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Schwangerschaftswoche41

Ganz kurzes Schwangerschafts-Update: 41. Schwangerschaftswoche

„Oh, der Bauch ist ja immer noch da.“, „Langsam wird’s beschwerlich, was?“, „Bei dem schlechten Wetter würd ich auch nicht rauskommen wollen, wenn ich das Baby wär.“

Joah, so in etwa wird man begrüßt, wenn man in der 41. Schwangerschaftswoche angekommen ist.

Eigentlich hätte ich heute einen Frauenarzt-Termin gehabt zum CTG und so weiter. Und ich war auch da, aber Sturmtief „Friederike“ hat uns genau zur Zeit meines Termins mehrmals einen Stromausfall beschert. Das Ende vom Lied war dann, dass ich ein halbes CTG hatte. Ohne eine ärztliche Meinung dazu. Meiner Meinung nach war alles ok. Herztöne klangen schön stark und auf der Wehenkurve war nichts zu sehen. Naja, wie gesagt, das war ja bei meiner letzten Schwangerschaft auch bis zum Schluss so. Da meine Wehen eher im Rückenbereich waren. Aber es fühlt sich grad auch nichts nach Wehen an. Weiterlesen

40_Schwangerschaftswoche

Schwangerschafts-Update 40. Schwangerschaftswoche

Jetzt geht es aber wirklich in den Endspurt hier 🙂 Obwohl … Letzte Woche um diese Zeit dachte ich noch, jetzt geht es aber wirklich bald los. Hier ein Zwicken, da eine Wehe und definitiv Senkwehen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, aber seitdem passiert nichts mehr großartig. Ich weiß auch nicht genau, wie ich das finden soll. Einerseits gar nicht so schlecht, so bekommen wir noch viel erledigt. Das Kinderzimmer ist jetzt fertig tapeziert und gestrichen, die letzten fehlenden Utensilien sind zusammengetragen, von Pampers bis Maxi-Cosi und Babywanne für den Kinderwagen ist mittlerweile alles da 🙂

Selbst auf ein, zwei Namen haben wir uns nun relativ sicher geeinigt. Und das ist bei uns ja immer so eine Sache.

Es dürfte also jetzt losgehen. Eigentlich, aber uneigentlich fühle ich mich auch noch gar nicht bereit.

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Schwangere kann sich nicht allein umdrehen

Schwangerschafts-Update 39. Woche

Die 39. Schwangerschaftswoche hat begonnen.

Vorgestern hatte ich die letzte Untersuchung vor dem Entbindungstermin. Der nächste Termin beim Frauenrarzt wäre erst am errechneten Termin.
Babylein ist weiterhin sehr agil. Es ist schon etwas weiter ins Becken gerutscht. Aber auf meine Frage hin, ob ich immer noch liegend ins Krankenhaus gefahren werden müsste sobald es losgeht, erhielt ich die wenig aussagekräftige Antwort: “Ein klares Jein!“ Haha, so ein Scherzkeks mein Frauenarzt.
Der Muttermund ist nun schon weich und ungefähr einen Zentimeter geöffnet. Aber das sagt so gut wie nichts darüber aus, wann es losgeht. Man, ich bin doch in vielen Dingen so unspontan. Dieses „keine Kontrolle haben“ mag ich ja so gar nicht 😉 Grmpf, aber da ist wohl nichts zu machen. Das Baby macht sich auf den Weg wenn es bereit ist. So ist es nunmal.

In der Nacht von vorgestern auf gestern hatte ich endlich Senkwehen. Weiterlesen

Hochschwanger Schuhe anziehen 38 Schwangerschaftswoche

Schwangerschafts-Update 38. Schwangerschaftswoche

Wo ist nur die Zeit geblieben? Die 38. Schwangerschaftswoche nähert sich dem Ende

Nun sind es also noch ungefähr zweieinhalb Wochen bis zum errechneten Entbindungstermin.

Normalerweise würde ich wohl sagen, je früher es losgeht desto besser. Denn ehrlich gesagt kann ich dem Schwangersein weiterhin nur wenig abgewinnen. Wie auch schon in der ersten Schwangerschaft. Aber da jetzt grad erst Silvester und Neujahr vorbei sind , bin ich geneigt auf den eigentlichen Geburtstermin zu hoffen. Ich bin ja schon froh, dass es kein Weihnachtsbaby geworden ist. Jetzt noch ein bisschen die Feiertage hinter uns lassen und dann darf es gern losgehen.

Mittlerweile hab ich auch alles für die ersten Wochen mit Baby besorgt, die Kliniktasche ist gepackt und es fehlt nur noch der blöde Papierkram für Elternzeit, Elterngeld und so weiter.

Körperlich bin ich wie schon bei der letzten Schwangerschaft ziemlich genervt 😉 Meine Bänder dehnen sich fröhlich für die Geburt, was weitere Rückenschmerzen bedeutet und ganz neu: ich knicke voll oft mit den Füßen um.

Im Bett umdrehen ist anstrengend und schmerzhaft. Sobald ich meine Füße zur Hilfe nehme, sticht es in meinem Rücken im Ischias-Bereich als würde mir ein Messer in den Rücken gerammt. Ohne Hilfe der Beine kann ich mich aber kaum umdrehen. Umdrehen muss ich mich aber zwischendurch, sonst hab ich morgens Schulter- und Beckenschmerzen ohne Ende. Morgens muss ich eh erst mal ne ordentliche Runde duschen bis ich mich einigermaßen wie ein Mensch fühle … Und immer wenn ich mal längere Zeit sitze oder gar liege, brauche ich ewig um die Massen wieder in Bewegung zu setzen. Erwähnte ich, dass das Ganze dann auch immer mit Schmerzen verbunden ist? Mimimimi … Weiterlesen

Kleinkind muss Pipi und gibt es nicht zu

Schwangerschaft, Kleinkind und Co. – Alles was grad so los ist …

Bei mir:

Eigentlich könnte ich unendlich viel schreiben. Aber da ist dieses Problem, was ich habe … Ich möchte immer erst alles andere erledigt haben, bevor ich loslege. Erst die Arbeit dann das Vergnügen, ihr wisst schon … Vor dem Bloggen sollte ich also dringend Wäsche machen, die Küche aufräumen, den Handyvertrag kündigen, die nötigen Arzttermine für mich und das Bilderbuch-Mädchen ausmachen, einkaufen, Pfand wegbringen, die Betten neu beziehen den Müll rausbringen … Und für den Elternrat wollte ich ja auch noch dieses machen, und für die Bekannte jenes und dann ist da der Termin bei der Krankengymnastik und die Klamotten fürs Baby wollte ich ja noch aus dem Keller holen, sortieren und waschen. Laub fegen, Wohnung dekorieren, Dinge bei E-Bay-Kleinanzeigen verkaufen, vollgerümpelte Ecken im Haus endlich mal auf Vordermann bringen … und schwupps ist es schon wieder Zeit das Bilderbuch-Mädchen aus dem Kindergarten abzuholen. Mittags sind wir so gut wie immer verplant und abends bin ich total müde, weil ich mir wenig Pausen gönne. Aber Pausen fühlen sich für mich grad auch nicht gut an. Ich hab das Gefühl es ist noch sooo viel zu erledigen bis das Baby da ist. Und es macht mir auch viel Spaß mich darum kümmern zu können, dass der Haushalt, das Haus an sich und alles schön ist, wenn die kleine Bauchbewohnerin kommt. Weiterlesen

30. Schwangerschaftswoche

Schwangerschafts-Update – 30. Schwangerschaftswoche

Das dritte Trimester hat nun begonnen. Yeah, Endspurt und so. Also kurz nach meinem letzten Update hatte ich ja ein richtiges Hoch. Hab mich gefühlt als könnte ich Bäume ausreißen. Natürlich hatte ich noch Rückenschmerzen bzw. Ischias-Beschwerden, aber alles war eher unangenehm als unerträglich schmerzhaft. Ich meldete mich beim Schwangeren-Yoga an, guten Mutes, dass das schlimmeren Schmerzen entgegen wirken würde. Ich wuselte nach der Arbeit weiter im Haus herum. Beschäftigte mich mit Begeisterung mit Ausmisten, Um- und Aufräumen. Immer mit genügend Ausruh-Pausen zwischendurch.

Nunja, aber das ganze hielt maximal 2 Wochen an. Dann ging es mir plötzlich wieder viel schlechter. Ab der 26. Schwangerschaftswoche würde ich sagen. Der Rücken wurde immer fieser. Mir tat und tut er eigentlich seitdem immer weh. Beim Spazieren gehen ist es ein gleichbleibender ertrgäglicher Schmerz. Nach langem Sitzen oder Stehen ist es eine Katastrophe. Beim Treppen steigen, im Bett umdrehen oder leichtem Vornüberbeugen kann es auch mal ein plötzlicher reißender Scmerz sein, der bis in die Beine zieht. Manchmal so schmerzhaft, dass es mir die Tränen in die Augen treibt. Dann ist das Bilderbuch-Mädchen immer ganz verunsichert. Ich bin echt traurig, dass ich sie zwischendurch gar nicht mehr tragen kann. Naja, das sollte man ja auch eigentlich eh nicht. Aber wenigstens mal ein kurzes Stück. Und auch auf Spielplätzen bin ich kein guter Begleiter mehr. Anschaukeln bekomme ich kaum noch hin und in Schaukeln hereinsetzen oder herausheben geht natürlich auch nicht mehr. Da treffe ich beim Bilderbuch-Mädchen ja auf wenig Verständnis. Ich sage ihr immer, dass es wegen meinem Rücken nicht geht und versuche möglichst nichts auf das Baby zu schieben.

Aber das Bilderbuch-Mädchen weiß sich ja zu helfen. Weiterlesen

Warten aufs Baby

Es gibt News :)

Puh, wo fang ich nur an? Am besten am Anfang, was?

Nach der langen Pause hier auf dem Blog, fragt sich der ein oder andere vielleicht, warum es hier so still war. Und nun bin ich endlich bereit, es zu verraten. Denn ja, es gibt etwas Neues im Bilderbuch-Haushalt. Oder vielmehr jemand neues. Genau! Ein neues Bilderbuchbaby ist auf dem Weg! Ich bin schwanger und zwar schon in der 17. Woche. Wahnsinn, wie schnell die Schwangerschaft beim zweiten Mal voranschreitet. Wir freuen uns auf jeden Fall rasend auf den Familienzuwachs! Wird es ein Junge? Wird es ein Mädchen? Wie wird es überhaupt zu viert zu sein? Ich bin so wahnsinnig gespannt! Das ist alles so aufregend.

Als ich den Test gemacht habe, schwante mir schon, dass es ein positives Ergebnis sein würde. Morgens war nämlich der mir nur zu gut bekannte Hunger wieder da. Dieser Hunger, der, wenn er nicht sofort gestillt wird, in Übelkeit übergeht. Und mein Gefühl hatte mich nicht getrügt, der Test zeigte an: „Schwanger“. Und zwar schon seit mindestens 5 Wochen. Und so zogen mal wieder Salzstangen und Knäckebrot ein auf meinem Nachttischchen. Aufgeregt erwartete ich die ersten Wochen bis zum Termin beim Frauenarzt. Was war es für ein schöner Moment das kleine Wunder mit eigenen Augen zu sehen. Und nun, ist schon der dritte Termin vorbei und das Würmchen ist bereits 10 cm groß. Es kann schon am Daumen nuckeln, mit der Nabelschnur spielen und unsere Stimmen hören. Unglaublich, oder? Ich konnte sogar schon mehrmals kleine flatternde Bewegungen verspüren!

Aber bei aller Freude, so richtig warm werde ich mit dem „Schwanger sein“ wohl nie. Es ist einfach nicht mein Ding. Echt, ich hatte mir ganz fest vorgenommen die zweite Schwangerschaft mehr zu genießen als die erste, aber es klappt einfach nicht. Ich freue mich riesig aufs Baby, aber sagen wir mal so: „Schwanger sein“ und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr … Von mir aus könnte man dieses „Schwanger sein“ einfach überspringen, aber was muss, das muss. Nicht wahr?

Was bisher geschah – Erstes Trimester

Das erste Trimester war für mich kein Zuckerschlecken. Weiterlesen

Bildrechte bei Anna vom Blog neverlookedsobeutiful.com

Blogparade #muddimutation – „Die Mama“ hat dazu mal was geschrieben!“

Anna von neverlookedsobeautiful hat zur Blogparade #muddimutation aufgerufen und ich bin dabei 😉

Heimlich still und leise ist es passiert … Ich habe die Muddi-Mutation vollzogen. Denn seit ich Mama bin, tue und sage ich Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte …

Hier meine Top-Ten:

  • Mein Wortschatz hat sich erweitert und zwar um so grauenvoll kitschige Ausdrücke wie: „Goldig!“ „Hinreißend!“ und „Herzallerliebst!“. Diese Worte schwirren nicht nur so durch meinen Kopf, wenn ich das Bilderbuchmädchen betrachte, nein, ich spreche sie sogar aus … Wenn das nicht mal so eine Mama-Sache ist …
  • Der Klassiker: Ich spreche in der dritten Person von mir und zwar als „die Mama“ …
    Aaaah, das war so wirklich nicht geplant.
  • Kaffee-Junkie.
    Früher habe ich eigentlich Kaffee nur aus gemütliche Anlässen getrunken und dann auch meist eher Cappuccino. Ihr wisst schon, nett mit ein paar Freundinnen oder Arbeitskolleginnen im Café sitzen quatschen und einen Kaffee trinken halt. Heute brauche ich morgens meinen Kaffee! Und zwar jeden morgen! Schwarz!
    Ohne Kaffee kann ich den Tag eigentlich gleich abhaken.
  • Ich finde Babys und Kleinkinder süß. Bevor ich selber Mama war, konnte ich mich nicht besonders für Kleinkinder und Babys erwärmen … Jetzt kann ich manchmal nicht den Blick abwenden wenn ich so kleine Mäuse sehe. Ich könnte sie stundenlang beobachten. Hach ja …
  • Ich zeige stolz Bilder von meiner Kleinen rum … Jaha, sicher ist mein gesamtes Umfeld sehr interessiert daran zu sehen, wie das Bilderbuchmädchen gerade schläft, wie es mit seinem Lieblingskuscheltier kuschelt, wie es seine erste Gänseblümchenkette auf dem Kopf trägt, wie es auf seiner ersten kleinen Tromme spielt, wie …
    Ähm ja, bestimmt ist mein Umfeld daran etwa so interessiert wie ich damals als kinderlose Person. Sorry, das ist auch so eine Muddi-Mutation …
  • Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal Klamotten für mich gekauft habe … Zum Glück vermachte mir meine kleine Schwester vor einiger Zeit ein paar Jeans und praktischerweise hatte ich – als meine Lieblingsstiefel Löcher in den Sohlen hatten – noch ein paar ungetragene (flache) Stiefel im Keller stehen, die ich in meiner Vor-Mama-Zeit gekauft hatte. Perfekt! Denn momentan kaufe ich eigentlich nur Kinder-Klamotten. Die sind aber auch zu süß! Und in dem Alter passt ja auch alles. Keine lästigen Anproben nötig.
  • Ich kann mich stundenlang über Kinder unterhalten. Schlafen, Windelinhalt, Spucken, Erziehung, Altersgemäße Entwicklung, Essgewohnheiten … Das ist grad meine Welt und ohne Witz mir wird nicht langweilig bei diesen Themen. Nun gut, man muss bei diesem Punkt auch sagen, ich gehe auch arbeiten und habe zwischendurch andere Themen. Das ist für mich zugegebenermaßen ein wichtiger Ausgleich.
  • Ich gehe jetzt auch mal ungeschminkt aus dem Haus … Aber das ehrlich gesagt nicht besonders gerne. Auch dass der letzte Frisör-Besuch schon so lange her ist, nervt mich. Aber nächste Woche!!! Da habe ich Urlaub und die Tagesmutter nicht. Juppi, dann geht es erst mal an die fisseligen Haarspitzen. Manche Muddi-Mutationen müssen ja nicht unbedingt sein.
  •  „Pass auf!“, „Sei vorsichtig!“, „Guck wo du hinläufst!“, „Nein! Da bitte nicht drangehen!“, „Stopp. Stehenbleiben!“, „Weiterlaufen!“, „Das ist kein Spielzeug!“, „Ich sag das jetzt zum letzten Mal!“, „Hörst du mir eigentlich zu?“, „Jetzt ist Schlafenszeit!“ … Jaja, die typischen Elternsätze rassel ich gefühlte 1000 mal am Tag herunter. Wenn ich es richtig ernst meine, dann wird das Bilderbuchmädchen mit Vor- und Zunamen angesprochen. In solchen Momenten wünschte ich mir, wir hätten einen Doppelnamen für sie ausgesucht. Das verleiht den Worten noch mehr Gewicht 😉
  • Die Glücks-Mutation!
    Mama-Sein macht mich sehr glücklich! So oft ich auch fluche, genervt bin oder gefrustet. Nichts kann das Gefühl ersetzen so ein kleines (Vorsicht! Mama-Vokabular: goldiges, hinreißendes, herzallerliebstes) Geschöpf großziehen zu dürfen. Das Glück eine Familie zu haben, ist für mich das Größte. Mein Herz geht auf, wenn ich den Bilderbuchpapa mit seinem kleinen Bilderbuchmädchen spielen oder schäkern sehe. Vorher war ich auch glücklich, keine Frage, aber da wusste ich ja auch nicht, was ich verpasst habe. Pfützenspringen, Regenwürmer bewundern, Steine sammeln – ein kleines Stück die eigene Kindheit neu erleben. All das sind Dinge, die ich seit der Muddi-Mutation wieder richtig genieße. Einfach herrlich!

Und ihr? Habt ihr euch auch sehr verändert seit ihr Mama geworden seid? Schreibt mir doch einen Kommentar oder wenn ihr einen Blog habt, macht bis zum 26.05.16 mit bei der Blogparade von Anna (neverlookedsobeautiful)!

Alles Liebe,

eure Nätty

Mama telefoniert Baby Wutausbruch

Beste Mama – beste Freundin … Beste … – In jeder Rolle perfekt?

Klappt irgendwie nicht …

Mir war natürlich immer bewusst, dass ich mich verändern würde, wenn ich Mama werde und das ich für manche Bereiche meines Lebens weniger Zeit haben werde. Aber so ganz klar, wie einschneidend diese Veränderung sein würde, war mir nicht. So wirklich detailliert habe ich nie darüber nachgedacht wie mein Leben sein würde. Wahrscheinlich fehlte mir da einfach die Vorstellungskraft.

Neuer Lebensmittelpunkt, neue Prioritäten, neue Sichtweisen und Erkenntnisse. Einfach alles neu. So ist das nämlich.

Manches bleibt bei den ganzen Neuheiten leider auf der Strecke, auch wenn man sich bemüht das es nicht so ist… Das wurde mir letztens bei einem Telefonat mit meiner besten Freundin klar. Die Tage und Stunden fliegen im Mama-Alltag an mir vorbei und manchmal merke ich gar nicht, dass ich schon wieder erst vier Tage später auf eine ihrer Whatsapp geantwortet habe. Das passiert mir oft und es tut mir so Leid. Oder ich verspreche am nächsten Tag anzurufen, während dem Mittagsschlaf des Bilderbuchmädchens, doch was passiert mir? Ich schlafe erschöpft mit ein. Ich nehme mir dann vor abends in Ruhe anzurufen, wenn das Bilderbuchmädchen schläft, doch auch das klappt nicht, denn das Bilderbuchmädchen schläft einfach nicht ein … Und schläft nicht und schläft nicht und schläft nicht … Und als es um 23:00 Uhr soweit ist, ist es längst zu spät zum telefonieren und meine Freundin ist unterwegs. Denn es ist Samstag Abend. Während sie mit den Mädels unterwegs ist, bin ich heilfroh, dass mein Baby endlich schläft und ich verschwinde auch direkt ins Bett. Dabei wollte ich eigentlich so viel erledigen an meinem „Feierabend“ … Vielleicht ist es jemanden aufgefallen, zum Bloggen bin ich auch nicht gekommen in letzter Zeit …

Aber weiter zu meinen Veränderungsgedanken. Seit dem Telefonat mit meiner besten Freundin spuken vorwurfsvolle Fragen in meinem Kopf herum …

Bin ich noch eine gute Freundin … ?

Nein, momentan wohl leider nicht. Ich bin so eingespannt im Alltag mit Kind, Job, Haushalt und Familie, dass ich kaum Zeit für mich habe, geschweige denn um Freundschaften richtig zu pflegen. Vor allem wenn die Freunde nicht um die Ecke wohnen. Selbst meine Nachbarin mit ihrer kleinen Tochter, die nur zwei Häuser weiter wohnt und mit der ich befreundet bin, treffe ich maximal alle zwei Wochen.

Es ist wirklich schwer zu akzeptieren, dass man nicht mehr so viel Zeit für seine ältesten und besten Freunde hat wie man gerne möchte. Jedes Treffen ist mit großem Organisationsaufwand verbunden, außer man trifft sich mit Kind, aber dann ist es nicht dasselbe, denn in Ruhe Quatschen fällt dann schon mal raus. Ich hoffe sehr, dass das Bilderbuchmädchen demnächst nicht mehr so oft krank ist, denn dann kann man wenigstens abends mal telefonieren oder in Ruhe whatsappen (ist das ein Wort?).

Nächste Frage:

Bin ich eine gute Mutter?

Ich geb mein Bestes und ich denke ja! Das Bilderbuchmädchen hat Prio 1. Natürlich. Ich liebe sie, sie braucht mich und ich bin für sie da. Klar läuft nicht immer alles perfekt, aber bei wem ist das schon so? Momentan renne ich von Arzttermin zu Arzttermin mit ihr. Mal Lungenentzündung, mal Mittelohrentzündung, mal Ausschlag und Verstopfung wegen Antibiotika-Unverträglichkeit. Ach irgendwas ist eigentlich immer … Einen Normalzustand gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Dazu kommt grad eine schlimme Phase, was das Einschlafen angeht. Vor der letzten Krankheitsphase lief es super. Ich konnte sie in ihr Bett legen, hab eine zeitlang Händchen gehalten und sie schlief ein. Aber derzeit ist das Einschlafen ein großes Drama, was gern mal in Tränen bei Mutter und Tochter endet. Und teilweise 2,5 Stunden dauert (Feierabend ade …) Wir suchen grad nach einer Lösung und heute lief es schon mal wieder etwas besser. Mehr dazu demnächst.

Weiter geht’s mit der Fragestunde:

Bin ich eine gute Hausfrau?

Nein. Das ist eine Frage, die ich definitiv beantworten kann. Meine Fenster sind schmutzig, es gibt Staub(-berge) und Spinnweben im Haus und manchmal bzw. oft türmt sich hier die Wäsche und der Boden klebt nicht selten von Marmeladen-Resten …

Bin ich eine gute Ehefrau?

Ich hoffe es. Aber auch da ist es im Alltag manchmal schwierig sich die Zeit zu nehmen auch mal nur ein Paar zu sein und nicht Eltern. Abends wenn mein Mann nachhause kommt essen wir zusammen. Aber es geht natürlich viel darum, was die Kleine alles erlebt hat, Neues kann etc. Ich genieße die Augenblicke, die wir in der Familie zusammen haben. Ich sehe gern wie mein Mann und die Kleine zusammen Quatsch machen. Es macht mich glücklich die beiden glücklich zusammen zu sehen. Aber das ist alles doch eher wieder die Mama-Rolle … Und am Wochenende? Da ist muss ja irgendwie immer alles erledigt werden, was man unter der Woche nicht schafft. Der Garten soll schön werden, die Autos müssen in die Werkstatt, im Keller müsste mal ausgemistet werden … Auch hier gilt: Irgendwas ist ja immer. Außerdem ist es da auch gerade schön, Zeit als Familie verbringen zu können. Denn wann kann der Papa sonst mal eine längere Zeit am Stück mit dem Bilderbuchmädchen verbringen? Also machen wir eher was zu dritt als zu zweit. Was natürlich auch sehr schön ist 🙂 Die Zeiten, in denen die Kleine keine Lust mehr hat, etwas mit uns zu unternehmen kommt bestimmt schnell genug.

Bin ich eine gute Tochter, Enkelin, Schwester?

Ich weiß es nicht. Ich versuche meine Familie regelmäßig zu besuchen, aber ich schaffe es einfach nicht immer. Manchmal bin ich auch wenn ich Zeit habe, so ausgelaugt, dass ich nicht die Muße finde das Bilderbuchmädchen ins Auto zu packen und loszufahren. Ich bin dann nach der Arbeit froh zuhause zu sein und das Nötigste im Haushalt erledigen zu können oder wirklich mal mit der Nachbarin und deren Tochter spazieren zu gehen.

Bin ich eine gute Kollegin?

Auch das wahrscheinlich grad eher nicht. Erste Priorität hat meine Tochter. Wenn es ihr gesundheitlich nicht gutgeht bleibe ich zuhause. Und das war dieses Jahr sehr oft. Das heißt für meine Kollegen, dass sie meine Arbeit abfangen müssen. Das ist natürlich nervig, wer beendet schon gern ständig fremde Projekte …

Dass ich diesen vielen Rollen nicht gerecht werden kann, nervt mich sehr.

Aber noch mehr nervt mich, dass ich mich davon so stressen lasse … Wenn ich das lese, ist mir klar, dass man bei so vielen Rollen in keiner perfekt sein kann. Warum verlange ich das von mir? Warum kann ich schlecht entspannen, wenn der Boden mal wieder von Marmelade klebt oder das Geschirr sich in der Küche stapelt?

Muss ich mehr Grenzen ziehen? Unwichtiges aus meinem Leben schmeißen? Aber was ist hier unwichtig? Viele werden sagen: Es kann doch auch mal dreckig sein. Lass doch den Haushalt öfter mal liegen. Glaubt mir, den lasse ich öfter liegen als mir lieb ist und es bringt nichts! Außer dass ich nicht entspannen kann, weil ich in jedem Teil des Hauses Arbeit sehe … Vielleicht mehr Freiräume schaffen für Treffen mit Freunden? Werde ich auf jeden Fall versuchen, aber kranke Bilderbuchmädchen lassen einem wirklich wenig Freiraum. Natürlich hoffe ich, dass unsere Krankheitsphase jetzt langsam mal ausgestanden ist und wir einfach einen normalen Alltag haben können. Aber ganz ehrlich? Das hoffe ich quasi schon seit letzten August und jetzt ist März. Mir schwant, es gibt keinen normalen, verlässlichen Alltag mit Kind …

Die Lösung für mich

Ich denke die Lösung ist, ich muss einfach lernen, mich nicht als eine Anhäufung verschiedener, unperfekter Rollen zu sehen. Ich bin doch keine Schauspielerin, die jeden Tag eine andere Person verkörpert. Ich bin ich. Ich bin ein Mensch mit verschiedenen Facetten und Lebensbereichen und je nach Lebenssituation gibt es nun mal unterschiedliche Prioritäten.

Anstatt über die Defizite in den verschiedenen Bereichen nachzudenken, sollte ich lieber das Positive sehen.

In manchen Bereichen bin ich heute besser als früher, ich kann besser kochen als damals mit Anfang 20 in meiner ersten Wohnung. Mir ist nicht mehr so wichtig was die Leute von mir denken. Ich sage auch mal „Nein“ wenn ich für etwas eigentlich keine Zeit habe oder keine Lust darauf habe. Und das ohne danach lange darüber nachzudenken, ob ich damit jemanden vor den Kopf gestoßen haben könnte. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, wiege weniger als vor der Schwangerschaft und das ganz ohne Sport. Ja, so ein anstrengendes Mama-Leben hat auch Vorteile 😉

Auch als Mama kann ich eine Freundin sein, eine Ehefrau, eine Hausfrau, eine Schwester, Kollegin, Bloggerin. Ich kann das alles sehr wohl sein. Nur halt nicht mehr so ausschließlich wie früher. Dafür erlebe ich dann die Momente, in denen ich es sein kann, viel bewusster. Eine Fahrt mit dem Cabrio Deichkind-hörend nur mit meinem Mann? Pure Glücksgefühle!

Die Vorfreude auf das Osterfrühstück mit meinen Freundinnen aus der Schule? Riesig!

Familie endlich mal wieder treffen? Toll! Denn je länger man sich nicht gesehen hat, desto mehr Neues gibt es zu berichten.

Mit einer Freundin ins Kino? Wahnsinn!

Also, keine schlechten Gefühle mehr, sondern nur noch genießen was eben gerade geht. Punkt!

In diesem Sinne:

I’m a bitch
I’m a lover
I’m a child
I’m a mother
I’m a sinner
I’m a saint …

Lalala ..

Eure Nätty

Love, Love, Love – So fühlt sich Mutterliebe für mich an

Auch diesen Monat bin ich wieder dabei, bei der Blogparade von Wiebke vom Blog „Verflixter Alltag“. Diesmal geht es um Mutterliebe:

Sie ist mein Herzensbaby. Mein kleiner Augenstern. Bei allem was wir zusammen machen, schaue ich eigentlich nur sie an. Ob wir Ziegen füttern, Steine sammeln, einen Karnevalszug miterleben, egal was. Ich studiere dabei am liebsten ihre Gesichtsausdrücke, denn von denen kann ich nie genug bekommen.
Ich fange ihr Lachen ein, ihren süßen ersten Wortschatz, ihren bestürzten Gesichtsausdruck, wenn man ihr etwas verbietet, die unbändige Wut, wenn sie mal wieder ihre Jacke nicht anziehen möchte. Alles schließe ich in meinem Herzen ein, denn dort wird sie für immer wohnen. Mein Baby. Mein Mädchen.

Wenn sie lacht schlägt mein Herz Purzelbäume. Wenn sie ich wehtut, tut es mir auch weh. Bei jedem Rums warte ich nur auf das herzerweichende Weinen bei dem sich mein Herz zusammenzieht … Manchmal wünschte ich, ich könnte mein Bilderbuchmädchen vor allem beschützen. Aber das werde ich nicht können. Und das wird hart für mich werden. Aber auch das bringt die Mutterliebe eben mit sich.

Wie Mutterliebe sich für mich anfühlt? Irgendwie wahnsinnig … Sie lässt mich vollkommen irrational werden. Es fing ganz früh damit an, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, als das Bilderbuchbaby anfangs so viel geweint hat (Wenn Babys sich nicht trösten lassen). Nichts drang zu mir durch, außer: „Das Baby weint, du musst ihm helfen!“ Außenwelt ade …

Als ich das erste mal ihr kleines Herz schlagen sah auf dem Monitor beim Frauenarzt, war ich aufgeregt. Es war ein wahnsinniges Gefühl, dass da ein kleiner Mensch heranwächst. In meinem Bauch … Doch das war es auch schon. Aufregend. Ein Abenteuer. Aber von dieser überschwänglichen Mutterliebe, die nach der Geburt dann einsetzte, konnte nicht die Rede sein. Ich war nie eine dieser Mütter, die ihren Körper gern geteilt hat. Ich habe nicht gern auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, fand nicht jede Bewegung des kleinen Wurms hinreißend. Nein, das alles hat mich eher genervt. Ich war einfach nicht gern schwanger („Wie fühlt es sich an schwanger zu sein“). Die Übelkeit am Anfang, die Rückenschmerzen ab Mitte der Schwangerschaft, der Verzicht auf Medikamente gegen Allergien oder Kopfschmerzen, oder wenn die Kleine Schluckauf hatte … Um nur einige Dinge zu nennen, die mich gestört haben. Geredet hab ich nie mit meinem Bauch. Ich fand das komisch.

Würde ich jetzt nochmal schwanger, wäre das anders. Sicher fände ich die vielen Einschränkungen immer noch ziemlich ätzend, aber ich wüsste dass es sich so unglaublich lohnt. Ich würde mit dem Bauch sprechen. Ganz bestimmt.

Die Mutterliebe verändert einen. Kinder konnten mein Herz kaum erwärmen bevor ich Mama wurde. Ich fand sie nicht besonders süß. Eher anstrengend. Und jetzt? Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen.

Ich genieße die Unbeschwertheit des Bilderbuchmädchens. Ihre klaren wissbegierigen Augen verzaubern mich. Wenn ich ihr etwas erkläre und sie mit ihren 17 Monaten verständnisvoll ganz energisch nickt, könnte ich sie abknutschen. Naja, eigentlich könnte ich das fast immer. Aber da ist sie eigen. Wann geknutscht und gekuschelt wird entscheidet das Bilderbuchmädchen selbst. Meistens ist sie übrigens in Küsschen-Laune, wenn sie grad eine richtige Schnoddernase hat. Doch was soll ich sagen? Auch da überwiegt die Mutterliebe. Immer her mit den Schnodder-Küsschen 😉

Mein kleines Herz. Du gehörst zu mir! Auch wenn ich manchmal an meine Grenzen gerate, genervt bin und zu oft meckere. Ich liebe dich unendlich mal unendlich. Und das wird immer so bleiben!