Archiv der Kategorie: Dies und das

Bügelperlen Herzform

Eins, zwei, drei – schnullerfrei! Oder so ähnlich ;)

Der Schnuller ist weg!

Es war nicht einfach, aber bei Weitem einfacher als gedacht! Das Bilderbuch-Mädchen war nämlich mittlerweile eine absolute Schnulli-Verehrerin. In der langen Krankheitsphase, vor allem während der Fieber-Tage, durfte sie auch tagsüber den Schnuller haben. Und wenn sie im Auto auf längeren Strecken schlafen sollte / durfte auch 😉 (Und evtl. auch um sie ohne Geschrei ins Auto zu bekommen … Hust …)

Nunja, nach der Krankheitsphase verlangte sie tagsüber aber nun immer häufiger wieder einen Schnuller. Wut- und Heulanfälle von bis zu einer Dreiviertelstunde konnte ich über mich ergehen lassen als ich den Schnulli tagsüber nicht mehr zur Verfügung stellte. Dafür war aber die Abend-Routine ein Kinderspiel. Schon gegen 18:00 Uhr beharrte die Kleine darauf müde zu sein. Klar, sie wollte ins Bett, denn da gab es den heißgeliebten Schnulli ja noch. Ich sag es euch, das waren die besten zwei Wochen was das Einschlafen angeht, an die ich mich erinnern kann. Um spätestens 19:00 Uhr war Schicht im Schacht und mit Schnulli schlief sie echt innerhalb von fünf Minuten ein. Wahnsinn. Weiterlesen

Familienmoment 22 – Neue Sprüche, Wortkreationen und Marotten

Wir sind immer noch alle etwas angeschlagen. Das Bilderbuch-Mädchen hatte nach dem letzten Magen-Darm-Virus auch noch mit einer richtig fiebrigen Erkältung zu kämpfen und nun hat es mich auch noch erwischt. Mimimi … Dennoch möchte ich heute schnell unsere letzten kleinen Familienmomente zur Aktion der Küstenmama einwerfen. Wäre doch zu schade, die aus Krankheitsgründen ausfallen zu lassen 😉

Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, gibt es eine kleine Auswahl. Los geht’s!

Familienmoment

Familienmoment 1:

Sobald dem Bilderbuch-Mädchen irgendein Missgeschick passiert, ertönt seit neustem auch schon ein: „Tschuldigung! War gar nix exteres!“

Haha, zu niedlich, da kann man doch gar nicht mehr böse sein, wenn die Apfelschorle zum dritten Mal am Tag über den Tisch fliegt, oder? Weiterlesen

Mama kauft Schuhe online

Tolles Salamander-Gewinnspiel!!! (Werbung)

*** Gewinnspiel beendet

Schuhe entspannt online bestellen!

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass unser letztes Einkaufserlebnis in Sachen „Schuhe“ die reinste Odyssee war.  Die Auswahl in den örtlichen Schuhgeschäften ist hier immer eine Katastrophe, aber wie das so ist: schlimmer geht immer … Man stelle sich vor, man benötigt noch mal neue Winterschuhe im Januar … IM JANUAR! Crazy, oder? Ja, da kann man hier vor Ort quasi gleich einpacken, denn Winterschuhe in angemessener Auswahl gibt es im Oktober. Und nur dann … So, und das durfte ich mir als gestresste Mama mit Kleinkind im Schuh-Laden von der Verkäuferin in leicht herablassendem Ton erzählen lassen. Ne, is klar und ab Oktober dürfen Kinderfüße dann eben nicht mehr wachsen, oder was? Sehr witzig.

Im Sommer hatte ich das gleiche Problem in grün. Im Spätsommer brauchte das Bilderbuch-Mädchen neue Sandalen und ratet was es nicht mehr gab im Schuhladen um die Ecke? Richtig! Sandalen … Wir kauften dann notgedrungen Ballerinas, die aber furchtbar an den Hacken gescheuert haben. Ich bin diese miese Auswahl echt Leid, aber ich habe auch keine Lust meilenweit zu fahren, um zu einem gescheiten Schuhladen zu gelangen.  Weiterlesen

Ravensburger ministeps Familie

Süße Illustrationen und tolle Geschichten! (Buchrezension)

REZENSION  –  Das Bilderbuch-Mädchen liebt Bilderbücher. Sehr passend, nicht wahr? Umso glücklicher war sie als wir vor einigen Wochen das Buch „Mein erstes großes Buch von meiner Familie“ * aus der „Meine erste ministeps Bibliothek“ Reihe von Ravensburger zugeschickt bekamen.

Aus der Reihe haben wir schon „Mein erstes großes Gutenacht-Buch“ *. Ich hatte das damals zur Einführung einer neuen Einschlaf-Routine gekauft. Es ist sooo süß!!!. Absolut empfehlenswert.

Daher hatte ich auch große Erwartungen an den Neuankömmling in unserem Bücherregal. Und die wurden nicht enttäuscht. Weiterlesen

Babybett

Familienmoment 21 – Das Blatt …

Weil wir leider diese Woche krank waren und ich nicht fleißig vorgearbeitet hab (shame on me … ) gab es letzten Mittwoch keinen Familienmoment hier. Dabei liebe ich ja diese Aktion der Küstenmami, daher gibt es heute nachgereicht einen kleinen Moment.

Familienmoment

Seit einer Weile (etwa einem Jahr *hust*) lag ein dekoratives Blatt aus dem Hause Ikea im Kinderzimmer des Bilderbuch-Mädchens auf dem Schrank und staubte so langsam ein. Irgendwie hatte es sich nie ergeben, dass wir es mal über ihr Bett an der Wand montiert haben. Aber nun gab es keine Ausrede mehr, denn zum Weihnachtsfeste gab es eine supaaa-dupaaa neue Bohrmaschine für die Bilderbuch-Eltern. Und die musste ja ausprobiert werden. Also wurde das Blatt kurzerhand unter fachmännischer Aufsicht und Mitarbeit des Bilderbuch-Mädchens an einem schönen Samstag montiert.

Im ersten Moment wirkte es etwas riesig, doch im zweiten Moment gefiel es mir echt gut. Ich fand es niedlich wie es da über dem Bett schwebte. Der Bilderbuch-Papa fand die neue Deko eher so mäßig gelungen. Das Bilderbuch-Mädchen hielt sich bedeckt.

Die erste Nacht unter dem neuen Blatt gestaltete sich super und ich war froh, dass die neue Bett-Überdachung nicht zu irgendwelchen Einschlaf-Dramen führte. Weiterlesen

Familienmoment

Familienmoment 20 – Die Mama soll das machen!

Der erste Familienmoment 2017. Endlich ist es soweit 🙂 Auch dieses Jahr möchte ich wieder bei der Aktion der Küstenmami mitmachen. Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat könnte ihr mitmachen mit Familienmomenten, die euch besonders berührt haben.

Gut, wenn man es genau nimmt, beginnt mein Familienmoment Nummer 20 noch in 2016, denn da gab es diese Phase des Bilderbuch-Mädchens, in der nur die Mama alles machen sollte. Und der Papa am besten nüscht … Außer die Mama war nicht da, dann war es ok.

Der Papa gab sich Mühe, wollte ja auch für sein kleines Bilderbuch-Mädchen da sein. Auch mal trösten, auch mal das Gute-Nacht-Buch vorlesen, auch mal die schlaftrunkene Maus vom Auto ins Haus tragen … Doch die kleine Madame war in der Phase eigen. Nö, der Papa durfte nichts von alledem und manchmal hörte er gar noch: „Papa, geh, weg!“ Weiterlesen

Mama kauft kein Spielzeug

8 Dinge, die ich als Kind über Erwachsene dachte ;)

Erwachsene …

1. …. haben unendlich viel Geld!

Erwachsene haben eine nie versiegende Geldquelle und können sich ALLES leisten, was sie möchten. Kindern gewünschtes Spielzeug zu verweigern war also reine Boshaftigkeit. Daher war mein Verständnis dafür, dass ich nie das Barbie-Traumschiff, den elektrischen Hund, der mir überall hinfolgt und das große Regina Regenbogenpferd „Sternschnuppe“ bekommen habe, sehr gering. Und das einzige „Keepers“-Pferd, das ich besessen habe, musste ich mir von meinem Taschengeld mühevoll zusammensparen. Also echt, ey. 😉

2. … haben Freude am Verbieten

Erwachsenen macht es Spaß Kindern Dinge zu verbieten. Warum sollten sie es denn sonst ständig tun? 😉

3. … sind schrecklich überempfindlich gegenüber Lautstärke

Wirklich immer war denen alles zu laut: Das Kreischen beim Spielen, die Fernseher-Lautstärke, die Streitigkeiten mit den Geschwistern, das Dazwischenquatschen wenn sich Erwachsene unterhalten … Versteh ich heut als Erwachsene gar nicht 😉

4. … setzen immer falsche Prioritäten

Um einen zu ärgern waren die Erwachsenen aber stets dann mit der Essensvorbereitung fertig, wenn man grad voll weit bei einem Game-Boy Spiel, z. B. „Super Mario“ war. Und dann musste man erst essen bevor man weiterspielen durfte. In der Zeit waren dann garantiert die Batterien vom Gerät leer und man musste wieder von vorne anfangen … Aber mit diesen Argumenten stieß man unverständlicherweise auf taube Ohren.

5. … schimpfen gern

Schimpfen machte Erwachsenen bestimmt auch ganz viel Spaß. Denn das taten die ja auch andauernd.

6. … sitzen däumchendrehend auf der Arbeit rum

Als Kind hatte ich nicht den Hauch einer Vorstellung davon, was Erwachsene ganze 8 Stunden am Stück auf der Arbeit machen??? Und warum sie nicht einfach früher nachhause kamen …

7. … haben Spaß am Putzen

Erwachsene schienen mir alle ein übertriebenes Sauberkeitsempfinden zu haben. Wo meine Eltern Dreck sahen, dachte ich nur; „Häh, was meinen die nur …?“ Oder, warum reagierte meine Mutter bloß etwas ungehalten, wenn ich mal wieder mit den dreckigen Stiefeln durchs frischgewischte Haus dackelte? Keinen blassen Schimmer …

8. … verwehren einem grundlos die Haltung eines Haustieres

Ich bekam weder einen Hamster, einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen, ein Pferd, eine Schlange, eine Ratte, einen Papagei oder was ich mir sonst für ein Tier wünschte. Und warum? Weil Erwachsene das einfach gern verbieten, … dachte ich … Bis ich dann doch ein Kaninchen bekam. Nun gut, wie von meinen Eltern vorhergesehen, war mein Interesse tatsächlich nicht von langer Dauer, aber das lag ja nur daran, dass ich eigentlich viel lieber einen Hund gehabt hätte. Wirklich! 😉

Bekanntlich bekommt man ja alles zurück, nicht wahr? Also freu ich mich schon mal auf Diskussionen darüber, warum wir keinen Hund anschaffen werden, warum es nicht das 20.000-ste Barbie-Set gibt und warum man zum Essen kommen soll, wenn es warm auf dem Tisch steht.

Was dachtet ihr denn so über die Erwachsenen als Kind? Das würde mich ja sehr interessieren!

Alles Liebe,

Eure Nätty

Mama kämpft gegen Windmühlen

Autonomiephase und Haushalt sind meine Windmühlen …

Irgendwie brodelt es grad in mir. Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber alles mögliche bringt mich total auf die Palme … Vielleicht muss ich mir einfach mal Luft machen 😉

Bei jedem gemeinsamen Essen mit dem Bilderbuch-Mädchen kann ich hunderprozentig davon ausgehen, dass mindestens einmal ein Getränk komplett über den Tisch gekippt wird. Die Lautstärke am Tisch ist immer schön hoch und mein Auge zuckt schon nervös, wenn das fünfte Mal infolge eine Gabel oder ein Messer scheppernd zu Boden fliegt. „Ups …“ erklingt es dann vom Bilderbuch-Mädchen und sofort schiebt sie ihren Stuhl ruckartig, krachend über die Fliesen zurück, um dem Besteck hinterherhechten zu können. Und dann taucht das Mädelchen wieder auf – mit irgendwelchen alten Krümeln vom Vortag im Mund. Natürlich …

Räume ich an der einen Stelle auf, wird an der anderen Stelle schon wieder alles durch die Gegend verteilt. Zum Saubermachen komme ich eigentlich gar nicht, da ich immer nur das wegräume, was grad genutzt oder erledigt wurde: Kochuntensielen, Spielsachen oder Klamotten, Wäsche … Und alle möglichen Dinge, die man in der alltäglichen Hektik nur kurz zur Seite legt, weil man grad keine Zeit hat sie an den richtigen Ort zurückzulegen, stapeln sich in den Räumen. Grrr … Und wenn ich Zeit hab, sie wegzuräumen, dann nur um festzustellen, dass die Bestimmungsorte auch zugemüllt sind mit irgendwelchem Mist, den ich längst mal aussortieren wollte …

Es ärgert mich. Weiterlesen

Familie zusammen

Zeit, Zeit, Zeit … Schenkt euch Zeit!

Zeit ist immer knapp und doch ist Zeit irgendwie immer die Lösung für alles.

Viele Konflikte, die sich so mit Kind im Alltag ergeben, gäbe es ohne den von außen aufgedrückten Zeitdruck ja gar nicht. Wenn ich überlege um wieviel gechillter diese Phase im Sommer war in der wir einige Wochen zuhause verbrachten, dann fällt mir doch enorm der Unterschied auf. Das Bilderbuch-Mädchen war in dieser Zeit viel entspannter, in vielen Dingen. Ich vielleicht auch. Das will ich nicht abstreiten. Kein Stress morgens pünktlich das Kind gewickelt, gewaschen und angezogen in der Kita abgegeben zu haben. Kein Stress nachmittags ur-pünktlich auf der Arbeit den Stift fallen zu lassen, um nur ja wieder pünktlich am Kindergarten zum Abholen zu sein.

Versteht mich nicht falsch, nach der langen Kita-Eingewöhnung bin ich unglaublich froh, dass wir wieder einen funktionierenden Alltag haben, dennoch machte ich am Anfang den Fehler die Zeit am Nachmittag noch für viel Haushalt zu nutzen und mein armes Bilderbuch-Mädchen auch nach der Arbeit nicht mit meiner ungeteilten Aufmerksamkeit zu beschenken. Denn ich musste doch so vieles erledigen in meiner „Freizeit“. Ich merkte meinen Fehler schnell. Das Bilderbuch-Mädchen wurde sehr launisch, richtiggehend biestig teilweise. Und auch das Einschlafen wurde wieder zum Problem. Doch wer sollte es ihr verübeln? Wenn sie nach einem langen Kindergarten-Tag kaum was von der Mama hat, da die hier eben noch die Wäsche macht, und da eben noch die Küche aufräumt und noch schnell das Bad unten putzt und was sonst noch so zu lange liegengeblieben ist. So wenig Zeit zusammen verbracht und dann soll die Kleene so „früh“ schon schlafen ohne ihren Mama- und Papa-Akku aufgeladen zu haben? Das geht doch nicht … Seitdem ich endlich den Zusammenhang erkannt habe, hab ich etwas geändert: Weiterlesen

Mama im Stress

Der alltägliche Wähnsinn …

„Neiiiheiiiin!“ erschallt es durch den Bilderbuch-Haushalt. Es ist 08:00 Uhr. Die Mama ist ready to go, das Bilderbuch-Mädchen nicht. Und es will auch nichts daran ändern.

„Komm, Schätzelein, Wickeln haben wir doch schon geschafft (unter riesigem Protest), jetzt nur noch eben anziehen. Hier, möchtest du diese Hose anziehen?“

„Neiiiiheiiiin!!!! DIE HIER!“

„Aber das ist keine Hose, das ist ein Pullover …“, gebe ich zu Bedenken.

„Wuäääähhh!!! Ich will die aber anziehen!!!“

„Ja, wir können das anziehen, aber als Pullover, nicht als Hose …!“

„Wuäähhh!“

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