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Mama ist müde

Es war einmal eine Mutter, die immer einschlief …

Leute, das Wetter macht mich fertisch 😉 Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache, aber diese Hitze geht mir auf den Senkel. Mein Kreislauf ist bei diesem Wetter sowas von im Eimer … Und dank fieberndem Kind (seit Sonntag) ist auch nix mit schön im Planschbecken abkühlen oder so …

Aaargh, nö stattdessen hab ich ständig noch ne kleine, schlappe Heizung dabei, was meinem Kreislauf nicht wirklich guttut. Und ja, ich bin schon wieder am jammern. Na, und?

Wie ihr hier nachlesen könnt, hat sich ja beim Thema Einschlafen einiges geändert bei uns in letzter Zeit. Nun sind wir sogar wieder komplett zum Familienbett gewechselt, was echt schön ist vom Kuschel-Faktor her. Nur nicht vom Temperatur-Faktur … Meinem Beitragsbild könnt ihr entnehmen, warum es hier grad weder was zu gucken noch was zu lesen gab in letzter Zeit. Das ist aber schon letzte Woche entstanden. Diese Woche lautet meine Entschuldigung: „Das Bilderbuch-Mädchen hat ’ne miese Sommergrippe und fühlt sich hundeelend und braucht die Mama ganz doll und Mama ist voll müde vom Wetter und Kind pflegen und dem Nötigsten an Haushalt und Garten erledigen und so …“ Da muss der Blog nunmal etwas zurückstehen, aber geht die Welt ja nicht von unter, wenn hier kurz mal Stille herrscht 😉

Das Bild oben ist übrigens mit meinem neuen  Zeichenprogramm Corel Painter 2017 (Afiliate-Link) entstanden. Es ist für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig, denn auf der Arbeit nutze ich ja nur Photoshop. Corel Painter gibt es als Testversion herunterzuladen und das würde ich auch jedem empfehlen bevor er es kauft. Als DVD-Version habe ich ein Schnäppchen machen können und es für 99 € erstanden. Und wenn man es vorher als Testversion auf seinen Rechner installiert hat, braucht man die DVD, die man da kauft noch nicht mal. Die mitgelieferte Seriennummer reicht. Also falls ihr kein DVD-Laufwerk habt, ist das nicht schlimm. Ich schreibe das nur, weil die Download-Version komischerweise 415,00 € kostet bei Amazon. Das Zeichentablett meiner Wahl ist übrigens das Huion® NEW 1060 PLUS.  (Afiliate-Link). Es kostet derzeit bei Amazon ca. 80 €. Wer sich ein bisschen mit digitalem Zeichnen beschäftigt, weiß, dass die meist genutzte Grafik-Tablet-Marke eigentlich WACOM ist. Da ich aber zuhause größtenteils Hobby-mäßig zeichne, wollte ich für die Kombi von „Zeichenprogramm und Grafiktablett“ kein Vermögen ausgeben, bzw. im Fall von Photoshop ein endlos Abo eingehen. Also habe ich mich für diese Alternativen entschieden. Vom Huion-Tablet bin ich echt überzeugt, das kann alles was ich brauche. Painter und ich brauchen wohl noch etwas Zeit um uns aneinander zu gewöhnen 😉 Aber ich denke das wird mit ein bisschen Einarbeitung.

Ist es euch übrigens aufgefallen? Meine Figuren haben jetzt auch „Finger“ ;D Ich zeichne endlich richtige Hände! (Mehr oder weniger). Hilfreiche Tipps gibt es da ja auf Pinterest. Das ist überhaupt eine wahre Fundgrube, was Zeichen-Anleitungen angeht.

So, genug der Worte. Ich nutze es mal aus, dass das Töchterlein schläft und ich ausnahmsweise nicht auch und werde noch ein bisschen kritzeln.

Alles Liebe,

Eure Nätty

Mama hat Kleinkind auf dem Schoß

„Mama, ich hab Angst alleine …“

Nachdem wir vor einigen Monaten den Schnulli abgeschafft haben, sehen unsere Abende ja nun ungefähr so aus wie ihr hier nachlesen könnt.

Nun gibt es wieder eine kleine Änderung. Vor drei Tagen lagen das Bilderbuch-Mädchen und ich mal wieder auf der Matratze in ihrem Zimmer zum Einschlafen, aber sie war ganz aufgewühlt und wollte partout nicht schlafen.

Da hatten wir dann ein langes Mama-Tochter-Gespräch:

„Warum willst du denn nicht einschlafen?“ fragte ich.

„Ich will einfach nicht schlafen. Das ist einfach so!“ Achselzucken. Kurze Pause. „Ich will im großen Bett einschlafen.“ (Das ist unser Bett im Schlafzimmer).

„Das geht nicht, Maus. Ich muss nachher nochmal aufstehen und einiges erledigen wenn du schläfst und dann wärst du da allein im hohen Bett und plumpst nachher da raus.“

„Dann schlaf ich bei Papa im Zimmer.“ Sie meint das Computer-Zimmer.

„Das ist doch viel zu ungemütlich … Da ist nur harter Boden,“ erwidere ich.

„Dann steh ich da solange du Wäsche machst und warte bei Papa.“ Leichte Panik macht sich in ihrer Stimme breit. Weiterlesen

Bügelperlen Herzform

Eins, zwei, drei – schnullerfrei! Oder so ähnlich ;)

Der Schnuller ist weg!

Es war nicht einfach, aber bei Weitem einfacher als gedacht! Das Bilderbuch-Mädchen war nämlich mittlerweile eine absolute Schnulli-Verehrerin. In der langen Krankheitsphase, vor allem während der Fieber-Tage, durfte sie auch tagsüber den Schnuller haben. Und wenn sie im Auto auf längeren Strecken schlafen sollte / durfte auch 😉 (Und evtl. auch um sie ohne Geschrei ins Auto zu bekommen … Hust …)

Nunja, nach der Krankheitsphase verlangte sie tagsüber aber nun immer häufiger wieder einen Schnuller. Wut- und Heulanfälle von bis zu einer Dreiviertelstunde konnte ich über mich ergehen lassen als ich den Schnulli tagsüber nicht mehr zur Verfügung stellte. Dafür war aber die Abend-Routine ein Kinderspiel. Schon gegen 18:00 Uhr beharrte die Kleine darauf müde zu sein. Klar, sie wollte ins Bett, denn da gab es den heißgeliebten Schnulli ja noch. Ich sag es euch, das waren die besten zwei Wochen was das Einschlafen angeht, an die ich mich erinnern kann. Um spätestens 19:00 Uhr war Schicht im Schacht und mit Schnulli schlief sie echt innerhalb von fünf Minuten ein. Wahnsinn. Weiterlesen

Familienmoment

Familienmoment 21 – Eine Krankengeschichte

Eigentlich fing es schon am Samstag an. In der Nacht von Freitag auf Samstag wachte das kleine Bilderbuch-Mädchen weinend auf. Sie war fiebrig. Dennoch brabbelte sie nach einer Weile putzmunter vor sich hin. Mit glasigen Augen erzählte sie mir, dass sie nun fertig mit Schlafen sei … Es war ca. 01:00 Uhr Nachts … Ich dachte nur, na die Zeiten sind ja zum Glück lange vorbei, in denen das wirklich so war. Und nebenbei: ICH war sehr müde und war noch lange nicht fertig mit Schlafen!  Weiterlesen

Familie zusammen

Zeit, Zeit, Zeit … Schenkt euch Zeit!

Zeit ist immer knapp und doch ist Zeit irgendwie immer die Lösung für alles.

Viele Konflikte, die sich so mit Kind im Alltag ergeben, gäbe es ohne den von außen aufgedrückten Zeitdruck ja gar nicht. Wenn ich überlege um wieviel gechillter diese Phase im Sommer war in der wir einige Wochen zuhause verbrachten, dann fällt mir doch enorm der Unterschied auf. Das Bilderbuch-Mädchen war in dieser Zeit viel entspannter, in vielen Dingen. Ich vielleicht auch. Das will ich nicht abstreiten. Kein Stress morgens pünktlich das Kind gewickelt, gewaschen und angezogen in der Kita abgegeben zu haben. Kein Stress nachmittags ur-pünktlich auf der Arbeit den Stift fallen zu lassen, um nur ja wieder pünktlich am Kindergarten zum Abholen zu sein.

Versteht mich nicht falsch, nach der langen Kita-Eingewöhnung bin ich unglaublich froh, dass wir wieder einen funktionierenden Alltag haben, dennoch machte ich am Anfang den Fehler die Zeit am Nachmittag noch für viel Haushalt zu nutzen und mein armes Bilderbuch-Mädchen auch nach der Arbeit nicht mit meiner ungeteilten Aufmerksamkeit zu beschenken. Denn ich musste doch so vieles erledigen in meiner „Freizeit“. Ich merkte meinen Fehler schnell. Das Bilderbuch-Mädchen wurde sehr launisch, richtiggehend biestig teilweise. Und auch das Einschlafen wurde wieder zum Problem. Doch wer sollte es ihr verübeln? Wenn sie nach einem langen Kindergarten-Tag kaum was von der Mama hat, da die hier eben noch die Wäsche macht, und da eben noch die Küche aufräumt und noch schnell das Bad unten putzt und was sonst noch so zu lange liegengeblieben ist. So wenig Zeit zusammen verbracht und dann soll die Kleene so „früh“ schon schlafen ohne ihren Mama- und Papa-Akku aufgeladen zu haben? Das geht doch nicht … Seitdem ich endlich den Zusammenhang erkannt habe, hab ich etwas geändert: Weiterlesen

Kleinkind läuft gegen Laterne Comic

Kita-Eingewöhnung, oh Kita-Eingewöhnung …

Seit 24.08 läuft sie ja nun, unsere Kita-Eingewöhnung. Und ohne Frage vieles hat sich seit diesen Beiträgen: Kita-Eingewöhnung – mission accomplished, also fast … , Kita-Eingewöhnung – in kurzen Dialogen mit einer Zweijährigen und Unsere magische Bubble ist geplatzt dank: Kita-Eingewöhnung verbessert.

Doch als ich im erst genannten Artikel so lapidar erwähnte, dass alles supi sei, nur der Mittagsschlaf noch nicht klappte, wusste ich nicht, wie wenig komisch das für uns alle noch werden sollte …

Im Ernst der fehlende Mittagsschlaf entwickelte sich zu einem Riesen-Problem für mich und die Kleine.

Jeden Tag nach der Arbeit schlich ich gegen 15:00 Uhr in den Kindergarten und lugte schon durch den Gruppenraum hindurch zum Fenster, das den Blick auf den Außenbereich freigab. Kein Bilderbuch-Mädchen zu sehen auf den ersten Blick. Sollte es vielleicht heute geklappt haben mit dem Schlafen legen und sie deshalb draußen nicht zu sehen sein?

Nein, ich konnte es mir nicht vorstellen. Und nein, so war es auch nicht.
Als ich näher komme, sehe ich sie unkonzentriert, leicht apathisch im Sand buddeln. Weiterlesen

Familienmoment

#Familienmoment 16 – Gefühls-Chaos

Es ist mal wieder Mittwoch und Familienmomente-Zeit 🙂

Oh man, wir sind ja immer noch mitten drin im Kindergarten-Eingewöhnungs-Gefühls-Chaos … Heute läuft`s so und morgen wieder ganz anders oder so ähnlich … Waaahhhh!!!

Eigentlich lief es ja ganz gut die letzten Tage. Freitag hat das Bilderbuch-Mädchen sogar das erste Mal im Kindergarten geschlafen. Endlich! Ihre Laune war dann nachmittags 1000 Mal besser als ohne Mittagsschlaf und die Unfallgefahr gefühlt um 95% reduziert. Eltern aufgedrehter Kinder verstehen das 😉

Tja, aber leider war das wohl nur ein kleines Zwischenspiel, denn momentan schläft sie im Kindergarten mittags nicht. Und was soll ich sagen? Wenn ich sie um 15:00 Uhr abhole, ist sie mein kleines Duracell-Häschen mit SEHR instabiler Laune, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Sie weiß dann gar nicht mehr wohin mit sich selbst und hat teilweise furchtbar tränenreiche Gefühlsausbrüche …

Soweit zur Vorgeschichte …

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12 von 12 im September

Heute mache ich zum ersten Mal bei der Aktion 12 von 12 vom Blog draussennurkaennchen mit.

Das Prinzip ist einfach: Poste am 12. eines Monats 12 Bilder von deinem Tag 🙂

Na, denn. Los geht’s:

Der Wecker klingelte um 06:30 Uhr. Ich hab mich in Ruhe fertiggemacht und dann die Kleine geweckt, die sehr gut drauf war. Bis wir dann los zum Kindergarten mussten. Dort angekommen war es wieder mal ein herzzerreißender Abschied. Fotos machen hab ich dabei ganz vergessen … Daher gibt es nur eins von Außen:

Nummer1

08:45 Uhr. Auf der Arbeit angekommen ist meine Stimmung so mittel bis mies … Hoffe meine Maus war nur beim Abschied so traurig und ist mittlerweile happy dabei ihren Geburtstag  im Kindergarten zu feiern …

Nummer2

Um 12:40 Uhr bin ich schon wieder rasend auf dem Weg zum Kindergarten.

Zu meine Überraschung ist meine Maus gutgelaunt. Mit Geburtstags-Krone und Geschenk bepackt geht es ab nachhause.

Nummer3

13:15 Uhr. Wir spielen noch etwas, denn Mittagsschlaf sofort nach dem Nachhausekommen  gar nicht geht (also zumindest sieht es das Bilderbuch-Mädchen so …)

Nummer4

14:15 Uhr. Endlich wird geschlafen und Mama macht Haushalt.

Küche:
Nummer5

Wäsche (man beachte die verwaisten Socken …):

Nummer6

Beim Müll rausbringen bewundere ich meine wilde Schmetterlingswiese im Vorgarten 😉

Nummer7

Weiter geht es mit … Wäsche … Juchu …

Nummer8

16:00 Uhr. Kind wird geweckt, gewickelt und angezogen. Hier das passende Suchbild dazu 😉

Nummer9

17:00 Uhr. Es geht zum Zahnarzttermin von Mama. Im Wartezimmer findet sich interessante Lektüre.

Nummer10

17:40 Uhr. Noch schnell einkaufen:

Nummer11

18:00 Uhr. Wir sind zuhause. Abendbrot wird vorbereitet.

Nummer12

Heute geht es erst um 20:30 Uhr ins Bett, da der Mittagsschlaf so spät war.

21:00 Uhr. Aus dem Babyphone meckert und singt es immer noch … Drückt mir die Daumen, dass die Kleine einschläft 😉

Ok, hat leider nicht geklappt. Mittlerweile haben wir 22:45 Uhr und an Schlaf ist nicht zu denken. Das Bilderbuch-Mädchen hat solange rumkrakelt, dass Papa jetzt noch ne Runde mit  ihr im Zimmer spielt. Ich konnte derweil immerhin diesen Post beenden 😉

Dann starten wir gleich mal den nächsten Versuch die Kleine ins Bett zu bekommen.

Zitat Bilderbuch-Mädchen: „Leider bin ich schon fertig mit Schlafen …“ Tja, da haben wir Eltern wohl Pech gehabt, was? Ich freue mich schon auf ein übermüdetes Kind morgen 😉

Alles Liebe,

Eure Nätty

 

Kleinkind ist wütend

Unsere magische Bubble ist geplatzt dank: Kita-Eingewöhnung

Es folgt ein wehmütiger Blogbeitrag …

Für uns geht grad ein besonderer Abschnitt zu Ende. Zwischen dem Ende der Tagesmutter-Betreuung und dem Anfang der Kindergarten-Betreuung des Bilderbuch-Mädchens lagen einige Wochen. Wochen, vor denen ich mich ehrlich gesagt ein bisschen gefürchtet hab. Komisch, was?Naja, mir gefiel mein Alltag. Die Balance zwischen dem halbtags Arbeiten und danach den halben Tag für mein Mädchen da sein zu können. Ich hatte einen Teil des Tages für mich, in dem ich Erwachsenen-Dinge tat, in dem ich mich mit Erwachsenen unterhalten konnte, in Ruhe auf Klo gehen konnte und nur für mich und meine Arbeit verantwortlich war. Eine Arbeit, die mir Spaß machte, unter Kollegen, mit denen ich super auskam. Mittags gegen 14:30 Uhr dann freute ich mich aber auch schon immer wie eine Irre darauf, mein kleines Bilderbuch-Mädchen wieder in die Arme zu schließen und mit ihr den Rest des Tages zu verbringen. Klar, es war immer noch viel zu tun, Einkauf, Haushalt, Garten etc. Aber es war ein andere Art Stress als auf der Arbeit. Wie gesagt, für mich eine tolle Balance.

Mit gemischten Gefühlen sah ich der längeren Pause entgegen. Würde ich alles so hinbekommen, wie geplant? Die betreuungslose Phase umfasste den gemeinsamen Familienurlaub, eine Papa-Woche (in der ich länger als sonst arbeiten ging, um Überstunden aufzubauen für die Kita-Eingewöhnung), Urlaubswochen, die ich allein mit dem Bilderbuch-Mädchen verbrachte, und Home-Office Tage während der Kindergarten-Eingewöhnung.

Vor dieser Phase strengten mich arbeitsfreie Tage mehr an, als die Tage zuhause, sprich Wochenenden oder Urlaub.

Nun war meine Sorge, dass die lange betreuungslose Zeit mich sehr auslaugen würde.

Aber das Gegenteil war der Fall. Es war eine wunder-, wunderschöne Zeit! Eine Zeit wie eingepackt in einer Seifenblase. In Gedanken nannte ich den Abschnitt liebevoll „unsere Bubble“. Hätte ich mir zuvor nie vorstellen können ganz zuhause zu bleiben, so könnte ich es jetzt auf jeden Fall.

Die gemeinsame Urlaubswoche mit der ganzen Familie war traumhaft. Wir hatten zwar keinen Urlaub gebucht, aber das Wetter war toll und wir verbrachten einen Tag am Meer, machten Ausflüge ins Irrland und in den Freizeitpark nach Brüggen und genossen es uns einfach etwas treiben zu lassen. Herrlich.

Danach folgte meine Woche allein mit der Kleinen und auch die war wunderschön. Wir verbrachten gemütlich Morgende ohne Terminstress. Der Haushalt ließ sich gut erledigen und somit hielten sich die fiesen: „Das muss ich noch machen, das muss ich noch machen und das muss ich noch machen … „ – Gedanken in Grenzen. (Zumindest wenn man Dinge wie Keller aufräumen und endlich mal die Unterlagen sortieren und unser Pfandvermögen wegbringen mal außer Acht ließ).

Wir besuchten Freunde und Familie, malten und bastelten oder machten einfach Musik an und tanzten zusammen. Wir verbanden den Einkauf mit einem Gang zur Eisdiele und chillten danach noch eine Runde am Brunnen auf dem Markt. Ohne besonderen Termindruck. Es ist toll nicht immer hetzen zu müssen.

Das Kind will noch den Hund streicheln oder die Kieselsteine bewundern. Klar, warum nicht?

Die Woche mit Papa ließ das Bilderbuch-Mädchen sogar noch entspannter werden. Die beiden machten sich gemütliche Tage und gern auch mal hier und da einen Regenspaziergang. Denn ausgerechnet in dieser Woche war das Wetter leider etwas schlechter. Die Laune allerdings kein bisschen. Die stieg stetig weiter an 🙂 Auf der Arbeit erfreute ich mich an den süßen Selfies meiner beiden Liebsten, die ich per Whatsapp erhielt.

Wutanfälle beim Bilderbuch-Mädchen? Kaum noch vorhanden. Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten? Schnee von gestern.

Klar gab es hier und da mal kleine Streitigkeiten, aber dennoch war es im Großen und ganzen für uns so easy going, wie ich es mir nie hätte erträumen lassen.

In der darauffolgenden Woche begann mein Home-Office und es wurde wieder etwas stressiger. Dennoch lief es gut, da das Bilderbuch-Mädchen vorbildlich ihren Mittagsschlaf machte und immer pünktlich gegen 19:30 Uhr einschlief. Ohne Einschlaf-Begleitung und dann gleich mal bis 08:00 morgens. Ich bekam also gut etwas geschafft zuhause. Ab und an sprangen auch mal Oma und Opa oder unsere liebe Babysitterin ein. Für den Blog war leider kaum Zeit, aber mein Illustrations-Auftrag für die Arbeit ging gut voran, auch wenn ich zwischenzeitlich auch noch eine Phase hatte, in der mein Kreislauf dermaßen im Keller war, dass ich vor lauter Schwindel nach jeder kleinsten Belastung erst mal eine lange Pause brauchte. Egal, denn es gab ja tatsächlich Zeit für Pausen.

Irgendwie fiel es mir früher oftmals schwer irgendeine spaßige Kinderunterhaltung aus dem Hut zu zaubern, aber auch das gehörte der Vergangenheit an. Ich schnipselte gern einfach mal zwischendurch ein Bild mit meiner Kleinen oder organisierte schnell eine Mini-Party, als sie neidisch war, dass der Papa zu einer Firmenfeier durfte und sie keine Party haben sollte (Ich hätte in den 90igern nie gedacht, dass ich mal mit meiner kleinen Tochter zu den Spice-Girls abgehen würde).

Für mich hätte diese Zeit ewig so weiter gehen können. Wir hatten einen Lauf.

Doch letzte Woche ist die Bubble dann geplatzt und zwar mit einem großen Knall …

Die Kita-Eingewöhnung stand an. Für so eine kleine Maus wie unser Bilderbuchmädchen ist das natürlich ein krasser Einschnitt. Wochen voller kompletter Mama- und/oder Papa-Betüddelung gingen zu Ende. Von heute auf morgen sollten nun unbekannte Erzieherinnen sich um sie kümmern.

Der Kindergarten ist zwar sehr spannend, doch auch voller neuer Reize … Meine kleine reizoffene Maus ist total überfordert damit. Als hätte jemand den Reset-Knopf gedrückt müssen wir alle unsere Routinen erst wieder neu einspielen. Alles auf Anfang sozusagen.

Jeder Tag mit dem Bilderbuch-Mädchen gleicht einem Lotteriespiel. Mal schläft sie nach den zwei Stunden im Kindergarten erschöpft sofort ein, mal schläft sie weder Mittags noch abends. Wut- und Schreianfälle sind wieder an der Tagesordnung. Nichts, aber auch gar nichts kann man ihr dann Recht machen. Einmal ist sie ohne Witz in hysterisches Schreien ausgebrochen, weil ich sie meinen großen Schatz nannte … Sie wollte lieber mein KLEINER Schatz sein … Wie konnte ich das nur falsch machen?

Richtig schlimm wird es vor allem vor dem Schlafengehen. Sie schreit und schreit und schreit. Es erinnert mich an die Babyzeit.

Abends kommt alles raus, was sich am Tage angestaut hat und Schreien war schon immer ihr Ventil …

Da Lautstärke mich mega stresst, ist das mein Albtraum. Meine Nerven liegen dann immer schnell blank, dabei weiß ich dass sie nicht anders kann. Und sie tut mir so Leid, doch außer für sie da sein kann ich nicht viel machen.

Und anhänglich ist sie natürlich momentan. In den ersten Kindergartentagen durfte ich gar nicht gehen. Dann kam auch noch ein Tag dazu, an dem sie an Verstopfung litt. Grad schien sie bereit zu sein, sich auf den Kindergarten einzulassen, da warfen sie die Schmerzen total zurück. Niemand durfte sie trösten außer mir. Schon gar nicht die Erzieherinnen. Der Tag endete dann auch noch mit einem Einlauf … Na, hallelulja … So macht Eingewöhnungszeit richtig Spaß.

Damit es auch ja nicht langweilig wurde, stand auch noch die U7 an, die das Bilderbuch-Mädchen erstaunlicherweise mehr begeisterte als der Kindergarten … Da hat sie zumindest geweint als sie wieder gehen musste 😉 In die Zeile „Bemerkungen“ schrieb ihre Kinderärztin: „topfit!“ Das hat mich natürlich sehr gefreut 🙂

Nunja, gestern war das Einschlafen auf jeden Fall das größte Drama seit Ewigkeiten. Ich durfte nicht rausgehen nach dem Gute-Nacht-sagen, was ich auch ok finde, denn schließlich macht sie grad einiges mit. Aaaber, statt zu schlafen verlangte Madame noch Bücher vorgelesen zu bekommen. Ok, auch das wurde ausnahmsweise noch gewährt. Dann waren es aber die falschen Bücher und es wurde sich so in Rage geschrien, dass ich auch nicht mehr verstehen konnte, welche Bücher sie denn eigentlich lesen wollte. Weil ich sie nicht verstanden habe, wurde sie natürlich noch wütender. Dann wollte sie, dass der Papa ihr Bücher vorliest … Obwohl, warum nicht noch ein Brot mit Frischkäse essen? Oder doch lieber noch etwas spielen? Irgendwie schien sie selbst nicht mehr zu wissen, was sie wollte. Außer: Nicht schlafen!!!

Und alles, was ihr so einfiel zu wollen, musste natürlich hysterisch schreiend verlangt werden. Klar, oder?

Gestern und heute habe ich mich also jeweils zwischen einer und drei Stunden anschreien lassen. Yey, während ich darüber nachdachte, dass ich eigentlich noch Home-Office machen wollte nachdem die Kleine im Bett war.

Aber gestern war echt die Krönung. Nichts ging mehr … Da ich mir absolut keinen Rat mehr wusste, wie das Schreien zu beenden sein könnte (kuscheln geht übrigens in dieser Phase absolut gar nicht …), erklärte ich meiner Maus gegen 22:00 Uhr, dass ich sehr müde sei und da sie ja nicht müde zu sein schien, sie ruhig in ihrem Zimmer noch machen dürfe, was sie wolle. Ich würde aber nur ruhig dabei sitzen ohne zu spielen. Das war ok. Sie beschäftigte sich dann auch ca. eine Dreiviertelstunde. Ich war aber mittlerweile vollkommen fertig und konnte nicht mehr. Also bat ich sie wieder, nun zu versuchen zu schlafen. Wäre ja auch morgen wieder früh Tag und wir wollten ja auch fit sein und so …

Wüaaaaahhhh!!!

Wie konnte ich es nur wagen das böse Wort „Schlafen“ auch nur zu erwähnen … Ok, ich seh ein, das war falsch und die Schrei-Attacke hatte ich bestimmt verdient …

Am Ende gegen 23:00 Uhr war ich so müde, dass ich dem Bilderbuch-Mädchen erklärt habe, ich würde nun ins Bett gehen. Sie könne, wenn sie auch müde werden sollte, in ihr Bett gehen oder zu mir ins Bett kommen. Ich legte mich in mein Bett und das Bilderbuch-Mädchen stellte sich heulend davor und verlangte, dass ich nicht schlafen solle. Irgendwann konnte ich sie überzeugen, einen Versuch zu starten in meinem Bett zu schlafen. Ungefähr fünf Minuten kuschelten wir und ich freute mich, dass sie sich beruhigt hatte. Da ging es wieder los.

Doch im eigenen Bett schlafen!!! Trotzig wühlte sie sich aus meinem Bett und wanderte in ihres.

„Mamaaaaaa! Zudecken!!!! Schnief. Heul. Wimmer …

Jaja, Mama lässt sich aus dem gemütlichen Bett plumpsen und geht noch die Decke richten, vergibt den 158. „Gute-Nacht-Kuss“ und stolpert wieder ins eigene Bett.

„Mamaaa, die Decke ist falsch rum!!!“ Wie bitte?

Ich watschel wieder rüber, richte die Decke, vergebe Gute-Nacht-Kuss Nummer 159 und lege mich wieder schlafen.

Unter schimpfen und schluchzen schläft das Bilderbuch-Mädchen endlich ein.

23:30 Uhr. Ich schleiche in ihr Zimmer, mache die Gitterstäbe wieder ans Bett und schließe ihre Kinderzimmertür, dann gehe ich wieder ins eigene Bett, beantworte noch schnell noch eine Firmen-Mail und dann schlafe ich ENDLICH ein.

Der nächste Morgen ist natürlich ein Traum. Also ein Albtraum, ist klar, oder?

Oh Wunder, oh Wunder, Madame ist übermüdet und weinerlich …

Der Tag im Kindergarten läuft so mittel. Der Mittagsschlaf danach wird kategorisch abgelehnt und auch heute abend (sie müsste eigentlich hundemüde sein …) war das Einschlafen wieder katastrophal. Wer braucht schon Schlaf? Voll überbewertet sowas.

Während ich diesen Beitrag schrieb, stürzte übrigens der Laptop ab. Ich schloss nur kurz die Augen und bin ohne Witz in einen Sekunden-Schlaf gefallen … Über viel zu wenig Schlaf kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Da gab es bei Weitem Schlimmere Zeiten. Dennoch ermüdet mich diese Phase irrsinnig. Das Geschrei, der Widerstand, die Gedanken daran, dass alles möglichst schnell klappen muss, damit ich bald wieder regelmäßig arbeiten kann … Denn ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber irgendwann wollen die Chefs einen doch mal wieder auf der Arbeit begrüßen dürfen. Ich wäre 1000 mal entspannter, wenn Zeit kein Problem wäre. Und dann schwirren auch noch so viele Termine in meinem Kopf herum. Seit einiger Zeit habe ich Zahnschmerzen, doch auch nach drei Terminen konnte das nicht behoben werden. Also ist das noch offen. Zudem muss das Bilderbuch-Mädchen wegen ihrer dauernden Verstopfung eine Blutuntersuchung und ein Röntgen hinter sich bringen. Natürlich mit folgendem Besprechungstermin. Außerdem soll auch ich einen Termin bei einem Blutgerinnungslabor machen, da, mein Gerinnungswert komisch ist. Natürlich ist danach ein Besprechungstermin erforderlich. Zudem muss das der neue Gebrauchtwagen dringend zurück zum Händler, da die Wegfahrsperre spinnt und das noch in der Garantiezeit erledigt werden sollte. Der Geburtstag der kleinen Maus steht an, auch der muss vorbereitet werden.

Termine über Termine, die ich noch nicht einmal festmachen kann, da ich keine Ahnung habe wie die Eingewöhnung so weiter laufen wird. Das alles macht mir Bauchschmerzen. Ich will zurück in meine Bubble!

Wuuähhhh!

Vielleicht sollte ich Yoga in Betracht ziehen … Ommm …

Jetzt seid ihr Up-to-date …

Alles liebe,

eure Jammer-Nätty

Familienmoment

#Familienmoment 14 – Das Einschlafgrölen

Heute hab ich mal wieder einen kleinen #Familienmoment für euch 🙂

Wir hatten ja früher öfter mal leidliche Phasen, was das Einschlafen angeht, die wir durchgestanden oder auf eine irgendeine Art lösen konnten (siehe hier oder hier).

Nun haben wir es über verschiedene Zwischenschritte in einem langsamen Prozess geschafft, dass keine Einschlafbegleitung mehr nötig ist. Teilweise wird hier jetzt sogar mit Begeisterung schlafen gegangen. Letztens z. B. machte der Papa das Bilderbuch-Mädchen nach dem Mittagessen für ein Mittagsschläfchen fertig und sagte:

„So, jetzt machst du einen kleinen Mittagsschlaf und dann geht der Tag weiter!“

Die süße Erwiderung lautete: „Einen großen Mittagsschlaf!“ Hihi, eindeutig meine Tochter!

Auch abends läuft es jetzt rund. Wir gehen nach dem Abendessen hoch ins Kinderzimmer. Es werden Zähne geputzt (ok, das ist immer noch sehr wild), dann wird gewickelt, Schlafsack angezogen, noch etwas gelesen und dann machen wir das Licht aus. Hier ist der Moment, indem das Bilderbuch-Mädchen eigentlich jedes mal verlangt: „Papa, noch was fragen!“

Ich nehme sie dann auf den Arm, wir wandern den Flur entlang rüber zum Papa und das Bilderbuch-Mädchen schmeißt sich direkt mit dem Kopf von meinem Arm in Richtung Papas Arme. Je nach Laune der Kleenen folgt dann eine Runde Familien-Kuscheln, es wird noch etwas rumgedruckst und dann heißt es: „Papa, noch eine Milch machen!“

Der Papa macht also die abendliche Milch fertig und ich gehe mit der Bilderbuch-Madame schon in ihr Zimmer.

„Im Bett warten!“, ruft sie gutgelaunt.

Es ist der Wahnsinn, sie will dann tatsächlich gerne ins Bett!

Ich decke sie zu, sie sammelt ihre Lieblingskuscheltiere um sich herum und los geht das Einschlaf-Gegröle. Als es das erste Mal soweit war – vor etwa zwei Wochen – hätte ich mich kaputtlachen können, daher ist das mein Familien-Moment der letzten Zeit.

Früher hab ich zum Einschlafen sanft „Lalelu“ gesungen, aber momentan singt die Kleine immer mit. Ich soll jetzt immer „Schlaf, Kindlein, schlaf!“ singen. Als wir in der Babyphase so große Einschlaf-Probleme hatten, habe ich mit für dieses Lied gefühlte 1000 Strophen einfallen lassen. Eine ist aber anscheinend besonders im Kopf geblieben. Und die singen wir jetzt jeden Abend zusammen. Nein eigentlich ist es wirklich eher ein Grölen (jeder Fanclub, dem meine Tochter mal beitreten sollte, kann sich glücklich schätzen). Hier unser Lied:

Ruh, Kindlein, ruh!

Die Mama ist ne KUH!

Der Papa ist ein GROßER Bär!!!!

Der liebt sein kleines Kindlein sehr,

ruh, Kindlein, ruh!

Das Lied wird sowas von schief geschmettert, aber das macht nichts, es ist immer einfach ein sehr schöner Moment.

Dann erscheint der Papa mit der Milch, das Bilderbuch-Mädchen bekommt noch einen Gute-Nachtkuss von Mama und Papa und dann gehen wir raus. Crazy, was? Und es wird nicht gejammert, geschrien oder sonst was. Höchstens noch etwas weitergesungen.

Wie im Bilderbuch! 😉

So, und jetzt hab ich es geschrieben … Das heißt, ab heute Abend klappt das wahrscheinlich nicht mehr …

Mehr Familien-Momente könnt ihr wie immer bei der lieben Küstenmami finden.

Hüpft doch mal rüber.

Alles Liebe,

Eure Nätty