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Lunchdose von TumTum

Tolles Gewinnspiel! Lunchdose Marienkäfer von TumTum (Werbung) Gewinnspiel BEENDET

WERBUNG – Seit dem Sommer isst mein kleines Bilderbuch-Mädchen auf eigenen Wunsch nicht mehr warm im Kindergarten, sondern bekommt immer eine Lunchbox mit. Obwohl wir in unserem Kindergarten einen wirklich guten Catering-Service haben – ein Bauernhof aus der Umgebung liefert das Essen – gefiel dem Bilderbuch-Mädchen das warme Essen überhaupt nicht.

Also stellten wir um auf selbst bestückte Brotdose. Einige unspektakuläre Dosen hatte ich dafür auch zuhause. Bevor ich eine besondere Dose anschaffte, wollte ich erst mal schauen, ob es nach einer Woche nicht doch wieder hieß, nö Mama, jetzt möchte ich lieber wieder warm essen. Aber es vergingen mehrere Wochen und die Begeisterung für die zuhause befüllte Brotdose blieb bestehen. Mir fiel ein, dass ich von der Marke TumTum mal eine ganz tolle Lunchdose für Kinder gesehen hatte. Die wollte ich mit meiner Maus sehr gern mal ausprobieren. Und ich hatte Glück, auf meine Anfrage hin haben wir die süße Dose von babymarken.de zum Testen zugeschickt bekommen. Vielen lieben Dank dafür!

Comic Kleinkind mit Lunchbox

Als die Dose bei uns eintraf, war das Bilderbuch-Mädchen sofort schockverliebt. Ich übertreibe da nicht, sie hat die Dose wirklich einen ganzen Tag lang ständig mit sich herumgetragen. Die Dose ist aber auch niedlich. Das kindgerechte Design in leuchtenden Farben wird ganz bestimmt Jungs wie auch Mädels ansprechen. Die Form hat auch etwas Besonderes und ist für Kleinkinder-Hände gut zu handhaben. Am Anfang fiel es dem Bilderbuch-Mädchen noch etwas schwer den Deckel aufzubekommen, aber das hatte sie mit ihren drei Jahren ganz schnell raus. Von allein rutscht der Deckel nicht herunter und es hält auch alles dicht. Weiterlesen

Kochen und Backen mit der Maus

„Kochen und Backen mit der Maus“ – Buchrezension und Gewinnspiel! (BEENDET)

WERBUNG – Vor einiger Zeit erreichte mich die Anfrage, ob das Bilderbuch-Mädchen und ich nicht gerne einmal das Kochbuch „Kochen und Backen mit der Maus“ testen würden. Und da ich sowohl ein großer Maus-Fan als auch ein Kochbücher-Fan bin, musste ich nicht lange überlegen.

In fröhlichem Quietsch-Orange erreichte uns das Buch „Kochen und Backen mit der Maus“ aus dem ZS Verlag also kürzlich. Das Buch ist, wie der Titel schon vermuten lässt in zwei Haupt-Kategorien unterteilt. Die erste ist „Kochen“ und die zweite „Backen“. Jede Kategorie startet erst einmal mit Grundwissen zum jeweiligen Thema. Für das Bilderbuch-Mädchen und mich jetzt noch nicht so relevant, weil ich das Grundwissen im hohen Alter von 34 Jahren nun doch ganz gut beherrsche und das Bilderbuch-Mädchen mit ihren drei Jahren noch etwas klein ist, um es selbst zu lesen. Logisch. Da wären wir schon bei der Zielgruppe. Als Geschenk für Kinder wird es natürlich erst richtig spannend, wenn die Kleinen schon selbst lesen können und die Gerichte mithilfe der Eltern dann nachkochen können. Ich würde schätzen ab 8 Jahren.

Für mich als Kleinkinder-Mama ist das Buch aber trotzdem super, denn es stehen viele tolle klassische Küchenhits drin, wie Spaghetti Bolognese, Pfannkuchen, Fischstäbchen, Pizza-Margherita und vieles mehr. Das sind alles Gerichte, die bei Kindern sehr gut ankommen! Ich finde es toll jetzt eine Sammlung zu haben, wo alles was ich in meiner Kindheit gern gegessen habe (und noch vieles mehr) drin zu finden ist. Zu den Rezepten gibt es appetitliche Bilder, so dass man liebsten alles direkt nachkochen möchte. Vor dem Rezept stehen übersichtlich die Zutaten mit Mengenangaben. Die Zutatenliste ist immer schön kurz, was ich besonders gut finde. Für die meisten der Gerichte hat man sicher alles zuhause, was man braucht und muss nicht vorher noch den Supermarkt plündern.

Die Rezepte selbst sind gut verständlich Schritt für Schritt beschrieben und zum Schluss gibt es noch einen Tipp wie man das Rezept variieren kann. Außerdem begleiten einen niedliche Illustrationen von der Maus, dem Elefanten und der Ente durch das Buch. Ich mag sowas ja. Und kleine Küchen-Chefs sicher auch.

Zu den oben erwähnten Kochklassikern sind im Buch übrigens auch aktuell beliebte Rezepte zu finden wie Cake-Pops oder Müsli-Brötchen.

Als erstes haben wir das Pfannkuchen-Rezept ausprobiert, weil ich dazu alles da hatte und das Bilderbuch-Mädchen dabei so schön helfen konnte. Herrlich dünn und absolut köstlich war das Ergebnis. Das wird jetzt auf jeden Fall mein Standard-Rezept für die einfachen Leckereien. Da hatte ich nämlich noch gar keins. Bilder gibt es hier leider nur eines vom Kochen, denn die Pfannkuchen waren einfach zu schnell verputzt 😉

Kochen mit Kind

Bilderbuch-Mädchen bei der Arbeit 😉

Das nächste Gericht auf meiner Liste ist der „Reisauflauf mit Pute“. Wer mir auf Instagram folgt bekommt sicher bald ein Bild davon zu sehen 😉

Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Buch, um das Einmaleins des Kochens mit frischen Zutaten zu erlernen. Vielleicht ja schon was für den Weihnachtswunschzettel? Hier könnt ihr schon mal einen Blick ins Buch werfen: https://www.zs-verlag.com/buch/kochen-und-backen-maus/

So ihr Lieben, auch ihr habt jetzt die Chance ganz bald viele leckere Kindergerichte aus dem Buch zu zaubern, denn ich darf eines verlosen. Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?

  1. Hinterlasst mir bis zum 02.11.2017 einschließlich hier oder auf meinen Facebook-Post einen Kommentar.
  2. Wer meine Facebook-Seite liked oder schon geliked hat bekommt ein Extra-Los (bitte schreibt im Kommentar unter welchem Namen ihr geliked habt).
  3. Wer das Gewinnspiel auf Facebook teilt, erhält ein Extra-Los (bitte im Kommentar erwähnen).

Die Gewinner ziehe ich zeitnah und gebe sie unter diesem Blog-Post und auf Facebook bekannt. Zusätzlich werden die Gewinner per Mail oder Facebook-Nachricht verständigt. Sollten sich die Gewinner innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe nicht melden, wird neu ausgelost.
Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen sozialen Medien. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kontaktdaten nutze ich nur zum Zwecke des Gewinnspiels. Die vollständigen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Viel Glück an alle Teilnehmer!

Alles liebe eure Nätty

Nachtrag:

Der Gewinner steht fest! Sindy Handke hat gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch!

Tolles Gewinnspiel – Kleinkinder Ess-Set von „For Little Fingers“ (Werbung) (SCHON BEENDET)

Vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage, ob das Bilderbuch-Mädchen und ich nicht Lust hätten, das ökologische Ess-Set für Kleinkinder von „For Little Fingers“ kostenlos zu testen. Als ich das Geschirr sah, dachte ich direkt: Ja, auf jeden Fall! Wie ihr auf den Bildern sehen könnt ist es einfach super niedlich designed! Das hat mich natürlich direkt angesprochen.

So süß, das Design!

Dazu kommt, dass das Bilderbuch-Mädchen ja irgendwie total auf „Trennkost“ steht. Warum auch immer, sie liebt es, wenn das Essen auf ihrem Teller streng getrennt ist. Ansonsten sortiert sie auch gern mal etwas rum. Sehr zu meinem Leidwesen, denn ich liebe es, Gerichte zu kochen, wo ich alles in eine Pfanne schmeißen kann. Reispfanne, Nudelpfanne, Gemüsepfanne. Das waren vor der Kleenen meine schnellen Lieblingsgerichte, aber nein, heute gibt es oft sowas wie: Kartoffeln mit Frikadellen und Erbsen. Hauptsache es vermischt sich nicht zu sehr auf dem Teller 😉 Nicht, dass noch eine Erbse eine Frikadelle berührt. Wo kämen wir denn da hin?

Daher kam das Angebot den Teller mit den drei Unterteilungen zu testen gerade Recht.

Trennkost 😉

Sehr schnell wurde uns das Geschirr dann auch von  zugeschickt. Nicht nur ich war sofort begeistert, auch das Bilderbuch-Mädchen war hin- und weg von „ihrem“ Set. Wir haben das Set mit dem zuckersüßen Elefanten-Design bekommen. Weitere Motive, die es von der Reihe gibt sind „Schildkröte“ und „Igel“. Alle drei Sets finde ich wirklich total gelungen, was die Gestaltung angeht.

Kleinkinder Ess-Set

Beim Auspacken erschien mir unser Set zudem sofort sehr hochwertig. Das Tolle ist, dass es sich nicht um Plastik handelt, sondern um biologisch abbaubare Bambusfasern! Und, was mich besonders freut: Bis auf das Besteck, kann man alles in die Spülmaschine stellen. Das haben wir auch schon mehrfach gemacht und es ist noch nichts auch nur ansatzweise verblasst oder gar abgeblättert von dem schönen Motiv. Aber auch wenn man es nicht in den Geschirrspüler stellen möchte ist es schnell gereinigt. Eigentlich muss man es durch die tolle Beschichtung nur kurz unter fließendes Wasser halten und schon ist wieder alles sauber.

Der Becher hat ein schönes Gewicht. Vorher hatte ich oft relativ leichte Plastikbecher, die zwar definitiv nicht kaputtgehen beim Runterfallen, die aber auch ständig umkippen, gerade weil sie so leicht sind. Das Bilderbuch-Mädchen trinkt sehr gern aus dem Becherchen und ist immer ganz traurig, wenn er in der Spülmaschine ist. Einen Sturz hat der Becher übrigens auch schon überlebt, genau wie der dazugehörige Teller. Ob das Material allerdings dauerhaft so unkaputtbar ist wie Plastik, kann ich noch nicht sagen. Auf jeden Fall ist es nicht so empfindlich wie Glas oder Porzellan.

Perfekte Größe für kleine Kinderhände!

Von der Größe her finde ich alle mitgelieferten Produkte für Kleinkinder sehr passend. Das Set besteht aus einem Teller, einer kleinen Schüssel, einem Becher und einer Gabel, sowie einem Löffel. Schön wäre noch ein kleines Messer gewesen. Das vermisst die kleine Madame auch beim Essen. Und die Gabel ist mir etwas zu kindersicher. Natürlich ist es schön, wenn man sich an den Spitzen nicht aufspießen kann, aber wenn man ins Essen piekt, sollte ja schon was an der Gabel hängen bleiben. Nunja, da werden wir vermutlich häufiger zu unseren alten Besteck greifen. Aber das ändert nichts daran, dass das Geschirr, der Renner ist hier.

Ich finde auch, dass es sich super als Geschenk zum zweiten Geburtstag eignen würde. Bestellen kann man es bei Bedarf bei babymarken.de

Und bei mir könnt ihr jetzt sogar ein Set für euren Liebling gewinnen!

Was müsst ihr dafür tun?

1) Hinterlasst mir bis zum 21.06.2017 einschließlich hier oder auf meinen Facebook-Post einen Kommentar

2) Wer meine Facebook-Seite liked oder schon geliked hat bekommt ein Extra-Los (bitte schreibt im Kommentar unter welchem Namen ihr geliked habt).

3) Wer das Gewinnspiel auf Facebook teilt, erhält ein Extra-Los (bitte im Kommentar erwähnen).

Die Gewinner ziehe ich zeitnah und gebe sie unter diesem Blog-Post und auf Facebook bekannt. Zusätzlich werden die Gewinner per Mail oder Facebook-Nachricht verständigt. Sollten sich die Gewinner innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe nicht melden, wird neu ausgelost.
Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen sozialen Medien.
Die Kontaktdaten benutze ich nur zum Zwecke des Gewinnspiels. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass eure Kontaktdaten zur Gewinn-Übermittlung an die KidsBo Vermarktungs- und Vertriebsgesellschaft mbH weitergegeben werden.

Und nun, viel Glück an alle Teilnehmer! 😀

Liebe Grüße,

Eure Nätty

 

Nachtrag: And the winner is …

… Waldelfe Lydia!

Herzlichen Glückwunsch! Ich habe dir über Facbook eine PN geschrieben 🙂

 

Schwangerschaftsdemenz/Stilldemenz

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Schon lange wollte ich euch mal über meine schlimmsten Aussetzer in der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten. Und daraus mache ich jetzt direkt mal eine Blogparade, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die das mitgemacht hat. Ich will eure lustigsten, peinlichsten und beklopptesten Geschichten hören, damit ich mir nicht so allein vorkomme.
Bis Ende Mai könnt ihr mir Links zu euren Texten zum Thema „Schwangerschafts-/und/oder Stilldemenz“ in den Kommentaren hinterlassen. Ich füge die Links dann unter dem Beitrag ein.

Wenn genug Texte zusammenkommen, werde ich zu der Geschichte, die mir am besten gefällt, eine Illustration anfertigen.

Soweit zum Thema Blogparade. Und jetzt mache ich mal den Anfang.

Hier kommen meine drei Highlights:

1) Wie ich mich mal aus Versehen im Schlafzimmer einschloss …

Eines schönen Tages während ich so schwanger vor mich hindümpelte, bekam der Herr des Hauses Besuch von einem Kumpel. Wenn ich das stille Örtchen aufsuchte, schloss ich also immer hinter mir ab. Wollte dort ja ungestört sein.

Der Besuch blieb über Nacht und die Nacht der Herren wurde lang. Während ich mich eher in einer Phase der Schwangerschaft befand, in der ich sooo müde war, dass die Nacht gar nicht früh genug anfangen konnte. Ich begab mich also zeitig ins Bett und wurde irgendwann später von einem zaghaften Klopfen geweckt.

„Häh?“, dachte ich? Warum klopft da jemand an die Schlafzimmertür? Den Gatten vermutete ich nicht, warum sollte der denn klopfen? Aber warum der Besuch anklopfen sollte, erschloss sich mir noch weniger … Es klopfte wieder …

„Ja?“, sagte ich schlaftrunken.
„Bist du wach?“
Es war doch der Gatte. Warum in drei Teufelsnamen klopfte der denn an und kam nicht einfach rein?
“Hey, warum hast du abgeschlossen?“, wisperte es von draußen.
Oh … Das erklärte einiges …

Und jetzt ernsthaft, ich kann mich nicht im geringsten daran erinnern abgeschlossen zu haben. Gruselig! Übelste Schwangerschafts-Demenz! Ich hatte wohl unterbewusst abgeschlossen, weil ich die Toilettentür auch immer abgeschlossen hatte an diesem Tag …

2) Wie ich mal kurzzeitig meine Unterschrift vergaß …

Während ich schwanger war, haben wir uns entschieden ein Haus zu kaufen. Was habe ich mich gefreut, als alles über die Bühne war! Ein neues Zuhause für unsere kleine Familie. Ich schwelgte auf Wolke sieben …

Nun kam es dazu, dass wir per postident-Verfahren unsere Identität nachweisen mussten. Nichts leichter als das! Einfach beim nächsten Postamt eine Unterschrift ableisten, oder?

Ähm ja, alle Unterlagen waren soweit vorbereitet, aber was passiert Frau Bilderbuch-Mama? Die Unterschrift, über die man ja sonst nicht mal nachdenkt, will nicht aufs Blatt … Das erste mal nicht, das zweite mal nicht …
Die Dame vom Postamt guckt irritiert, und mein Mann hofft wahrscheinlich in diesem Moment, dass das Baby nicht ganz so verpeilt wird wie seine Frau …
Beim dritten Mal sieht meine Unterschrift der auf meinem Ausweis ähnlich genug.
Ich frage mich jedoch wie vertrauenerweckend das Formular ist, auf dem die eigene Unterschrift zweimal korrigiert wurde …
Naja, es bleibt festzuhalten, es hat alles geklappt. Wir mussten die Unterlagen nicht nochmal einreichen 😉

Soweit so gut, das waren meine Highlights der Schwangerschaftsdemenz. Und diese geht ja, wie man weiß direkt in die Stilldemenz über und damit kommen wir auch schon zu Punkt 3 meiner kleinen Liste:

3) Wie ich mal Erbsen ohne Wasser kochen wollte … Und ohne Erbsen …

Irgendwann in den ersten drei Monaten mit Baby kam ich auf die Idee abends mal wieder für die Familie zu kochen. Was Schnelles und Einfaches natürlich. Vielleicht hatte ich es nach langem Geschuckel geschafft das Baby im Tragerucksack zum schlafen zu bekommen, um genug Zeit zu haben schnell etwas zu zaubern. Wer weiß, wie ich auf diese famose Idee kam?

Nunja, ich schnappte mir Tiefkühl-Erbsen, eine Packung Fischstäbchen und eine Tüte Nudeln. Jawohl, ein richtiges Festmahl sollte es geben 😉

Nur so am Rande: Unsere erste gemeinsame Mahlzeit als Familie, an die ich mich erinnere, war als mein Mann und ich Döner bestellt hatten und wir ihn aßen (hinunterschlungen) während das Bilderbuchbaby laut brüllte … Denn man durfte es ja nie ablegen. Oder mit ihm still im Tragerucksack am Tisch sitzen. Ne, da musste schon Bewegung sein, sonst wurde aufgewacht und geschrien  (Wenn Babys sich nicht trösten lassen) …

Wie auch immer, ich war guter Dinge endlich mal wieder selbst etwas zu kochen. Die Fischstäbchen brutzelten, die Nudeln köchelten, die Erbsen … Äh, der Topf in denen Wasser für die Erbsen sein sollten, qualmte wie verrückt und stank. War nämlich gar kein Wasser drin, aber stand auf einer Herdplatte, die auf Stufe 6 feuerte. Aaaargh, Nicht gut!!!

Schön, hatten wir nun wohl einen Topf weniger, aber immerhin gab es Nudeln mit Fischstäbchen. Zwei von drei Zutaten auf den Tisch gebracht. Ich werte das mal als Erfolg 😉 Stilldemenz halt. Kann man nix machen!

Ok, ok … Zugegebenermaßen war ich auch vor der Schwangerschaft und Stillzeit etwas vergesslich. Dazu gäbe es zum Beispiel die Geschichte, wie ich mal in Amerika die Pinnummer meiner Kreditkarte dreimal falsch eingab und wir dort ohne Geld dastanden … Aber das ist eine andere Sache.

Nun zu euch. Habt ihr auch ein paar Anekdoten zum Thema Schwangerschafts- oder Stilldemenz?

Bitte, bitte, schreibt mir, dass ich nicht die einzige mit Aussetzern bin!

Hiermit rufe ich zur Blogparade auf:

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Bis Ende Mai* verlinke ich sowohl extra für diese Blogparade geschriebene als auch ältere Storys von euch. Ich bin so gespannt auf eure Geschichten! Ich hoffe ihr macht mit!

*NACHTRAG: Die Blogparade ist verlängert bis zum 03.06 einschließlich. Auf Wunsch einer lieben Kollegin 😉

Wie funktioniert es?

Hinterlasst einfach einen Kommentar mit Link zu eurem Text unter diesem Artikel.

Wenn ihr mögt könnt ihr den folgenden Badge einsetzen:

Blogparade_Bilderbuchbaby

 

Wenn genug Geschichten zusammenkommen, küre ich nach Abschluss der Blogparade das witzigste Erlebnis und zeichne ein Comic-Bild dazu, also das Bilderbuch-Ende 😉

Alles Liebe,

Nätty

Hier geht es zu den verlinkten Beiträgen:

  1. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Andrea (Alles unter einen Hut)

  2. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Chrissy (sonnenshyn)

  3. Chaosqueen mit Stilldemenz von Anna (neverlookedsobeautiful)

  4. Schwangerschafts-, Stilldemenz lässt grüßen von Tina (imherzenstadtkind)

  5. Stilldemenz für Fortgeschrittene – Meine drei dümmsten Verfehlungen in der Stillzeit von Martina (Mops und Klops)

  6. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Marika (thegunzlingermum)

7. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Andrea (motherbirth)

8. Stilldemenz oder “Wie lasse ich meine Küche explodieren?”  von Yasmin (dierabenmutti)

Es wird gegessen was auf den Tisch kommt! Oder auch nicht …

Mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks:

#MissionFood4Kids wir haben eine Mission, und wir werden sie erfüllen!

„Wird sie denn auch satt?“ Wie oft habe ich den Satz in der Stillzeit gehört. Und nie musste ich mir Gedanken machen. Denn klar wurde sie satt, nahm zu und wurde groß.
„Wird sie denn auch satt?“ Das denke ich mir eher heute. Und ganz ehrlich ich versuche alles! Aber den Geschmack meiner Kleinen zu treffen ist gerade eine Mission Impossible …

Neulich im Drogerie-Markt

Ich höre abwertendes Getuschel hinter mir an in der Schlange an der Kasse.
„Was es heute alles für einen Firlefanz für Kinder gibt. Also zu unsere Zeit gab es sowas ja nicht, nicht wahr?“ Eine ältere Dame blickt Zustimmung suchend ihre Begleiterin an.
„Ne, also zu unserer Zeit, da haben die Kinder ein Brötchen auf die Hand bekommen und gut ist … In diesen Riegeln da ist ja auch viel zu viel Zucker drin …“ Ach, aber Brötchen sind so super gesund, oder was?
„Manche Leute haben auch einfach zu allem einen Kommentar!“ grummel ich in mich hinein, packe die zehn Fruchtriegel und ein paar Obstgläschen, die ich erstanden habe in den Korb unterm Kinderwagen und verziehe mich.

Ich hasse es, wenn Leute, die nur ein Fitzelchen von meinem Leben mitbekommen denken, sie wüssten Bescheid. Glauben die, ich mach jeden Morgen ein Fruchtriegel-Frühstück für mein Kind oder was?
„Da, Kind, haste deine 10 Riegel. Viel Spaß damit, Mama muss sich jetzt die Nägel lackieren.“
Ne, ne, ne, ne, ne! Mehr als einen Riegel pro Tag gibt’s nicht, und die sind nur Ergänzung zum normalen Essen, was momentan hier leider mau ausfällt. Und ich möchte das die Kleine wenigstens etwas im Bauch hat und ja, wenn sie gerade Brötchen essen würde, dann würde sie eins bekommen. Auf die Hand! Aber die isst sie derzeit nun mal nicht. (Was nicht heißt, dass sie sie nicht freudestrahlend, von der ebenfalls freudestrahlenden Bäckerei-Verkäuferin annehmen würde … Dann beißt sie einmal ab und das war`s auch schon).

Momentan bin ich froh, wenn das Bilderbuchmädchen überhaupt etwas zu sich nimmt.
Das hat mehrere Gründe. Zum einen war sie länger krank, da ist eh nicht viel mit essen und dann bekommt sie gerade ihre vier Eckzähne. Noch ein Grund für weniger essen.
Und selbst als noch alles tutti war, bestand ihre Lieblingsmahlzeit aus: Frikadellen und Nudeln mit ohne Soße. Und vor allem mit ohne GEMÜSE! Denn Gemüse ist der Feind! Jawohl! Ist auch nur eine Erbse auf ihrem Teller, wird diese erst mal mit der Gabel verdroschen. Wird aus Versehen irgendeine Art von Gemüse aufgepickt, muss die Gabel solange hektisch geschüttelt werden, bis das fiese Zeug herunterfällt. So will es das Gesetz!

Will man eine Gabel mit Blumenkohl zu ihrem Mund führen, verbiegt das Bilderbuchmädchen artistisch den Rücken nach hinten (Schlangenfrauen würden vor Neid erblassen), um ja die Entfernung zwischen sich und dem Gemüse nicht geringer werden zu lassen.

Um Obst ist es leider auch nicht viel besser bestellt. Früher war sie ein riesiger Fan von Bananen, aber leider ist der Hype vorbei. Trauben werden nur einmal angebissen, bevor sie angeekelt mit einem „Ne!“ kommentiert, auf dem Boden landen. Äpfel darf ich gerne schälen, aber gegessen werden sie dann leider auch nur von mir. Eigentlich müsste ich schon einen Vitamin-Schock haben vor lauter Obst, das in meinem Bauch landet, anstatt in dem meiner Tochter.

Daher kaufe ich Obstgläschen, denn die gehen wenigstens ab und zu. Und das ist doch besser als nichts. Oder? ODER?

Anfängerfehler

Gern denke ich an alte Zeiten zurück. Da aß das Bilderbuchmädchen alle erdenklichen Gemüse-Sorten. Selbst den giftgrünen Brokkoli. Was war ich stolz. „Also unsere Kleine isst ja gern Brokkoli!“ Erstlingsmutter-Anfängerfehler! So etwas darf man doch nicht aussprechen. Brokkoli wurde seitdem nie wieder angerührt.

Ich könnte ja die Möhren zu einer Soße pürieren. Vielleicht würde sie sie dann essen. Ähm, nein. Würde sie nicht …

Oder vielleicht mische ich einfach den Spinat unter den Kartoffelbrei. Vielleicht … NEIN! Definitiv nein! Auch dann wird der Spinat nicht gegessen.

Ich gebe nicht auf! Mein Baby soll sein Essen bekommen!

Also egal, was ich koche, sehr oft schmiere ich Madame danach noch zusätzlich ein Brot mit Frischkäse (ging mal ganz gut, aber im Moment auch nicht mehr), mit Leberwurst (klappt ab und zu. Juppi!) oder wenn alle Stricke reißen mit Marmelade. Aber selbst Marmelade ist kein Garant mehr dafür, dass ein Brot gegessen wird. Geduldig wird trotzdem Brotscheibe um Brotscheibe von mir von der Kruste befreit, geschmiert und in kleine appetitliche Häppchen geschnitten. Und irgendwann, wer weiß, muss ich das Brot vielleicht nicht mehr selber essen.

Gruppenzwang kann auch nützlich sein …

Bei der Tagesmutter isst das Bilderbuchmädchen angeblich Gemüse-Suppe. Also ich weiß nicht … Schwer vorstellbar. Aber manchmal ist es vielleicht so ein Gruppenzwang-Ding.
Wenn die anderen Kinder es auch essen, dann ess ich es auch, oder so. Vielleicht ist das der Trick? Ich brauche eine Horde Kleinkinder, die Gemüse verschlingend beim Mittagessen neben dem Bilderbuchmädchen sitzt.

Denn ich weigere mich in Betracht zu ziehen, dass es an meinen Kochkünsten liegt 😉 Ich hab früher echt gerne gekocht und das gar nicht schlecht. Ich habe viele neue Rezepte ausprobiert. Was habe ich eine Auswahl an Kochbüchern mit tollen Gerichten! Aber die kommen alle nicht mehr auf den Tisch. Hier gibt es jetzt Pfannkuchen, Kartoffelbrei mit Frikadellen oder Nudeln mit Fischstäbchen für das Bilderbuchmädchen und den Papa. Und für mich gibt es dazu auch Gemüse. Ja, ich esse es und ich lebe noch!

Nur eine Phase …

So da wären wir. Ja, ich habe meiner Tochter essen besorgt. Und bisher ist sie nicht vom Fleisch gefallen. Das wäre als Pluspunkt zu werten, finde ich. Und auch wenn sie sich momentan von einem Fruchtriegel, einem Fläschchen Milch und zwei Gabeln von trockenen Nudeln ernährt, es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Wahrscheinlich macht man sich einfach viel zu viele Gedanken und am Ende ist es wie immer: Nur eine Phase!

Eure Nätty

Dies war mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks. Für mehr Beiträge schaut doch mal bei ihr rein. Bis zum 15.03.2016 könnt ihr auch selbst noch mitmachen und erzählen was euch zum Thema „Essen mit und für Kids“ unter den Nägeln brennt. Und darum geht’s:

„Was habt ihr (egal ob Mann oder Frau) schon getan, um eure Kinder ausgewogen zu ernähren? Habt ihr Tricks auf Lager, um zum Beispiel Gemüse in sie reinzukriegen? Oder ist das eh alles Quatsch und sie sollen ruhig Nudeln ohne alles essen? Weg mit dem Hype also? Andererseits: Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl, wenn die Kinder etwas mit Begeisterung essen, das sie eigentlich gar nicht essen wollten? Was meint ihr, wieso freut uns das so? Wer oder was bewirkt, dass wir so fühlen? Und wie hat sich euer Verhältnis zu Essen verändert, seit ihr Eltern seid? Ich bin gespannt auf euren Input!“
(Zitat von mamaontherocks)

Familienmoment

#Familienmoment 7 – Nudeln statt Kapern für die Puppen-Mami

Es ist Mittwoch und diesmal habe ich es wieder geschafft einen #Familienmoment aufzuschreiben zur Aktion der Küstenmami.

Das Bilderbuchmädchen war ja jetzt sehr lange krank (Kri-Kra-Krank sind wir schon wieder …) zuletzt mit einer Mittelohrentzündung und wir haben daher gaaanz viel Zeit zuhause verbracht. Natürlich wurde viel geschlafen (auf Mama versteht sich), ausgeruht und getröstet, aber gestern war dann doch endlich mal wieder die Kraft da zum richtigen Spielen.

Im Keller hatte ich noch einen gebrauchten Puppen-Hochstuhl, den ich mal bei einem Spielzeugkauf über eine Kleinanzeigenbörse dazu bekommen hatte. Das Stühlchen holte ich also gestern hoch, machte es sauber und baute es für die Puppe („Puppi“) des Bilderbuchmädchens zusammen.

Und das hat sich gelohnt 😉 Ich war mir nicht sicher, ob sie mit knapp 18 Monaten schon was damit anfangen kann. Aber es war zu goldig! Sie wusste sofort, wozu der Hochstuhl gut ist. Sobald der Stuhl stand musste ich die „Puppi“ holen. Das Bilderbuchmädchen hat sie dann in den Stuhl gesetzt und wollte direkt anfangen für sie zu kochen.
Tja, was braucht man denn da so? Schnurstracks verschwand die Kleine vom Wohnzimmer in die Küche und ich hörte nur wie sie in unseren Vorratsschränken herumwühlte.
„Oh oh …“
Schnell hinterher …

Ich kam gerade noch rechtzeitig in die Küche, um zu verhindern, dass das Bilderbuchmädchen die Kapern aus ihrem Glas befreite und zwar durch einen gezielten Wurf auf den Boden …

Nach zähen lautstarken Verhandlungen (mancher mag es einen Trotzanfall nennen), konnte ich die Kleine überzeugen, dass „Puppi“ vielleicht lieber Nudeln essen würde, als Kapern. Und siehe da, wir suchten zusammen einen Behälter aus, schütteten eine handvoll Nudeln hinein und zack ging`s wieder ins Wohnzimmer. Auf dem imaginären Herd kochte das Bilderbuchmädchen dann lecker Nudeln für ihr Baby. Total niedlich! Der Herd durfte schon noch imaginär sein, aber eine richtige Gabel für „Puppi“ durfte dann doch nicht fehlen. Die musste ich dann auch noch ganz dringend aus der Küche holen.

Puppenmami

Hach, war es schön ihr beim „kochen“ und „füttern“ zuzusehen. Eine richtige „Puppen-Mami“, die Kleine. Wieder ein neues Spiel im Repertoire. Und ich darf jetzt offiziell auch wieder mit Puppen spielen. Also mir gefällt das ja! Für den Papa bleibt ja immer noch das Fußballspielen  😉

Wieder mal ein kleiner, feiner #Familienmoment. Mehr Momente gibt es auf kuestenkidsunterwegs.

Schaut doch mal rein!

Alles Liebe,

Nätty

Kri-Kra-Krank, sind wir schon wieder …

Grippe, Fieber und 4 neue Eckzähne

Öfter mal nix Neues bei uns …
Bei uns ist seit einer Woche das Fieber ist wieder da (siehe auch Wir sind dann mal wieder krank/Pass auf mit dem was du dir wünscht) !!! Voraussichtliche Gründe diesmal: Grippale Infektion und das Erscheinen der vier nigelnagelneuen Eckzähnen des Bilderbuchmädchens. Langsam hätte ich doch gern so ein Ohr-Thermometer. Das hätte sich echt gelohnt bei dem Fieber-Aufkommen in letzter Zeit.

Beim Arzt waren wir letzte Woche zweimal und was soll ich sagen? Die Kleine hat langsam Routine. Sie lässt sich tapfer abhorchen, hustet auf Kommando und sagt laut „Aaah!“ beim Mund aufmachen. Auch in die Ohren darf Frau Dr. ohne Gejammer reinlinsen. Danach applaudiert das Bilderbuch-Töchterlein sich gern selbst und sagt zufrieden: „Prima!“

Eines hat sich nach all unseren Arztbesuchen aber nicht geändert: Zuhause ist das Bilderbuchmädchen müde und hängt schlapp herum wie ein Schluck Wasser in der Kurve, mag nichts essen und sagt oft mal „Aua!“, aber kaum sind wir im Behandlungszimmer bei der Ärztin, ist sie fit wie ein Turnschuh. Sie hat dann Interesse an allem was da an (bakterienverseuchtem) Spielzeug rumliegt, will überall dran, zappelt wie wild durch die Gegend beim An- und Ausziehen, während ich der Frau Doktor erkläre, wie schlecht es meiner Kleinen doch geht. Und dass sie seit Tagen immer wieder Fieber hat (wenn wir in der Praxis sind natürlich nie …). Vielleicht sollte ich mich mit ihr in der Praxis einquartieren, da geht es ihr zumindest immer gut.

Ist das bei euch auch so? Alle Symptome kurzfristig wie weggeblasen, sobald ihr die kleinen Patienten zum Arzt schleift?

Außer den regelmäßigen Arztbesuchen, habe ich auch noch regelmäßig versucht, das Bilderbuchmädchen zum Essen zu bewegen. Dies endete meistens damit, dass ich die vorbereiteten Mahlzeiten gegessen habe oder sie leider im Müll gelandet sind. Denn Madame ernährt sich gerade vornehmlich flüssig. Und zwar am liebsten von Apfelsaft und Kakao. Und da ich froh bin, wenn sie überhaupt etwas zu sich nimmt, bekommt sie beides auch. Ich Rabenmutti. Und falls es jemanden interessiert, sie schafft es trotzdem 4 Winden am Tag voll zu bekommen … Und das quasi ohne feste Nahrung. Sachen gibt`s …

Die Nächte waren natürlich wüst in der letzten Woche. Die kleine Maus litt unter Fieber- und Zahnschmerzen und hat oft bei uns im Bett übernachtet. Was dazu führte, dass wir nicht so toll geschlafen haben … Vollkommen gerädert von den unruhigen Nächten (und eventuell auch bedingt durch das ständige angehustet und angeniest werden) hat es mich dann auch richtig erwischt. War ja klar. Wäre ja auch zu einfach, wenn nur das Kind krank wäre. Zum Glück war ich genau am Wochenende krank, so dass der Papa auch da war und sich schön um seine zwei Mädels kümmern konnte 🙂

Mir geht es mittlerweile wieder besser. Hoffe der Kleinen bald auch! Ich bin es echt Leid, sie so zu sehen 🙁 Ihre glasigen, müden Augen, das ständig laufende Näschen, … ach menno … Das macht mich wirklich traurig. Ich will meine wilde Maus wieder!

Morgen geht’s nochmal zum Arzt. Seit der Lungenentzündung gehe ich lieber auf Nummer sicher. Letzte Nacht hatte sie nämlich wieder Fieber. Sie war so fertig, dass sie in meinen Armen heut morgen bis halb elf geschlafen hat und trotzdem ihren normalen Mittagsschlaf von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemacht hat … Ich hoffe sie schläft sich mal so richtig gesund!

Mal sehen, was die heutige Nacht bringt.

Alles Liebe,

eure müde Nätty!

Maus, Wüstenmaus

Liebenswerte Macken – Blogparade

Die liebe Wiebke vom Blog  „Verflixter Alltag“ hat zu ihrer monatlichen Blogparade geladen und diesmal geht es um die Liebenswerten Macken unseres Nachwuchses. Ja, das Thema passt grad super, denn unsere Kleine ist nun 16 Monate alt und entwickelt fröhlich ihre Eigenheiten. Es ist einfach herrlich sie dabei zu beobachten. Ein süßes Alter mit tollen Marotten! Und für jede einzelne liebe ich mein kleines Mädchen wie verrückt 🙂

Nasenfetischistin
Nasen sind irgendwie etwas Besonderes für unser Bilderbuchmädchen. Wenn sie z. B. nachts weinend aufwacht und man in ihr Zimmer kommt, kann es sein, dass erst mal ihr Finger hochschnellt, um an Mamas oder Papas Nase zu fassen. „Nane!“ (Nase), ruft sie dann beruhigt.
Dann fasst sie sich noch an die eigene Nase und ist zufrieden.

Wenn Gäste da sind, passiert es nicht selten, dass erst mal festgestellt wird, dass alle eine Nase haben. Dazu muss sie natürlich bei jedem auf die Nasenspitze tippen und „Nane!“ sagen.

Ess- und Trinkgewohnheiten
Wenn ihr etwas schmeckt, dann hört man das direkt. Denn dann schmatzt sie glücklich und laut vor sich hin. Zusätzlich äußert sie es noch mit hörbaren „Hmmm!“-Geräuschen. Manchmal nickt sie auch energisch beim Essen. Beim Trinken zieht sie ohne Luft zu holen an ihrem Trinklernbecher, knallt ihn dann auf den Tisch und macht: „Aaaah!“ So als wäre sie kurz vorm Verdursten gewesen.

Ich bin dagegen …
Ihr Lieblingswort ist: „Ne!“ Mit Ausrufezeichen. Denn wenn sie etwas nicht will, ist sie sich ihrer Sache sicher. Wenn wir sie aber etwas fragen, auf das sie mit „Ja.“ antwortet, ist das „Ja“ meist eher fragend. Zum Beispiel.
„Bist du satt?“
„Ja?“ Weiß nicht, sollte ich satt sein?

Dabeisein ist alles!
Die Kleine MUSS IMMER BEI ALLEM dabei sein!!! Und zwar gaaanz nah. Nur zusehen geht gar nicht. Wenn ich koche steht sie am liebsten zwischen mir und dem Herd. Ach, was am liebsten wäre sie dabei die ganze Zeit auf meinem Arm (da ist aber eine Lösung für mit einem „Learning Tower“ geplant). Wenn ich staubsauge, reißt sie mir den Staubsauger aus der Hand und versucht es selbst zu machen. Wenn ich auf Toilette bin, kommt sie natürlich mit, reißt Klopapier ab und versucht es, an mir vorbei, in die Schüssel zu bugsieren …

Charmeurin
Sie verteilt gern Küsschen an Mama, Papa und alle ihre Stofftiere. Und wir müssen ihren Stofftieren natürlich auch Küsschen geben. Diese werden uns dazu liebevoll ins Gesicht gepresst 😉

Social Skills
Die Kleine freut sich wie Bolle über jeglichen Besuch. Mit Freudenschreien und Juchzern. So süß! Wenn es ans Verabschieden geht, werden Besucher natürlich auch zur Tür begleitet und es wird gewunken.
In der Stadt sagt sie freundlich „Hallu“ (Hallo) zu allen Leuten.
Alte Leute werden beim Einkaufen mit „Oma und Opa!“ betitelt. Manchmal auch nicht so alte Leute. Das ist dann etwas peinlich 😉

Hundeliebhaberin
Jeder gesichtete Hund wird ausgiebig gefeiert und direkt nach dem Freudenschrei in Hundesprache lautstark angesprochen: „Wauwau! Wauwau!“

Eigener Kopf
Sie weigert sich mit 16 Monaten schon ihre blaue Jacke anzuziehen, wenn sie lieber die pinke anziehen will … Wo soll das noch hinführen?

Neugierig
Sie liebt es Taschen zu durchstöbern. Besucher werden gebeten Handtaschen außer Reichweite der kleinen „Taschendiebin“ zu deponieren.

Musik-Geschmack
Ihr Lieblingslied ist „Intoxicated“ von Martin Solveig. Dazu tanzt sie super gern. Am liebsten mit Mama, Papa oder einem Stofftier zusammen. Ist das Lied zu Ende ruft sie sofort: „Mal!“ (Nochmal). Da kann sie sehr bestimmend sein. Das Lied läuft also öfters in Dauerschleife bei uns.
Einmal habe ich ihr zum Spaß Britney Spears „Lucky“ angemacht. Da lief sie nur kopfschüttelnd durch die Gegend und rief immer wieder fassungslos: „Ne! Ne! Ne!“ So nach dem Motto: „Das ist doch nicht dein Ernst, Mama.“

Wollt ihr mehr Kinder-Marotten? Dann hüpft doch kurz rüber zu Wiebkes verflixtem Alltag 🙂

Erkenntnis des Tages: Wieder mal zum Thema „Essen“

Als ich das erste mal Brokkoli für meine Kleine gekocht habe, wurde der ratz-fatz verdrückt. Ich dachte also in meiner Erstlings-Mama-Naivität: „Super! Brokkoli, mag sie!“
Frohen Mutes servierte ich am nächsten Tag nochmals Brokkoli. Madame untersuchte das Gemüse, als hätte sie es noch nie zuvor gesehen. Berührte das grüne Zeug mit den Lippen, spuckte es wieder aus und sagte sehr entschlossen: „Ne!“
Und ihr Blick sprach Bände … Mama, was soll das denn sein? Willst du mich vergiften? (Nur zur Info: Kieselsteine, Erde und vertrocknete Kellerasseln würde sie sich ohne mit der Wimper zu zucken einverleiben …)

Nun ja, wieder was dazu gelernt:

„Nur weil Brokkoli einmal geschmeckt hat, heißt das nicht, dass er beim nächsten Essen wieder schmeckt (gilt für Bananen, Nudeln, … ach eigentlich für alle Lebensmittel …)“

Kaffeetisch

#RabenmütterErzählen: „Darf sie denn schon Kuchen?“

Zur Ernährung eines Babys hat ja jeder eine Meinung. Und leider behält die niemand für sich …

Das zumindest dachte ich mir oft, als meine Kleine vor gut einem Jahr zur Welt kam und mir von jeder Seite aus Kommentare zu dem Thema an den Kopf geschmissen wurden.

Zu Anfang ging es ums Stillen:

„Wird die Kleine denn auch satt?“
Das war eine sehr beliebte Frage. Bei jedem Schrei von ihr hieß es gleich: „Die hat bestimmt Hunger!“, „Oooch, hat sie Hunger?“.  Ja, genau … Weil Babys nämlich immer und grundsätzlich nur schreien, wenn sie Hunger haben … 

Diese Frage wurde wirklich zu meiner absoluten Hass-Frage. Ich hätte jedes mal ausrasten können. Sogar wildfremde Menschen, die ich beim Spazierengehen traf, bemerkten beim kleinsten Pieps meiner Tochter wissend: „Ach, da hat aber jemand Hunger!“
Aaaaahhhrg … Schrie ich innerlich auf. Machen Sie dass sie wegkommen! Ich hab gefühlt nur drei Stunden geschlafen in den letzten 6 Wochen und ich habe hier geladene Windeln und werde sie auch einsetzen, wenn es nötig ist!

Ok, zurück zum Thema. Weitere bei mir beliebte Fragen und Kommentare in der Stillzeit waren:

„Woher weißt du denn, dass sie genug getrunken hat?“

„Also, wir haben ja damals Schmelzflocken gegeben.“

„Hast du immer noch genug Milch?“

„Kriegt sie denn nie mal was anderes? Saft oder so? Für den Geschmack?“

„Wann kriegt sie denn mal Brei?“

„Also nach dem Abendbrei haben meine immer durchgeschlafen.“

„Waaaas, du stillst immer noch?“ (Diese Frage kam meist von den älteren Semestern, wenn sie mitbekamen, dass ich die Kleine mit vier Monaten IMMER NOCH stillte ) oder:

„Waaas, du stillst nicht mehr?“ (Meist gefragt von jungen Müttern, die mitbekamen, dass ich die Kleine mit sechs Monaten komplett abgestillt hatte).
Wie gesagt, bei diesem Thema will einfach jeder seinen Senf dazugeben.

Später ging es dann um die Brei-Mahlzeiten:

Als sich das Thema Stillen erledigt hatte, war meine Kleine wie erwähnt sechs Monate alt. Und spätestens, aber allerspätestens ab da ging es los: Irgendwie schien es keiner erwarten zu können, die Kleine ENDLICH mit Bananen, Keksen und Pommes vollzustopfen.

Ich hatte oft das Gefühl, ich müsste mich dafür rechtfertigen, dass ich meinem sechs Monate altem Baby keine Kekse gebe … Ich meine, sie hatte noch nicht einmal Zähne …
Doch selbst beim Kinderarzt wurde ich gefragt, ob sie denn schon Kekse gegessen hätte und auf mein: „Nein.“, wurden bedeutsame Blicke zwischen den Arzthelferinnen gewechselt: „Aha, schon wieder so ne Öko-Mutti …“

Dabei waren wir gerade erst mal dabei zu lernen wie man festere Sachen, wie zum Beispiel Brei isst. Denn alles will gelernt sein. Auch Essen. Und für mich war klar, dass meine Kleine die Zeit dazu bekommen sollte.

Anfangs habe ich jeden Löffel Brei, den sie runterbekommen hat richtiggehend gefeiert. Immer sofort eine Nachricht an den Papa geschickt: „Yey, heute waren es fünf Löffel weiße Karotte!“ Gezwungen, mehr zu essen als sie probieren wollte, hab ich sie nie.

Manche Aussagen haben mich damals echt traurig gemacht. Zum Beispiel eine aus der älteren Generation: „Unser Kleiner hat ja damals immer alles ausgespuckt, dann haben wir es immer wieder reingeschoben, bis es drin blieb …“

Babys müssen doch erst lernen, das Essen mit der Zunge in den Mund zu befördern. Und das Rausschieben ist halt ein normaler Reflex bei kleinen Babys. Die spucken doch anfangs nichts aus, um einen zu ärgern. Wenn nichts drin bleibt, dann ist es vielleicht einfach noch zu früh. So!

Tadaaa, beim Familienessen angekommen:

Das Brei-Essen funktionierte also irgendwann super und es gab bald das erste Brot mit zerdrückter Avocado oder Frischkäse. Und danach ging es gefühlt schnell, bis unsere Kleine vom Familientisch mitessen konnte. Sie war da ungefähr 11 Monate alt. Hach, was habe ich mich gefreut, dass ich nun für alle zusammen kochen konnte.

Zu Trinken bekommt sie stilles Wasser. Es hat lange gedauert, bis sie überhaupt was anderes als Milch trinken wollte. Wir haben einiges probiert, in unserer Panik, dass Kind könne dehydrieren: Tee, stark verdünnten Obst-Saft, verdünnten Gemüse-Saft. Doch Madame wollte nüscht von alledem.

Aber das Experimentieren wäre wohl auch gar nicht nötig gewesen, denn als sie soweit war, trank sie einfach Wasser. Damit ist sie vollkommen zufrieden und wir natürlich auch. Aber so manches mal müssen wir uns trotzdem anhören:
„Oh, die kleine bekommt nur stilles Wasser …“ Es folgt ein mitleidiger Blick.
Ja, was sind wir doch für Rabeneltern … Es gibt tatsächlich mit 13 Monaten noch keine Capri-Sonne 😉

Bis sie ein Jahr alt wurde, war es mir zudem noch wichtig darauf zu achten, dass sie wenig bis keinen Raffinade-Zucker zu sich nimmt oder allgemein zu gewürzte Speisen. So backte die Öko-Mami in mir ab und zu für sie Bananen-Dinkel-Kekse. Oder sie bekam Dinkelstangen zu knabbern. Auch dazu gab es diverse Kommentare.

„Lass sie doch auch mal ein Stück Kuchen essen …“, hörte ich nicht selten.

„Wieso?“, fragte ich mich. „Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen.“

Solange sie glücklich an ihrer Dinkelstange geknabbert hat, während wir uns den Kuchen reingeschoben haben, haben wir das eben ausgenutzt. Und diese Zeiten sind ja früh genug vorbei, nicht wahr? 😉

Mit diesem Text habe ich bei der Blogparade #RabenmütterErzählen der lieben Kathrin vom Blog ÖkoHippieRabenmutter mitgemacht, den ich sehr empfehlen kann. Einfach witzig und frei nach Schnauze! So wie ich das mag 😉 Hab ihr vielleicht auch Lust bei ihrer Blogparade mitzumachen oder wollt einfach mal lesen, was andere Rabenmütter so erzählen? Dann schaut doch mal bei ihr rein: Öko-Hippie-Rabenmutter