Familienmoment

#Familienmoment 13 – Warum Babys bei meiner Tochter nicht weinen ;)

Die Zeit, die Zeit, das ewige Dilemma. Mehr als eine Woche sind ins Land gegangen seit meinem letzten Post. Eine Ewigkeit in diesem Parallel-Universum, das sich Internet schimpft.

Es also Zeit für etwas Neues aus dem Hause „Bilderbuch“. Da bietet sich doch ein kleiner, feiner #Familienmoment zur Aktion der Küstenmami an.

Es geschah also wie folgt in der letzten Woche:

Bei schwüler Hitze hatte die Mutti, die tolle Idee im Garten etwas umzugraben. Während ich so schuftete und das Bilderbuch-Mädchen abwechselnd vom Planschbecken zum Kinderlieder hören ins Wohnzimmer hin und her eilte, hörte ich plötzlich ein Rumpeln.

Nanu?

Erst mal der Check: Das Bilderbuch-Mädchen war in Sichtweite und definitiv nicht der Urheber der Rumpelei.

Also, erst mal weitergearbeitet. Dann erneut:

Polter, Polter …

Zaghaft begebe ich mich vom Garten durchs Wohnzimmer in Richtung Haustür. Und sieh an, die kleine Nachbarstochter steht samt Laufrad auf der Matte. Ich öffne und schon murmelt sie etwas von „Mama, Papa zuhause. Spielen!“

Ich weise ihr den Weg zu meiner Tochter und schwups spielen die beiden auch schon bei uns im Garten im Matschbecken. Süß! Ich freu mich innerlich, dass die beiden bald in eine Kindergartengruppe kommen werden.

Kurze Zeit später tauchen auch die Eltern der Nachbars-Tochter samt kleiner 4 Wochen alten Schwester auf. Und auch mein Mann kehrt von der Arbeit heim. Die Gartenarbeit ruht. Da stehen wir zwei kleinen Familien und quatschen. Irgendwie schön. Die Sonne scheint. Ich wiege mittlerweile das Baby auf dem Arm und wundere mich wie leicht es ist. War das Bilderbuch-Mädchen auch mal so leicht? Naja, so entspannt war es in diesem Alter auf jeden Fall selten. Selig schläft die Kleine.

„Baby, willst du runter?“ Höre ich plötzlich das Bilderbuch-Mädchen fragen. „Matschbecken spielen?“

„Nein, dafür ist sie noch zu klein.“ erwidere ich lachend.

„Traut sich nicht?“ fragt das Bilderbuch-Mädchen.

„Nein, leider kann sie das noch nicht, aber sicher wird sie bald mit euch spielen.“ versichere ich meiner kleinen Maus.

So, das war nun die Vorgeschichte zu meinen Familienmoment.

Wie sehr das Baby meine Kleine begeistert hat, zeigte sich nämlich am nächsten Tag.

Auf dem Weg zu Oma und Opa musste die kleine Puppi des Bilderbuch-Mädchens auf jeden Fall mit. Und die hatte plötzlich einen Namen und zwar den des kleinen Babys vom Vortag. Das war so süß. Wurde die Puppi in den Tagen vorher oft achtlos an einem Bein getragen, so wurde sie nun plötzlich ganz vorsichtig angefasst. Teilweise wurde sogar ihr Köpfchen gestützt 😉 Zu niedlich!

Da, das Baby am Vortag einmal kurz geweint hat, fragte ich das Bilderbuch-Mädchen zum Spaß: „Und? Weint dein Baby auch manchmal?“

„Nein, das Baby ist glücklich bei mir!“

Haha, so einfach kann das nämlich sein. Wenn man möchte, dass sein Baby nicht schreit, muss an es einfach nur glücklich machen. Tja, mein Mädchen weiß anscheinend, wie man mit Babys umgeht.

Das war mein kleiner Familienmoment für euch heute. Wie so oft: Besser spät als nie 😉

Mehr Momente findet ihr hier. Hüpft doch mal rüber!!

Alles Liebe,

Nätty

2 Gedanken zu „#Familienmoment 13 – Warum Babys bei meiner Tochter nicht weinen ;)

  1. Küstenmami

    Supersüß – ich sehe es förmlich vor mir 🙂

    Hier wird nicht so viel mit Puppen, aber umso mehr mit Kuscheltieren gespielt. Und die kleineren sind auch immer gleich „Babys“, während die größeren zur „Mama“ erklärt werden. Der Küstenjunge wollte sogar neulich eins in der Marsupi tragen!

    Noch viele fröhliche Rollenspiele wünscht Euch
    Eure Küstenmami

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    1. Nätty

      Danke! Hach, es ist wirklich zu niedlich. Bei uns muss es sonst auch nicht immer eine Puppe sein. Stofftiere sind natürlich auch sehr beliebt. Heute wurde eine Eisenbahn aus Hart-Plastik eingehend bekuschelt ;D
      Dass dein Küstenjungen sein Stofftier in einer Trage mitnehmen wollte, stelle ich mir auch super niedlich vor! 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Nätty

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