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Kleinkinder streiten Comic

„Entspannte“ Spielenachmittage unter Dreijährigen oder auch …

… ich brauch jetzt erst mal nen Schnaps. Ach ne, geht ja nicht, bin ja schwanger …

Ist es bei euch auch so, dass das schlechte Wetter die Kleinen total unausgeglichen macht? Im Sommer dachte ich noch super, das Bilderbuch-Mädchen spielt mittlerweile so toll mit anderen Kindern. Langsam wird es richtig entspannt. Immer öfter hatten wir auch nur Kinder zum Spielen da, ohne deren Mütter dabei zu haben. Bis auf ein paar kleine, normale Streitigkeiten war immer alles gut. Meist war es weniger anstrengend das Bilderbuch-Mädchen und ein Besuchskind da zu haben, als allein mit der Kleenen zu sein. Denn zwei Dreijährige können ja unglaublich ausdauernd irgendwelche Rollenspiele durchziehen. Wahnsinn! Ob, „Mutter, Vater, Kind“, „Feuerwehr“ oder „Arzt“, alles im Repertoire. Es ist zu niedlich den Kleinen dabei zuzusehen und das ist nicht das einzig Positive, nein, man muss selbst nicht mitmachen 😉 Ich spiel diese Rollenspiel-Sachen ja gar nicht gern. Dann lieber mit Duplos bauen, Malen oder Backen.

Wie auch immer, alles war also tutti zwischen den Kids.

Doch nun ist’s Herbst …

Vormittags wird jetzt im Kindergarten nicht mehr jeden Tag rausgegangen und das macht sich bemerkbar. Der Aufwärtstrend in Sachen Nachmittagsstimmung ist vorbei. Unsere letzten Spielenachmittage waren, nennen wir es mal wohlwollend: stürmisch …

Wenn ich das Bilderbuch-Mädchen gegen 14:00 Uhr vom Kindergarten abhole, ist sie meist schon total unkonzentriert und albern – oder aber: nölig, motzig und weinerlich. Ich weiß gar nicht was mir lieber ist. Am besten ist es nach dem Kindergarten erst mal eine kleine Ruhephase einzuläuten. Das versuchen wir auch immer. Erst mal zusammen an den Küchentisch setzen, einen kleinen Snack essen, etwas trinken und erzählen. Gegen 15:30 Uhr sollte der Akku ja dann eigentlich wieder aufgeladen sein. Öfter sind wir also um diese Uhrzeit verabredet.

Und dann geht es los. Was im Sommer ein Selbstläufer war, ist nun ein Kraftakt. Vor allem wenn die Playdates bei uns stattfinden. Denn irgendwie kann das Bilderbuch-Mädchen grad wieder gar nicht teilen. Weiterlesen

Familienmoment

#Familienmoment 10 – Neue Lieblingsbeschäftigung

Es ist gerade so noch Mittwoch und daher legitim noch einen kleinen #Familienmoment zur Aktion der Küstenmami zu posten. Heute geht es bei uns um das neue Lieblingsspiel unserer kleinen Bilderbuch-Madame.

Im Moment ist das Bilderbuchmädchen im Puzzle-Fieber. Vom Puzzeln kann sie gar nicht genug bekommen.

Das letzte Ravensburger-Puzzle und diverse alte Holzpuzzle wurden ihr schon langweilig, da sie sie mittlerweile auswendig kennt.

So habe wir diese Woche Nachschub * bestellt. Bei den neueren, etwas anspruchsvolleren Puzzeln, braucht sie ab und an noch unsere Hilfe.

Und es mach wirklich Spaß mit ihr zu puzzeln. Wenn sie zwei Puzzelteile verkehrt herum anlegt und ein paar mal erfolglos versucht sie ineinanderzustecken, sagen wir öfter so etwas wie:
„Du musst das Teil drehen, dann passt das.“

Sie erwidert dann sehr ernst nickend: „Ja. Ok.“ Und das auch noch in einem super witzigen Tonfall, so dass ich immer höre „Ja, ok, verstehe!“

Meist klappt es dann mit dem Puzzeln und sie sagt zufrieden: „Jetzt passt das!“

Das Tolle am Puzzeln ist dazu noch, dass sie sich damit wirklich eine ganze Weile selbst beschäftigt!

Jede Mama kennt ja das Problem, dass es schwierig ist mal kurz in Ruhe zu duschen. In den ersten Monaten schlafen die Babys selten und wenn dann am liebsten nur auf dem Arm. Dann duscht man meist nur wenn der Partner das Baby übernehmen kann.

Später hab ich im Eil-Tempo geduscht während die kleine Maus klagend im Maxi-Cosi vor der Dusche saß und war ich nicht schnell genug artete es gleich in Gebrüll aus.

Dann irgendwann war es tatsächlich möglich, dass das Bilderbuchmädchen wach in ihrem Zimmer blieb und ich duschen konnte. Doch das nur, weil vor ihrem Zimmer ein Gitter war, an dem sie dann wartend stand, bis ich fertig war. Je nach Schnelligkeit gab es auch da noch mal ab und an ein Schluchzen.

Und nun – und das ist mein Familienmoment diese Woche – kann ich tatsächlich in Ruhe Duschen während die kleine Bilderbuch-Madame in ihrem Zimmer sich selbst beschäftigt und zwar mit Puzzeln.

Ist das nicht der Wahnsinn?!!!

Naja, vielleicht nicht für jeden von euch, aber bei uns hat es echt lange gedauert bis sich mal selbst beschäftigt wurde (und das länger als fünf Minuten). Daher ist das eine große Sache für mich. Also nicht Lachen bitte 😉

Für mehr Familienmomente springt einfach kurz zur Küstenmami rüber!

Alles Liebe,

Eure Nätty

 

*Bei dem gekennzeichneten Link handelt es sich um einen affiliate-Link.

Verlosung

Rezension zu „my first puzzles – Wo die Tiere wohnen“ inkl. Verlosung

*Werbung

Heute stelle ich euch zum ersten Mal ein Produkt vor, das mir ein Kooperationspartner zur Rezension zur Verfügung gestellt hat. Vorweg möchte ich sagen, dass ich auf meinem Blog nur Produkte vorstellen werde, die mich persönlich wirklich überzeugen konnten, die zu mir und meinem Blog passen und bei denen ich denke, dass sie auch für euch interessant sein könnten. Dass ihr nur meine ehrliche Meinung hört, sollte eh klar sein, oder? Also, los geht’s!

Habt ihr gewusst, dass am 27.01.2016 der Internationale Puzzletag ist? Ich nicht, bis mir Ravensburger zu diesem Anlass ein Rezensionsexemplar einer neuen Puzzle-Reihe zur Verfügung stellte. Die Reihe heißt „my first puzzles – Konturpuzzle“ und es gibt sie zu verschiedenen Themen („Tiere und ihre Kinder“, „Feine Leckerbissen“, „Meine Lieblingsberufe“ und „Wo die Tiere wohnen“).

Bild1_kleinAls das Paket mit dem Puzzle ankam, waren das Bilderbuch-Mädchen und ich ganz aufgeregt und haben es schnell geöffnet. Noch bevor ich die Schutzfolie abmachen konnte, hatte die Kleine es schon in den Händen und wollte es unbedingt aufmachen.

 

Die äußere Verpackung gefiel mir nicht so gut. Im Geschäft hätte ich vermutlich nicht zugegriffen. Zum einen sprach mich die Farbkombination nicht an und zum anderen störte mich diese etwas angestaubte Schriftart, dann auch noch in kursiv gesetzt, mit einer Kontur und einem Schlagschatten. Für meinen Geschmack etwas too much, aber mein Bilderbuch-Mädchen interessierte das herzlich wenig.
„Auf!“, rief sie. Tja, was soll man da als Mama machen? Aufmachen natürlich! Ich packte das Puzzle also aus und zum Vorschein kamen sechs Puzzle á zwei Teile.

Für die Rezension hatte ich das Thema „Wo die Tiere wohnen“ gewählt. Die Motive sind sehr niedlich und gefallen meiner Tochter super. Der Igel wurde direkt geküsst!
Die Puzzleteile überzeugen durch leuchtende Farben und eine super Qualität! Erst vor kurzem hatte das Bilderbuch-Mädchen ein Puzzle-Buch geschenkt bekommen, dass bereits nach zweimaligem Bespielen kaputt war. Die Ravensburger-Teile scheinen da sehr viel robuster zu sein. Auch nach mehrmaligem puzzlen, blättern die Motive nicht ab. Und trotz rabiater Spielweise, sind noch keine Knicke in den Teilen oder gar Teile eingerissen. Dazu wird es voraussichtlich auch nicht kommen, dank dem dicken Karton aus dem die Stücke gestanzt sind.

Bild6_klein

Der Vogel taucht ab 😉

Schön ist auch das „Spielprinzip“. Man legt die leeren Behausungen der Tiere aus und dann können die passenden Tiere hineingepuzzlet (gelegt) werden. Nach einigen Durchläufen hatte das Bilderbuch-Mädchen dann auch raus, wo welches Tier wohnt. Anfangs musste der Vogel noch baden gehen, doch später durfte er dann im trockenen Nest sitzen 😉

Meine Kleine ist ja erst 17 Monate alt und ich musste ihr noch helfen die Teile richtig ineinanderzustecken, dennoch hatte sie auch in diesem Alter schon richtig Spaß an dem Puzzle. Obwohl es sich nur um 12 Teile handelt, konnten wir uns über eine halbe Stunde damit beschäftigen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, denn das ist wirklich lang für meine Maus, deren Aufmerksamkeitsspanne noch ausbaufähig ist 😉 Aber die süßen Tiere (Igel, Schmetterling, Biene, Fisch, Marienkäfer und Vogel) konnten sie doch länger als gedacht in den Bann ziehen.

Insgesamt ein richtig schönes Spiel für kleine Puzzle-Fans. Qualität, Spielspaß und Inhalt haben das Verpackungs-Design schnell in den Hintergrund treten lassen.

Habt ihr jetzt auch Lust mit euren Kleinen zu puzzlen? Dann hier die gute Nachricht:

Ich verlose 2 x je ein Ravensburger „My first puzzle“ mit dem Thema
„Wo die Tiere wohnen“.

Was ihr dazu tun müsst:
Hinterlasst mir bis zum 30.01.2016 hier oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar unter dem Artikel. Wer meine Facebook-Seite liked oder geliked hat, bekommt ein Extra-Los bei der Verlosung, landet also zweimal im Lostopf.

Die Teilnahme ist ab 18 Jahren, der Gewinner wird aus dem Lostopf gezogen und am 31.01.2016 auf meiner Facebook-Seite und hier auf dem Blog bekanntgegeben. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen sozialen Medien. Die Kontaktdaten benutze ich nur zum Zwecke des Gewinnspiels.

Ich wünsche euch viel Glück!

Eure Nätty

Stofftiere

Kindheitsträume und die Invasion der Stofftiere

Ich hatte als Kind ein Ziel. Etwas, das ich dringend erreichen wollte! Kurz vor dem Ziel bin ich allerdings gescheitert. Ich habe mich von meinem Weg abbringen lassen und somit meinen Traum nie verwirklicht … Nun ist es zu spät, um nochmal von vorn anzufangen. (Naja, eigentlich nicht, aber egal). Ich habe jetzt eine Tochter und die kann ja meine nie erreichten Kindheitsträume für mich erfüllen! 😉

Mein Traum war es 100 Stofftiere zu besitzen!

Ich habe das nie erreicht. Wirklich schade 😉 Aber was soll ich sagen? Mein kleines Bilderbuch-Mädchen ist gerade mal 16 Monate alt und jetzt schon nah dran. Sie hat sage und schreibe 53 Stofftiere … Wie konnte das nur passieren? Denn jetzt mal ohne Witz, natürlich habe ich nie darauf hingearbeitet, dass sie meinen Kindheitstraum erfüllt. Mir ist dieser Wunsch auch erst wieder in den Sinn gekommen, als ich bemerkt habe, wie die Stofftiersammlung der Kleinen in rasender Geschwindigkeit ins Unendliche gewachsen ist.

Als ich mit dem Bilderbuch-Mädchen schwanger war, haben wir ihr ein Stofftier gekauft. Eine Giraffe. Die saß dekorativ auf der unbenutzten Wickelkommode. Und einen Hund. Ja, den Hund haben wir mit Sammelpunkten eines Discounters erstanden (Und dieser ist übrigens jetzt ihr Liebling und heißt „Bruno“). Diese 2 Tierchen waren also der Beginn der Sammlung. Es folgten Stofftiere als Geschenk zur Geburt, zu Weihnachten, Nikolaus, Ostern und dem 1. Geburtstag und als Geschenk einfach nur so bei Besuchen … Sie erbte zusätzlich zwei alte Schätzchen aus meiner Kindheit und eins von meinem Mann. Auch von diversen anderen Verwandten und Bekannten verweilen nun Stofftier-Erbstücke bei uns. Als ich einmal mit ihr in unserer Firma vorbeischaute, gab’s auch dort ein Stofftier geschenkt. Und schwupps ehe wir uns versahen, ertrank die Kleine in einem Stofftier-Meer.

„Naja“, dachte ich, „dann würde ich halt ab jetzt dem Bekanntenkreis nahelegen lieber ein Buch zu schenken, als das nächste Kuscheltierchen.“

Und just als ich dies beim nächsten Kaffee mit den Großeltern verkünden will, zieht die Oma etwas aus ihrer Tasche für das Bilderbuch-Mädchen.

Tadaaaa: Es ist ein riesiger Stoff-Ernie. Freudestrahlend wird er von der Kleinen geherzt und bekuschelt.

Na, gut, der darf dann halt auch bleiben. Aber dann ist erst mal Schluss! Nicht, dass das Bilderbuch-Mädchen meinen Kindheitstraum schon mit 2 Jahren verwirklicht 😉

Gibt es bei euch auch so viele Stofftiere? Oder sind wir die einzigen bei denen die Anzahl der Kuscheltier-Mitbewohner aus dem Ruder gelaufen ist?