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Frau fischt Post aus Briefkasten

Blogparade – Alltagsfehler, die man immer wieder macht

In Hollywood-Filmen erscheint es ja immer ach so charmant, wenn die Haupt-Protagonistin ein kleines süßes Schusselchen ist … Früher gern gespielt von Jennifer Aniston zum Beispiel. Weiß nicht wer heute dafür zuständig ist.

Im wahren Leben ernten schusselige Geschöpfe wie ich oft eher Unverständnis und diesen „Nicht-dein-Ernst“-Blick …

Die liebe Beatrice Confuss merkte in einem ihrer Blogbeiträge an, dass ihr Mann sich nicht vorstellen könne, dass irgendwem genauso viele Alltagsfehler unterlaufen könnten wie ihr.

Challenge accepted!

Und so wollte ich unbedingt bei ihrer tollenBlogparade: Alltagsfehler, die ich immer wieder mache“ mitmachen. Tja nun, den Grad meiner Verschusselung könnt ihr schon daran erkennen, dass ich im Kopf hatte, die Blogparade ginge länger. Eigentlich ist sie nämlich schon beendet, aber großzügigerweise darf ich meinen Text trotzdem noch nachreichen. Danke dafür!! Und daher erfahrt ihr nun heute doch noch meine häufigsten „Alltagsfehler“:

  1. Das leidige Thema Tanken …In den letzten Monaten standen ein paar mal Ausflüge oder einfach nur längere Fahrten mit dem Auto an. Da in meinem Auto bis vor kurzem unser einziger Kindersitz eingebaut war, standen die Fahrten immer mit meinem Auto an. Ich versuchte also vor den Fahrten gewissenhaft alles vorzubereiten. Ich packte allen möglichen Krempel zusammen: Getränke für Eltern und Kind, Windeln, Feuchttücher, Umziehsachen, zur Sicherheit ein paar Snacks und etwas zum Spielen (man könnte ja in einen Stau kommen, oder was auch immer …) Richtig stolz war ich, dass ich auch die Ankunfts-Adressen schon vorher rausgesucht hatte und nicht erst im Auto danach googlen musste. Ganz schön gut organisiert, was? 😉  Naja, mitten auf der Autobahn stellten wir leider fest, dass wir auf dem letzten Tröpfchen Benzin herumtuckerten. Kann ja mal passieren … Aber allein dieses Jahr hatten wir dreimal ähnliche Situationen … Zum Glück hat mein Mann jetzt auch einen Kindersitz im Auto. Nächstes Mal fahren wir mit seinem Auto. Dann bin ich nicht für den Tank verantwortlich und ihm würde das natürlich nie passieren 😉
  2. Wo wir grad schon beim gewissenhaften Packen sind … Ich vergesse IMMER irgendetwas … Und zwar immer das was wir am dringendsten brauchen. Ist ja klar … Gehen wir zu einer Feier und ich habe ausnahmsweise kein komplettes Wechsel-Outfit für die Tochter mit (weil es nicht weit von zuhause ist und wir eh nicht so lange da sein werden) kommt mir mit Sicherheit zehn Minuten nach Ankunft ein total durchnässtes Bilderbuch-Mädchen entgegen, weil es irgendwo etwas mit Wasser zum Spielen gab … Meist kann man sich ja netterweise von Bekannten etwas leihen, aber Obacht Alltagsfehler Nummer 3 wartet:
  3. Ich vergesse geliehene Dinge zeitnah wieder zurückzugeben. Nicht selten bekam ich mal Bodies für die Kleine geliehen, wollte sie irgendwann wieder zurückgeben, doch da passten sie dem Kind, von dem es geliehen wurde, gar nicht mehr … Uuups …
  4. Ich stehe öfters mit vollgepacktem Einkaufswagen an der Kasse, will bezahlen und hab gar kein Geld dabei … Meist, weil ich es aus der Tasche am Kinderwagen nicht in meine Handtasche zurückgepackt habe … Habe ich das nicht vergessen, ist es aber auch möglich, dass ich ein Portemonnaie dabeihabe, aber da kein Geld drin ist und meine EC-Karte leider auch nicht … Denn die habe ich wahrscheinlich beim letzten Einkauf gedankenverloren in meine Hosentasche gesteckt. Wer weiß das schon? Aufgetaucht ist sie zumindest immer wieder …
  5. Verloren, dank leerem Handy-Akku …Mein Orientierungssinn ist ein Witz … Ehrlich, man darf ihn eigentlich gar nicht als solchen bezeichnen. Meine beste Freundin ist umgezogen. Ich verrate lieber nicht wie lange das schon her ist. Ohne mein Handy-Navi finde ich den Weg zu ihr immer noch nicht direkt. Woher ich das weiß? Ja, ich fuhr einmal abends zu ihr und hatte vorher vergessen meinen Handy-Akku aufzuladen. Klar gibt es diese tollen Kabel für den Zigaretten-Anzünder im Auto, aber meins ist kaputt und ich vergesse immer mir ein neues zu besorgen. Ihr merkt, da zieht sich eine Linie durch 😉 Normalerweise hätte der Akku noch bis zu meiner Freundin gereicht, doch dann geriet ich in einen Stau … Der Balken sank und meine Panik stieg. Ich schaute mir den Weg nochmal genau an, solange das Handy noch an war, und versuchte ihn mir einzuprägen. Doch irgendwie war die Ausfahrt in der Realität viel verwirrender als auf dem Handy-Bildschirm und ich hab mich total verfahren. Eine Stunde brauchte ich um trotzdem zu ihr zu finden. Ich heulte vor Wut, weil ich kurz davor war aufzugeben und wir eh nicht soviel Zeit hatten, weil ich am gleichen Abend wieder zurückfahren musste. Naja, letztendlich hab ich es ja doch noch geschafft.
  6. Genau wie Beatrice Confuss vergesse ich auch sehr häufig, auf die Uhr zu gucken, wenn ich Brötchen zum Aufbacken in den Ofen schiebe. Meist hole ich sie rechtzeitig heraus. Ein paar sind mir aber auch schon verbrannt.
  7. Kaffee-Filter-Desaster
    Eine zeitlang hab ich ständig vergessen die Kaffee-Filter vorm Brühen des Kaffees in die Maschine zu geben. Mir ist das so oft passiert, dass ich schon eine gute Routine darin hatte, die darauffolgende Sauerei möglichst klein zu halten. Ich klopf vorsichtshalber dreimal auf Holz, aber das ist mir schon länger nicht mehr passiert.
  8. Warum ich des Öfteren mit einem Kochlöffel im Briefkasten herumfische:
    Ich verlege wirklich oft unseren einzigen Briefkasten-Schlüssel. Manchmal bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Mann ihn zuletzt hatte, aber irgendwie taucht der Schlüssel immer in einer meiner Jacken, Taschen oder Schuhe auf. Ich denke es ist eine Verschwörung 😉
  9. Die Mülltonne rausstellen.
    Manchmal wache ich morgens auf, höre das Geräusch der Müllabfuhr und fahre zusammen. Verdammt? Hab ich diesmal dran gedacht, die Tonne rauszustellen? Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass in den Mietwohnungen, in denen wir vorher wohnten, die Müllabfuhr sich die Tonnen immer selbst geholt hat, oder wir nur einmal im Jahr Tonnen-Dienst hatten. Ok, wir wohnen jetzt schon zwei Jahre hier in unserem Haus und ich sollte langsam daran gewöhnt sein, dass da einmal die Woche Tonnen raus müssen, aber auch dieses Malheur ist mir zum Glück schon länger nicht mehr passiert. Puh, vielleicht bin ich ja doch lernfähig.

Was soll ich sagen? Ich bin leider ein kleiner Chaos-Kopf. Während ich etwas tue, denke ich meist schon daran, was ich noch alles tun muss. Eins nach dem anderen zu machen fällt mir schwer. Am liebsten würde ich immer alles auf einmal machen.

Arbeitsabläufe kann man sich bei mir in etwa so vorstellen:

Ich fange an die Küche aufzuräumen, dann finde ich aber dabei etwas, das ins Wohnzimmer gehört und bringe es dorthin. Schwups, sehe ich aber im Wohnzimmer eine Decke, die ich schon lange mal Waschen wollte, also bringe ich sie in den Keller, wo sich die Wäsche stapelt. Ich denk mir: ‚Komm, die stellste eben noch an.‘ Dann ist aber die Maschine noch voll und ich muss das Zeug erst mal aufhängen. Dann klingelt es an der Haustür, ich gehe nach oben, nehm ein Paket an und seh wieder die Küche, die furchtbar unaufgeräumt ist! Also leg ich da wieder los, während im Keller die halb ausgeräumte Wäsche wartet.

Ich bin einfach vollkommen unstrukturiert. Ich hab das schon oft versucht zu ändern. Mit Listen, Kalendern, festen Tagen, an denen ich bestimmte Dinge mache, aber das hab ich nie lange durchgehalten. Denn wenn ich mich in einem Raum nicht wohl fühle, kann ich dort zum Beispiel nicht schreiben oder zeichnen. Dann muss ich sofort aufräumen und kann nicht erst meine Schreib- oder Illustrations-Aufträge erledigen und den anderen Kram liegenlassen. Auch wenn ich es mir vorgenommen habe. Tja, so ist das nunmal. Ich glaub am wenigsten stressig ist es, das Verpeilt-Sein einfach anzunehmen. Gibt ja dadurch im Nachhinein auch immer neue witzige Geschichten, was? Und so ein Hollywoodfilm fällt auch nicht einfach so vom Himmel. Da muss es ja auch Vorbilder für geben 😉

Und an all die leicht verpeilten Mädels da draußen, wenn ihr euch besser fühlen wollt, lest mal die anderen Beiträge zur Blogparade. Wir sind nicht allein!

Liebe Grüße,

Eure Nätty

Mama und Kleinkind streiten kindisch

Irgendwie kommt mir das doch bekannt vor …

Liebes Bilderbuch-Mädchen,

glaube nicht, dass du dich beim „Nein! Doch!“-Spiel mit mir messen kannst. Ich halte das stundenlang durch! Ich hatte zwei jüngere Schwestern 😉

Es ist schon witzig wie oft man durch die lieben Kleinen eine Zeitreise in die eigenen Kindheit machen darf.

Als das Bilderbuch-Mädchen letztens auf ein „Nein!“ von mir immer wieder mit einem „Doch!“ geantwortet hat, war wieder einer dieser Momente.

Ich saß plötzlich mit meiner kleinen Schwester im Kinderzimmer und wir stritten darum, welche Farbe unsere neuen Fahrradhelme haben sollten. Es gab damals genau zwei Farben zur Auswahl. Neongelb und Neonpink. Iiirghs … Die 90iger halt. Was wollte man machen? Zu gern, hätte ich den pinken gehabt, aber den wollte meine Schwester auch, also wollte ich natürlich lieber den gelben Helm haben. Hauptsache nicht dieselbe Farbe wie meinem kleine Schwester. Ist doch klar, oder?

So ging es hin und her: „Ich nehme dann auch den gelben!“ beharrte meine kleine Schwester.

„Nein!“, wütete ich.

„Doch!“

„Nein!“

„Doch!“

etc. pp. …

Leider waren wir beide sehr erprobt in diesem Spiel, wie das bei Geschwistern nun mal so ist. So kam es wie es kommen musste, nach langem Gezanke entschieden die Eltern:

„Wenn ihr euch nicht einigen könnt, dann bekommt ihr jetzt beide den gelben! Ende der Diskussion!“ 

Tja, beim Bilderbuch-Mädchen und mir endete die Konversation damit, dass die Kleine die Küche verließ und ich sie im Wohnzimmer noch murmeln hörte: „Doch!“

Haha, also das mit dem „Immer-das-letzte-Wort-haben“ hat sie schon mal raus. In diesem Sinne freue ich mich jetzt schon auf die Teenie-Zeit mit ihr. Das wird bestimmt spaßig 😉

Gab es bei euch auch Situationen mit euren Kleinen, die euch sofort an die eigene Kindheit denken lassen? Ach, was frag ich. Bestimmt Tausende, oder?

Liebe Grüße,

Nätty

 

 

Kleinkind lässt Mama nicht schlafe

#Kindermacken&Co – Blogparade

Heute gibt es noch ne Runde witzige Macken der süßen Kleinen hier auf dem Blog. Zu den älteren Marotten geht es hier entlang.

Diesmal hat Dienna vom Blog „Zwischen Windeln und Wahnsinn“ im Rahmen einer Blogparade dazu aufgerufen einmal die Marotten der lieben Kleinen rauszukramen. Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte 😉

Darf ich vorstellen? Das Bilderbuch-Mädchen alias:

Dancing Queen / Rampensau / Party-Maus !!!

Unsere Kleine ist die unangefochtene Königin der Tanzflächen. Ob „Schmetterling, du kleines Ding“ oder „All the Single Ladies“ von Beyoncé. Wo Musik läuft, ist das Bilderbuch-Mädchen nicht weit und macht Party!!!

Letztens waren wir z. B. auf einer Hochzeit und ich hatte dem Bilderbuch-Mädchen Musik und Tanz versprochen. Und sie ist dann wirklich bei jedem Klang von Musik zum Tanzen aufgesprungen. Auch wenn es nur ein kurzes Zwischenstück während der Hochzeits-Zeremonie war. Und viel später als dann endlich auch von den Erwachsenen getanzt wurde, war sie gar nicht mehr runterzubekommen vom Dancefloor. Erst gegen 1:00 Uhr nachts – als wir sie in den Kinderwagen zwingen mussten, weil sie sich vor Müdigkeit kaum noch gerade halten konnte – schlief sie dann ein. Und zwar unter einem stetigen: „Noch weiter tanzen!“-Gemurmel.

Gesangstalent

Gesungen wird hier auch wirklich ständig. Vor dem Schlafen, nach dem Aufwachen, im Auto. Überall. Und ihr fällt es leicht sich gefühlt hunderte von Liedtexten zu merken und diese wann immer Langeweile aufkommt zum Besten zu geben. Letztens im Kinderwagen erschallte plötzlich ein: „Die Räder am Kinderwagen drehen sich rum, rum, rum, durch die gaaanze Stadt!“

Kommentatorin

Immer noch wird hier wirklich alles bis ins kleinste kommentiert. Unser Abendessen hört sich manchmal son an: „Du isst Brot, Mama. Ich esse Brot, Mama. Papa isst Brot, Mama. Wir essen alle Brot!“ Ein bisschen witzig ist es schon wenn alles, was man macht kommentiert wird.

Selfie-Königin

Schnuten ziehen, Grimassen schneiden oder lachen – Alles kein Thema für das Bilderbuch-Mädchen, wenn es um das perfekte Selfie geht. Seit sie das mit ihrer Großcousine geübt hat, gehört „ein Selfie machen“ wie selbstverständlich zu ihrem Repertoire.

Kitzel-Monster

Sobald man hier mit nackten Füßen herumläuft, muss man aufpassen. Sofort kommen zwei kleine Händchen auf einen zugestürzt, um einen durchzukitzeln.

Fürsorglich

Wird irgendwo geweint, kann man sicher sein, dass das Bilderbuch-Mädchen zur Stelle ist. Trösten in drei Schritten ist dann angesagt:

Schritt 1: Es wird festgestellt: „Da weint ein Baby!“ (eigentlich egal wie alt die weinende Person wirklich ist).

Schritt 2: Traurige Person wird tröstend in den Arm genommen.

Schritt 3: Es wird beruhigend auf traurige Person eingeredet: „Alles wieder gut!“

Keine Pause für die Mama!

Mama DARF NICHT liegen! Sinke ich mal erschöpft nach einem harten Tag auf den Boden im Kinderzimmer während wir dort spielen oder wage es mich in mein Bett zu legen, während das Bilderbuch-Mädchen wach ist, erschallt ein empörtes: „Mama, nicht schlafen!“ oder „Aufstehen, Mama!“ Dann werde ich wieder hochgezogen. Wenn ich dann nicht stehe, sondern NUR sitze, höre ich ein: „Noch mehr aufstehen!“ 😉

Ich will das nicht! Oder vielleicht doch … ?

Also eigentlich will das Bilderbuch-Mädchen erst mal grundsätzlich gar nichts von dem was man ihr so vorschlägt. Im Kinderwagen spazieren fahren? „Ich will das nicht … Ich will das nicht … Ich will das nicht …“

Sitzt sie dann erst mal im Kinderwagen und es geht los, ist das Widerstreben plötzlich vergessen und es wird begeistert singend im Kinderwagen eine Spazierfahrt unternommen …

Höflichkeitsfloskeln

Des Öfteren probiert sie etwas Neues zu Essen und frage ich sie danach: „Und? Schmeckt es?“, so antwortet sie eigentlich immer: „Mhmmm, lecker!“ Aber oft schiebt sie dann den Teller nach diesem einen Bissen weg und erklärt: „Satt!“ Ähm ja … War wohl doch nicht so lecker 😉

So, das waren nun die süßen Eigenarten des Bilderbuch-Mädchens mit nun fast 23 Monaten. Mehr liebenswerte Marotten findet ihr bei Dienna. Hüpft doch mal rüber zu ihr. Vielleicht habt ihr ja auch selbst Lust bei ihrer Blogparade #Kindermacken&Co mitzumachen? Bis zum 31.08.2016 habt ihr noch Zeit 🙂

Alles liebe,

eure Nätty

Schwangerschaftsdemenz/Stilldemenz

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Schon lange wollte ich euch mal über meine schlimmsten Aussetzer in der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten. Und daraus mache ich jetzt direkt mal eine Blogparade, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die das mitgemacht hat. Ich will eure lustigsten, peinlichsten und beklopptesten Geschichten hören, damit ich mir nicht so allein vorkomme.
Bis Ende Mai könnt ihr mir Links zu euren Texten zum Thema „Schwangerschafts-/und/oder Stilldemenz“ in den Kommentaren hinterlassen. Ich füge die Links dann unter dem Beitrag ein.

Wenn genug Texte zusammenkommen, werde ich zu der Geschichte, die mir am besten gefällt, eine Illustration anfertigen.

Soweit zum Thema Blogparade. Und jetzt mache ich mal den Anfang.

Hier kommen meine drei Highlights:

1) Wie ich mich mal aus Versehen im Schlafzimmer einschloss …

Eines schönen Tages während ich so schwanger vor mich hindümpelte, bekam der Herr des Hauses Besuch von einem Kumpel. Wenn ich das stille Örtchen aufsuchte, schloss ich also immer hinter mir ab. Wollte dort ja ungestört sein.

Der Besuch blieb über Nacht und die Nacht der Herren wurde lang. Während ich mich eher in einer Phase der Schwangerschaft befand, in der ich sooo müde war, dass die Nacht gar nicht früh genug anfangen konnte. Ich begab mich also zeitig ins Bett und wurde irgendwann später von einem zaghaften Klopfen geweckt.

„Häh?“, dachte ich? Warum klopft da jemand an die Schlafzimmertür? Den Gatten vermutete ich nicht, warum sollte der denn klopfen? Aber warum der Besuch anklopfen sollte, erschloss sich mir noch weniger … Es klopfte wieder …

„Ja?“, sagte ich schlaftrunken.
„Bist du wach?“
Es war doch der Gatte. Warum in drei Teufelsnamen klopfte der denn an und kam nicht einfach rein?
“Hey, warum hast du abgeschlossen?“, wisperte es von draußen.
Oh … Das erklärte einiges …

Und jetzt ernsthaft, ich kann mich nicht im geringsten daran erinnern abgeschlossen zu haben. Gruselig! Übelste Schwangerschafts-Demenz! Ich hatte wohl unterbewusst abgeschlossen, weil ich die Toilettentür auch immer abgeschlossen hatte an diesem Tag …

2) Wie ich mal kurzzeitig meine Unterschrift vergaß …

Während ich schwanger war, haben wir uns entschieden ein Haus zu kaufen. Was habe ich mich gefreut, als alles über die Bühne war! Ein neues Zuhause für unsere kleine Familie. Ich schwelgte auf Wolke sieben …

Nun kam es dazu, dass wir per postident-Verfahren unsere Identität nachweisen mussten. Nichts leichter als das! Einfach beim nächsten Postamt eine Unterschrift ableisten, oder?

Ähm ja, alle Unterlagen waren soweit vorbereitet, aber was passiert Frau Bilderbuch-Mama? Die Unterschrift, über die man ja sonst nicht mal nachdenkt, will nicht aufs Blatt … Das erste mal nicht, das zweite mal nicht …
Die Dame vom Postamt guckt irritiert, und mein Mann hofft wahrscheinlich in diesem Moment, dass das Baby nicht ganz so verpeilt wird wie seine Frau …
Beim dritten Mal sieht meine Unterschrift der auf meinem Ausweis ähnlich genug.
Ich frage mich jedoch wie vertrauenerweckend das Formular ist, auf dem die eigene Unterschrift zweimal korrigiert wurde …
Naja, es bleibt festzuhalten, es hat alles geklappt. Wir mussten die Unterlagen nicht nochmal einreichen 😉

Soweit so gut, das waren meine Highlights der Schwangerschaftsdemenz. Und diese geht ja, wie man weiß direkt in die Stilldemenz über und damit kommen wir auch schon zu Punkt 3 meiner kleinen Liste:

3) Wie ich mal Erbsen ohne Wasser kochen wollte … Und ohne Erbsen …

Irgendwann in den ersten drei Monaten mit Baby kam ich auf die Idee abends mal wieder für die Familie zu kochen. Was Schnelles und Einfaches natürlich. Vielleicht hatte ich es nach langem Geschuckel geschafft das Baby im Tragerucksack zum schlafen zu bekommen, um genug Zeit zu haben schnell etwas zu zaubern. Wer weiß, wie ich auf diese famose Idee kam?

Nunja, ich schnappte mir Tiefkühl-Erbsen, eine Packung Fischstäbchen und eine Tüte Nudeln. Jawohl, ein richtiges Festmahl sollte es geben 😉

Nur so am Rande: Unsere erste gemeinsame Mahlzeit als Familie, an die ich mich erinnere, war als mein Mann und ich Döner bestellt hatten und wir ihn aßen (hinunterschlungen) während das Bilderbuchbaby laut brüllte … Denn man durfte es ja nie ablegen. Oder mit ihm still im Tragerucksack am Tisch sitzen. Ne, da musste schon Bewegung sein, sonst wurde aufgewacht und geschrien  (Wenn Babys sich nicht trösten lassen) …

Wie auch immer, ich war guter Dinge endlich mal wieder selbst etwas zu kochen. Die Fischstäbchen brutzelten, die Nudeln köchelten, die Erbsen … Äh, der Topf in denen Wasser für die Erbsen sein sollten, qualmte wie verrückt und stank. War nämlich gar kein Wasser drin, aber stand auf einer Herdplatte, die auf Stufe 6 feuerte. Aaaargh, Nicht gut!!!

Schön, hatten wir nun wohl einen Topf weniger, aber immerhin gab es Nudeln mit Fischstäbchen. Zwei von drei Zutaten auf den Tisch gebracht. Ich werte das mal als Erfolg 😉 Stilldemenz halt. Kann man nix machen!

Ok, ok … Zugegebenermaßen war ich auch vor der Schwangerschaft und Stillzeit etwas vergesslich. Dazu gäbe es zum Beispiel die Geschichte, wie ich mal in Amerika die Pinnummer meiner Kreditkarte dreimal falsch eingab und wir dort ohne Geld dastanden … Aber das ist eine andere Sache.

Nun zu euch. Habt ihr auch ein paar Anekdoten zum Thema Schwangerschafts- oder Stilldemenz?

Bitte, bitte, schreibt mir, dass ich nicht die einzige mit Aussetzern bin!

Hiermit rufe ich zur Blogparade auf:

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Bis Ende Mai* verlinke ich sowohl extra für diese Blogparade geschriebene als auch ältere Storys von euch. Ich bin so gespannt auf eure Geschichten! Ich hoffe ihr macht mit!

*NACHTRAG: Die Blogparade ist verlängert bis zum 03.06 einschließlich. Auf Wunsch einer lieben Kollegin 😉

Wie funktioniert es?

Hinterlasst einfach einen Kommentar mit Link zu eurem Text unter diesem Artikel.

Wenn ihr mögt könnt ihr den folgenden Badge einsetzen:

Blogparade_Bilderbuchbaby

 

Wenn genug Geschichten zusammenkommen, küre ich nach Abschluss der Blogparade das witzigste Erlebnis und zeichne ein Comic-Bild dazu, also das Bilderbuch-Ende 😉

Alles Liebe,

Nätty

Hier geht es zu den verlinkten Beiträgen:

  1. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Andrea (Alles unter einen Hut)

  2. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Chrissy (sonnenshyn)

  3. Chaosqueen mit Stilldemenz von Anna (neverlookedsobeautiful)

  4. Schwangerschafts-, Stilldemenz lässt grüßen von Tina (imherzenstadtkind)

  5. Stilldemenz für Fortgeschrittene – Meine drei dümmsten Verfehlungen in der Stillzeit von Martina (Mops und Klops)

  6. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Marika (thegunzlingermum)

7. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Andrea (motherbirth)

8. Stilldemenz oder “Wie lasse ich meine Küche explodieren?”  von Yasmin (dierabenmutti)

Baby Gesicht waschen

Die große Panik vor dem Waschlappen …

Kleinkinder sauber halten ist leicht … wenn du ein Hund bist …

Im Ernst, ein Hund darf großzügig durchs Gesicht des Bilderbuchmädchens schlabbern, aber wehe ich komme mit einem Waschlappen an, dann ist sofort Holland in Not!
Also, das Kleinkind mit dem Sabber, dem Schnodder, dem Schlaf in den Augen und dem verschmierten Marmeladen-Mund ist dann mal meins …

Lieben eure Kleinen auch feuchtfröhliche Hunde-Küsse, aber haben eine große Waschlappen-Phobie?
Naja, immerhin wird hier gern gebadet, dann ist das Bilderbuchmädchen auch mal für zehn Minuten sauber 😉

Alles Liebe,

Nätty

Nachtlicht

Wir sind dann mal wieder krank …

Wie war unsere Woche? Gesundheitlich leider eher bescheiden. Kurz vor dem letzten Wochenende fing es an. Das Bilderbuchmädchen war unglaublich schwach und durch das Fieber und den Husten so schlapp, dass wir uns große Sorgen gemacht haben. Es war schlimm mitanzusehen, wie schlecht es ihr ging. Sie wollte nichts essen, egal was man ihr anbot und hatte nicht mal die Kraft ein paar Schritte zu laufen ohne zu torkeln. Das Fieber senkte sich immer nur nach Gabe von Zäpfchen 🙁 Dazu kam noch, dass auch wir Eltern  eine dicke Erkältung abbekommen hatten.

Am Montag ging es mit der Kleinen dann erst mal zur Kinderärztin. Die Diagnose lautete „Lungenentzündung“. Oh nein :((( Wir bekamen Medikamente verschrieben und Ruhe verordnet. Mindestens eine ganze Woche sollten wir zum Gesundpflegen zuhause bleiben. Zum Gesundpflegen des Kindes versteht sich. Wie erwähnt sind mein Mann und ich ja auch seit letzten Sonntag krank. Nur bedeutet das mit Kind ja nicht, dass man sich schön auf der Couch auskurieren darf. Nö! Mein Mann musste arbeiten und ich kümmerte mich derweil zuhause ums Töchterlein.

In den ersten Tagen musste unser armes, kleines Bilderbuchmädchen natürlich viel getragen werden, weil sie so schlapp war. In einem Raum mal alleine lassen ging gar nicht … Es war ein bisschen wie in der Schwangerschaft in der Endphase: Immer 12 Kilo mehr mitrumschleppen, nur dass man diese Kilos auch noch selber festhalten muss 😉 Geschlafen hat sie in der Zeit ja auch ein paar mal bei uns, was sich als wenig erholsam für uns Eltern herausstellte (s. Familienmoment 3). Alles in allem nicht die besten Voraussetzungen um als Mama wieder gesund zu werden. Schlechter Schlaf, Rückenschmerzen vom Tragen und dann dazu das gesundende Bilderbuchmädchen. Juchhu! Während Mama nämlich immer schlapper wurde, wurde die Kleine durch die Medikamente von Tag zu Tag fitter (zum Glück!).

Sichtlich erfreut von der wiedergewonnen Energie, machte die Kleine regen Gebraucht davon. Das war natürlich schön mitanzusehen. Aber mit Matschkopf, Schwindel, Husten und Schnupfen einen kleinen Wirbelwind zu betreuen, ist echt nicht ohne. Gegen 12:00 Uhr, wenn die Kleine dann endlich ihren Mittagsschlaf machte, hab ich mich Anfang der Woche noch immer dazu aufgerafft im Haus klar Schiff zu machen. Wenn man schon den ganzen Tag zuhause ist, muss man das ja auch ausnutzen, oder …? 

Heute ging dann aber gar nichts mehr. Mir war schon vor 12:00 Uhr so schwindelig, dass ich zombie-mäßig mein Programm abgespult habe: Mittagsessen, Wickeln, der Kleinen den Schlafsack anziehen (die letzten 2 Punkte natürlich gegen ihren Willen), noch ein Buch vier Bücher vorlesen und dann schlafen legen. Oh nein! Schnulli vergessen … Also wieder ab ins Erdgeschoss, einen Schnuller holen und zurück hoch zum Töchterlein. Man muss ja seinen Kreislauf auch in Schwung halten.

Das Bilderbuchmädchen wollte natürlich nicht schlafen. Ausgerechnet heute … Murphys Gesetz halt.
Ich liege also auf der Matratze vor ihrem Bett und mein sehnlichster Wunsch ist: „Ausruhen!“
„Trinken!“, fordert sie.
Puh, Wasser haben wir zum Glück hier oben in Reichweite. Ich gebe ihr den Becher.
„Halten!“ Zack, drückt sie mir ihren Schnulli in die Hand, um die Hände freizuhaben.
„Hin!“ Auffordernd hält sie mir den Becher wieder hin. Ich soll ihn jetzt wegstellen. Mach ich natürlich auch.
„Nöli!“
Jap, auch den Schnuller gebe ich Madame zurück. Wenn sie so „lieb“ darum bittet.
„Trinken!“
Nun soll das Spiel von vorn losgehen … Aber dazu bin ich heut zu müde.
„Nein, jetzt ist Schlafenszeit! Mama ist müüüüüde!!! Mama ist krank! Ich möchte schlafen!“, erkläre ich.
Für ungefähr 2 Sekunden kuschelt sie sich in ihre Kissen … Doch dann:
„Hase!“
„Nein! Mama holt jetzt nicht auch noch den Hasen. Du hast deine Puppe und deinen Hund im Bett. Das muss doch reichen!“
„Ne!“, ruft das Bilderbuchmädchen empört.
„Doch! Weil heute ist Mama zu müde, um …“
„Trinken!“ Trinken geht immer. Das weiß sie.
„So, hier hast du dein Trinkbecherchen, behalte ihn jetzt bitte im Bett, dann kannst du Trinken, wann immer du Durst hast, wenn du Aufwachst …“
„Hin!“
„Nein, der Becher bleibt jetzt in deinem Bett!“
Ich drehe mich mit dem Rücken zu ihr und stelle mich schlafend. Normalerweise ist das Einschlafen in der Mittagszeit seit sie ca. 11 Monate alt ist, gar kein Problem bei ihr, (auch wenn der Weg dorthin nicht so einfach war). Nur heute natürlich, wo ich sooo fertig bin klappt es nicht.
Sie rödelt noch ein bisschen rum.
„Hand!“ fordert sie.
Wortlos und erschöpft reiche ich ihr meine schlappe Hand.
Aber es hilft, sie schläft ein, ich wandere danach dösig ins Schlafzimmer und genieße dort schlafend 1,5 Stunden Pause. Yes!

Alles in allem war es aber trotzdem eine sehr schöne Woche zuhause mit dem Bilderbuchmädchen. Das Beste war natürlich, dass die Medikamente angeschlagen haben und es ihr so schnell besser ging. Außerdem haben wir lange geschlafen (bis 9:00 Uhr! Ich liebe meine kleine Langschläferin!), alles so genommen wie es grad kam, hatten überhaupt keine Termine und konnten kleine Spaziergänge genießen. Ich muss sagen, ich habe es genossen, dass wir so viel Zeit zusammen verbringen konnten 🙂 Alles was wir sonst im Alltag in den 3 Stunden von meinem Feierabend bis zum Abendessen und Bettgeh-Ritual schaffen müssen, konnten wir diese Woche über den ganzen Tag verteilt erledigen. Das war schön. Wenn es nicht auf jede Minute ankommt, höre ich doch gern drei- bis zehnmal das Lied „Papa Pinguin“ bevor die Kleine dann bereit ist, ihre Jacke anzuziehen und mit mir zum Einkaufen zu gehen.

Und jetzt ist endlich Wochenende und das heißt: Auskurieren für uns alle 🙂

Alles Liebe,

Eure Nätty

Maus, Wüstenmaus

Liebenswerte Macken – Blogparade

Die liebe Wiebke vom Blog  „Verflixter Alltag“ hat zu ihrer monatlichen Blogparade geladen und diesmal geht es um die Liebenswerten Macken unseres Nachwuchses. Ja, das Thema passt grad super, denn unsere Kleine ist nun 16 Monate alt und entwickelt fröhlich ihre Eigenheiten. Es ist einfach herrlich sie dabei zu beobachten. Ein süßes Alter mit tollen Marotten! Und für jede einzelne liebe ich mein kleines Mädchen wie verrückt 🙂

Nasenfetischistin
Nasen sind irgendwie etwas Besonderes für unser Bilderbuchmädchen. Wenn sie z. B. nachts weinend aufwacht und man in ihr Zimmer kommt, kann es sein, dass erst mal ihr Finger hochschnellt, um an Mamas oder Papas Nase zu fassen. „Nane!“ (Nase), ruft sie dann beruhigt.
Dann fasst sie sich noch an die eigene Nase und ist zufrieden.

Wenn Gäste da sind, passiert es nicht selten, dass erst mal festgestellt wird, dass alle eine Nase haben. Dazu muss sie natürlich bei jedem auf die Nasenspitze tippen und „Nane!“ sagen.

Ess- und Trinkgewohnheiten
Wenn ihr etwas schmeckt, dann hört man das direkt. Denn dann schmatzt sie glücklich und laut vor sich hin. Zusätzlich äußert sie es noch mit hörbaren „Hmmm!“-Geräuschen. Manchmal nickt sie auch energisch beim Essen. Beim Trinken zieht sie ohne Luft zu holen an ihrem Trinklernbecher, knallt ihn dann auf den Tisch und macht: „Aaaah!“ So als wäre sie kurz vorm Verdursten gewesen.

Ich bin dagegen …
Ihr Lieblingswort ist: „Ne!“ Mit Ausrufezeichen. Denn wenn sie etwas nicht will, ist sie sich ihrer Sache sicher. Wenn wir sie aber etwas fragen, auf das sie mit „Ja.“ antwortet, ist das „Ja“ meist eher fragend. Zum Beispiel.
„Bist du satt?“
„Ja?“ Weiß nicht, sollte ich satt sein?

Dabeisein ist alles!
Die Kleine MUSS IMMER BEI ALLEM dabei sein!!! Und zwar gaaanz nah. Nur zusehen geht gar nicht. Wenn ich koche steht sie am liebsten zwischen mir und dem Herd. Ach, was am liebsten wäre sie dabei die ganze Zeit auf meinem Arm (da ist aber eine Lösung für mit einem „Learning Tower“ geplant). Wenn ich staubsauge, reißt sie mir den Staubsauger aus der Hand und versucht es selbst zu machen. Wenn ich auf Toilette bin, kommt sie natürlich mit, reißt Klopapier ab und versucht es, an mir vorbei, in die Schüssel zu bugsieren …

Charmeurin
Sie verteilt gern Küsschen an Mama, Papa und alle ihre Stofftiere. Und wir müssen ihren Stofftieren natürlich auch Küsschen geben. Diese werden uns dazu liebevoll ins Gesicht gepresst 😉

Social Skills
Die Kleine freut sich wie Bolle über jeglichen Besuch. Mit Freudenschreien und Juchzern. So süß! Wenn es ans Verabschieden geht, werden Besucher natürlich auch zur Tür begleitet und es wird gewunken.
In der Stadt sagt sie freundlich „Hallu“ (Hallo) zu allen Leuten.
Alte Leute werden beim Einkaufen mit „Oma und Opa!“ betitelt. Manchmal auch nicht so alte Leute. Das ist dann etwas peinlich 😉

Hundeliebhaberin
Jeder gesichtete Hund wird ausgiebig gefeiert und direkt nach dem Freudenschrei in Hundesprache lautstark angesprochen: „Wauwau! Wauwau!“

Eigener Kopf
Sie weigert sich mit 16 Monaten schon ihre blaue Jacke anzuziehen, wenn sie lieber die pinke anziehen will … Wo soll das noch hinführen?

Neugierig
Sie liebt es Taschen zu durchstöbern. Besucher werden gebeten Handtaschen außer Reichweite der kleinen „Taschendiebin“ zu deponieren.

Musik-Geschmack
Ihr Lieblingslied ist „Intoxicated“ von Martin Solveig. Dazu tanzt sie super gern. Am liebsten mit Mama, Papa oder einem Stofftier zusammen. Ist das Lied zu Ende ruft sie sofort: „Mal!“ (Nochmal). Da kann sie sehr bestimmend sein. Das Lied läuft also öfters in Dauerschleife bei uns.
Einmal habe ich ihr zum Spaß Britney Spears „Lucky“ angemacht. Da lief sie nur kopfschüttelnd durch die Gegend und rief immer wieder fassungslos: „Ne! Ne! Ne!“ So nach dem Motto: „Das ist doch nicht dein Ernst, Mama.“

Wollt ihr mehr Kinder-Marotten? Dann hüpft doch kurz rüber zu Wiebkes verflixtem Alltag 🙂