Schwangerschaftsdemenz/Stilldemenz

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Schon lange wollte ich euch mal über meine schlimmsten Aussetzer in der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten. Und daraus mache ich jetzt direkt mal eine Blogparade, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die das mitgemacht hat. Ich will eure lustigsten, peinlichsten und beklopptesten Geschichten hören, damit ich mir nicht so allein vorkomme.
Bis Ende Mai könnt ihr mir Links zu euren Texten zum Thema „Schwangerschafts-/und/oder Stilldemenz“ in den Kommentaren hinterlassen. Ich füge die Links dann unter dem Beitrag ein.

Wenn genug Texte zusammenkommen, werde ich zu der Geschichte, die mir am besten gefällt, eine Illustration anfertigen.

Soweit zum Thema Blogparade. Und jetzt mache ich mal den Anfang.

Hier kommen meine drei Highlights:

1) Wie ich mich mal aus Versehen im Schlafzimmer einschloss …

Eines schönen Tages während ich so schwanger vor mich hindümpelte, bekam der Herr des Hauses Besuch von einem Kumpel. Wenn ich das stille Örtchen aufsuchte, schloss ich also immer hinter mir ab. Wollte dort ja ungestört sein.

Der Besuch blieb über Nacht und die Nacht der Herren wurde lang. Während ich mich eher in einer Phase der Schwangerschaft befand, in der ich sooo müde war, dass die Nacht gar nicht früh genug anfangen konnte. Ich begab mich also zeitig ins Bett und wurde irgendwann später von einem zaghaften Klopfen geweckt.

„Häh?“, dachte ich? Warum klopft da jemand an die Schlafzimmertür? Den Gatten vermutete ich nicht, warum sollte der denn klopfen? Aber warum der Besuch anklopfen sollte, erschloss sich mir noch weniger … Es klopfte wieder …

„Ja?“, sagte ich schlaftrunken.
„Bist du wach?“
Es war doch der Gatte. Warum in drei Teufelsnamen klopfte der denn an und kam nicht einfach rein?
“Hey, warum hast du abgeschlossen?“, wisperte es von draußen.
Oh … Das erklärte einiges …

Und jetzt ernsthaft, ich kann mich nicht im geringsten daran erinnern abgeschlossen zu haben. Gruselig! Übelste Schwangerschafts-Demenz! Ich hatte wohl unterbewusst abgeschlossen, weil ich die Toilettentür auch immer abgeschlossen hatte an diesem Tag …

2) Wie ich mal kurzzeitig meine Unterschrift vergaß …

Während ich schwanger war, haben wir uns entschieden ein Haus zu kaufen. Was habe ich mich gefreut, als alles über die Bühne war! Ein neues Zuhause für unsere kleine Familie. Ich schwelgte auf Wolke sieben …

Nun kam es dazu, dass wir per postident-Verfahren unsere Identität nachweisen mussten. Nichts leichter als das! Einfach beim nächsten Postamt eine Unterschrift ableisten, oder?

Ähm ja, alle Unterlagen waren soweit vorbereitet, aber was passiert Frau Bilderbuch-Mama? Die Unterschrift, über die man ja sonst nicht mal nachdenkt, will nicht aufs Blatt … Das erste mal nicht, das zweite mal nicht …
Die Dame vom Postamt guckt irritiert, und mein Mann hofft wahrscheinlich in diesem Moment, dass das Baby nicht ganz so verpeilt wird wie seine Frau …
Beim dritten Mal sieht meine Unterschrift der auf meinem Ausweis ähnlich genug.
Ich frage mich jedoch wie vertrauenerweckend das Formular ist, auf dem die eigene Unterschrift zweimal korrigiert wurde …
Naja, es bleibt festzuhalten, es hat alles geklappt. Wir mussten die Unterlagen nicht nochmal einreichen 😉

Soweit so gut, das waren meine Highlights der Schwangerschaftsdemenz. Und diese geht ja, wie man weiß direkt in die Stilldemenz über und damit kommen wir auch schon zu Punkt 3 meiner kleinen Liste:

3) Wie ich mal Erbsen ohne Wasser kochen wollte … Und ohne Erbsen …

Irgendwann in den ersten drei Monaten mit Baby kam ich auf die Idee abends mal wieder für die Familie zu kochen. Was Schnelles und Einfaches natürlich. Vielleicht hatte ich es nach langem Geschuckel geschafft das Baby im Tragerucksack zum schlafen zu bekommen, um genug Zeit zu haben schnell etwas zu zaubern. Wer weiß, wie ich auf diese famose Idee kam?

Nunja, ich schnappte mir Tiefkühl-Erbsen, eine Packung Fischstäbchen und eine Tüte Nudeln. Jawohl, ein richtiges Festmahl sollte es geben 😉

Nur so am Rande: Unsere erste gemeinsame Mahlzeit als Familie, an die ich mich erinnere, war als mein Mann und ich Döner bestellt hatten und wir ihn aßen (hinunterschlungen) während das Bilderbuchbaby laut brüllte … Denn man durfte es ja nie ablegen. Oder mit ihm still im Tragerucksack am Tisch sitzen. Ne, da musste schon Bewegung sein, sonst wurde aufgewacht und geschrien  (Wenn Babys sich nicht trösten lassen) …

Wie auch immer, ich war guter Dinge endlich mal wieder selbst etwas zu kochen. Die Fischstäbchen brutzelten, die Nudeln köchelten, die Erbsen … Äh, der Topf in denen Wasser für die Erbsen sein sollten, qualmte wie verrückt und stank. War nämlich gar kein Wasser drin, aber stand auf einer Herdplatte, die auf Stufe 6 feuerte. Aaaargh, Nicht gut!!!

Schön, hatten wir nun wohl einen Topf weniger, aber immerhin gab es Nudeln mit Fischstäbchen. Zwei von drei Zutaten auf den Tisch gebracht. Ich werte das mal als Erfolg 😉 Stilldemenz halt. Kann man nix machen!

Ok, ok … Zugegebenermaßen war ich auch vor der Schwangerschaft und Stillzeit etwas vergesslich. Dazu gäbe es zum Beispiel die Geschichte, wie ich mal in Amerika die Pinnummer meiner Kreditkarte dreimal falsch eingab und wir dort ohne Geld dastanden … Aber das ist eine andere Sache.

Nun zu euch. Habt ihr auch ein paar Anekdoten zum Thema Schwangerschafts- oder Stilldemenz?

Bitte, bitte, schreibt mir, dass ich nicht die einzige mit Aussetzern bin!

Hiermit rufe ich zur Blogparade auf:

Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

Bis Ende Mai* verlinke ich sowohl extra für diese Blogparade geschriebene als auch ältere Storys von euch. Ich bin so gespannt auf eure Geschichten! Ich hoffe ihr macht mit!

*NACHTRAG: Die Blogparade ist verlängert bis zum 03.06 einschließlich. Auf Wunsch einer lieben Kollegin 😉

Wie funktioniert es?

Hinterlasst einfach einen Kommentar mit Link zu eurem Text unter diesem Artikel.

Wenn ihr mögt könnt ihr den folgenden Badge einsetzen:

Blogparade_Bilderbuchbaby

 

Wenn genug Geschichten zusammenkommen, küre ich nach Abschluss der Blogparade das witzigste Erlebnis und zeichne ein Comic-Bild dazu, also das Bilderbuch-Ende 😉

Alles Liebe,

Nätty

Hier geht es zu den verlinkten Beiträgen:

  1. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Andrea (Alles unter einen Hut)

  2. Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz! von Chrissy (sonnenshyn)

  3. Chaosqueen mit Stilldemenz von Anna (neverlookedsobeautiful)

  4. Schwangerschafts-, Stilldemenz lässt grüßen von Tina (imherzenstadtkind)

  5. Stilldemenz für Fortgeschrittene – Meine drei dümmsten Verfehlungen in der Stillzeit von Martina (Mops und Klops)

  6. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Marika (thegunzlingermum)

7. Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz von Andrea (motherbirth)

8. Stilldemenz oder “Wie lasse ich meine Küche explodieren?”  von Yasmin (dierabenmutti)

25 Gedanken zu „Blogparade: Schwangerschaftsdemenz und äh … dingens … Stilldemenz!

  1. Tanja L.

    Ich hab zwar keine Kinder, aber wenn es dich beruhigt, MIR hätte das alles auch ohne Schwangerschaft passiert sein können. So wie ich erst im Februar einfach den Schlüssel, der in der Tür steckte, mitgenommen hab als ich zur Arbeit bin. Blöd, dass MEINER in meiner Tasche war und der von meinem Freund, der sonst nie in der Tür hängt, eben jener war, den ich eingesteckt hatte. Jetzt stand mein Freund da, ohne Autoschlüssel, ohne Haustürschlüssel und das im Winter bei Schnee. Er musste abends zum Glück nur 15 Minuten warten und die Bahn hält vor der Tür und bei ihm vor der Arbeit, hätte also alles viel schlimmer kommen können. 😉

    Antworten
    1. Nätty Beitragsautor

      Haha, ja das beruhigt mich es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine mit seiner Verpeiltheit ist! Dein Freund war sicher begeistert
      Ganz liebe Grüße von Chaosqueen zu Chaosqueen!

      Antworten
  2. alexakimo

    Meine Stilldemenz ist immer noch so akut, daß ich mich an kein derartiges Ereignis erinnere…;-) ich habe zwar mal verzweifelt mein Handy gesucht, während ich mit meinem besten Freund telefonierte, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das in der Schwangerschaft/Stillzeit war. Obwohl mir vage vorschwebt, daß das in unserer derzeitigen Wohnung passiert ist, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, daß ich es auf Hormone schieben kann. 😀

    Antworten
    1. Nätty Beitragsautor

      Ich habe deinen Beitrag gerade gelesen. Da sind echt witzige Momente dabei. Also das mit den Koffern, finde ich am besten! 😉 Juchhu, ich wusste, es gibt viele verpeilte Menschen da draußen. Sehr sympathisch! Liebe Grüße, Nätty

      Antworten
    1. Nätty Beitragsautor

      Vielen Dank fürs Mitmachen! Dein Artikel ist echt toll 🙂
      Ganz liebe Grüße zurück!!! Wir stecken leider grad in einer Fieber-Phase daher die späte Antwort 🙁

      Antworten
    1. Nätty Beitragsautor

      Liebe Anna,
      vielen lieben Dank für deinen tollen Artikel! Du bist doch super in der Zeit. Wir haben ja noch nicht mal Mitte Mai 😉
      Ich freue mich auf jeden Fall wie Bolle, dass du mitgemacht hast!
      Gaaanz liebe Grüße an meine Chaosqueen mit italienischem Temperament!

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  3. Pingback: #blogparade #schwangerschafts-, stilldemenz lässt grüßen  – imHerzenStadtkind

    1. Nätty Beitragsautor

      Hallo TIna,

      vielen lieben Dank für deinen Beitrag!
      Oh man, Wahnsinn, was einem alles passieren kann im Rahmen der Stilldemenz! Ich kann auch gar nicht genug davon lesen. Hätte ich diese Aussetzer nicht selbst erlebt, würde ich es kaum glauben 😉 Deine Story ist ja auch der Hammer. Und wie ich es hier schon so oft geschrieben hatte: Ohne Witz, das hätte mir auch passieren können! Immerhin hast du es früh genug bemerkt 😉
      Ganz liebe Grüße auch an dich!!!
      Nätty

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  4. Pingback: Stilldemenz für Fortgeschrittene: Meine drei dümmsten Verfehlungen in der Stillzeit | MopsundKlops.de

    1. Nätty Beitragsautor

      Hallo Martina,
      das macht doch gar nichts 😉 Ich habe grad deinen tollen Beitrag gelesen. Ich liebe deine Erdbeer-Geschichte! Hihi, ich hatte schon fast erwartet, dass du am Ende plötzlich Berge von Erdbeeren in der Garage oder so vorfindest, wo sie fröhlich vor sich hingammeln 😉
      Danke fürs Mitmachen und liebe Grüße zurück!
      Nätty

      Antworten
    1. Nätty

      Hallo Marika,
      auch hier nochmal, vielen Dank fürs Mitmachen! Deine Storys sind echt der Wahnsinn 😉 Die Sache mit dem verlorenen Tag ist echt crazy!!
      Ganz liebe Grüße,
      Nätty

      Antworten
  5. Nätty Beitragsautor

    Hallo liebe Mother Birth,
    ja, der Artikel hat mir super gefallen!!! Alles was du so niedergeschrieben hast, kommt mir seeeehr bekannt vor.
    Zufällig hab ich gestern erst einen Pocket-Kalender bestellt, damit endlich meine Zettelwirtschaft aufhört und ich wenigstens ab und zu meine Notizen wieder finde ;)))
    Man, du warst ja echt noch richtig fix mit deinem Beitrag. Nicht schlecht!
    Ganz liebe Grüße zurück!
    Nätty

    Antworten
  6. Pingback: Das Bilderbuch-Ende zur Blogparade Schwangerschaftsdemenz und äh …dingens … Stilldemenz | BilderbuchBaby – Bilderbuchfamilie? Gibt`s nicht. Die Wahrheit über den Mama-Alltag!

  7. Pingback: Stilldemenz oder "Wie lasse ich meine Küche explodieren?"

  8. Nätty Beitragsautor

    Dafür drücke ich sogar beide Augen zu!!! Man, man, man, du lieferst hier aber ein glorreiches Finale 😉
    Aber im Ernst, ich bin richtig froh, dass dir nichts passiert ist! :*
    Ich freu mich riesig, dass du noch mitgemacht hast!
    Ganz, ganz liebe Grüße,
    Nätty

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