Baby wacht auf an roter Ampel

Alle Babys lieben doch Autofahren …

 

Man hat es nicht leicht als Mama. In der Babyzeit des Bilderbuchmädchens spielten sich gern mal solche Szenen wie oben im Bild ab. Denn geschlafen wurde im Auto nur solange es sich auch bewegt hat. Eine rote Ampel-Phase reichte schon aus, um die kleine Maus aus dem Land der Träume zu befördern … Was dann auch mit lautstarkem Weinen quittiert wurde. Jedes Mal also wenn ein rotes Licht an einer Ampel aufleuchtete, brach bei mir der kalte Schweiß aus. „Bitte werd doch grün! Bitte werd doch grün!!!“ Man, wie oft habe ich das innerlich gefleht.

Und heute?

Heute ist diese Phase längst vorbei. Heute ist alles viel entspannter, solange ich die Musik anmache, die die kleine Madame hören möchte ist eigentlich meistens alles in Butter. Es ist eher ein Problem das kleine Schätzchen überhaupt ins Auto hineinzubekommen … Aber wenn sie dann einmal sitzt und auf längeren Fahrten auch noch den Schnulli haben darf, schläft sie sogar ganz wunderbar im Auto. Und ich kann dann Radio hören. So ein Luxus ;)))
Immer wenn ich an solche Problemchen von früher denke, wird mir wieder bewusst wie schnell manche unliebsame Phase eigentlich vorbeigegangen ist.

Und ihr?

Kennt ihr auch die Panik vor roten Ampeln aus der Babyzeit? Oder hattet ihr eines dieser Babys, die im Auto immer friedlich geschlummert haben. Mir wurde von solchen Exemplaren berichtet, meist begleitet von einem Hauch Ungläubigkeit, dass das bei unserer Maus nicht so sein sollte. Denn: Alle Babys lieben doch Autofahren, oder etwa nicht? 😉

Liebe Grüße,

Nätty

 

16 Gedanken zu „Alle Babys lieben doch Autofahren …

  1. Joey

    Also meine mag bis heute (15 Monate) kein Autofahren. Allerdings war es früher so, dass sie die komplette Fahrtzeit in Panik schrie, bis sie würgen musste. Im Stau weinte ich gleich mit.
    Heute sitzt sie im neuen Kindersitz vorne und kann gucken.
    Von Schlafen keine Spur.
    Und das „Wie? Sie mag kein Autofahren??!“ kenne ich auch 😀
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt 😉
    Liebe Grüße

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    1. Nätty Beitragsautor

      Ohje, das klingt auch sehr heftig! Zum Glück könnt ihr heute wenigstens ohne Schreien fahren. Ihr habt wohl eine sehr interessierte kleine Maus, die nichts verpassen möchte, da hilft natürlich ein Sitz, in dem man wenigstens etwas sehen kann. Das war bei uns auch ein Durchbruch.
      Liebe Grüße!!!

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        1. Nätty Beitragsautor

          Liegen und dabei nichts sehen war auch nicht das Ding unserer Kleinen. Aber ihren Reboarder mag sie. Der ist schön hoch und man kann gut aus Seiten und Rückfenster schauen. Wir hatten früher so einen Spiegel an der Rückbank, damit wir die Kleine im Reboarder auch sehen können. Mittlerweile möchte sie den Spiegel aber immer so eingestellt haben, dass sie sich selbst gut sehen kann und dann zieht sie während der Fahrt Grimassen. Das ist auch sehr lustig.

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  2. Sari

    Der Große hasste am Anfang das Auto fahren. Auch nur die kürzeste Strecke verursachte riesiges Geschrei. Eine Freundin meinte mal: Irgendwann schläft jedes Kind beim Autofahren an. Dieses nicht.
    Jetzt wo er älter ist,ist er dafür ein total unkompliziertes Autokind.
    Dafür ist der kleine einfach bei Autofahrten. Ich hoffe das dreht sich nicht später entsprechend um *drop*

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    1. Nätty Beitragsautor

      Haha, irgendwas ist ja immer. Wow, der Große ist damals echt gar nicht eingeschlafen? Das ist wirklich sehr heftig. Unsere schlief schon irgendwann mal ein. Wie gesagt, nur war der Schlaf nie sehr tief 😉 Ich drück die Daumen, dass euer Kleiner so unkompliziert bleibt :*
      Ganz liebe Grüße!!!

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  3. kiwimamasblog

    Hihi, ja, die rote-Ampel-Krise kenn ich auch! 😀
    Das war allerdings immer nur während der Einschlafphase ein Problem, denn wir hatten tatsächlich so ein Exemplar, das im Auto nach fünf Minuten eingeschlafen ist. Wir sind sogar oft Auto gefahren, DAMIT Kiwi schläft und DAMIT wir entspannen können 😉

    Mittlerweile ist das ein bisschen anders. Wenn man Kiwi fragt, ob sie Auto fahren will, dann werden ihre Augen groß, sie macht ihr „Autogeräusch“ und hüpft aufgeregt auf und ab. Man könnte meinen, sie sei noch immer das zufriedenste Kind im Auto. Ist sie auch: Allerdings für etwa 15 Minuten. Danach hat sie mittlerweile meist keine Lust mehr und es kann ganz „leicht“ anstrengend werden XD
    Mal schauen, wie sich das noch entwickelt. Ich selber war wohl früher das unkomplizierteste Autokind (hab immer schweigend aus dem Fenster geguckt, mir Geschichten ausgedacht und war eher traurig, wenn wir da waren :D), mein Mann war allerdings wohl eine ziemliche Nervensäge á la „Sind wir schon daaaa?“. Ich bin gespannt 😉

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    1. Nätty Beitragsautor

      Na hoffentlich hat Kiwi in dem Fall mehr was von dir 😉
      Ja, ich bin früher auch ab und zu ins Auto gestiegen um mal Ruhe zu haben und im Sitzen etwas essen zu können. Man waren das Zeiten. Ich hab versucht immer Strecken ohne Ampeln zu fahren oder mit möglichst wenigen. Als Nicht-Eltern kann man sich das gar nicht vorstellen 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Nätty

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  4. beatriceconfuss

    Unsere Kinder waren keine Auto-Fahr-Kinder! Manchmal haben sie geschlafen und ganz oft aber nicht. Wir kamen uns immer ganz exotisch vor, wenn wir sagten unsere Kinder schreien im Auto.

    Auf einer Fahrt nach Lyon haben der Sohn und das damals 3 Monatige Sirenchen 3Stunden am Stück zusammen oder im Wechsel geschrien. Es war der Horror.

    In Lyon selbst standen wir mal im Berufsverkehr und das Sirenchen kollabierte fast. Ich war Beifahrer und somit rupfte ich das schreiende Kind aus dem Maxicosi und stillte sie auf dem Beifahrersitz.

    Und als der Sohn noch ganz klein war, hab ich den Maxicosi immer neben mich auf den Beifahrersitz geschnallt und habe ihm alles was ich finden konnte zum Spielen in die hand gedrückt. Ich bin super oft schweißgebadet am Ziel angekommen. Oder ich habe mitgeteult.

    Mittlerweile schlafen sie alle drei eher im Auto ein und schreien nicht mehr.
    Aber die Babyzeit war furchtbar! Und wenn ich nicht selbst fahren musste habe ich die Kinder einfach auf der Fahrt gestillt und auf dem Arm gehalten. Man kann ja erstens nicht ständig Pausen machen und zweitens fanden wir es gefährlicher von dem schreienden Kind gestresst total fahrig weiter zu fahren, als ein unangeschnalltes Kind auf dem Arm zu halten.

    🙂

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    1. Nätty Beitragsautor

      Ja, da hast du Recht. Manchmal war ich auch sowas von schweißgebadet und gestresst, wenn ich irgendwo ankam, denn gleichzeitig auf Verkehr und schreiendes Baby konzentrieren ist einfach sehr hart für uns Mamas. Als unsere Kleine 8 Monate alt waren sind wir mal an die Ostsee gefahren. Hat auch verhältnismäßig gut geklappt, aber durch einen Stau waren wir fast acht Stunden unterwegs und am Ende wurde nur noch geschrien. Nach Ausprobieren von 1000 Sachen hat witzigerweise Rockmusik dabei geholfen die Kleine zu beruhigen 😉

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  5. Sigrid Braun

    Ich kenne das sehr gut. Die einzige Möglichkeit meine Enkeln zum schlafen zu bringen war das Auto. Nicht im Bett, nicht in der Wippe, nein immer nur beim Autofahren schlief sie ein. Welch Drame, wenn man stehn bleiben mußte, sie merkte das sofort und schrie los. Diese Phase hat einige Zeit angehalten und war sehr nervig. Jetzt ist sie 22 Jahre alt und alles ist vergessen.

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    1. Nätty Beitragsautor

      Wie sensibel manche Babys doch sind. Ich vermute jetzt mit 22 schläft sie immer super 😉 Ich hab zumindest immer ausgiebig und laaange geschlafen mit 22 ;D
      Ganz liebe Grüße!!!

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  6. Frühlingskindermama

    Also schnell ist diese „Phase“ nicht gerade vergangen! Bis kurz vor seinem 2. Geburtstag hat mein Großer im Auto hysterisch geschrien. Und dann kam bald die Kleine… Bei ihr war es aber nicht ganz so schlimm. Autofahren mit Babys ist ein Graus!

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  7. Nätty Beitragsautor

    Das ist wirklich sehr lang. Du, Arme! Ich bin dankbar, dass es bei uns nicht so lange gedauert hat. Das zerrt sowas von an den Nerven, wenn jede Autofahrt ein Horror-Trip wird. Gut, dass es bei euch nun auch endlich. vorbei ist. Aber ich vermute auch mit zwei etwas älteren Kindern sind längere Autofahrten kein Zuckerschlecken … Wahrscheinlich kommt nach der Schrei-Phase dann die Hunger, Pipi, Langeweile – Phase … Mal sehen wie es sich hier entwickelt.
    Liebe Grüße!

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  8. motherbirthblog

    Liebe Nätty,

    ich kenne beide Seiten der Medaille. Mein Sohn hat es immer geliebt Auto zu fahren, auch lange Strecken von Anfang an. Er schläft bis heute gerne und lange im Auto.
    Dann kam seine Schwester auf die Welt und das Auto fahren bekam einen unangenehmen Beigeschmack – für alle.
    Es gab und gibt einen geflügelten Satz bei uns:

    „Wer bremst, verliert – sein Gehör!“

    Und das nicht ohne Grund. :-/ Anbremsen war schon nicht ok – nicht nur rote Ampeln! Sie hasst Autos, Autositze, Auto fahren und überhaupt alles, was damit zu tun hat.

    Liebe Grüße deine fast taube
    Mother Birth

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  9. Nätty

    Liebe Motherbirth,

    „Wer bremst, verliert – sein Gehör“ ist ja gut. Genau das hätte bei uns auch gepasst!

    Wow, das ist aber auch heftig, dass deine Kleine schon beim Abbremsen geweint hat! Das erinnert mich daran, dass ich mich nie zu langsam bewegen durfte, wenn meine Kleine im Tragerucksack eingeschlafen war, denn dann wachte sie immer auf.
    Bestimmt war sie das aus der Schwangerschaft gewohnt, da ich mich nie besonders geschont habe 😉

    Ganz liebe Grüße zurück!

    Nätty

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