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Mama und Kleinkind kuscheln und schlafen

Schnullerfrei Einschlafen – So klappt es bei uns

Nun ist es gut anderthalb Wochen her, dass wir der Schnullerfee die Nuckis geschickt haben. Das Einschlafen lief danach natürlich nicht mehr so supi, wie in der Phase vor der Schnuller-Entwöhnung. Ihr wisst schon, wo es den Schnulli nur noch Nachts gab und das Bilderbuch-Mädchen quasi um 18:30 Uhr freiwillig ins Bett gegangen ist, nur um gemütlich schnullernd einzuschlafen.

Nö, stattdessen gab es die in regelmäßigen Abständen wiederkehrende „Ich will aber nicht schlafen“– und die „Ich bin aber gar nicht müde!“-Phase. Das abendliche ins Bett gehen drohte schon wieder auszuarten, aber das konnten wir glücklicherweise doch verhindern. Wie? Das erzähl ich euch jetzt.  Weiterlesen

Bügelperlen Herzform

Eins, zwei, drei – schnullerfrei! Oder so ähnlich ;)

Der Schnuller ist weg!

Es war nicht einfach, aber bei Weitem einfacher als gedacht! Das Bilderbuch-Mädchen war nämlich mittlerweile eine absolute Schnulli-Verehrerin. In der langen Krankheitsphase, vor allem während der Fieber-Tage, durfte sie auch tagsüber den Schnuller haben. Und wenn sie im Auto auf längeren Strecken schlafen sollte / durfte auch 😉 (Und evtl. auch um sie ohne Geschrei ins Auto zu bekommen … Hust …)

Nunja, nach der Krankheitsphase verlangte sie tagsüber aber nun immer häufiger wieder einen Schnuller. Wut- und Heulanfälle von bis zu einer Dreiviertelstunde konnte ich über mich ergehen lassen als ich den Schnulli tagsüber nicht mehr zur Verfügung stellte. Dafür war aber die Abend-Routine ein Kinderspiel. Schon gegen 18:00 Uhr beharrte die Kleine darauf müde zu sein. Klar, sie wollte ins Bett, denn da gab es den heißgeliebten Schnulli ja noch. Ich sag es euch, das waren die besten zwei Wochen was das Einschlafen angeht, an die ich mich erinnern kann. Um spätestens 19:00 Uhr war Schicht im Schacht und mit Schnulli schlief sie echt innerhalb von fünf Minuten ein. Wahnsinn. Weiterlesen

Schnullerfee Schnullerhexe

Ich dachte ja immer die Schnullerfee wäre eine gute Idee …

Das Bilderbuch-Mädchen ist 2,5 und liebt ihren Schnulli. So langsam denken wir aber daran, ihn ihr abzugewöhnen. Ich bilde mir schon ein, einen leichten Überbiss zu erkennen …

Ganz sanft wollte ich es mit dem Märchen von der Schnullerfee versuchen. Höhö … Immer wieder ließ ich mal fallen, dass die Schnullerfee, die Schnullis abholt um sie kleinen Babys zu schenken. Wie immer wenn solche Themen anstehen, kaufte ich auch gleich ein passendes Buch. „Ich will keinen Schnuller mehr!“ (Affiliate-Link) erschien mir ein guter Titel zu sein. War aber eher so mäßig, dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Nachdem wir das Buch gelesen haben, weinte das Bilderbuch-Mädchen bitterlich nach ihrem Schnulli … Das Wort Schnuller kommt aber auch wirklich zu oft vor in diesem Buch … Aargh, da kann man ja gar nicht anders als einen zu wollen …

Irgendwie schaffte ich es sie davon abzulenken. Dennoch war ihr letzter Satz vor dem Schlafengehen:

„Mama, ich geb meinen Schnuller aber nie ab!“

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Familienmoment

Familienmoment 21 – Eine Krankengeschichte

Eigentlich fing es schon am Samstag an. In der Nacht von Freitag auf Samstag wachte das kleine Bilderbuch-Mädchen weinend auf. Sie war fiebrig. Dennoch brabbelte sie nach einer Weile putzmunter vor sich hin. Mit glasigen Augen erzählte sie mir, dass sie nun fertig mit Schlafen sei … Es war ca. 01:00 Uhr Nachts … Ich dachte nur, na die Zeiten sind ja zum Glück lange vorbei, in denen das wirklich so war. Und nebenbei: ICH war sehr müde und war noch lange nicht fertig mit Schlafen!  Weiterlesen

Babybett

Familienmoment 21 – Das Blatt …

Weil wir leider diese Woche krank waren und ich nicht fleißig vorgearbeitet hab (shame on me … ) gab es letzten Mittwoch keinen Familienmoment hier. Dabei liebe ich ja diese Aktion der Küstenmami, daher gibt es heute nachgereicht einen kleinen Moment.

Familienmoment

Seit einer Weile (etwa einem Jahr *hust*) lag ein dekoratives Blatt aus dem Hause Ikea im Kinderzimmer des Bilderbuch-Mädchens auf dem Schrank und staubte so langsam ein. Irgendwie hatte es sich nie ergeben, dass wir es mal über ihr Bett an der Wand montiert haben. Aber nun gab es keine Ausrede mehr, denn zum Weihnachtsfeste gab es eine supaaa-dupaaa neue Bohrmaschine für die Bilderbuch-Eltern. Und die musste ja ausprobiert werden. Also wurde das Blatt kurzerhand unter fachmännischer Aufsicht und Mitarbeit des Bilderbuch-Mädchens an einem schönen Samstag montiert.

Im ersten Moment wirkte es etwas riesig, doch im zweiten Moment gefiel es mir echt gut. Ich fand es niedlich wie es da über dem Bett schwebte. Der Bilderbuch-Papa fand die neue Deko eher so mäßig gelungen. Das Bilderbuch-Mädchen hielt sich bedeckt.

Die erste Nacht unter dem neuen Blatt gestaltete sich super und ich war froh, dass die neue Bett-Überdachung nicht zu irgendwelchen Einschlaf-Dramen führte. Weiterlesen

Kleinkind läuft gegen Laterne Comic

Kita-Eingewöhnung, oh Kita-Eingewöhnung …

Seit 24.08 läuft sie ja nun, unsere Kita-Eingewöhnung. Und ohne Frage vieles hat sich seit diesen Beiträgen: Kita-Eingewöhnung – mission accomplished, also fast … , Kita-Eingewöhnung – in kurzen Dialogen mit einer Zweijährigen und Unsere magische Bubble ist geplatzt dank: Kita-Eingewöhnung verbessert.

Doch als ich im erst genannten Artikel so lapidar erwähnte, dass alles supi sei, nur der Mittagsschlaf noch nicht klappte, wusste ich nicht, wie wenig komisch das für uns alle noch werden sollte …

Im Ernst der fehlende Mittagsschlaf entwickelte sich zu einem Riesen-Problem für mich und die Kleine.

Jeden Tag nach der Arbeit schlich ich gegen 15:00 Uhr in den Kindergarten und lugte schon durch den Gruppenraum hindurch zum Fenster, das den Blick auf den Außenbereich freigab. Kein Bilderbuch-Mädchen zu sehen auf den ersten Blick. Sollte es vielleicht heute geklappt haben mit dem Schlafen legen und sie deshalb draußen nicht zu sehen sein?

Nein, ich konnte es mir nicht vorstellen. Und nein, so war es auch nicht.
Als ich näher komme, sehe ich sie unkonzentriert, leicht apathisch im Sand buddeln. Weiterlesen

Familienmoment

#Familienmoment 16 – Gefühls-Chaos

Es ist mal wieder Mittwoch und Familienmomente-Zeit 🙂

Oh man, wir sind ja immer noch mitten drin im Kindergarten-Eingewöhnungs-Gefühls-Chaos … Heute läuft`s so und morgen wieder ganz anders oder so ähnlich … Waaahhhh!!!

Eigentlich lief es ja ganz gut die letzten Tage. Freitag hat das Bilderbuch-Mädchen sogar das erste Mal im Kindergarten geschlafen. Endlich! Ihre Laune war dann nachmittags 1000 Mal besser als ohne Mittagsschlaf und die Unfallgefahr gefühlt um 95% reduziert. Eltern aufgedrehter Kinder verstehen das 😉

Tja, aber leider war das wohl nur ein kleines Zwischenspiel, denn momentan schläft sie im Kindergarten mittags nicht. Und was soll ich sagen? Wenn ich sie um 15:00 Uhr abhole, ist sie mein kleines Duracell-Häschen mit SEHR instabiler Laune, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Sie weiß dann gar nicht mehr wohin mit sich selbst und hat teilweise furchtbar tränenreiche Gefühlsausbrüche …

Soweit zur Vorgeschichte …

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San Francisco Cable Car

Wie wir einmal ohne Geld in San Francisco dastanden … (Werbung)

***WERBUNG***  (Dieser Beitrag wurde von dormando.de in Auftrag gegeben und vergütet.)

In dem Moment als ich verzweifelte und mir klar wurde, wir sitzen jetzt hier in San Francisco auf der Straße mit einem Restbudget von ca. 10 Dollar und ohne irgendeine Möglichkeit an Geld zu kommen, schoss mir schon der Gedanke durch den Kopf: „Im Nachhinein wird das bestimmt eine sehr lustige Geschichte ergeben …“ Aber wohl gemerkt erst im Nachhinein.

Unsere Amerika-Rundreise war ein Traum, den mein Mann und ich uns 2013 (noch ohne das kleine Bilderbuch-Mädchen also) erfüllten.

Ein Großteil unserer Reise lag bereits hinter uns als wir San Francisco erreichten. Wir checkten im Hotel ein, wobei klar wurde, dass irgendwas mit meiner Kreditkarte nicht stimmte (übrigens die einzige Kreditkarte, die wir im Urlaub mithatten).

Wir versuchten uns aber nicht zu viele Gedanken zu machen und zahlten erst mal das Hotel nur für eine Nacht in bar. Das Geld hatten wir gerade noch. Wir gingen abends nur noch kurz zum Strand, um dann nach einem leckeren Abendessen in unsere gemütlichen Hotelbetten zu fallen.

Der Tag darauf sollte eine schöne Erkundungs-Tour durch die Stadt werden. Eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars wäre ja toll gewesen, oder? Wir fuhren also ohne besonders konkrete Pläne in die Innenstadt und gönnten uns dort erst mal so einen richtig fiesen amerikanischen Kaffee mit viel Sirup, Milch und Gedöns, so dass man danach eigentlich den ganzen Tag nichts mehr zu essen brauchte.

Danach versuchte ich dann am Automaten Geld abzuholen. Vielleicht hatte ja nur das Kartengerät des Hotels eine Macke gehabt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, nicht wahr?

Tja, nun, leider wurde die Hoffnung direkt zunichte gemacht. Denn was sagte mir der freundliche Geld-Roboter: Kreditkarten-Limit erreicht. Sorry, Kohle gibt es jetzt keine mehr. Von einem Moment auf den anderen bekam ich wackelige Knie und das Herz rutschte mir in die Hose …

Aber, aber, wer wird denn gleich in Panik ausbrechen? War ja eigentlich alles kein Problem. Ich hatte ja noch meine EC-Karte und die hatte ich ja natürlich fürs Ausland freigeschaltet vor der Reise! Ich klopfte mir innerlich auf die Schulter, steckte die Karte in den Automaten uuuund … Ähm ja, und nichts … Blackout. Seit fast drei Wochen hatte ich die Karte nicht benutzt und mir fiel partout meine Geheimzahl nicht mehr ein. Mein Panik-Level stieg wieder ins Unermessliche und das trug nicht dazu bei, dass ich mich besser erinnern konnte. Immerhin fielen mir später drei Zahlen des Codes ein. Ich scheiterte aber immer an der letzten Zahl. Und es kam wie es kommen musste:

Die Karte wurde gesperrt.

Mein Mann hatte seine EC-Karte nicht freigeschaltet fürs Ausland, diese Option fiel also auch flach. Wir hatten ja auch damit gerechnet, dass eine Kreditkarte, eine freigeschaltete EC-Karte und einen Teil Bargeld genug Sicherheit wären. Hätte man ja auch meinen können, oder? Wer rechnet schon mit soviel Verpeiltheit???

Naja, warum sollte man denn jetzt in Stress verfallen?

Im Zeitalter des Online-Bankings und Telefonbankings ist doch alles möglich, oder? Ich rief also meine Bank an, erklärte verzweifelt, dass wir ohne Geld in Amerika stünden, nicht wüssten, wo wir des Nachts schlafen sollten, geschweige denn, wie wir bis zu unserem Abflughafen nach L.A. kommen sollten (vielleicht hab ich auch ein bisschen geweint bei diesem Telefonat), aber gebracht hat’s nichts …. Denn ich hatte meine Telefon-Pin nicht dabei. Und ohne die kein Telefon-Banking – Logisch. Übers Online-Banking funktionierte das Erhöhen des Kreditkarten-Limits leider auch nicht. Am liebsten hätte ich mich einfach im Bett verkrochen … Unser Hotel hatte so gemütliche Boxspringbetten, kennt ihr die? Darin hätte man sich einfach in eine Traumwelt flüchten können.

Nun gut, aber Träume sind Schäume und irgendwie brauchten wir eine Lösung. Wir riefen die lieben Schwiegereltern an und erklärten, wo in unserer Wohnung sie vielleicht die Pin zu meinem Telefon-Banking finden könnten. Netterweise machten die sich sofort auf den Weg, um uns zu helfen. Leider fanden sie nur eine veraltete Nummer, die uns nichts brachte.

Hatte ich erwähnt, dass es sich um den Anfang des Pfingst-Wochenendes handelte? Sprich alle Banken in Deutschland würden in Kürze nun schön erst mal für drei bis vier Tage geschlossen sein. Aaaaaah!!!

Mein Mann blieb aber zum Glück cool und ergoogelte uns dann DIE Lösung. Hach, mein Held! Wir konnten uns nämlich selbst Bargeld schicken an eine Bank vor Ort in Amerika!

Wir fuhren zurück in unser Hotel und ich wünschte, es wäre da schon sicher gewesen, dass wir unsere Nacht auch dort in den gemütlichen Betten würden verbringen dürfen. Wir füllten online an unserem Laptop alle nötigen Formulare aus und warteten gespannt. Kurze Zeit später wurden wir informiert, dass alles geklappt hatte und wir das Geld nun bei einer Partner-Bank abholen könnten.

Dafür hatten wir aber nur noch 7 Minuten Zeit, denn dann schlossen die Banken und zwar für mindestens drei Tage …

Internet sei Dank erhielten wir schnell die Information, dass die nächste Partner-Bank direkt um die Ecke war. Es lag also nicht im Bereich des Unmöglichen es zu schaffen.

Schweißgebadet hechteten wir ins Auto. Mit quietschenden Reifen ging es los. Die Bank war innerhalb von drei Minuten erreicht.

Doch, oh Schreck, kein Parkplatz war zu finden …

Also sprang ich raus um den Rest zu regeln, während mein Mann Runden um die Bank drehte. Man, war ich aufgeregt!

Als ich in die Bank stürmte, wollte eine Bankangestellte gerade Feierabend machen und die Filiale schließen. Völlig aufgelöst und in meinem gebrochenem Englisch versuchte ich zu erklären, was los war. Und es klappte tatsächlich! Der Service war echt einmalig! Die beiden Damen, die noch vor Ort waren, waren unglaublich nett und verschoben ohne Murren ihren Feierabend für mich. Freundlich halfen sie mir beim Ausfüllen aller weiteren Formulare und waren danach selbst total gutgelaunt, weil sie meinen Tag gerettet hatten. Und das hatten sie wirklich!

Mir sind 1000 Steine vom Herzen gefallen und als ich beschwingt aus der Bank kam, konnte wohl auch mein Mann – der im Auto wartete – direkt sehen, dass alles geklappt hatte. Urlaub gerettet!

Und ihr glaubt nicht wie erleichtert ich abends im Hotel in unser Traumbett gefallen bin!

Und nun kann ich es ganz offiziell sagen, im Nachhinein ist es wirklich eine erheiternde Geschichte. Bin aber froh, dass sie ausgestanden ist 😉

Eure Nätty

Kinderbettwäsche

Das Bilderbuchmädchen braucht jetzt eine Matratze fürs Gästebett! (Werbung)

***WERBUNG*** Dieser Beitrag wurde von dormando.de in Auftrag gegeben und vergütet

Waaas? Wie? Wozu? Gästebett? Neue Matratze?

Ja, es ist soweit, unser kleines Mädchen schläft jetzt mittags nicht nur regelmäßig bei der Tagesmutter (und zuhause natürlich), nein vor einigen Wochen hat sie das erste mal (erfolgreich) ihren Mittagsschlaf bei den Großeltern verbracht.

Wer mir bei Twitter folgt weiß vielleicht, dass wir vor kurzem einen Gebrauchtwagen erworben haben. Der Gebrauchtwagenkauf mit Kleinkind erwies sich – besonders in der Verhandlungsphase – sagen wir mal eher als suboptimal. Mein Mann und ich wollten also gern mal einen Tag alleine nach einem neuen Wagen schauen. Ein prima Grund für die Großeltern das Bilderbuchmädchen mal einen ganzen Tag zu übernehmen. Wie gesagt, inklusive des Mittagsschlafs ….

Ein Gästebett war schnell bestellt und es war sogar eine „Matratze“ dabei, wenn man es denn so nennen will … Leider sehr dünn. Und irgendwie so gar nicht gemütlich …

Es kam der Tag, an dem wir uns weiter entfernt ein paar Autos anschauen wollten.

Nun war es also soweit, das erste Mal Mittagsschlaf bei Oma und Opa stand an.

Ohje, ob das klappen würde? Ich war noch skeptisch. Andererseits hatte sich das Bilderbuchmädchen rasant entwickelt und schlief ja auch ohne Probleme mittags bei der Tagesmutter – wobei das schon ein bisschen Eingewöhnung gebraucht hatte … Aber zur Zeit der Eingewöhnung war sie ja auch erst gut zehn Monate alt gewesen. Nun war sie also schon doppelt so alt 😉

Morgens gegen 10:00 Uhr gaben wir unsere Kleine bei Oma und Opa ab und verabschiedeten uns von unserem kleinen Wirbelwind. Auf in die Freiheit 😉 Es war schön mal wieder etwas nur zu zweit zu unternehmen. Endlich konnten wir mal wieder offen Cabrio fahren und mittags um 12:00 Uhr essen gehen. Und zwar zusammen. Yes!

Gegen 13:00 Uhr erhielt ich dann eine Whatsapp-Nachricht der Schwiegermama: „Die Kleine schläft!“ Juchhu, es hatte alles geklappt. Das hat mich wirklich gefreut! Und das trotz der wahnsinnig dünnen „Matratze“.

Eine neue Matratze muss her

Und auch wenn es dieses Mal gut geklappt hatte, wünschte ich mir, für die folgenden nächsten Male bei Oma und Opa, eine etwas gemütlichere Matratze fürs Gästebett.

Der Kauf der Matratze für zuhause ist ja nun schon etwas länger her und ich wollte mir nochmal ins Gedächtnis rufen, worauf man eigentlich so achten muss, wenn es um den Kauf einer Babymatratze geht. Denn mal ehrlich vom Angebot der Matratzen, die es am Markt gibt, wird man ja geradezu erschlagen. Da ist es gut zu wissen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Auf der Seite www.matratzen-test-sieger.de findet man übrigens viele Infos zum Thema Babymatratzen. Leider habe ich bisher noch keine konkreten Tests zu Babymatratzen dort finden können, nur zu Matratzen für Erwachsene. Dennoch gibt es viele nützliche Tipps, die helfen die richtige Matratze fürs Baby oder Kleinkind zu finden.

Im letzten Absatz las ich dann, dass die Zöllner-Babymatratzen was die Standards in Sachen Babymatratzen angeht, auf dem neusten Stand ist. Das fand ich sehr erfreulich, da wir eine Matratze dieser Marke in unserem Babybett zuhause haben und damit sehr zufrieden sind! Daher haben wir uns auch für das Gästebett wieder für eine Zöllner-Matratze entschieden. Und zwar für die Zöllner 7350100000 – Babymatratze Air Allround, 60/120 cm.

Ich habe beim Kauf darauf geachtet, dass die Matratze den wichtigsten Kriterien entspricht, die ich bei Matratzen Testsieger finden konnte. Nämlich:

  • Matratze wurde nach Öko-Tex Standard 100 Produktklasse 1 auf Schadstoffe getestet.
  • Der Matratzenbezug ist abnehmbar und bei 60 Grad waschbar.
  • Trittfeste Längskante vorhanden

War ja gar nicht so schwer eine geeignete Matratze zu finden. So, ab jetzt wird das Bilderbuchmädchen auch bei den Großeltern toll schlummern. Die tolle Kinder-Bettwäsche vom Beitragsfoto gibt es übrigens bei dormando.de zu kaufen. Wo die Kleine es jetzt so gemütlich hat, schläft sie ja vielleicht nächstes mal direkt zwei Stunden mittags, anstatt nur eine 😉
Wir werden sehen.

Viele Grüße,

Eure Nätty

Mama rastet aus

Manchmal bin ich eine echte Niete als Mama …

Gibt es sie wirklich diese Mütter, die stundenlang mit einer Seelenruhe am Bett ihrer Kleinen sitzen und die totale Selbstaufgabe leben und lieben? Denen es egal ist, ob sie abends auch mal kurz Zeit für sich haben oder nicht? Mir nämlich nicht. Ich brauche ab und an mal einen Feierabend! Jawohl! Und das wenn es geht nicht erst nach 1,5 bis 2 Stunden wahlweise Jammern, Weinen oder Knöttern … Bin ich jetzt eine Rabenmutter?

Aber alles auf Anfang. Wie komme ich da überhaupt drauf?

Heute war eigentlich ein sehr schöner Tag. Wenn auch sehr wechselhaft, was die Laune der kleinen Bilderbuch-Madame anging … Aber alles in allem ein Tag mit schönen Unternehmungen bei traumhaftem Wetter.

Wir mussten nicht früh aufstehen und das Bilderbuchmädchen hat sogar bis 09:00 Uhr geschlafen. Ja, ok, sie hatte am Abend vorher auch bis halb elf Terz gemacht, aber hey dass sie bis 9:00 Uhr geschlafen hat, hat mich versöhnlich gestimmt 😉

Wir sind also in Ruhe aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Mehr oder weniger. Die Laune des Bilderbuchmädchens war nämlich eher so mittel. Alles war doof. Wickeln doof, Anziehen doof, Frühstücken doof. Mit teenie-mäßig genervtem Gesichtsausdruck saß sie am Frühstückstisch. Versuchte man sie aufzumuntern kam nur ein ärgerliches: „Ne!“
Ok, kleiner Morgenmuffel. Ich weiß ja von wem sie es hat.

Aber es ging ja noch weiter. Wir fuhren dann zu einer lieben Verwandten, die uns netterweise einen Berg von Klamotten für das Bilderbuchmädchen überlassen hat, aus denen ihre Mädels herausgewachsen sind.
Meine Kleine war ungewohnt wortkarg und eher schüchtern drauf. Normalerweise ist es ihr piep-egal, ob sie Leute seit einer Minute oder ihr ganzes Leben lang kennt, sobald jemand fragt: „Wollen wir schaukeln gehen?“, ist sie Feuer und Flamme.
Heute nicht.
Die Tochter meiner Verwandten wollte mit dem Bilderbuchmädchen in den Garten, doch die Kleine schaute jammerig drein, lief zu mir und murmelte nur: „Bei Mama bleiben!“
Gegen Ende taute sie dann doch noch etwas auf und spielte im Sandkasten aß Sand im Sandkasten …

Zum Mittagsschlaf waren wir wieder zuhause. Hinlegen war ein Drama. Obwohl sie offensichtlich hundemüde war, gab es eine Runde Geschrei für Mamas Ohren. Aber relativ schnell beruhigte sich die Maus und schlief dann gut ein.

Nach dem Mittagsschlaf war die Laune des Bilderbuchmädchens wieder blendend. In bester Stimmung machten wir zusammen mit dem Papa einen Spaziergang. Alles knorke soweit. Auch der Besuch auf dem Spielplatz gefiel dem Bilderbuchmädchen super. Wir sind sogar zu Fuß bis nachhause gelaufen und ich hatte die Hoffnung sie würde dadurch schön müde sein und später gut einschlafen. Um die Hoffnung weiter zu nähren, gab es für das Bilderbuchmädchen nach dem Abendessen noch ein Bad.

Was sollte jetzt beim Einschlafen noch schief gehen?

Ähm ja, Madame war vollkommen überdreht. In die Schlafklamotten musste ich sie fast zwingen.
Versucht mal ein Kleinkind anzuziehen, dass sich permanent auf den Boden schmeißen will. Wie ein kleiner unkontrollierbarer Flummi hüpfte sie durch ihr Zimmer. Ohne Rücksicht auf Verluste. Mit dem Kopf gegen die Schranktür? Warum nicht …

Ok, zum Runterkommen haben wir dann erst mal etwas gelesen. Schummriges Licht. Gedämpfte Stimme und was man so alles versucht …

Als es dann Zeit fürs Bett war – gegen 20:00 Uhr – war das Geschrei wieder groß.
Ich übte mich in Engelsgeduld, erwähnte sie dürfe ruhig traurig sein und weinen (hatte ja früher so gut geklappt und unsere letzte Einschlafdrama-Phase beendet), aber es half diesmal nichts. Das Einschlafen hat schon immer relativ lange gedauert, aber seit dem letzten Fieber-Tag ist die lange Einschlafphase auch wieder mit viel Geschrei verbunden.

Nun war es für mich heute aber schon der vierte Abend in Folge, an dem sich andeutete, dass kein richtiger Feierabend für mich drin wäre …

In der ersten Nacht der vorausgegangenen Abende schliefen wir kaum, da das Bilderbuchmädchen immer wieder aufwachte und „Mama. Mama!“ jammerte. Ab halb vier habe ich dann bei ihr geschlafen und es ging. Zum Glück musste ich am nächsten Tag nicht arbeiten.

In der zweite Nacht habe ich auch bei ihr geschlafen, da sie hohes Fieber hatte, was die schlechte Nacht davor erklärte.
Wir haben uns dann schon um sieben Uhr hingelegt und ich bin auch nicht mehr aufgestanden. Hatte den Schlaf nach der Nacht davor nötig und auch der Tag mit 12 Kilo-Fieberkind, das man so durch die Gegend schleppt, war anstrengend.

In der dritten Nacht versuchte ich mich 1,5 Stunden an der Einschlafbegeleitung. Danach versuchte es der Papa nochmal, dann beschlossen wir, sie sei noch nicht müde genug und ließen sie spielen. Dann wurde gegen hab elf endlich geschlafen. Für alles was ich mir für diesen Abend vorgenommen hatte, war ich zu dieser Uhrzeit schon zu müde … Also hab ich mich nur noch von Amazon Prime*  berieseln lassen und bin dann ins Bett gegangen.

Heute war dann also die vierte glorreiche Nacht. Seit dem Hinlegen nur Weinen. Obwohl sie sooo müde war. Ich bot ihr an noch Händchen zu halten, schaltete Schlafmusik ein – dass hatte eine Weile ganz gut funktioniert – aber heute leider nicht. Ich sang selbst für sie. Ich streichelte über ihr Köpfchen. Ich war sehr geduldig, aber in den Schlaf fand die Kleine einfach nicht. Nach 1,5 Stunden etwa, war meine Engelsgeduld leider aufgebraucht. Ok, innerlich war sie schon etwas länger aufgebraucht, aber nun drängte sich meine gereizte Stimmung auch an die Oberfläche …

„Mama … Mama …“ jammerte das Bilderbuchmädchen.

„Ja? Was möchtest du denn?“

Weinen. Weinen. Weinen.

Meine Ohren dröhnten langsam von dem ganzen Weinen. Das sagte ich ihr auch. Ja, in genervtem Tonfall, was natürlich nicht zur Besserung der Stimmung beitrug. War mir auch vorher klar, aber ich wollte endlich mal wieder einen Feierabend vor 23:00 Uhr. Und ja, das mag vermessen sein, aber so ist es nunmal.

„Mama …“

„Ja, Mama ist ja da! Mama hat dich auch sehr lieb. Aber Mama ist müde …“

Wäääh!

Na, toll. Dieses „authentisch-sein“ half auch nicht …

„Bitte, sag mir doch was du möchtest. Wenn du immer nur jammerst, weiß ich nicht wie ich dir helfen kann!“ , mosere ich.

„Keks!“, höre ich trotzig aus dem Bett. Na, toll … Dazu muss ich natürlich nein sagen, na wenn das mal nicht die Stimmung hebt.

Es wird also wieder gebrüllt.

Ich werde auch lauter.

„Es ist Schluss jetzt. Es gibt keinen Keks mehr, keine Milch mehr (wurde zuvor auch geordert), ich schmiere deine Zähne nicht nochmal mit dentinox ein und es wird auch nichts mehr gelesen! Es ist 22:00 Uhr und Schlafenszeit!“

Kurzzeitig herrschte Stille und dann … wurde natürlich wieder gejammert. Ja, schon klar, wer schläft auch beruhigt und selig ein, wenn er von der Mama immerzu angemeckert wird.
Tolle Mama. Ganz große Leistung. Nicht …

Mit großer Selbstbeherrschung ringe ich mich dazu durch, mich in ruhigem Ton zu entschuldigen. Ich streichle ruhig ihren Arm, sage ihr nochmal gaaaanz lieb gute Nacht und gehe dann raus, obwohl sie weint. Ich sage, ich komme gleich wieder rein.

Innerlich könnte ich ausrasten. Wer hat das eigentlich erfunden? Kinder, die aufdrehen, wenn sie müde sind? Noch ein paar Schritte und ich bin im Schlafzimmer. Ich springe wütend herum, fluche vor mich hin und verzieh mich kurz ins Wohnzimmer um eine Tafel Schokolade einzuatmen. Und jetzt ratet, was passierte? Das Bilderbuchmädchen ist einfach eingeschlafen während der fünf Minuten, in denen ich unten war.

War doch alles ganz easy und entspannt. Was rege ich mich eigentlich so auf? Ehrlich, ich sollte mir stärkere Nerven zulegen …

Eure Nätty

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