Schlagwort-Archive: Schlafen

Kleinkind muss Pipi und gibt es nicht zu

Schwangerschaft, Kleinkind und Co. – Alles was grad so los ist …

Bei mir:

Eigentlich könnte ich unendlich viel schreiben. Aber da ist dieses Problem, was ich habe … Ich möchte immer erst alles andere erledigt haben, bevor ich loslege. Erst die Arbeit dann das Vergnügen, ihr wisst schon … Vor dem Bloggen sollte ich also dringend Wäsche machen, die Küche aufräumen, den Handyvertrag kündigen, die nötigen Arzttermine für mich und das Bilderbuch-Mädchen ausmachen, einkaufen, Pfand wegbringen, die Betten neu beziehen den Müll rausbringen … Und für den Elternrat wollte ich ja auch noch dieses machen, und für die Bekannte jenes und dann ist da der Termin bei der Krankengymnastik und die Klamotten fürs Baby wollte ich ja noch aus dem Keller holen, sortieren und waschen. Laub fegen, Wohnung dekorieren, Dinge bei E-Bay-Kleinanzeigen verkaufen, vollgerümpelte Ecken im Haus endlich mal auf Vordermann bringen … und schwupps ist es schon wieder Zeit das Bilderbuch-Mädchen aus dem Kindergarten abzuholen. Mittags sind wir so gut wie immer verplant und abends bin ich total müde, weil ich mir wenig Pausen gönne. Aber Pausen fühlen sich für mich grad auch nicht gut an. Ich hab das Gefühl es ist noch sooo viel zu erledigen bis das Baby da ist. Und es macht mir auch viel Spaß mich darum kümmern zu können, dass der Haushalt, das Haus an sich und alles schön ist, wenn die kleine Bauchbewohnerin kommt. Weiterlesen

30. Schwangerschaftswoche

Schwangerschafts-Update – 30. Schwangerschaftswoche

Das dritte Trimester hat nun begonnen. Yeah, Endspurt und so. Also kurz nach meinem letzten Update hatte ich ja ein richtiges Hoch. Hab mich gefühlt als könnte ich Bäume ausreißen. Natürlich hatte ich noch Rückenschmerzen bzw. Ischias-Beschwerden, aber alles war eher unangenehm als unerträglich schmerzhaft. Ich meldete mich beim Schwangeren-Yoga an, guten Mutes, dass das schlimmeren Schmerzen entgegen wirken würde. Ich wuselte nach der Arbeit weiter im Haus herum. Beschäftigte mich mit Begeisterung mit Ausmisten, Um- und Aufräumen. Immer mit genügend Ausruh-Pausen zwischendurch.

Nunja, aber das ganze hielt maximal 2 Wochen an. Dann ging es mir plötzlich wieder viel schlechter. Ab der 26. Schwangerschaftswoche würde ich sagen. Der Rücken wurde immer fieser. Mir tat und tut er eigentlich seitdem immer weh. Beim Spazieren gehen ist es ein gleichbleibender ertrgäglicher Schmerz. Nach langem Sitzen oder Stehen ist es eine Katastrophe. Beim Treppen steigen, im Bett umdrehen oder leichtem Vornüberbeugen kann es auch mal ein plötzlicher reißender Scmerz sein, der bis in die Beine zieht. Manchmal so schmerzhaft, dass es mir die Tränen in die Augen treibt. Dann ist das Bilderbuch-Mädchen immer ganz verunsichert. Ich bin echt traurig, dass ich sie zwischendurch gar nicht mehr tragen kann. Naja, das sollte man ja auch eigentlich eh nicht. Aber wenigstens mal ein kurzes Stück. Und auch auf Spielplätzen bin ich kein guter Begleiter mehr. Anschaukeln bekomme ich kaum noch hin und in Schaukeln hereinsetzen oder herausheben geht natürlich auch nicht mehr. Da treffe ich beim Bilderbuch-Mädchen ja auf wenig Verständnis. Ich sage ihr immer, dass es wegen meinem Rücken nicht geht und versuche möglichst nichts auf das Baby zu schieben.

Aber das Bilderbuch-Mädchen weiß sich ja zu helfen. Weiterlesen

Mama und Kleinkind kuscheln und schlafen

Schnullerfrei Einschlafen – So klappt es bei uns

Nun ist es gut anderthalb Wochen her, dass wir der Schnullerfee die Nuckis geschickt haben. Das Einschlafen lief danach natürlich nicht mehr so supi, wie in der Phase vor der Schnuller-Entwöhnung. Ihr wisst schon, wo es den Schnulli nur noch Nachts gab und das Bilderbuch-Mädchen quasi um 18:30 Uhr freiwillig ins Bett gegangen ist, nur um gemütlich schnullernd einzuschlafen.

Nö, stattdessen gab es die in regelmäßigen Abständen wiederkehrende „Ich will aber nicht schlafen“– und die „Ich bin aber gar nicht müde!“-Phase. Das abendliche ins Bett gehen drohte schon wieder auszuarten, aber das konnten wir glücklicherweise doch verhindern. Wie? Das erzähl ich euch jetzt.  Weiterlesen

Bügelperlen Herzform

Eins, zwei, drei – schnullerfrei! Oder so ähnlich ;)

Der Schnuller ist weg!

Es war nicht einfach, aber bei Weitem einfacher als gedacht! Das Bilderbuch-Mädchen war nämlich mittlerweile eine absolute Schnulli-Verehrerin. In der langen Krankheitsphase, vor allem während der Fieber-Tage, durfte sie auch tagsüber den Schnuller haben. Und wenn sie im Auto auf längeren Strecken schlafen sollte / durfte auch 😉 (Und evtl. auch um sie ohne Geschrei ins Auto zu bekommen … Hust …)

Nunja, nach der Krankheitsphase verlangte sie tagsüber aber nun immer häufiger wieder einen Schnuller. Wut- und Heulanfälle von bis zu einer Dreiviertelstunde konnte ich über mich ergehen lassen als ich den Schnulli tagsüber nicht mehr zur Verfügung stellte. Dafür war aber die Abend-Routine ein Kinderspiel. Schon gegen 18:00 Uhr beharrte die Kleine darauf müde zu sein. Klar, sie wollte ins Bett, denn da gab es den heißgeliebten Schnulli ja noch. Ich sag es euch, das waren die besten zwei Wochen was das Einschlafen angeht, an die ich mich erinnern kann. Um spätestens 19:00 Uhr war Schicht im Schacht und mit Schnulli schlief sie echt innerhalb von fünf Minuten ein. Wahnsinn. Weiterlesen

Schnullerfee Schnullerhexe

Ich dachte ja immer die Schnullerfee wäre eine gute Idee …

Das Bilderbuch-Mädchen ist 2,5 und liebt ihren Schnulli. So langsam denken wir aber daran, ihn ihr abzugewöhnen. Ich bilde mir schon ein, einen leichten Überbiss zu erkennen …

Ganz sanft wollte ich es mit dem Märchen von der Schnullerfee versuchen. Höhö … Immer wieder ließ ich mal fallen, dass die Schnullerfee, die Schnullis abholt um sie kleinen Babys zu schenken. Wie immer wenn solche Themen anstehen, kaufte ich auch gleich ein passendes Buch. „Ich will keinen Schnuller mehr!“ (Affiliate-Link) erschien mir ein guter Titel zu sein. War aber eher so mäßig, dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Nachdem wir das Buch gelesen haben, weinte das Bilderbuch-Mädchen bitterlich nach ihrem Schnulli … Das Wort Schnuller kommt aber auch wirklich zu oft vor in diesem Buch … Aargh, da kann man ja gar nicht anders als einen zu wollen …

Irgendwie schaffte ich es sie davon abzulenken. Dennoch war ihr letzter Satz vor dem Schlafengehen:

„Mama, ich geb meinen Schnuller aber nie ab!“

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Familienmoment

Familienmoment 21 – Eine Krankengeschichte

Eigentlich fing es schon am Samstag an. In der Nacht von Freitag auf Samstag wachte das kleine Bilderbuch-Mädchen weinend auf. Sie war fiebrig. Dennoch brabbelte sie nach einer Weile putzmunter vor sich hin. Mit glasigen Augen erzählte sie mir, dass sie nun fertig mit Schlafen sei … Es war ca. 01:00 Uhr Nachts … Ich dachte nur, na die Zeiten sind ja zum Glück lange vorbei, in denen das wirklich so war. Und nebenbei: ICH war sehr müde und war noch lange nicht fertig mit Schlafen!  Weiterlesen

Babybett

Familienmoment 21 – Das Blatt …

Weil wir leider diese Woche krank waren und ich nicht fleißig vorgearbeitet hab (shame on me … ) gab es letzten Mittwoch keinen Familienmoment hier. Dabei liebe ich ja diese Aktion der Küstenmami, daher gibt es heute nachgereicht einen kleinen Moment.

Familienmoment

Seit einer Weile (etwa einem Jahr *hust*) lag ein dekoratives Blatt aus dem Hause Ikea im Kinderzimmer des Bilderbuch-Mädchens auf dem Schrank und staubte so langsam ein. Irgendwie hatte es sich nie ergeben, dass wir es mal über ihr Bett an der Wand montiert haben. Aber nun gab es keine Ausrede mehr, denn zum Weihnachtsfeste gab es eine supaaa-dupaaa neue Bohrmaschine für die Bilderbuch-Eltern. Und die musste ja ausprobiert werden. Also wurde das Blatt kurzerhand unter fachmännischer Aufsicht und Mitarbeit des Bilderbuch-Mädchens an einem schönen Samstag montiert.

Im ersten Moment wirkte es etwas riesig, doch im zweiten Moment gefiel es mir echt gut. Ich fand es niedlich wie es da über dem Bett schwebte. Der Bilderbuch-Papa fand die neue Deko eher so mäßig gelungen. Das Bilderbuch-Mädchen hielt sich bedeckt.

Die erste Nacht unter dem neuen Blatt gestaltete sich super und ich war froh, dass die neue Bett-Überdachung nicht zu irgendwelchen Einschlaf-Dramen führte. Weiterlesen

Kleinkind läuft gegen Laterne Comic

Kita-Eingewöhnung, oh Kita-Eingewöhnung …

Seit 24.08 läuft sie ja nun, unsere Kita-Eingewöhnung. Und ohne Frage vieles hat sich seit diesen Beiträgen: Kita-Eingewöhnung – mission accomplished, also fast … , Kita-Eingewöhnung – in kurzen Dialogen mit einer Zweijährigen und Unsere magische Bubble ist geplatzt dank: Kita-Eingewöhnung verbessert.

Doch als ich im erst genannten Artikel so lapidar erwähnte, dass alles supi sei, nur der Mittagsschlaf noch nicht klappte, wusste ich nicht, wie wenig komisch das für uns alle noch werden sollte …

Im Ernst der fehlende Mittagsschlaf entwickelte sich zu einem Riesen-Problem für mich und die Kleine.

Jeden Tag nach der Arbeit schlich ich gegen 15:00 Uhr in den Kindergarten und lugte schon durch den Gruppenraum hindurch zum Fenster, das den Blick auf den Außenbereich freigab. Kein Bilderbuch-Mädchen zu sehen auf den ersten Blick. Sollte es vielleicht heute geklappt haben mit dem Schlafen legen und sie deshalb draußen nicht zu sehen sein?

Nein, ich konnte es mir nicht vorstellen. Und nein, so war es auch nicht.
Als ich näher komme, sehe ich sie unkonzentriert, leicht apathisch im Sand buddeln. Weiterlesen

Familienmoment

#Familienmoment 16 – Gefühls-Chaos

Es ist mal wieder Mittwoch und Familienmomente-Zeit 🙂

Oh man, wir sind ja immer noch mitten drin im Kindergarten-Eingewöhnungs-Gefühls-Chaos … Heute läuft`s so und morgen wieder ganz anders oder so ähnlich … Waaahhhh!!!

Eigentlich lief es ja ganz gut die letzten Tage. Freitag hat das Bilderbuch-Mädchen sogar das erste Mal im Kindergarten geschlafen. Endlich! Ihre Laune war dann nachmittags 1000 Mal besser als ohne Mittagsschlaf und die Unfallgefahr gefühlt um 95% reduziert. Eltern aufgedrehter Kinder verstehen das 😉

Tja, aber leider war das wohl nur ein kleines Zwischenspiel, denn momentan schläft sie im Kindergarten mittags nicht. Und was soll ich sagen? Wenn ich sie um 15:00 Uhr abhole, ist sie mein kleines Duracell-Häschen mit SEHR instabiler Laune, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Sie weiß dann gar nicht mehr wohin mit sich selbst und hat teilweise furchtbar tränenreiche Gefühlsausbrüche …

Soweit zur Vorgeschichte …

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San Francisco Cable Car

Wie wir einmal ohne Geld in San Francisco dastanden … (Werbung)

***WERBUNG***  (Dieser Beitrag wurde von dormando.de in Auftrag gegeben und vergütet.)

In dem Moment als ich verzweifelte und mir klar wurde, wir sitzen jetzt hier in San Francisco auf der Straße mit einem Restbudget von ca. 10 Dollar und ohne irgendeine Möglichkeit an Geld zu kommen, schoss mir schon der Gedanke durch den Kopf: „Im Nachhinein wird das bestimmt eine sehr lustige Geschichte ergeben …“ Aber wohl gemerkt erst im Nachhinein.

Unsere Amerika-Rundreise war ein Traum, den mein Mann und ich uns 2013 (noch ohne das kleine Bilderbuch-Mädchen also) erfüllten.

Ein Großteil unserer Reise lag bereits hinter uns als wir San Francisco erreichten. Wir checkten im Hotel ein, wobei klar wurde, dass irgendwas mit meiner Kreditkarte nicht stimmte (übrigens die einzige Kreditkarte, die wir im Urlaub mithatten).

Wir versuchten uns aber nicht zu viele Gedanken zu machen und zahlten erst mal das Hotel nur für eine Nacht in bar. Das Geld hatten wir gerade noch. Wir gingen abends nur noch kurz zum Strand, um dann nach einem leckeren Abendessen in unsere gemütlichen Hotelbetten zu fallen.

Der Tag darauf sollte eine schöne Erkundungs-Tour durch die Stadt werden. Eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars wäre ja toll gewesen, oder? Wir fuhren also ohne besonders konkrete Pläne in die Innenstadt und gönnten uns dort erst mal so einen richtig fiesen amerikanischen Kaffee mit viel Sirup, Milch und Gedöns, so dass man danach eigentlich den ganzen Tag nichts mehr zu essen brauchte.

Danach versuchte ich dann am Automaten Geld abzuholen. Vielleicht hatte ja nur das Kartengerät des Hotels eine Macke gehabt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, nicht wahr?

Tja, nun, leider wurde die Hoffnung direkt zunichte gemacht. Denn was sagte mir der freundliche Geld-Roboter: Kreditkarten-Limit erreicht. Sorry, Kohle gibt es jetzt keine mehr. Von einem Moment auf den anderen bekam ich wackelige Knie und das Herz rutschte mir in die Hose …

Aber, aber, wer wird denn gleich in Panik ausbrechen? War ja eigentlich alles kein Problem. Ich hatte ja noch meine EC-Karte und die hatte ich ja natürlich fürs Ausland freigeschaltet vor der Reise! Ich klopfte mir innerlich auf die Schulter, steckte die Karte in den Automaten uuuund … Ähm ja, und nichts … Blackout. Seit fast drei Wochen hatte ich die Karte nicht benutzt und mir fiel partout meine Geheimzahl nicht mehr ein. Mein Panik-Level stieg wieder ins Unermessliche und das trug nicht dazu bei, dass ich mich besser erinnern konnte. Immerhin fielen mir später drei Zahlen des Codes ein. Ich scheiterte aber immer an der letzten Zahl. Und es kam wie es kommen musste:

Die Karte wurde gesperrt.

Mein Mann hatte seine EC-Karte nicht freigeschaltet fürs Ausland, diese Option fiel also auch flach. Wir hatten ja auch damit gerechnet, dass eine Kreditkarte, eine freigeschaltete EC-Karte und einen Teil Bargeld genug Sicherheit wären. Hätte man ja auch meinen können, oder? Wer rechnet schon mit soviel Verpeiltheit???

Naja, warum sollte man denn jetzt in Stress verfallen?

Im Zeitalter des Online-Bankings und Telefonbankings ist doch alles möglich, oder? Ich rief also meine Bank an, erklärte verzweifelt, dass wir ohne Geld in Amerika stünden, nicht wüssten, wo wir des Nachts schlafen sollten, geschweige denn, wie wir bis zu unserem Abflughafen nach L.A. kommen sollten (vielleicht hab ich auch ein bisschen geweint bei diesem Telefonat), aber gebracht hat’s nichts …. Denn ich hatte meine Telefon-Pin nicht dabei. Und ohne die kein Telefon-Banking – Logisch. Übers Online-Banking funktionierte das Erhöhen des Kreditkarten-Limits leider auch nicht. Am liebsten hätte ich mich einfach im Bett verkrochen … Unser Hotel hatte so gemütliche Boxspringbetten, kennt ihr die? Darin hätte man sich einfach in eine Traumwelt flüchten können.

Nun gut, aber Träume sind Schäume und irgendwie brauchten wir eine Lösung. Wir riefen die lieben Schwiegereltern an und erklärten, wo in unserer Wohnung sie vielleicht die Pin zu meinem Telefon-Banking finden könnten. Netterweise machten die sich sofort auf den Weg, um uns zu helfen. Leider fanden sie nur eine veraltete Nummer, die uns nichts brachte.

Hatte ich erwähnt, dass es sich um den Anfang des Pfingst-Wochenendes handelte? Sprich alle Banken in Deutschland würden in Kürze nun schön erst mal für drei bis vier Tage geschlossen sein. Aaaaaah!!!

Mein Mann blieb aber zum Glück cool und ergoogelte uns dann DIE Lösung. Hach, mein Held! Wir konnten uns nämlich selbst Bargeld schicken an eine Bank vor Ort in Amerika!

Wir fuhren zurück in unser Hotel und ich wünschte, es wäre da schon sicher gewesen, dass wir unsere Nacht auch dort in den gemütlichen Betten würden verbringen dürfen. Wir füllten online an unserem Laptop alle nötigen Formulare aus und warteten gespannt. Kurze Zeit später wurden wir informiert, dass alles geklappt hatte und wir das Geld nun bei einer Partner-Bank abholen könnten.

Dafür hatten wir aber nur noch 7 Minuten Zeit, denn dann schlossen die Banken und zwar für mindestens drei Tage …

Internet sei Dank erhielten wir schnell die Information, dass die nächste Partner-Bank direkt um die Ecke war. Es lag also nicht im Bereich des Unmöglichen es zu schaffen.

Schweißgebadet hechteten wir ins Auto. Mit quietschenden Reifen ging es los. Die Bank war innerhalb von drei Minuten erreicht.

Doch, oh Schreck, kein Parkplatz war zu finden …

Also sprang ich raus um den Rest zu regeln, während mein Mann Runden um die Bank drehte. Man, war ich aufgeregt!

Als ich in die Bank stürmte, wollte eine Bankangestellte gerade Feierabend machen und die Filiale schließen. Völlig aufgelöst und in meinem gebrochenem Englisch versuchte ich zu erklären, was los war. Und es klappte tatsächlich! Der Service war echt einmalig! Die beiden Damen, die noch vor Ort waren, waren unglaublich nett und verschoben ohne Murren ihren Feierabend für mich. Freundlich halfen sie mir beim Ausfüllen aller weiteren Formulare und waren danach selbst total gutgelaunt, weil sie meinen Tag gerettet hatten. Und das hatten sie wirklich!

Mir sind 1000 Steine vom Herzen gefallen und als ich beschwingt aus der Bank kam, konnte wohl auch mein Mann – der im Auto wartete – direkt sehen, dass alles geklappt hatte. Urlaub gerettet!

Und ihr glaubt nicht wie erleichtert ich abends im Hotel in unser Traumbett gefallen bin!

Und nun kann ich es ganz offiziell sagen, im Nachhinein ist es wirklich eine erheiternde Geschichte. Bin aber froh, dass sie ausgestanden ist 😉

Eure Nätty