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Kochen und Backen mit der Maus

„Kochen und Backen mit der Maus“ – Buchrezension und Gewinnspiel! (BEENDET)

WERBUNG – Vor einiger Zeit erreichte mich die Anfrage, ob das Bilderbuch-Mädchen und ich nicht gerne einmal das Kochbuch „Kochen und Backen mit der Maus“ testen würden. Und da ich sowohl ein großer Maus-Fan als auch ein Kochbücher-Fan bin, musste ich nicht lange überlegen.

In fröhlichem Quietsch-Orange erreichte uns das Buch „Kochen und Backen mit der Maus“ aus dem ZS Verlag also kürzlich. Das Buch ist, wie der Titel schon vermuten lässt in zwei Haupt-Kategorien unterteilt. Die erste ist „Kochen“ und die zweite „Backen“. Jede Kategorie startet erst einmal mit Grundwissen zum jeweiligen Thema. Für das Bilderbuch-Mädchen und mich jetzt noch nicht so relevant, weil ich das Grundwissen im hohen Alter von 34 Jahren nun doch ganz gut beherrsche und das Bilderbuch-Mädchen mit ihren drei Jahren noch etwas klein ist, um es selbst zu lesen. Logisch. Da wären wir schon bei der Zielgruppe. Als Geschenk für Kinder wird es natürlich erst richtig spannend, wenn die Kleinen schon selbst lesen können und die Gerichte mithilfe der Eltern dann nachkochen können. Ich würde schätzen ab 8 Jahren.

Für mich als Kleinkinder-Mama ist das Buch aber trotzdem super, denn es stehen viele tolle klassische Küchenhits drin, wie Spaghetti Bolognese, Pfannkuchen, Fischstäbchen, Pizza-Margherita und vieles mehr. Das sind alles Gerichte, die bei Kindern sehr gut ankommen! Ich finde es toll jetzt eine Sammlung zu haben, wo alles was ich in meiner Kindheit gern gegessen habe (und noch vieles mehr) drin zu finden ist. Zu den Rezepten gibt es appetitliche Bilder, so dass man liebsten alles direkt nachkochen möchte. Vor dem Rezept stehen übersichtlich die Zutaten mit Mengenangaben. Die Zutatenliste ist immer schön kurz, was ich besonders gut finde. Für die meisten der Gerichte hat man sicher alles zuhause, was man braucht und muss nicht vorher noch den Supermarkt plündern.

Die Rezepte selbst sind gut verständlich Schritt für Schritt beschrieben und zum Schluss gibt es noch einen Tipp wie man das Rezept variieren kann. Außerdem begleiten einen niedliche Illustrationen von der Maus, dem Elefanten und der Ente durch das Buch. Ich mag sowas ja. Und kleine Küchen-Chefs sicher auch.

Zu den oben erwähnten Kochklassikern sind im Buch übrigens auch aktuell beliebte Rezepte zu finden wie Cake-Pops oder Müsli-Brötchen.

Als erstes haben wir das Pfannkuchen-Rezept ausprobiert, weil ich dazu alles da hatte und das Bilderbuch-Mädchen dabei so schön helfen konnte. Herrlich dünn und absolut köstlich war das Ergebnis. Das wird jetzt auf jeden Fall mein Standard-Rezept für die einfachen Leckereien. Da hatte ich nämlich noch gar keins. Bilder gibt es hier leider nur eines vom Kochen, denn die Pfannkuchen waren einfach zu schnell verputzt 😉

Kochen mit Kind

Bilderbuch-Mädchen bei der Arbeit 😉

Das nächste Gericht auf meiner Liste ist der „Reisauflauf mit Pute“. Wer mir auf Instagram folgt bekommt sicher bald ein Bild davon zu sehen 😉

Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes Buch, um das Einmaleins des Kochens mit frischen Zutaten zu erlernen. Vielleicht ja schon was für den Weihnachtswunschzettel? Hier könnt ihr schon mal einen Blick ins Buch werfen: https://www.zs-verlag.com/buch/kochen-und-backen-maus/

So ihr Lieben, auch ihr habt jetzt die Chance ganz bald viele leckere Kindergerichte aus dem Buch zu zaubern, denn ich darf eines verlosen. Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?

  1. Hinterlasst mir bis zum 02.11.2017 einschließlich hier oder auf meinen Facebook-Post einen Kommentar.
  2. Wer meine Facebook-Seite liked oder schon geliked hat bekommt ein Extra-Los (bitte schreibt im Kommentar unter welchem Namen ihr geliked habt).
  3. Wer das Gewinnspiel auf Facebook teilt, erhält ein Extra-Los (bitte im Kommentar erwähnen).

Die Gewinner ziehe ich zeitnah und gebe sie unter diesem Blog-Post und auf Facebook bekannt. Zusätzlich werden die Gewinner per Mail oder Facebook-Nachricht verständigt. Sollten sich die Gewinner innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe nicht melden, wird neu ausgelost.
Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen sozialen Medien. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kontaktdaten nutze ich nur zum Zwecke des Gewinnspiels. Die vollständigen Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Viel Glück an alle Teilnehmer!

Alles liebe eure Nätty

Nachtrag:

Der Gewinner steht fest! Sindy Handke hat gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch!

Mama kauft kein Spielzeug

8 Dinge, die ich als Kind über Erwachsene dachte ;)

Erwachsene …

1. …. haben unendlich viel Geld!

Erwachsene haben eine nie versiegende Geldquelle und können sich ALLES leisten, was sie möchten. Kindern gewünschtes Spielzeug zu verweigern war also reine Boshaftigkeit. Daher war mein Verständnis dafür, dass ich nie das Barbie-Traumschiff, den elektrischen Hund, der mir überall hinfolgt und das große Regina Regenbogenpferd „Sternschnuppe“ bekommen habe, sehr gering. Und das einzige „Keepers“-Pferd, das ich besessen habe, musste ich mir von meinem Taschengeld mühevoll zusammensparen. Also echt, ey. 😉

2. … haben Freude am Verbieten

Erwachsenen macht es Spaß Kindern Dinge zu verbieten. Warum sollten sie es denn sonst ständig tun? 😉

3. … sind schrecklich überempfindlich gegenüber Lautstärke

Wirklich immer war denen alles zu laut: Das Kreischen beim Spielen, die Fernseher-Lautstärke, die Streitigkeiten mit den Geschwistern, das Dazwischenquatschen wenn sich Erwachsene unterhalten … Versteh ich heut als Erwachsene gar nicht 😉

4. … setzen immer falsche Prioritäten

Um einen zu ärgern waren die Erwachsenen aber stets dann mit der Essensvorbereitung fertig, wenn man grad voll weit bei einem Game-Boy Spiel, z. B. „Super Mario“ war. Und dann musste man erst essen bevor man weiterspielen durfte. In der Zeit waren dann garantiert die Batterien vom Gerät leer und man musste wieder von vorne anfangen … Aber mit diesen Argumenten stieß man unverständlicherweise auf taube Ohren.

5. … schimpfen gern

Schimpfen machte Erwachsenen bestimmt auch ganz viel Spaß. Denn das taten die ja auch andauernd.

6. … sitzen däumchendrehend auf der Arbeit rum

Als Kind hatte ich nicht den Hauch einer Vorstellung davon, was Erwachsene ganze 8 Stunden am Stück auf der Arbeit machen??? Und warum sie nicht einfach früher nachhause kamen …

7. … haben Spaß am Putzen

Erwachsene schienen mir alle ein übertriebenes Sauberkeitsempfinden zu haben. Wo meine Eltern Dreck sahen, dachte ich nur; „Häh, was meinen die nur …?“ Oder, warum reagierte meine Mutter bloß etwas ungehalten, wenn ich mal wieder mit den dreckigen Stiefeln durchs frischgewischte Haus dackelte? Keinen blassen Schimmer …

8. … verwehren einem grundlos die Haltung eines Haustieres

Ich bekam weder einen Hamster, einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen, ein Pferd, eine Schlange, eine Ratte, einen Papagei oder was ich mir sonst für ein Tier wünschte. Und warum? Weil Erwachsene das einfach gern verbieten, … dachte ich … Bis ich dann doch ein Kaninchen bekam. Nun gut, wie von meinen Eltern vorhergesehen, war mein Interesse tatsächlich nicht von langer Dauer, aber das lag ja nur daran, dass ich eigentlich viel lieber einen Hund gehabt hätte. Wirklich! 😉

Bekanntlich bekommt man ja alles zurück, nicht wahr? Also freu ich mich schon mal auf Diskussionen darüber, warum wir keinen Hund anschaffen werden, warum es nicht das 20.000-ste Barbie-Set gibt und warum man zum Essen kommen soll, wenn es warm auf dem Tisch steht.

Was dachtet ihr denn so über die Erwachsenen als Kind? Das würde mich ja sehr interessieren!

Alles Liebe,

Eure Nätty

Mama im Stress

Der alltägliche Wähnsinn …

„Neiiiheiiiin!“ erschallt es durch den Bilderbuch-Haushalt. Es ist 08:00 Uhr. Die Mama ist ready to go, das Bilderbuch-Mädchen nicht. Und es will auch nichts daran ändern.

„Komm, Schätzelein, Wickeln haben wir doch schon geschafft (unter riesigem Protest), jetzt nur noch eben anziehen. Hier, möchtest du diese Hose anziehen?“

„Neiiiiheiiiin!!!! DIE HIER!“

„Aber das ist keine Hose, das ist ein Pullover …“, gebe ich zu Bedenken.

„Wuäääähhh!!! Ich will die aber anziehen!!!“

„Ja, wir können das anziehen, aber als Pullover, nicht als Hose …!“

„Wuäähhh!“

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Kleinkind sagt nicht Tschüs zur Mama

Kita ist endlich Alltag! Und zwar ein schöner!

Nach dem letzten Kita-Bericht hat sich einiges getan. Wahnsinn!

Die Eingewöhnung war ein Kraftakt, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten!

An den meisten Tagen geht das Bilderbuch-Mädchen jetzt richtig gern in den Kindergarten. Sie freut sich schon auf bestimmte Erzieherinnen und Kinder und erzählt mir morgens, was sie als erstes machen möchte, wenn sie im Kindergarten ankommt. Meistens ist es Puzzeln. Das liebt sie und es ist eine Art Ritual geworden. Wir kommen im Kindergarten an, Jacke wird an der Garderobe gelassen, Schuhe werden gegen Stopper-Socken getauscht und dann geht’s direkt zum Regal mit den Puzzeln und alles andere ist vergessen. Ich kann froh sein, wenn ich noch eine Verabschiedung bekomme.
An manchen Tagen hat sie aber auch ganz großen Hunger und rennt gleich durch zum Frühstückstisch, wo sie meist von den „großen“ Jungs begrüßt wird und diese ihr auch direkt ein Brot schmieren. Manchmal gibt es sogar eine liebe Umarmung. Das ist zuckersüß! Auch dann bin ich natürlich direkt abgeschrieben. Doch ich bin wahnsinnig froh darüber, dass es mittlerweile so ist. Denke ich an die Anfänge zurück, kann ich gar nicht glauben, wie entspannt die Verabschiedung momentan läuft.

So verzweifelt ich anfangs manchmal war, so hat sich mittlerweile alles zum Guten gewendet. Selbst die Sache mit dem Mittagsschlaf läuft nun weitesgehend.

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Briefkasten Briefkatze

Von Paletten-Kleidern und Briefkatzen …

Das Bilderbuch-Mädchen ist nun knapp 26 Monate alt und bringt sprachlich teilweise die witzigsten Klöpse. Die muss ich einfach festhalten. Hier ein paar Highlights der letzten Wochen.

„Soll ich dich verarzten?“, fragt das Bilderbuch-Mädchen mich ernst.
„Öhm, ja. Ok. Mach mal.“, erwidere ich achselzuckend.
Das Bilderbuch-Mädchen kramt ihren Arztkoffer hervor und rennt dann auf mich zu, mit den Worten: „Keine Panik. Ich komme!“

Hihi, ich hätte mich wegschmeißen können. Woher sie den Satz wohl hat?

Das Bilderbuch-Mädchen malträtiert ein Blatt Papier mit Buntstiften.
„Was malst du da?“, will ich wissen.
„Ein Bild!“, antwortet die Kleine. Aber echt ey, das ist doch offensichtlich. So doof können auch nur Erwachsene fragen … Weiterlesen

Familienmoment

Familienmoment Nr. 15 – Jemand weiß sich zu helfen

Nach einer längeren Familien-Momente-Sommerpause habe ich diesen Mittwoch wieder ein Augenblickchen festgehalten 🙂 Es war zu witzig, aber lest selbst.

Letzten Sonntag stand ich entnervt in der Küche, denn ich musste backen … Oarrr … Ich hasse backen!

Aaaaber, das Kind soll ja im Kindergarten mit lecker Kuchen seinen Geburtstag zelebrieren können. Also wurde natürlich der Ofen angeschmissen.

Das Bilderbuch-Mädchen schwirrte fröhlich um mich herum.

„Was machst du da, Mama?“

„Ich backe Muffins!“ (laut) „Ich hasse backen, ich hasse backen, ich hasse backen …“ (sehr leise)

„Du backst mir einen Kuchen!“ stellte das Bilderbuch-Mädchen in zufriedenem Ton fest. „Den kann man essen!“ fügte sie hinzu.

Ich hoffte inständig sie würde damit Recht behalten, aber da es eine Backmischung war, war ich zuversichtlich 😉

„Willst du mir einen Kuchen geben, Mama?“ Sehr höflich das kleine Bilderbuch-Mädchen. Kann sie manchmal, wenn sie was will.

„Noch nicht, Schätzchen, die Muffins müssen erst noch im Ofen gebacken werden,“ antwortete ich.

„Der Backofen ist sehr, sehr heiß!“, erwiderte die Kleine ernst.

„Ja, das stimmt.“ Ich schob das Backblech in den Ofen und – oh Wunder – holte es auch nach 20 Minuten pünktlich wieder heraus. Die Muffins sahen gut aus und dufteten lecker. Ich war zufrieden. Yes, ich kann Backmischungen zubereiten! Ihr seht, Foodblogger werde ich wohl nicht in nächster Zeit 😉

„Willst du mir einen Kuchen geben, Mama?“ höre ich von unten ein Stimmchen meine Gedanken durchbrechen.

„Noch nicht. Du darfst gleich einen Muffin haben. Die müssen erst abkühlen,“ vertröstete ich das Bilderbuch-Mädchen.

Eine Weile später hab ich schon gar nicht mehr an die Muffins gedacht, als das Bilderbuch-Mädchen mich um ein Kühl-Akku bittet.

„Hast du dir wehgetan?“ fragte ich besorgt und war schon dabei ihr das Kühl-Akku in die Hand zu drücken.

Sie rannte damit sofort zum Backofen. ‚Was macht sie da nur?‘ frage ich mich. Will sie an den heißen Backofen fassen und danach direkt ihre Hand kühlen?

„Nicht an den Ofen mit dem Kühl-Akku! Der schmilzt doch!“ rief ich.

„Abkühlen!“

Ich raffte es immer noch nicht. Doch dann zeigt sie auf die Muffins, die über dem Ofen auf dem Herd zum Abkühlen standen. Mit ernster Miene hielt sie das Kühl-Akku hoch.

„Mama, Kuchen abkühlen!“

Haha, ich musste so lachen. Die weiß sich zu helfen. Dauert aber auch immer zu lange bis so ein Kuchen an der Luft abkühlt. Mit einem Kühl-Akku geht das sicher schneller. Solche Kinder-Aktionen sind doch einfach zu niedlich und versüßen einem den Tag, oder? Und das schon bevor man den Kuchen überhaupt gekostet hat 😉

Das war mein Familien-Moment der letzten Woche. Weitere Beiträge zur Aktion Familien-Momente findet ihr wie immer bei der Küstenmami. Schaut mal rein bei ihr und viel Spaß beim Lesen!

Eure Nätty

Kleinkind sauer Kleinkind hat Mama vermisst

Kita-Eingewöhnung – in kurzen Dialogen mit einer Zweijährigen

Die ersten drei Tage der Eingewöhnung liefen ohne Trennung ab und das Bilderbuch-Mädchen und ich verbrachten jeweils ca. 1,5 Stunden gemeinsam in der Gruppe. Das klappte wie erwartet gut.

Dann verbrachte ich 2 Tage jeweils eine Stunde in einem separatem Raum, wo das Bilderbuch-Mädchen mich nicht sehen konnte, ich im Notfall aber schnell wieder bei ihr gewesen wäre. Beim ersten Mal, gab es kurz vor Ablauf der Stunde auch schon diesen Notfall.

Es war an Tag 4 nach einer knappen Stunde Trennung:

Das Bilderbuch-Mädchen wird mir mit Tränen in den Augen übergeben und sie sagt nur:
„Ich war so lange traurig, Mama!“

Ich auch, mein Mädchen … Ich auch … Schnief 🙁

Ich tröste die kleine Maus und mein Mama-Herz weint ganz dolle mit …

Tag 5 mit zwei Stunden Trennung

Das Bilderbuch-Mädchen weint schlimm als ich mich verabschiede und in den separaten Raum gehe. Schnief 🙁 Sie beruhigt sich aber schnell. Das kann ich hören. Die Erzieherinnen können sie erfolgreich trösten. Puh!

Ich gehe fünf Minuten vor Ablauf der Zeit zu ihr und sie schließt mich überglücklich in die Arme.

„Jetzt gehen wir zusammen, Mama!“ Sie zieht mich schnell an der Hand zum Ausgang.

Abends auf der Couch sagt sie zu mir: „Danke, dass du mich wieder abgeholt hast, Mama!“ Oooohhh, abermals schnief 🙁

„Natürlich hol ich dich immer wieder ab! Du bist doch mein Augensternchen!!!“

Tag 6 – Unser Hoch!

Verabschiedung im Kindergarten:

Bilderbuch-Mädchen: „Du gehst jetzt Mama!“

Ich: „Ja, ich gehe jetzt zuhause arbeiten.“

Erzieherin: „Gibst du Mama noch einen Abschieds-Kuss?“

Bilderbuch-Mädchen: „Ja!“

Es erfolgt ein Blitz-Kuss und es wird sich wieder dem begonnen Puzzle zugewandt. Ich bin abgeschrieben. Und darüber sehr erleichtert!

Beim Abholen:

„Da bist du ja, Mama. Ich hatte einen schönen Tag.“

Juchhu!!! So darf es gern immer sein!

Tag 7 mit drei Stunden Trennung

Morgens kurz vor dem Gehen: „Ich will nicht in den Kindergarten! Du sollst nicht gehen!“ Jammern, Geschrei, leichter Wutausbruch … Arme Maus ;(

Ding, dong.

Es klingelt an der Haustür. Die Nachbarstochter und ihre Mama holen uns ab. Die Kleine wird ebenfalls gerade eingewöhnt. Ihre Mutter fragt das Bilderbuch-Mädchen:

„Und? Freust du dich auf den Kindergarten?“

„Ja!“ ruft meine Maus mit Begeisterung in der Stimme …

Hm, grad klang das hier noch gaaanz anders 😉 Na gut, mir soll es Recht sein.

Verabschiedung im Kindergarten:

Die Maus weint als ich gehe … Mein Herz zieht sich zusammen. Ich schleiche draußen um das Kita-Gebäude herum. Ich höre durch ein offenes Fenster, dass das Bilderbuch-Mädchen schon wieder gut drauf ist. Ich bin erleichtert. Ich leide so sehr mit, wenn sie leidet. Unerträglich 🙁

Zur Begrüßung nach den drei Stunden Kindergarten:

„Ooooh! Meine Mama! Da ist meine Mama!!! Wir gehen jetzt zusammen nachhause.“ Greift meine Hand, zieht mich aus dem Außengelände des Kindergartens Richtung Ausgang. „Tschüs, Leute!“ ruft sie noch winkend in die Runde. „Ich bin müde!“

Ja, das ist sie wirklich, aber nicht müde genug für einen Mittagsschlaf, wie sich noch herausstellen sollte.

Eine Nachbarin, die wir auf dem Rückweg treffen fragt die Kleine: „Wie gefällt es dir denn im Kindergarten?“

Bilderbuch-Mädchen: „Gut!“

Nachbarin: „Und gehst du morgen wieder hin?“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein!“ So gut dann doch wieder nicht 😉

Tag 8 mit drei Stunden Trennung:

Auf dem Weg zum Kindergarten verkündet Madame: „Mama, ich möchte nicht mehr vom Kindergarten eingeladen werden …“ Ohje 🙁

Abschiedsszene im Kindergarten.

Erzieherin: „So, die Mama geht jetzt nachhause etwas arbeiten.“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein, Mama, du willst nicht arbeiten!“

Ich: „Ich will nicht gehen, aber ich muss. Sagst du mir Tschüs?“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein! Du willst nicht gehen! Hierbleiben!“

Ich: „Ich muss aber gehen. Noch ein Abschieds-Kuss?“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein!“

Ich: „Ok, dann sehen wir uns ja heute Mittag. Ich freue mich auf dich! Ich hole dich nachher wieder ab.“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein!“

Erzieherin: „Soll die Mama dich nicht abholen?“

Bilderbuch-Mädchen: „Nein!“

Erzieherin: „Willst du dann immer hierbleiben?“

Bilderbuch-Mädchen trotzig: „Ja!“

Ignoriert mich beim Gehen vollkommen. Tja, Mama, wenn du jetzt nicht hierbleibst, dann brauchste mich gar nicht mehr abholen …Haste jetzt davon …

Mama-Herz schon wieder traurig. Aber Weinen beim Abschied ist definitiv schlimmer.

Beim Abholen:

„Wo warst du denn so lange, Mama?“

„Ich hab gearbeitet.“

„Was machst du denn solange beim Arbeiten?“

„Ich habe etwas gemalt für die Firma, bei der ich arbeite, um Geld zu verdienen.“

„Mama will immer Geld verdienen …“

Beim Abendessen:

Papa fragt: „Was habt ihr denn im Kindergarten gemacht?“

Bilderbuch-Mädchen: „Staubsaugen.“

Aha! Kinderarbeit. Ich wusste es 😉 Deshalb lässt die Begeisterung noch zu wünschen übrig.

So, nun ist aber erst mal Wochenende!

Ich zum Bilderbuch-Mädchen: „Morgen ist Wochenende, da müssen Mama und Papa nicht arbeiten und du gehst nicht in den Kindergarten. Wir verbringen den ganzen Tag zusammen. Mama, Papa und du!“

Bilderbuch-Mädchen: „Dann machen wir auch zusammen eine Party!“

So nämlich! Das macht man halt am Wochenenden 😉

Also, feiert schön!

Alles Liebe,

eure Nätty

Mama und Kleinkind streiten kindisch

Irgendwie kommt mir das doch bekannt vor …

Liebes Bilderbuch-Mädchen,

glaube nicht, dass du dich beim „Nein! Doch!“-Spiel mit mir messen kannst. Ich halte das stundenlang durch! Ich hatte zwei jüngere Schwestern 😉

Es ist schon witzig wie oft man durch die lieben Kleinen eine Zeitreise in die eigenen Kindheit machen darf.

Als das Bilderbuch-Mädchen letztens auf ein „Nein!“ von mir immer wieder mit einem „Doch!“ geantwortet hat, war wieder einer dieser Momente.

Ich saß plötzlich mit meiner kleinen Schwester im Kinderzimmer und wir stritten darum, welche Farbe unsere neuen Fahrradhelme haben sollten. Es gab damals genau zwei Farben zur Auswahl. Neongelb und Neonpink. Iiirghs … Die 90iger halt. Was wollte man machen? Zu gern, hätte ich den pinken gehabt, aber den wollte meine Schwester auch, also wollte ich natürlich lieber den gelben Helm haben. Hauptsache nicht dieselbe Farbe wie meinem kleine Schwester. Ist doch klar, oder?

So ging es hin und her: „Ich nehme dann auch den gelben!“ beharrte meine kleine Schwester.

„Nein!“, wütete ich.

„Doch!“

„Nein!“

„Doch!“

etc. pp. …

Leider waren wir beide sehr erprobt in diesem Spiel, wie das bei Geschwistern nun mal so ist. So kam es wie es kommen musste, nach langem Gezanke entschieden die Eltern:

„Wenn ihr euch nicht einigen könnt, dann bekommt ihr jetzt beide den gelben! Ende der Diskussion!“ 

Tja, beim Bilderbuch-Mädchen und mir endete die Konversation damit, dass die Kleine die Küche verließ und ich sie im Wohnzimmer noch murmeln hörte: „Doch!“

Haha, also das mit dem „Immer-das-letzte-Wort-haben“ hat sie schon mal raus. In diesem Sinne freue ich mich jetzt schon auf die Teenie-Zeit mit ihr. Das wird bestimmt spaßig 😉

Gab es bei euch auch Situationen mit euren Kleinen, die euch sofort an die eigene Kindheit denken lassen? Ach, was frag ich. Bestimmt Tausende, oder?

Liebe Grüße,

Nätty

 

 

Kleinkind lässt Mama nicht schlafe

#Kindermacken&Co – Blogparade

Heute gibt es noch ne Runde witzige Macken der süßen Kleinen hier auf dem Blog. Zu den älteren Marotten geht es hier entlang.

Diesmal hat Dienna vom Blog „Zwischen Windeln und Wahnsinn“ im Rahmen einer Blogparade dazu aufgerufen einmal die Marotten der lieben Kleinen rauszukramen. Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte 😉

Darf ich vorstellen? Das Bilderbuch-Mädchen alias:

Dancing Queen / Rampensau / Party-Maus !!!

Unsere Kleine ist die unangefochtene Königin der Tanzflächen. Ob „Schmetterling, du kleines Ding“ oder „All the Single Ladies“ von Beyoncé. Wo Musik läuft, ist das Bilderbuch-Mädchen nicht weit und macht Party!!!

Letztens waren wir z. B. auf einer Hochzeit und ich hatte dem Bilderbuch-Mädchen Musik und Tanz versprochen. Und sie ist dann wirklich bei jedem Klang von Musik zum Tanzen aufgesprungen. Auch wenn es nur ein kurzes Zwischenstück während der Hochzeits-Zeremonie war. Und viel später als dann endlich auch von den Erwachsenen getanzt wurde, war sie gar nicht mehr runterzubekommen vom Dancefloor. Erst gegen 1:00 Uhr nachts – als wir sie in den Kinderwagen zwingen mussten, weil sie sich vor Müdigkeit kaum noch gerade halten konnte – schlief sie dann ein. Und zwar unter einem stetigen: „Noch weiter tanzen!“-Gemurmel.

Gesangstalent

Gesungen wird hier auch wirklich ständig. Vor dem Schlafen, nach dem Aufwachen, im Auto. Überall. Und ihr fällt es leicht sich gefühlt hunderte von Liedtexten zu merken und diese wann immer Langeweile aufkommt zum Besten zu geben. Letztens im Kinderwagen erschallte plötzlich ein: „Die Räder am Kinderwagen drehen sich rum, rum, rum, durch die gaaanze Stadt!“

Kommentatorin

Immer noch wird hier wirklich alles bis ins kleinste kommentiert. Unser Abendessen hört sich manchmal son an: „Du isst Brot, Mama. Ich esse Brot, Mama. Papa isst Brot, Mama. Wir essen alle Brot!“ Ein bisschen witzig ist es schon wenn alles, was man macht kommentiert wird.

Selfie-Königin

Schnuten ziehen, Grimassen schneiden oder lachen – Alles kein Thema für das Bilderbuch-Mädchen, wenn es um das perfekte Selfie geht. Seit sie das mit ihrer Großcousine geübt hat, gehört „ein Selfie machen“ wie selbstverständlich zu ihrem Repertoire.

Kitzel-Monster

Sobald man hier mit nackten Füßen herumläuft, muss man aufpassen. Sofort kommen zwei kleine Händchen auf einen zugestürzt, um einen durchzukitzeln.

Fürsorglich

Wird irgendwo geweint, kann man sicher sein, dass das Bilderbuch-Mädchen zur Stelle ist. Trösten in drei Schritten ist dann angesagt:

Schritt 1: Es wird festgestellt: „Da weint ein Baby!“ (eigentlich egal wie alt die weinende Person wirklich ist).

Schritt 2: Traurige Person wird tröstend in den Arm genommen.

Schritt 3: Es wird beruhigend auf traurige Person eingeredet: „Alles wieder gut!“

Keine Pause für die Mama!

Mama DARF NICHT liegen! Sinke ich mal erschöpft nach einem harten Tag auf den Boden im Kinderzimmer während wir dort spielen oder wage es mich in mein Bett zu legen, während das Bilderbuch-Mädchen wach ist, erschallt ein empörtes: „Mama, nicht schlafen!“ oder „Aufstehen, Mama!“ Dann werde ich wieder hochgezogen. Wenn ich dann nicht stehe, sondern NUR sitze, höre ich ein: „Noch mehr aufstehen!“ 😉

Ich will das nicht! Oder vielleicht doch … ?

Also eigentlich will das Bilderbuch-Mädchen erst mal grundsätzlich gar nichts von dem was man ihr so vorschlägt. Im Kinderwagen spazieren fahren? „Ich will das nicht … Ich will das nicht … Ich will das nicht …“

Sitzt sie dann erst mal im Kinderwagen und es geht los, ist das Widerstreben plötzlich vergessen und es wird begeistert singend im Kinderwagen eine Spazierfahrt unternommen …

Höflichkeitsfloskeln

Des Öfteren probiert sie etwas Neues zu Essen und frage ich sie danach: „Und? Schmeckt es?“, so antwortet sie eigentlich immer: „Mhmmm, lecker!“ Aber oft schiebt sie dann den Teller nach diesem einen Bissen weg und erklärt: „Satt!“ Ähm ja … War wohl doch nicht so lecker 😉

So, das waren nun die süßen Eigenarten des Bilderbuch-Mädchens mit nun fast 23 Monaten. Mehr liebenswerte Marotten findet ihr bei Dienna. Hüpft doch mal rüber zu ihr. Vielleicht habt ihr ja auch selbst Lust bei ihrer Blogparade #Kindermacken&Co mitzumachen? Bis zum 31.08.2016 habt ihr noch Zeit 🙂

Alles liebe,

eure Nätty

Familienmoment

#Familienmoment 13 – Warum Babys bei meiner Tochter nicht weinen ;)

Die Zeit, die Zeit, das ewige Dilemma. Mehr als eine Woche sind ins Land gegangen seit meinem letzten Post. Eine Ewigkeit in diesem Parallel-Universum, das sich Internet schimpft.

Es also Zeit für etwas Neues aus dem Hause „Bilderbuch“. Da bietet sich doch ein kleiner, feiner #Familienmoment zur Aktion der Küstenmami an.

Es geschah also wie folgt in der letzten Woche:

Bei schwüler Hitze hatte die Mutti, die tolle Idee im Garten etwas umzugraben. Während ich so schuftete und das Bilderbuch-Mädchen abwechselnd vom Planschbecken zum Kinderlieder hören ins Wohnzimmer hin und her eilte, hörte ich plötzlich ein Rumpeln.

Nanu?

Erst mal der Check: Das Bilderbuch-Mädchen war in Sichtweite und definitiv nicht der Urheber der Rumpelei.

Also, erst mal weitergearbeitet. Dann erneut:

Polter, Polter …

Zaghaft begebe ich mich vom Garten durchs Wohnzimmer in Richtung Haustür. Und sieh an, die kleine Nachbarstochter steht samt Laufrad auf der Matte. Ich öffne und schon murmelt sie etwas von „Mama, Papa zuhause. Spielen!“

Ich weise ihr den Weg zu meiner Tochter und schwups spielen die beiden auch schon bei uns im Garten im Matschbecken. Süß! Ich freu mich innerlich, dass die beiden bald in eine Kindergartengruppe kommen werden.

Kurze Zeit später tauchen auch die Eltern der Nachbars-Tochter samt kleiner 4 Wochen alten Schwester auf. Und auch mein Mann kehrt von der Arbeit heim. Die Gartenarbeit ruht. Da stehen wir zwei kleinen Familien und quatschen. Irgendwie schön. Die Sonne scheint. Ich wiege mittlerweile das Baby auf dem Arm und wundere mich wie leicht es ist. War das Bilderbuch-Mädchen auch mal so leicht? Naja, so entspannt war es in diesem Alter auf jeden Fall selten. Selig schläft die Kleine.

„Baby, willst du runter?“ Höre ich plötzlich das Bilderbuch-Mädchen fragen. „Matschbecken spielen?“

„Nein, dafür ist sie noch zu klein.“ erwidere ich lachend.

„Traut sich nicht?“ fragt das Bilderbuch-Mädchen.

„Nein, leider kann sie das noch nicht, aber sicher wird sie bald mit euch spielen.“ versichere ich meiner kleinen Maus.

So, das war nun die Vorgeschichte zu meinen Familienmoment.

Wie sehr das Baby meine Kleine begeistert hat, zeigte sich nämlich am nächsten Tag.

Auf dem Weg zu Oma und Opa musste die kleine Puppi des Bilderbuch-Mädchens auf jeden Fall mit. Und die hatte plötzlich einen Namen und zwar den des kleinen Babys vom Vortag. Das war so süß. Wurde die Puppi in den Tagen vorher oft achtlos an einem Bein getragen, so wurde sie nun plötzlich ganz vorsichtig angefasst. Teilweise wurde sogar ihr Köpfchen gestützt 😉 Zu niedlich!

Da, das Baby am Vortag einmal kurz geweint hat, fragte ich das Bilderbuch-Mädchen zum Spaß: „Und? Weint dein Baby auch manchmal?“

„Nein, das Baby ist glücklich bei mir!“

Haha, so einfach kann das nämlich sein. Wenn man möchte, dass sein Baby nicht schreit, muss an es einfach nur glücklich machen. Tja, mein Mädchen weiß anscheinend, wie man mit Babys umgeht.

Das war mein kleiner Familienmoment für euch heute. Wie so oft: Besser spät als nie 😉

Mehr Momente findet ihr hier. Hüpft doch mal rüber!!

Alles Liebe,

Nätty