Kleinkind sammelt Schätze

8 Dinge, die einfach toll daran sind Dreijährige im Haus zu haben! Und 8 Dinge, die es nicht sind ;)

  1. Du hast immer jemanden da, der mit dir tanzt. Jederzeit. Und zu jeder Musik. Und das auch noch total niedlich!
  2. Es ist gut für die Lachmuskeln! Es gibt fast jeden Tag Slapstick-Einlagen zu bewundern.
  3. Du bekommst ganz neue Logiken und Ansichtsweisen herangetragen. Ich bekomme übrigens ein Baby-Mädchen, weil ich eine Frau bin. Logisch, oder? ;D
  4. Grimassen von Dreijährigen sind zum Schreien komisch!
  5. Sie sehen sooo süß aus, wenn sie schlafen. Balsam für die Seele, die kleinen Engel dabei zu beobachten.
  6. Es gibt öfter mal niedliche Gesangseinlagen. Von „Dornröschen war ein schönes Kind …“ bis „Vivarockju! (We will rock you)“ kann alles dabei sein.
  7. Du hörst täglich neue witzige Schimpfwort-Kreationen aus dem Kindergarten-Alltag. Beliebte Kombinationen enthalten Worte wie „Pups“ und „Kacka“. Da wird wohl noch Schlimmeres auf uns zukommen 😉
  8. Du hast immer Streu-Deko im Haus. Steine, Eicheln, Kastanien, Federn, Sand, Stöcke, vertrocknete Blätter, vertrocknete Blüten, Schneckenhäuser … Hach, die Begeisterungsfähigkeit für alles was in der Natur so rumliegt kennt auch in diesem Alter keine Grenzen, was? 😉

8 Dinge, die nicht ganz so toll daran sind, Dreijährige im Haus zu haben 😉

  1. Jeder Abschied ist ein Desaster. Lautstark und tränenreich wird damit gehadert, dass das Playdate leider um 18:00 Uhr beendet ist. Oder der Spielplatzbesuch oder jegliche andere schöne Aktivität. Alles Schöne, was ein Ende haben muss, ist einfach eine unerträgliche Katastrophe! Und das muss auch jeder mitbekommen. So viel Wut, so viel Schmerz!
  2. Du musst alles erklären. ALLES. Mehrfach. Täglich, wöchentlich, immer wieder. Und immer wieder das Gleiche. Waruuuum? Darum!!!
  3. Du hörst ca. 1000 mal am Tag: „ABER ich MÖCHTE das nicht!“ oder auch: „Ich WILL das ABER!“
  4. Sie verpetzen deine pädagogisch fraglichen Taten an ihre Erzieher im Kindergarten. („Ich durfte heut morgen schon drei Kaubonbons essen!“ Strenger Blick der Erzieherin: „Vor dem Frühstück?“ Aaargh, irgendwie musste ich das Kind heute doch mal ohne Theater ins Auto bekommen …)
  5. Das Anziehen dauert eeewig. Szenen aus dem Alltag:
    „Soll ich dir helfen, Schatz?“„NEIIIIN, ich kann das schon ALLEIN!“ antwortet das Krümelchen irgendwo aus den Tiefen seines Pullovers, während es mit falsch herum angezogener Hose blind durch die Gegend torkelt und gegen diverse Möbel rumst. Ich will die Selbstständigkeit ja gar nicht stören, aber wie früh soll ich denn aufstehen wenn ich pünktlich auf der Arbeit sein möchte?
  6. Zu viel Ehrlichkeit … Wer hört sie nicht gern die bekannten Sprüche der Kleinen: „Dafür bist du leider zu dick / zu alt … etc.“ Gerne natürlich auch zu völlig fremden Menschen.
  7. Egal was du machst, immer hängt ein kleiner Kopf dazwischen, versperrt dir die Sicht und ein süßes Stimmchen fragt: „Was machst du da? Darf ich das auch mal machen?“ Während dir was immer du auch gerade in der Hand hast schon aus der Hand gerissen wird.
  8. Das Wort „Nein“ hat keinerlei Bedeutung für dein dreijähriges Gegenüber. Du kannst es liebevoll sagen, streng, in Begleitung einer Erklärung, laut oder auch mehrfach. Vollkommen egal, wenn du zu etwas „Nein“ sagst oder es verbietest, wird es erst richtig interessant.

Kommt euch manches davon bekannt vor? Mit was verzaubern euch die Kleinen oder treiben euch in den Wahnsinn? Jedes Alter hat da ja auch seine ganz speziellen „Phasen“. Vielleicht habt ihr ja noch ergänzende Punkte zu meiner Liste.

Alles Liebe,

Eure Nätty

2 Gedanken zu „8 Dinge, die einfach toll daran sind Dreijährige im Haus zu haben! Und 8 Dinge, die es nicht sind ;)

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