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Mama telefoniert Baby Wutausbruch

Beste Mama – beste Freundin … Beste … – In jeder Rolle perfekt?

Klappt irgendwie nicht …

Mir war natürlich immer bewusst, dass ich mich verändern würde, wenn ich Mama werde und das ich für manche Bereiche meines Lebens weniger Zeit haben werde. Aber so ganz klar, wie einschneidend diese Veränderung sein würde, war mir nicht. So wirklich detailliert habe ich nie darüber nachgedacht wie mein Leben sein würde. Wahrscheinlich fehlte mir da einfach die Vorstellungskraft.

Neuer Lebensmittelpunkt, neue Prioritäten, neue Sichtweisen und Erkenntnisse. Einfach alles neu. So ist das nämlich.

Manches bleibt bei den ganzen Neuheiten leider auf der Strecke, auch wenn man sich bemüht das es nicht so ist… Das wurde mir letztens bei einem Telefonat mit meiner besten Freundin klar. Die Tage und Stunden fliegen im Mama-Alltag an mir vorbei und manchmal merke ich gar nicht, dass ich schon wieder erst vier Tage später auf eine ihrer Whatsapp geantwortet habe. Das passiert mir oft und es tut mir so Leid. Oder ich verspreche am nächsten Tag anzurufen, während dem Mittagsschlaf des Bilderbuchmädchens, doch was passiert mir? Ich schlafe erschöpft mit ein. Ich nehme mir dann vor abends in Ruhe anzurufen, wenn das Bilderbuchmädchen schläft, doch auch das klappt nicht, denn das Bilderbuchmädchen schläft einfach nicht ein … Und schläft nicht und schläft nicht und schläft nicht … Und als es um 23:00 Uhr soweit ist, ist es längst zu spät zum telefonieren und meine Freundin ist unterwegs. Denn es ist Samstag Abend. Während sie mit den Mädels unterwegs ist, bin ich heilfroh, dass mein Baby endlich schläft und ich verschwinde auch direkt ins Bett. Dabei wollte ich eigentlich so viel erledigen an meinem „Feierabend“ … Vielleicht ist es jemanden aufgefallen, zum Bloggen bin ich auch nicht gekommen in letzter Zeit …

Aber weiter zu meinen Veränderungsgedanken. Seit dem Telefonat mit meiner besten Freundin spuken vorwurfsvolle Fragen in meinem Kopf herum …

Bin ich noch eine gute Freundin … ?

Nein, momentan wohl leider nicht. Ich bin so eingespannt im Alltag mit Kind, Job, Haushalt und Familie, dass ich kaum Zeit für mich habe, geschweige denn um Freundschaften richtig zu pflegen. Vor allem wenn die Freunde nicht um die Ecke wohnen. Selbst meine Nachbarin mit ihrer kleinen Tochter, die nur zwei Häuser weiter wohnt und mit der ich befreundet bin, treffe ich maximal alle zwei Wochen.

Es ist wirklich schwer zu akzeptieren, dass man nicht mehr so viel Zeit für seine ältesten und besten Freunde hat wie man gerne möchte. Jedes Treffen ist mit großem Organisationsaufwand verbunden, außer man trifft sich mit Kind, aber dann ist es nicht dasselbe, denn in Ruhe Quatschen fällt dann schon mal raus. Ich hoffe sehr, dass das Bilderbuchmädchen demnächst nicht mehr so oft krank ist, denn dann kann man wenigstens abends mal telefonieren oder in Ruhe whatsappen (ist das ein Wort?).

Nächste Frage:

Bin ich eine gute Mutter?

Ich geb mein Bestes und ich denke ja! Das Bilderbuchmädchen hat Prio 1. Natürlich. Ich liebe sie, sie braucht mich und ich bin für sie da. Klar läuft nicht immer alles perfekt, aber bei wem ist das schon so? Momentan renne ich von Arzttermin zu Arzttermin mit ihr. Mal Lungenentzündung, mal Mittelohrentzündung, mal Ausschlag und Verstopfung wegen Antibiotika-Unverträglichkeit. Ach irgendwas ist eigentlich immer … Einen Normalzustand gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Dazu kommt grad eine schlimme Phase, was das Einschlafen angeht. Vor der letzten Krankheitsphase lief es super. Ich konnte sie in ihr Bett legen, hab eine zeitlang Händchen gehalten und sie schlief ein. Aber derzeit ist das Einschlafen ein großes Drama, was gern mal in Tränen bei Mutter und Tochter endet. Und teilweise 2,5 Stunden dauert (Feierabend ade …) Wir suchen grad nach einer Lösung und heute lief es schon mal wieder etwas besser. Mehr dazu demnächst.

Weiter geht’s mit der Fragestunde:

Bin ich eine gute Hausfrau?

Nein. Das ist eine Frage, die ich definitiv beantworten kann. Meine Fenster sind schmutzig, es gibt Staub(-berge) und Spinnweben im Haus und manchmal bzw. oft türmt sich hier die Wäsche und der Boden klebt nicht selten von Marmeladen-Resten …

Bin ich eine gute Ehefrau?

Ich hoffe es. Aber auch da ist es im Alltag manchmal schwierig sich die Zeit zu nehmen auch mal nur ein Paar zu sein und nicht Eltern. Abends wenn mein Mann nachhause kommt essen wir zusammen. Aber es geht natürlich viel darum, was die Kleine alles erlebt hat, Neues kann etc. Ich genieße die Augenblicke, die wir in der Familie zusammen haben. Ich sehe gern wie mein Mann und die Kleine zusammen Quatsch machen. Es macht mich glücklich die beiden glücklich zusammen zu sehen. Aber das ist alles doch eher wieder die Mama-Rolle … Und am Wochenende? Da ist muss ja irgendwie immer alles erledigt werden, was man unter der Woche nicht schafft. Der Garten soll schön werden, die Autos müssen in die Werkstatt, im Keller müsste mal ausgemistet werden … Auch hier gilt: Irgendwas ist ja immer. Außerdem ist es da auch gerade schön, Zeit als Familie verbringen zu können. Denn wann kann der Papa sonst mal eine längere Zeit am Stück mit dem Bilderbuchmädchen verbringen? Also machen wir eher was zu dritt als zu zweit. Was natürlich auch sehr schön ist 🙂 Die Zeiten, in denen die Kleine keine Lust mehr hat, etwas mit uns zu unternehmen kommt bestimmt schnell genug.

Bin ich eine gute Tochter, Enkelin, Schwester?

Ich weiß es nicht. Ich versuche meine Familie regelmäßig zu besuchen, aber ich schaffe es einfach nicht immer. Manchmal bin ich auch wenn ich Zeit habe, so ausgelaugt, dass ich nicht die Muße finde das Bilderbuchmädchen ins Auto zu packen und loszufahren. Ich bin dann nach der Arbeit froh zuhause zu sein und das Nötigste im Haushalt erledigen zu können oder wirklich mal mit der Nachbarin und deren Tochter spazieren zu gehen.

Bin ich eine gute Kollegin?

Auch das wahrscheinlich grad eher nicht. Erste Priorität hat meine Tochter. Wenn es ihr gesundheitlich nicht gutgeht bleibe ich zuhause. Und das war dieses Jahr sehr oft. Das heißt für meine Kollegen, dass sie meine Arbeit abfangen müssen. Das ist natürlich nervig, wer beendet schon gern ständig fremde Projekte …

Dass ich diesen vielen Rollen nicht gerecht werden kann, nervt mich sehr.

Aber noch mehr nervt mich, dass ich mich davon so stressen lasse … Wenn ich das lese, ist mir klar, dass man bei so vielen Rollen in keiner perfekt sein kann. Warum verlange ich das von mir? Warum kann ich schlecht entspannen, wenn der Boden mal wieder von Marmelade klebt oder das Geschirr sich in der Küche stapelt?

Muss ich mehr Grenzen ziehen? Unwichtiges aus meinem Leben schmeißen? Aber was ist hier unwichtig? Viele werden sagen: Es kann doch auch mal dreckig sein. Lass doch den Haushalt öfter mal liegen. Glaubt mir, den lasse ich öfter liegen als mir lieb ist und es bringt nichts! Außer dass ich nicht entspannen kann, weil ich in jedem Teil des Hauses Arbeit sehe … Vielleicht mehr Freiräume schaffen für Treffen mit Freunden? Werde ich auf jeden Fall versuchen, aber kranke Bilderbuchmädchen lassen einem wirklich wenig Freiraum. Natürlich hoffe ich, dass unsere Krankheitsphase jetzt langsam mal ausgestanden ist und wir einfach einen normalen Alltag haben können. Aber ganz ehrlich? Das hoffe ich quasi schon seit letzten August und jetzt ist März. Mir schwant, es gibt keinen normalen, verlässlichen Alltag mit Kind …

Die Lösung für mich

Ich denke die Lösung ist, ich muss einfach lernen, mich nicht als eine Anhäufung verschiedener, unperfekter Rollen zu sehen. Ich bin doch keine Schauspielerin, die jeden Tag eine andere Person verkörpert. Ich bin ich. Ich bin ein Mensch mit verschiedenen Facetten und Lebensbereichen und je nach Lebenssituation gibt es nun mal unterschiedliche Prioritäten.

Anstatt über die Defizite in den verschiedenen Bereichen nachzudenken, sollte ich lieber das Positive sehen.

In manchen Bereichen bin ich heute besser als früher, ich kann besser kochen als damals mit Anfang 20 in meiner ersten Wohnung. Mir ist nicht mehr so wichtig was die Leute von mir denken. Ich sage auch mal „Nein“ wenn ich für etwas eigentlich keine Zeit habe oder keine Lust darauf habe. Und das ohne danach lange darüber nachzudenken, ob ich damit jemanden vor den Kopf gestoßen haben könnte. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, wiege weniger als vor der Schwangerschaft und das ganz ohne Sport. Ja, so ein anstrengendes Mama-Leben hat auch Vorteile 😉

Auch als Mama kann ich eine Freundin sein, eine Ehefrau, eine Hausfrau, eine Schwester, Kollegin, Bloggerin. Ich kann das alles sehr wohl sein. Nur halt nicht mehr so ausschließlich wie früher. Dafür erlebe ich dann die Momente, in denen ich es sein kann, viel bewusster. Eine Fahrt mit dem Cabrio Deichkind-hörend nur mit meinem Mann? Pure Glücksgefühle!

Die Vorfreude auf das Osterfrühstück mit meinen Freundinnen aus der Schule? Riesig!

Familie endlich mal wieder treffen? Toll! Denn je länger man sich nicht gesehen hat, desto mehr Neues gibt es zu berichten.

Mit einer Freundin ins Kino? Wahnsinn!

Also, keine schlechten Gefühle mehr, sondern nur noch genießen was eben gerade geht. Punkt!

In diesem Sinne:

I’m a bitch
I’m a lover
I’m a child
I’m a mother
I’m a sinner
I’m a saint …

Lalala ..

Eure Nätty

Es wird gegessen was auf den Tisch kommt! Oder auch nicht …

Mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks:

#MissionFood4Kids wir haben eine Mission, und wir werden sie erfüllen!

„Wird sie denn auch satt?“ Wie oft habe ich den Satz in der Stillzeit gehört. Und nie musste ich mir Gedanken machen. Denn klar wurde sie satt, nahm zu und wurde groß.
„Wird sie denn auch satt?“ Das denke ich mir eher heute. Und ganz ehrlich ich versuche alles! Aber den Geschmack meiner Kleinen zu treffen ist gerade eine Mission Impossible …

Neulich im Drogerie-Markt

Ich höre abwertendes Getuschel hinter mir an in der Schlange an der Kasse.
„Was es heute alles für einen Firlefanz für Kinder gibt. Also zu unsere Zeit gab es sowas ja nicht, nicht wahr?“ Eine ältere Dame blickt Zustimmung suchend ihre Begleiterin an.
„Ne, also zu unserer Zeit, da haben die Kinder ein Brötchen auf die Hand bekommen und gut ist … In diesen Riegeln da ist ja auch viel zu viel Zucker drin …“ Ach, aber Brötchen sind so super gesund, oder was?
„Manche Leute haben auch einfach zu allem einen Kommentar!“ grummel ich in mich hinein, packe die zehn Fruchtriegel und ein paar Obstgläschen, die ich erstanden habe in den Korb unterm Kinderwagen und verziehe mich.

Ich hasse es, wenn Leute, die nur ein Fitzelchen von meinem Leben mitbekommen denken, sie wüssten Bescheid. Glauben die, ich mach jeden Morgen ein Fruchtriegel-Frühstück für mein Kind oder was?
„Da, Kind, haste deine 10 Riegel. Viel Spaß damit, Mama muss sich jetzt die Nägel lackieren.“
Ne, ne, ne, ne, ne! Mehr als einen Riegel pro Tag gibt’s nicht, und die sind nur Ergänzung zum normalen Essen, was momentan hier leider mau ausfällt. Und ich möchte das die Kleine wenigstens etwas im Bauch hat und ja, wenn sie gerade Brötchen essen würde, dann würde sie eins bekommen. Auf die Hand! Aber die isst sie derzeit nun mal nicht. (Was nicht heißt, dass sie sie nicht freudestrahlend, von der ebenfalls freudestrahlenden Bäckerei-Verkäuferin annehmen würde … Dann beißt sie einmal ab und das war`s auch schon).

Momentan bin ich froh, wenn das Bilderbuchmädchen überhaupt etwas zu sich nimmt.
Das hat mehrere Gründe. Zum einen war sie länger krank, da ist eh nicht viel mit essen und dann bekommt sie gerade ihre vier Eckzähne. Noch ein Grund für weniger essen.
Und selbst als noch alles tutti war, bestand ihre Lieblingsmahlzeit aus: Frikadellen und Nudeln mit ohne Soße. Und vor allem mit ohne GEMÜSE! Denn Gemüse ist der Feind! Jawohl! Ist auch nur eine Erbse auf ihrem Teller, wird diese erst mal mit der Gabel verdroschen. Wird aus Versehen irgendeine Art von Gemüse aufgepickt, muss die Gabel solange hektisch geschüttelt werden, bis das fiese Zeug herunterfällt. So will es das Gesetz!

Will man eine Gabel mit Blumenkohl zu ihrem Mund führen, verbiegt das Bilderbuchmädchen artistisch den Rücken nach hinten (Schlangenfrauen würden vor Neid erblassen), um ja die Entfernung zwischen sich und dem Gemüse nicht geringer werden zu lassen.

Um Obst ist es leider auch nicht viel besser bestellt. Früher war sie ein riesiger Fan von Bananen, aber leider ist der Hype vorbei. Trauben werden nur einmal angebissen, bevor sie angeekelt mit einem „Ne!“ kommentiert, auf dem Boden landen. Äpfel darf ich gerne schälen, aber gegessen werden sie dann leider auch nur von mir. Eigentlich müsste ich schon einen Vitamin-Schock haben vor lauter Obst, das in meinem Bauch landet, anstatt in dem meiner Tochter.

Daher kaufe ich Obstgläschen, denn die gehen wenigstens ab und zu. Und das ist doch besser als nichts. Oder? ODER?

Anfängerfehler

Gern denke ich an alte Zeiten zurück. Da aß das Bilderbuchmädchen alle erdenklichen Gemüse-Sorten. Selbst den giftgrünen Brokkoli. Was war ich stolz. „Also unsere Kleine isst ja gern Brokkoli!“ Erstlingsmutter-Anfängerfehler! So etwas darf man doch nicht aussprechen. Brokkoli wurde seitdem nie wieder angerührt.

Ich könnte ja die Möhren zu einer Soße pürieren. Vielleicht würde sie sie dann essen. Ähm, nein. Würde sie nicht …

Oder vielleicht mische ich einfach den Spinat unter den Kartoffelbrei. Vielleicht … NEIN! Definitiv nein! Auch dann wird der Spinat nicht gegessen.

Ich gebe nicht auf! Mein Baby soll sein Essen bekommen!

Also egal, was ich koche, sehr oft schmiere ich Madame danach noch zusätzlich ein Brot mit Frischkäse (ging mal ganz gut, aber im Moment auch nicht mehr), mit Leberwurst (klappt ab und zu. Juppi!) oder wenn alle Stricke reißen mit Marmelade. Aber selbst Marmelade ist kein Garant mehr dafür, dass ein Brot gegessen wird. Geduldig wird trotzdem Brotscheibe um Brotscheibe von mir von der Kruste befreit, geschmiert und in kleine appetitliche Häppchen geschnitten. Und irgendwann, wer weiß, muss ich das Brot vielleicht nicht mehr selber essen.

Gruppenzwang kann auch nützlich sein …

Bei der Tagesmutter isst das Bilderbuchmädchen angeblich Gemüse-Suppe. Also ich weiß nicht … Schwer vorstellbar. Aber manchmal ist es vielleicht so ein Gruppenzwang-Ding.
Wenn die anderen Kinder es auch essen, dann ess ich es auch, oder so. Vielleicht ist das der Trick? Ich brauche eine Horde Kleinkinder, die Gemüse verschlingend beim Mittagessen neben dem Bilderbuchmädchen sitzt.

Denn ich weigere mich in Betracht zu ziehen, dass es an meinen Kochkünsten liegt 😉 Ich hab früher echt gerne gekocht und das gar nicht schlecht. Ich habe viele neue Rezepte ausprobiert. Was habe ich eine Auswahl an Kochbüchern mit tollen Gerichten! Aber die kommen alle nicht mehr auf den Tisch. Hier gibt es jetzt Pfannkuchen, Kartoffelbrei mit Frikadellen oder Nudeln mit Fischstäbchen für das Bilderbuchmädchen und den Papa. Und für mich gibt es dazu auch Gemüse. Ja, ich esse es und ich lebe noch!

Nur eine Phase …

So da wären wir. Ja, ich habe meiner Tochter essen besorgt. Und bisher ist sie nicht vom Fleisch gefallen. Das wäre als Pluspunkt zu werten, finde ich. Und auch wenn sie sich momentan von einem Fruchtriegel, einem Fläschchen Milch und zwei Gabeln von trockenen Nudeln ernährt, es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Wahrscheinlich macht man sich einfach viel zu viele Gedanken und am Ende ist es wie immer: Nur eine Phase!

Eure Nätty

Dies war mein Beitrag zur Blogparade von mamaontherocks. Für mehr Beiträge schaut doch mal bei ihr rein. Bis zum 15.03.2016 könnt ihr auch selbst noch mitmachen und erzählen was euch zum Thema „Essen mit und für Kids“ unter den Nägeln brennt. Und darum geht’s:

„Was habt ihr (egal ob Mann oder Frau) schon getan, um eure Kinder ausgewogen zu ernähren? Habt ihr Tricks auf Lager, um zum Beispiel Gemüse in sie reinzukriegen? Oder ist das eh alles Quatsch und sie sollen ruhig Nudeln ohne alles essen? Weg mit dem Hype also? Andererseits: Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl, wenn die Kinder etwas mit Begeisterung essen, das sie eigentlich gar nicht essen wollten? Was meint ihr, wieso freut uns das so? Wer oder was bewirkt, dass wir so fühlen? Und wie hat sich euer Verhältnis zu Essen verändert, seit ihr Eltern seid? Ich bin gespannt auf euren Input!“
(Zitat von mamaontherocks)

Familienmoment

#Familienmoment 7 – Nudeln statt Kapern für die Puppen-Mami

Es ist Mittwoch und diesmal habe ich es wieder geschafft einen #Familienmoment aufzuschreiben zur Aktion der Küstenmami.

Das Bilderbuchmädchen war ja jetzt sehr lange krank (Kri-Kra-Krank sind wir schon wieder …) zuletzt mit einer Mittelohrentzündung und wir haben daher gaaanz viel Zeit zuhause verbracht. Natürlich wurde viel geschlafen (auf Mama versteht sich), ausgeruht und getröstet, aber gestern war dann doch endlich mal wieder die Kraft da zum richtigen Spielen.

Im Keller hatte ich noch einen gebrauchten Puppen-Hochstuhl, den ich mal bei einem Spielzeugkauf über eine Kleinanzeigenbörse dazu bekommen hatte. Das Stühlchen holte ich also gestern hoch, machte es sauber und baute es für die Puppe („Puppi“) des Bilderbuchmädchens zusammen.

Und das hat sich gelohnt 😉 Ich war mir nicht sicher, ob sie mit knapp 18 Monaten schon was damit anfangen kann. Aber es war zu goldig! Sie wusste sofort, wozu der Hochstuhl gut ist. Sobald der Stuhl stand musste ich die „Puppi“ holen. Das Bilderbuchmädchen hat sie dann in den Stuhl gesetzt und wollte direkt anfangen für sie zu kochen.
Tja, was braucht man denn da so? Schnurstracks verschwand die Kleine vom Wohnzimmer in die Küche und ich hörte nur wie sie in unseren Vorratsschränken herumwühlte.
„Oh oh …“
Schnell hinterher …

Ich kam gerade noch rechtzeitig in die Küche, um zu verhindern, dass das Bilderbuchmädchen die Kapern aus ihrem Glas befreite und zwar durch einen gezielten Wurf auf den Boden …

Nach zähen lautstarken Verhandlungen (mancher mag es einen Trotzanfall nennen), konnte ich die Kleine überzeugen, dass „Puppi“ vielleicht lieber Nudeln essen würde, als Kapern. Und siehe da, wir suchten zusammen einen Behälter aus, schütteten eine handvoll Nudeln hinein und zack ging`s wieder ins Wohnzimmer. Auf dem imaginären Herd kochte das Bilderbuchmädchen dann lecker Nudeln für ihr Baby. Total niedlich! Der Herd durfte schon noch imaginär sein, aber eine richtige Gabel für „Puppi“ durfte dann doch nicht fehlen. Die musste ich dann auch noch ganz dringend aus der Küche holen.

Puppenmami

Hach, war es schön ihr beim „kochen“ und „füttern“ zuzusehen. Eine richtige „Puppen-Mami“, die Kleine. Wieder ein neues Spiel im Repertoire. Und ich darf jetzt offiziell auch wieder mit Puppen spielen. Also mir gefällt das ja! Für den Papa bleibt ja immer noch das Fußballspielen  😉

Wieder mal ein kleiner, feiner #Familienmoment. Mehr Momente gibt es auf kuestenkidsunterwegs.

Schaut doch mal rein!

Alles Liebe,

Nätty

Kri-Kra-Krank, sind wir schon wieder …

Grippe, Fieber und 4 neue Eckzähne

Öfter mal nix Neues bei uns …
Bei uns ist seit einer Woche das Fieber ist wieder da (siehe auch Wir sind dann mal wieder krank/Pass auf mit dem was du dir wünscht) !!! Voraussichtliche Gründe diesmal: Grippale Infektion und das Erscheinen der vier nigelnagelneuen Eckzähnen des Bilderbuchmädchens. Langsam hätte ich doch gern so ein Ohr-Thermometer. Das hätte sich echt gelohnt bei dem Fieber-Aufkommen in letzter Zeit.

Beim Arzt waren wir letzte Woche zweimal und was soll ich sagen? Die Kleine hat langsam Routine. Sie lässt sich tapfer abhorchen, hustet auf Kommando und sagt laut „Aaah!“ beim Mund aufmachen. Auch in die Ohren darf Frau Dr. ohne Gejammer reinlinsen. Danach applaudiert das Bilderbuch-Töchterlein sich gern selbst und sagt zufrieden: „Prima!“

Eines hat sich nach all unseren Arztbesuchen aber nicht geändert: Zuhause ist das Bilderbuchmädchen müde und hängt schlapp herum wie ein Schluck Wasser in der Kurve, mag nichts essen und sagt oft mal „Aua!“, aber kaum sind wir im Behandlungszimmer bei der Ärztin, ist sie fit wie ein Turnschuh. Sie hat dann Interesse an allem was da an (bakterienverseuchtem) Spielzeug rumliegt, will überall dran, zappelt wie wild durch die Gegend beim An- und Ausziehen, während ich der Frau Doktor erkläre, wie schlecht es meiner Kleinen doch geht. Und dass sie seit Tagen immer wieder Fieber hat (wenn wir in der Praxis sind natürlich nie …). Vielleicht sollte ich mich mit ihr in der Praxis einquartieren, da geht es ihr zumindest immer gut.

Ist das bei euch auch so? Alle Symptome kurzfristig wie weggeblasen, sobald ihr die kleinen Patienten zum Arzt schleift?

Außer den regelmäßigen Arztbesuchen, habe ich auch noch regelmäßig versucht, das Bilderbuchmädchen zum Essen zu bewegen. Dies endete meistens damit, dass ich die vorbereiteten Mahlzeiten gegessen habe oder sie leider im Müll gelandet sind. Denn Madame ernährt sich gerade vornehmlich flüssig. Und zwar am liebsten von Apfelsaft und Kakao. Und da ich froh bin, wenn sie überhaupt etwas zu sich nimmt, bekommt sie beides auch. Ich Rabenmutti. Und falls es jemanden interessiert, sie schafft es trotzdem 4 Winden am Tag voll zu bekommen … Und das quasi ohne feste Nahrung. Sachen gibt`s …

Die Nächte waren natürlich wüst in der letzten Woche. Die kleine Maus litt unter Fieber- und Zahnschmerzen und hat oft bei uns im Bett übernachtet. Was dazu führte, dass wir nicht so toll geschlafen haben … Vollkommen gerädert von den unruhigen Nächten (und eventuell auch bedingt durch das ständige angehustet und angeniest werden) hat es mich dann auch richtig erwischt. War ja klar. Wäre ja auch zu einfach, wenn nur das Kind krank wäre. Zum Glück war ich genau am Wochenende krank, so dass der Papa auch da war und sich schön um seine zwei Mädels kümmern konnte 🙂

Mir geht es mittlerweile wieder besser. Hoffe der Kleinen bald auch! Ich bin es echt Leid, sie so zu sehen 🙁 Ihre glasigen, müden Augen, das ständig laufende Näschen, … ach menno … Das macht mich wirklich traurig. Ich will meine wilde Maus wieder!

Morgen geht’s nochmal zum Arzt. Seit der Lungenentzündung gehe ich lieber auf Nummer sicher. Letzte Nacht hatte sie nämlich wieder Fieber. Sie war so fertig, dass sie in meinen Armen heut morgen bis halb elf geschlafen hat und trotzdem ihren normalen Mittagsschlaf von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr gemacht hat … Ich hoffe sie schläft sich mal so richtig gesund!

Mal sehen, was die heutige Nacht bringt.

Alles Liebe,

eure müde Nätty!

Den richtigen Buggy zu finden ist gar nicht so einfach!

Was muss unser Buggy eigentlich alles können?

Gerade beim ersten Kind weiß man nicht so genau worauf man achten soll. Naiv wie ich war, dachte ich das der Buggy-Aufsatz, der bei unserem 3-in-1-Kombikinderwagen dabei war, völlig ausreichend sein würde. Aber weit gefehlt … Ok, solange man damit direkt aus dem Haus losgehen konnte, ging es eigentlich. Aber sobald man mit dem Auto irgendwo hinwollte, war der Wagen völlig unpraktisch. Riesiges Klappmaß, umständlich auseinanderzunehmen und in meinem Kleinwagen eh nur transportabel, wenn ich vorher die Sitze umgeklappt hatte. Da ich auf dem Land wohne, ist ein Auto aber unerlässlich, also musste ein neuer Buggy her. Einer der Auto-kompatibel wäre und mit dem man auch in kleineren Ladenlokalen nicht in jedem Gang stecken bliebe. Einer der sich schön klein zusammenklappen ließe und das möglichst mit einer Hand. Das wieder Aufklappen sollte natürlich genauso schnell wieder funktionieren. So viele Wünsche …
Da hatte ich erst mal eine ganze Menge Recherche-Arbeit zu leisten … Der Buggy-Markt ist ja total überfüllt. Und ich gehöre nicht zu den Menschen, die immer alles von den gerade angesagten Marken haben müssen. Das heißt für mich aber auch intensive Suche nach guten, möglichst günstigeren Alternativen. Die Buggy-Recherche hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, daher hier das Ergebnis für euch.

Entschieden haben wir uns für den Litetrax 3 der Marke Joie*. Seit 7 Monaten ist er unser treuer Begleiter und wir sind immer noch voll und ganz zufrieden! Hier findet ihr unsere Erfahrungen und einen ausführlichen Testbericht zum Litetrax 3.

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Da es sich um eine in Deutschland noch unbekanntere Marke aus Großbritannien handelt, habe ich damals auf deutsch kaum ausführliche Bewertungen gefunden, vielleicht kann mein Bericht ja dem ein oder anderen bei der Entscheidung auf dem Weg zum richtigen Buggy helfen.

In den Buggy von Joie habe ich mich sofort verliebt. Schlichtes Design und dazu wirklich total durchdacht. Auch der Preis geht vollkommen in Ordnung. Wir haben damals 159,00 € bezahlt.

Der Wagen hält was er verspricht!

Absoluter Hammer ist sein kompaktes Klappmaß: 26 x 67 x 83 cm. So passt er auch in meinem Kleinwagen (Chevrolet Kalos). Falls man noch weniger Platz haben sollte, kann man auch noch mit einem Handgriff die Reifen Abmontieren, so ist er noch kleiner.

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Der Wahnsinns-Vorteil für schwer bepackte Mamis ist natürlich, dass man ihn mühelos mit einer Hand zusammenklappen bzw. wieder aufbauen kann und zwar innerhalb von Sekunden! Das ist wirklich richtig easy! Und da er dank Aluminium-Gestell so leicht ist (9,6 kg), auch kein Problem für nicht so starke Mamis (wie mich …).

Am Verdeck des Wagens hat man die Möglichkeit in einer integrierten Tasche ein paar Kleinigkeiten unterzubringen. Meist verstaue ich darin Trinkfläschchen, Portemonaie und Taschentücher. Der Einkaufskorb unter dem Wagen ist recht geräumig. Man bekommt einiges unter. Allerdings, wie bei vielen Buggys kommt man kaum an etwas heran, wenn der Wagen in Liegeposition steht.

Die gerade Liegeposition war übrigens sehr wichtig für mich. Und auch diese bietet der Litetrax 3. Die Rückenlehne ist stufenlos verstellbar, von „Gerade-sitzen“ bis „Liegen“.

Ein weiteres Plus ist für mich der durchgehende Griff, damit kann man den Buggy ganz komfortabel mit einer Hand schieben. Überhaupt gleitet der Wagen nur so vor sich hin. Das Fahrgefühl ist echt gut. Natürlich handelt es sich hier eher um einen Stadtwagen. Für Wald und Feld ist er nur bedingt geeignet durch die Hartgummireifen. Was nicht heißt, dass man bei jedem Schotterweg Probleme haben würde. Die schafft er locker, aber wenn man oft Offroad unterwegs ist, wäre der Sportwagen wohl nicht die erste Wahl.

Das Highlight des Buggys ist das Sonnenverdeck.

Dieses lässt sich so weit herunter schieben, dass ein Sonnenschirm bzw. -verdeck unnötig wird. Wirklich praktisch.

Da Teile des Verdecks aus einem netzartigen Stoff sind, kann das Kind dennoch nach draußen schauen und langweilt sich nicht. Gleichzeitig ist es vor neugierigen Blicken und zu vielen äußeren Reizen geschützt, so dass einem kleinen Schläfchen nichts im Wege steht 😉

 

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Je nach Alter und Vorliebe des Kindes kann man die Ablage für die Füße gerade lassen oder herunterklappen.

Der 5-Punkt-Sicherheitsgurt ist lässt sich einfach zusammenstecken und mit einem Knopfdruck geht er komplett auf. Kein langes rumfriemeln. Die Schultergurte sind dreifach höhenverstellbar.

Ein hochwertiger Regenschutz sowie ein Bügel werden mitgeliefert und man muss sie nicht noch zusätzlich kaufen, wie bei anderen beliebten Marken, deren Wagen an sich meist schon teurer sind.

Auch das Bilderbuchmädchen hat sich auch auf Anhieb in den Sportwagen verliebt. Sie ist damals sogar von sich aus zu dem Wagen hingekrabbelt und wollte hinein. Als wir ihn angeschafft haben war sie schon 10 Monate alt. Ich wünschte wir hätten ihn schon früher gehabt. Verwenden kann man den Buggy übrigens bis das Kind ca. 15 kg wiegt.

Nun kennt ihr also die Vorteile des Sportwagens.

 Natürlich gibt es auch kleine Nachteile an diesem tollen Buggy, die ich nicht verschweigen möchte.

Manchmal verhakt sich das Vorderrad wenn man einen Bordstein hinunterfährt. Wir haben ja den Joie Litetrax 3 * und daher diesen ausgiebig getestet. Dieser hat insgesamt drei Räder (vorne nur eins). Eventuell hat man dieses Problem bei Joie Litetrax 4 * nicht, der hat vorne zwei Räder hat.

Flüsterleise ist der Buggy nicht, aber auch nicht unangenehm laut.

Wie bereits erwähnt ist der Einkaufskorb in Liegeposition nicht so gut zu erreichen.

Für manche vielleicht ein Nachteil: Das Kind kann nur vorwärtsgerichtet fahren. Das ist aber wohl der Preis dafür, dass man den Wagen so leicht mit einer Hand zusammen- und auseinanderklappen kann.

Im Winter kann man sein Baby nicht gut sehen, da im geschlossenen Verdeck leider klein Fenster ist. Manche Wagen bieten da ja so Plastik-Fensterchen, so dass man zumindest sieht wie sein Kind gerade sitzt.

Der Schieber ist nicht höhenverstellbar. Für mich hat er die optimale Höhe. Ich bin 1,70 groß. Aber den Wagen haben schon verschieden große Leute geschoben und alle fanden es komfortabel. Also vielleicht doch nicht so ein riesiger Nachteil.

Abschließend kann ich sagen, vom Preis-/Leistungsverhältnis ist der Wagen absolut empfehlenswert! Meine Erfahrungen mit dem Litetrax 3 sind durchweg gut. Daher würde ich ihn immer wieder kaufen! Auch nach 7-monatigem Gebrauch überzeugt uns dieser Buggy im Test.

Auf den Fotos könnt ihr hoffentlich alles erkennen was euch interessiert. Falls ihr noch mehr Fragen habt, schickt sie mir gerne. Ich werde sie euch schnellstmöglich beantworten.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Erfahrungen im Bereich  Joie Litetrax 3 bei der Entscheidung im Buggy-Wust etwas helfen!

Alles Liebe,

Nätty

*die gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Falls ihr euch entscheidet einen der verlinkten Buggys zu kaufen würde ich mich freuen, wenn ihr das über die eingefügten Links macht. Ich habe viel Zeit in die Recherche und Erstellung des Artikels gesteckt und ihr würdet meine Arbeit damit honorieren. Für den Kauf über die Affiliate-Links erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Für euch ändert sich am Preis nichts, d.h. das Produkt wird für euch dadurch nicht teurer. 

Familienmoment

#Familienmoment 6 – Lass dich mal drücken!

Diesmal ist mein #Familienmoment der letzen Woche wirklich nur ein gaaanz kurzer Moment.

Das Bilderbuchmädchen geht ja an vier Tagen in der Woche zu meiner Tante, die genialerweise Tagesmutter ist. Die Eingewöhnung (siehe Erste Schritte in die große, weite Welt) war für uns beide super! Dennoch hat sie an den ersten beiden Tagen, an denen ich dann wirklich zur Arbeit musste sehr geweint, als ich gegangen bin. Das hat mir fast das Herz zerrissen. Zum Glück bekam ich jeweils kurze Zeit später ein Bild per Whatsapp von meiner lachenden Kleinen. Abschiedsschmerz schon vergessen. Puh! Mamaherz wieder einigermaßen beruhigt.

Nach diesen zwei Malen war es allerdings so, dass die Kleine kaum mitbekam, wenn ich morgens ging, nachdem ich sie bei der Tagesmutter abgesetzt habe. Ich habe gewunken, versucht sie zum Abschied zu umarmen. „Tschüs.“ gesagt. Aber ich war wie Luft für sie. Gaaanz selten habe ich mal ein schnelles Schnodder-Küsschen zum Abschied bekommen. Zu viel Spielzeug und tolle Spielgefährten warteten da auf Madame. Und das tolle Frühstück erst … Und Mama? Die war dann immer total uninteressant …
Eine zeitlang wurde sogar beim Abholen geweint, weil sie lieber noch weiter spielen wollte. Naja, immerhin fühlt sie sich pudelwohl bei der Tagesmutter. Da geht man als Mama wenigstens mit einem guten Gefühl zur Arbeit.

Aber letzte Woche Freitag passierte es. Ich durfte mit noch einem viel tolleren Gefühl zur Arbeit. Das Bilderbuchmädchen hat mich zum ersten Mal zum Abschied richtig fest umarmt. Ich dachte schon, ohje, heute will sie wohl lieber nicht, dass ich gehe und sie klammert sich an mich. Aber nein, es war eindeutig eine ganz liebe feste Umarmung zum Abschied und danach ist sie fröhlich mit den anderen Tageskindern spielen gegangen. Oh, das war wirklich süß! Und das Tolle ist, anscheinend war es nichts einmaliges, denn gestern und vorgestern hat sie mich auch umarmt bevor ich gegangen bin. Hach, zu niedlich. Wer weiß, vielleicht wird das Bilderbuchmädchen ja noch eine richtige Kuschelmaus? 😉

Noch mehr #Familienmomente gibt es wie immer bei der Küstenmami. Schaut euch einfach mal bei ihr um!

Alles Liebe,

Nätty

Love, Love, Love – So fühlt sich Mutterliebe für mich an

Auch diesen Monat bin ich wieder dabei, bei der Blogparade von Wiebke vom Blog „Verflixter Alltag“. Diesmal geht es um Mutterliebe:

Sie ist mein Herzensbaby. Mein kleiner Augenstern. Bei allem was wir zusammen machen, schaue ich eigentlich nur sie an. Ob wir Ziegen füttern, Steine sammeln, einen Karnevalszug miterleben, egal was. Ich studiere dabei am liebsten ihre Gesichtsausdrücke, denn von denen kann ich nie genug bekommen.
Ich fange ihr Lachen ein, ihren süßen ersten Wortschatz, ihren bestürzten Gesichtsausdruck, wenn man ihr etwas verbietet, die unbändige Wut, wenn sie mal wieder ihre Jacke nicht anziehen möchte. Alles schließe ich in meinem Herzen ein, denn dort wird sie für immer wohnen. Mein Baby. Mein Mädchen.

Wenn sie lacht schlägt mein Herz Purzelbäume. Wenn sie ich wehtut, tut es mir auch weh. Bei jedem Rums warte ich nur auf das herzerweichende Weinen bei dem sich mein Herz zusammenzieht … Manchmal wünschte ich, ich könnte mein Bilderbuchmädchen vor allem beschützen. Aber das werde ich nicht können. Und das wird hart für mich werden. Aber auch das bringt die Mutterliebe eben mit sich.

Wie Mutterliebe sich für mich anfühlt? Irgendwie wahnsinnig … Sie lässt mich vollkommen irrational werden. Es fing ganz früh damit an, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, als das Bilderbuchbaby anfangs so viel geweint hat (Wenn Babys sich nicht trösten lassen). Nichts drang zu mir durch, außer: „Das Baby weint, du musst ihm helfen!“ Außenwelt ade …

Als ich das erste mal ihr kleines Herz schlagen sah auf dem Monitor beim Frauenarzt, war ich aufgeregt. Es war ein wahnsinniges Gefühl, dass da ein kleiner Mensch heranwächst. In meinem Bauch … Doch das war es auch schon. Aufregend. Ein Abenteuer. Aber von dieser überschwänglichen Mutterliebe, die nach der Geburt dann einsetzte, konnte nicht die Rede sein. Ich war nie eine dieser Mütter, die ihren Körper gern geteilt hat. Ich habe nicht gern auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, fand nicht jede Bewegung des kleinen Wurms hinreißend. Nein, das alles hat mich eher genervt. Ich war einfach nicht gern schwanger („Wie fühlt es sich an schwanger zu sein“). Die Übelkeit am Anfang, die Rückenschmerzen ab Mitte der Schwangerschaft, der Verzicht auf Medikamente gegen Allergien oder Kopfschmerzen, oder wenn die Kleine Schluckauf hatte … Um nur einige Dinge zu nennen, die mich gestört haben. Geredet hab ich nie mit meinem Bauch. Ich fand das komisch.

Würde ich jetzt nochmal schwanger, wäre das anders. Sicher fände ich die vielen Einschränkungen immer noch ziemlich ätzend, aber ich wüsste dass es sich so unglaublich lohnt. Ich würde mit dem Bauch sprechen. Ganz bestimmt.

Die Mutterliebe verändert einen. Kinder konnten mein Herz kaum erwärmen bevor ich Mama wurde. Ich fand sie nicht besonders süß. Eher anstrengend. Und jetzt? Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen.

Ich genieße die Unbeschwertheit des Bilderbuchmädchens. Ihre klaren wissbegierigen Augen verzaubern mich. Wenn ich ihr etwas erkläre und sie mit ihren 17 Monaten verständnisvoll ganz energisch nickt, könnte ich sie abknutschen. Naja, eigentlich könnte ich das fast immer. Aber da ist sie eigen. Wann geknutscht und gekuschelt wird entscheidet das Bilderbuchmädchen selbst. Meistens ist sie übrigens in Küsschen-Laune, wenn sie grad eine richtige Schnoddernase hat. Doch was soll ich sagen? Auch da überwiegt die Mutterliebe. Immer her mit den Schnodder-Küsschen 😉

Mein kleines Herz. Du gehörst zu mir! Auch wenn ich manchmal an meine Grenzen gerate, genervt bin und zu oft meckere. Ich liebe dich unendlich mal unendlich. Und das wird immer so bleiben!

Familienmoment

#Familienmoment 5 – Unsere kleine Paaattie-Maus

Vorgestern war Rosenmontag, aber wir waren eigentlich nicht karnevalistisch unterwegs. Mein Mann war zuhause und hat auf die Kleine aufgepasst, weil die Tagesmutter frei hatte. Ich war arbeiten und danach gegen viertel vor drei wieder zuhause. Aber es war ja wie erwähnt Rosenmontag … Und ein kleiner Mensch schien das nicht vergessen zu haben …

Paaattie!“ krakelte das Bilderbuchmädchen plötzlich aus dem Nichts.

Ich schaute meinen Mann verwirrt an. Was rief die Kleine?

Paaattie!“ Immer wieder.

Na, klar. Das hieß: „Party!“ Und die war dann auch Programm. Wir haben Tränen gelacht. Es war dermaßen unwirklich witzig, wie unser kleines 17 Monate altes Mädchen ohne Musik am Rosenmontag in der Küche abwechselnd „Party“ und „Heeeelau!“ rief.

Dazu schmiss sie die Hände in die Luft, drehte sich wild im Kreis und fing an richtig abzudancen.

Ok, alles klar, Bilderbuchmädchen. Mama hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Augen zu und durch hieß es für mich … Ich hab das „Flieger-Lied“ angemacht.
Und dann ging es erst richtig los. Die Kleine wollte ihr Clown-Kleidchen anziehen, hat sich danach ihre Puppi geschnappt und mit ihr den Wohnzimmer-Dancefloor unsicher gemacht. Also ehrlich wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Niedlichkeitsfaktor unendlich mal unendlich! Ich wünschte ich hätte ein Video gemacht!

Familienmoment5

Bei der Stelle im Lied: „ … ich nehm dich bei der Hand, weil ich dich mag“ streckte sie mir doch tatsächlich die Hände entgegen und wir haben uns zusammen im Kreis gedreht. Herzallerliebst! Ja, des gibt tatsächlich Situationen in denen ich das Wort „herzallerliebst“ benutze. Wer hätte das gedacht?

Hach, war das schön. Wir haben bestimmt zehn Mal das Flieger-Lied gehört (zwischendurch auch mal „Schnappi, das kleine Krokodil“ oder wie die Kleine sagt: „Mappi“ …) und die ganze Zeit getanzt. Was für eine schöne klitzekleine Karnevalsparty. Beeindruckend, was sie sich alles von der Kinder-Karnevalsparty bei der Tagesmutter gemerkt hat.

Das war unser #Familienmoment. Tja, so einfach geht Party, wenn man klein ist 🙂 Und uns Großen hat`s auch Spaß gemacht!

Mehr Familienmomente gibt es wie immer bei Küstenkidsunterwegs.

Jubel, Trubel, … Überdrehtheit – Wenn Kinder eine Pause brauchen

Wir haben eine turbulente Woche hinter uns. Ich merke das vor allem daran, dass das Bilderbuchmädchen abends kaum runterkommt. Viele Eindrücke konnte sie schon immer schwer verarbeiten (s. Wenn Babys sich nicht trösten lassen).

In der Woche vor Karneval, also vorletzten Sonntag, haben wir im Dorf meiner Schwiegereltern den ersten Karnevalszug besucht. Wir haben wie immer darauf geachtet, dass die Kleine vorher ihren Mittagsschlaf machen konnte und sind auch nach dem Zug relativ zeitig wieder nachhause aufgebrochen. Dennoch ist so ein buntes Treiben natürlich wahnsinnig aufregend für einen kleinen Menschen. Unser sonst dauer-plapperndes Bilderbuchmädchen war sprachlos. Sie kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Lauter bunte Wagen, kostümierte Menschen, laute Musik und die fliegenden Süßigkeiten … Was war denn hier los? Ich konnte meine Augen kaum von ihr abwenden. Ihr Gesichtsausdruck war so niedlich. Man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie nicht wusste, was sie von all dem halten sollte. Aber spannend fand sie es auf jeden Fall.

Am Montag ging es dann zum ersten Mal seit einer Woche wieder zur Tagesmutter. Dort ist immer viel los. Wie hat sie sich gefreut, die Tagesmutti und die anderen Kinder wiederzusehen. Es war süß mitanzusehen. Sie bekam sogar ein Küsschen zur Begrüßung von einem der anderen Kinder. Montags geht die Tagesmutter immer in einen Kindergarten mit den Mäusen. Sie dürfen dort in der Sporthalle toben. Das macht bestimmt viel Spaß, aber ist natürlich auch viel Action …

Am Mittwoch Nachmittag kam unsere Nachbarin zu Besuch mit ihrer kleinen Tochter. Ich musste kurz in der Werkstatt mein Auto abholen und das Bilderbuchmädchen war zum ersten Mal mit den beiden alleine. Klingt nach einer Kleinigkeit, aber es war auch wieder etwas Neues. Als ich zurück war, haben die beiden kleinen Mädchen zusammen unser Wohnzimmer unsicher gemacht. Auch das war alles andere als ein ruhiger Nachmittag 😉

Altweiber gab es für das Bilderbuchmädchen dann bei der Tagesmutter eine Karnevalsparty mit insgesamt 12 Kindern. Hui … Dem schwierigen Einschlafen am Abend danach zu urteilen war das wohl seeeehr aufregend!

Am Freitag holte ich die Kleine von der Tagesmutter ab und zuhause wartete direkt meine Freundin Caro mit Bruno – dem Lieblingshund der Kleinen. Das Bilderbuchmädchen war vollkommen aus dem Häuschen und Bruno auch. Er hat auf die Kleine aufgepasst, als wäre sie sein Schäflein, das er hüten muss. Fangenspielen mit dem Bilderbuchmädchen durften Caro und ich nicht. Sofort wenn wir versucht haben sie zu schnappen, hat Bruno sich schützend zwischen die Kleine und uns gestellt und laut gebellt. Es war ein schöner, aber wuseliger Nachmittag.

Samstag Morgen waren wir dann bei meinen Eltern zum Frühstücken, denn die hatten wir auch schon zwei Wochen nicht mehr gesehen. Auch meine Schwester und ihr Kleiner waren da. Es war ein richtig schöner Familien-Morgen 🙂

Alles in allem mag es nach gemütlichen Besuchen und tollen abwechslungsreichen Tagen klingen, aber für das Bilderbuchmädchen war es viel. Sehr viel. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie in der Woche zuvor noch krank war. Es ist eine Lawine an Input für jemanden, der nicht mal 18 Monate auf dieser Welt ist. Für jemanden bei dem ein Stein oder ein Blatt noch Begeisterung hervorrufen können. Und wie aufregend muss dann erst oben genannte Woche sein? Jeden Tag neue Eindrücke. So viel zu verarbeiten.

Am Wochenende musste ich da mal die Reißleine ziehen, zumal sich auch schon wieder eine Erkältung bei der kleinen Maus ankündigte … Eine Pause musste her! Eine Pause, um die vielen Eindrücke einmal sacken zu lassen. Eigentlich trifft sich meine Familie Karnevals-Sonntag immer bei meinem Opa zum Zug gucken. Ich bin diesmal aber allein hingegangen und mein Mann und das Bilderbuchmädchen sind zuhause geblieben. So konnte sie zur gewohnten Zeit ihren Mittagsschlaf machen in ihrer gewohnten Umgebung und ohne weitere neue Reize.

Das war einfach mal nötig. Denn das Runterkommen ist abends momentan sehr heftig … Unser sensibles Kind nimmt nach wie vor sehr viele Eindrücke auf. Wenn andere Kinder vielleicht erschöpft einschlafen würden, kann sie nicht abschalten. Egal wie müde sie ist. Sie will nichts verpassen und würde nie, einfach mal nicht zuhören oder mal kurz nicht am Geschehen teilnehmen. Manche Kinder können das. Die starren eine Weile in die Leere, schlafen im Kinderwagen ein oder ziehen sich zurück und spielen in einer Ecke für sich. Unsere Kleine macht das nicht. Sie saugt einfach alles auf. Und abends ist es dann vorbei. Sie weiß dann nicht mehr wohin mit sich. Früher kam sie nach solchen Tagen aus dem Schreien abends bzw. nachts gar nicht mehr raus. Gut, dass diese Zeiten mittlerweile vorbei sind! Doch unser Bilderbuchmädchen ist auch heute noch oft überfordert mit dem Verarbeiten von so vollgestopften Tagen.

Wenn es ins Bett geht, ist sie total überdreht. Sie will immer wieder etwas trinken. Und nach einem ganzen Becher Wasser, will sie direkt den nächsten. Gibt man ihr den, saugt sie meist einen Schluck raus, gurgelt damit und prustet es nur so raus. Oder sie beißt in ihren Schnulli und zieht ihn heraus während sie das macht. Immer wieder … Sie will auf den Arm oder neben mich auf die Matratze vor ihrem Bettchen, doch erfüllt man ihr den Wunsch wirft sie sich nur unkontrolliert hin-und her. Sie reibt sich die Augen und gähnt, aber zur Ruhe kommt sie nicht. Sie wirft den Kopf weiter hin und her und man muss aufpassen, dass man keine Kopfnuss abbekommt. Sie zeigt auf Nase, Augen und Mund von sich selbst und mir und benennt diese. Sie zählt Namen auf von allen Personen, die wir in letzter Zeit getroffen haben. Freitag hat sie im Bett noch Bruno den Hund nachgeahmt. Immer wieder gebellt und gehechelt. Sie spielt „Kuck-kuck“ oder lässt ihre Puppe winken und ruft dazu: „Hallu! Hallu!“. Ich bin ja froh, dass sie einen anderen Weg gefunden hat damit umzugehen, als zu Schreien, aber es macht mich auch ganz nervös, wenn sie so drauf ist.

Ich selbst kenne Überreizung nur zu gut. Das war mir aber ehrlich gesagt nicht bewusst, bevor ich mit meinem Baby konfrontiert wurde, das nur schwer abschalten konnte. Mir fällt es auch schwer Dinge auszublenden. Musik ist mir oft zu laut. Laute Geräusche stressen mich extrem. Wenn ich mich gemütlich unterhalten will, passiert es mir, dass ich unbewusst aufstehe und das Radio leiser mache, damit ich mich besser auf das Gespräch konzentrieren kann. Auch andere Sinne sind bei mir stark ausgeprägt. Licht ist mir häufig zu grell. Ich habe eine ziemlich gute Nase. Selbst Nuancen von Gerüchen kann ich gut wahrnehmen und zuordnen. Nicht immer ein Segen. Schlechte Gerüche führen nicht selten dazu, dass ich würgen muss. In Situationen mit Menschengruppen, wo verschiedene Gespräche geführt werden, kann ich mich schlecht auf ein einziges Gespräch konzentrieren. Ich kann einfach nichts ausblenden. Jeglicher Input, den Sinne aufnehmen können, scheint ungefiltert bei mir anzukommen. Manchmal glaube ich, dass ich durch dieses „Nichts-Ausblenden-Können“ auch dauernd so müde bin. All die aufgenommenen Dinge müssen verarbeitet werden. Wahrscheinlich geht das am besten im Schlaf und davon kann ich kaum genug bekommen 😉

Warum ich das erwähne? Weil ich mir vorstellen kann, dass es meiner Tochter ähnlich geht. Dazu kommt noch, dass für sie alles neu ist. Ich kann so gut verstehen, dass sie abends vor lauter Eindrücken aufgekratzt ist. Mancher mag es seltsam finden, dass ich auf einen Mittagsschlaf täglich zur selben Zeit bestehe. Dass ich ihre Bettgehzeit nur in seltenen Ausnahmefällen nach hinten verschiebe. Dass ich sie zum Familientreffen beim Karneval nicht mitnehme. Ja, das wirkt unflexibel und starr, aber das ist mir egal. Ein Tagesablauf mit regelmäßigen Pausen und Zeiten auf die sich die Kleine einstellen kann, sind wichtig für sie. Sie erlebt so viel. Warum sollte ich ihr noch mehr zumuten? Und manchmal sind die alltäglichen Dinge schon spannend genug. Besonders tolle und aufregende Ausflüge kann man später noch unternehmen. Gerade wenn ich darüber nachdenke, was für Kleinigkeiten für unsere Maus noch interessant sind.

Gerade als sie heute einen Krümel auf dem Küchentisch mit einem bewundernden:“Boahr!“ betitelte wurde mir wieder bewusst, dass wir noch viel Zeit haben, die große weite Welt mit ihren Traditionen und Eigenheiten kennenzulernen 😉

Familienmoment

#Familienmoment 4 – Neue Spielmöglichkeiten. Endlich!

Immer wieder Mittwochs kommt der #Familienmoment (Ähm, naja meistens zumindest).

Diesmal geht es um neue Spielmöglichkeiten. Yeah! Spielen bedeute jetzt nicht mehr den ganzen Tag „Kuckkuck, wo ist mein Bilderbuchmädchen spielen?“, denn es gibt neue Optionen! „Level up“, sozusagen.

Wir spielen jetzt zum Beispiel „Krieg dich!“ „Hab dich!“ Für nicht Babysprachler, sei erwähnt, dabei handelt es sich um „Fangenspielen“. Was sehr lustig ist, da die Kleine sich zwischendurch ständig umdreht um zu schauen, ob sie noch verfolgt wird. Aber da sie immer in die Richtung läuft, in die sie gerade schaut, muss man aufpassen, dass sie sich nicht ausgerechnet im Türrahmen umdreht. Denn sonst gibt es wiedermal eine neue Beule in ihrer Sammlung. Ein paar mal hat es schon gerummst. Aber das gehört wohl dazu. No Risk, no fun, was?

Aber zurück zum Familienmoment. Da ging es nämlich auch um ein neues Spiel im Reportaire und zwar: Fußball!

Nachdem die Lungenentzündung endlich abgeklungen war, durfte wieder getobt werden. So dann auch passiert an einem Feierabend in der letzten Woche.
Da haben mein Mann, die Kleine und ich „Fußball“ im Wohnzimmer gespielt. Das Bilderbuchmädchen war sooo begeistert und außer Rand und Band! Sie hat immer wieder juchzend den Ball getreten und ist dann hinterher gesaust! Es war toll mit anzusehen. Sie hat schon einen guten Schuss drauf! Und tunneln, lässt sie sich auch nicht so einfach. Der Papa hat es mehrfach versucht 😉 Na gut, ich gebe zu, einmal hat es auch geklappt. Durch die kurzen Beine ist das aber auch ganz schön schwierig.

Hehe, Papa und ich konnten meist entspannt rumstehen und den Ball hin- und herkicken, während die Kleine immer schön hintergerannt ist. Ganz schön anstrengend! Lange hat es nicht gedauert bis sie müde wurde. Aber Spaß gemacht hat es uns trotzdem allen!
Schneller als ich gucken kann, wird sie mich sicher im Fußball fertig machen, denn ich bin darin die absolute Oberniete. Mal sehen, wie alt sie ist, wenn sie das feststellt 😉

So viel zu meinem Familienmoment. Wenn ihr mehr wollt, auf zur Küsten-Mami!

Liebe Grüße,

Nätty