt nicht mehr morgens beim Abgeben, sondern nachmittags, wenn ich sie abhole … Hm, finde ich das jetzt besser? 😉

Ja, denn das heißt, ihr geht es gut bei der Tagesmutter und sie fühlt sich wohl. Und ich kann mit einem guten Gefühl arbeiten gehen!