Archiv der Kategorie: Cartoon

Warten aufs Baby

Es gibt News :)

Puh, wo fang ich nur an? Am besten am Anfang, was?

Nach der langen Pause hier auf dem Blog, fragt sich der ein oder andere vielleicht, warum es hier so still war. Und nun bin ich endlich bereit, es zu verraten. Denn ja, es gibt etwas Neues im Bilderbuch-Haushalt. Oder vielmehr jemand neues. Genau! Ein neues Bilderbuchbaby ist auf dem Weg! Ich bin schwanger und zwar schon in der 17. Woche. Wahnsinn, wie schnell die Schwangerschaft beim zweiten Mal voranschreitet. Wir freuen uns auf jeden Fall rasend auf den Familienzuwachs! Wird es ein Junge? Wird es ein Mädchen? Wie wird es überhaupt zu viert zu sein? Ich bin so wahnsinnig gespannt! Das ist alles so aufregend.

Als ich den Test gemacht habe, schwante mir schon, dass es ein positives Ergebnis sein würde. Morgens war nämlich der mir nur zu gut bekannte Hunger wieder da. Dieser Hunger, der, wenn er nicht sofort gestillt wird, in Übelkeit übergeht. Und mein Gefühl hatte mich nicht getrügt, der Test zeigte an: „Schwanger“. Und zwar schon seit mindestens 5 Wochen. Und so zogen mal wieder Salzstangen und Knäckebrot ein auf meinem Nachttischchen. Aufgeregt erwartete ich die ersten Wochen bis zum Termin beim Frauenarzt. Was war es für ein schöner Moment das kleine Wunder mit eigenen Augen zu sehen. Und nun, ist schon der dritte Termin vorbei und das Würmchen ist bereits 10 cm groß. Es kann schon am Daumen nuckeln, mit der Nabelschnur spielen und unsere Stimmen hören. Unglaublich, oder? Ich konnte sogar schon mehrmals kleine flatternde Bewegungen verspüren!

Aber bei aller Freude, so richtig warm werde ich mit dem „Schwanger sein“ wohl nie. Es ist einfach nicht mein Ding. Echt, ich hatte mir ganz fest vorgenommen die zweite Schwangerschaft mehr zu genießen als die erste, aber es klappt einfach nicht. Ich freue mich riesig aufs Baby, aber sagen wir mal so: „Schwanger sein“ und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr … Von mir aus könnte man dieses „Schwanger sein“ einfach überspringen, aber was muss, das muss. Nicht wahr?

Was bisher geschah – Erstes Trimester

Das erste Trimester war für mich kein Zuckerschlecken. Weiterlesen

Mama ist müde

Es war einmal eine Mutter, die immer einschlief …

Leute, das Wetter macht mich fertisch 😉 Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache, aber diese Hitze geht mir auf den Senkel. Mein Kreislauf ist bei diesem Wetter sowas von im Eimer … Und dank fieberndem Kind (seit Sonntag) ist auch nix mit schön im Planschbecken abkühlen oder so …

Aaargh, nö stattdessen hab ich ständig noch ne kleine, schlappe Heizung dabei, was meinem Kreislauf nicht wirklich guttut. Und ja, ich bin schon wieder am jammern. Na, und?

Wie ihr hier nachlesen könnt, hat sich ja beim Thema Einschlafen einiges geändert bei uns in letzter Zeit. Nun sind wir sogar wieder komplett zum Familienbett gewechselt, was echt schön ist vom Kuschel-Faktor her. Nur nicht vom Temperatur-Faktur … Meinem Beitragsbild könnt ihr entnehmen, warum es hier grad weder was zu gucken noch was zu lesen gab in letzter Zeit. Das ist aber schon letzte Woche entstanden. Diese Woche lautet meine Entschuldigung: „Das Bilderbuch-Mädchen hat ’ne miese Sommergrippe und fühlt sich hundeelend und braucht die Mama ganz doll und Mama ist voll müde vom Wetter und Kind pflegen und dem Nötigsten an Haushalt und Garten erledigen und so …“ Da muss der Blog nunmal etwas zurückstehen, aber geht die Welt ja nicht von unter, wenn hier kurz mal Stille herrscht 😉

Das Bild oben ist übrigens mit meinem neuen  Zeichenprogramm Corel Painter 2017 (Afiliate-Link) entstanden. Es ist für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig, denn auf der Arbeit nutze ich ja nur Photoshop. Corel Painter gibt es als Testversion herunterzuladen und das würde ich auch jedem empfehlen bevor er es kauft. Als DVD-Version habe ich ein Schnäppchen machen können und es für 99 € erstanden. Und wenn man es vorher als Testversion auf seinen Rechner installiert hat, braucht man die DVD, die man da kauft noch nicht mal. Die mitgelieferte Seriennummer reicht. Also falls ihr kein DVD-Laufwerk habt, ist das nicht schlimm. Ich schreibe das nur, weil die Download-Version komischerweise 415,00 € kostet bei Amazon. Das Zeichentablett meiner Wahl ist übrigens das Huion® NEW 1060 PLUS.  (Afiliate-Link). Es kostet derzeit bei Amazon ca. 80 €. Wer sich ein bisschen mit digitalem Zeichnen beschäftigt, weiß, dass die meist genutzte Grafik-Tablet-Marke eigentlich WACOM ist. Da ich aber zuhause größtenteils Hobby-mäßig zeichne, wollte ich für die Kombi von „Zeichenprogramm und Grafiktablett“ kein Vermögen ausgeben, bzw. im Fall von Photoshop ein endlos Abo eingehen. Also habe ich mich für diese Alternativen entschieden. Vom Huion-Tablet bin ich echt überzeugt, das kann alles was ich brauche. Painter und ich brauchen wohl noch etwas Zeit um uns aneinander zu gewöhnen 😉 Aber ich denke das wird mit ein bisschen Einarbeitung.

Ist es euch übrigens aufgefallen? Meine Figuren haben jetzt auch „Finger“ ;D Ich zeichne endlich richtige Hände! (Mehr oder weniger). Hilfreiche Tipps gibt es da ja auf Pinterest. Das ist überhaupt eine wahre Fundgrube, was Zeichen-Anleitungen angeht.

So, genug der Worte. Ich nutze es mal aus, dass das Töchterlein schläft und ich ausnahmsweise nicht auch und werde noch ein bisschen kritzeln.

Alles Liebe,

Eure Nätty

Kleinkind will keine Mütze aufziehen

Familienmoment 24 – Wie das immer so ist …

Es ist Mittwoch und Zeit für einen kleinen Familienmoment zur Aktion der Küstenmami. Weil es mir grad so viel Spaß macht wieder in Comic-Form 😉

Familienmoment

Ähnlich wie im Bild oben geschah es nämlich heute. Ehrlich, ich kann mich an keinen Tag im Jahr erinnern, an dem das Bilderbuch-Mädchen irgendeine (sinnvolle und nützliche) Kopfbedeckung gerne getragen hätte … Eine Krone, ok oder ein Sieb oder einen Eimer oder ein Handtuch oder … Alles eben, aber keine Mütze oder gar im Sommer einen Sonnenhut …

Jeden Morgen gibt es hier also Theater, wenn ich darum bitte, dass eine Mütze und ein Schal getragen werden müssen. Und das bei teilweise -2 Grad, die das Thermometer hier morgens anzeigte. Wie, Mütze? Warum das denn? Nö! Heul! Weiterlesen

Kleinkind sucht Socken - die es in der Hand hat ...

Familienmoment 23 – Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ;)

Der Mittwoch ist fast vorbei und kurz vor knapp reiche ich euch schnell noch einen Familienmoment ein.

Familienmoment

Heute ist mein Familienmoment wirklich nur ein Augenblickchen. Daher bekommt ihr heute nur das Bild oben statt vieler Worte ;)))

Denn als das Bilderbuch-Mädchen heute Morgen mit ihren Socken in der Hand vor mir stand und diese einfach nicht finden konnte, da wusste ich: „Jap, die verpeilte Nudel, ist unbestreitbar meine Tochter …“ Hätte mir nämlich haargenau so passieren können. Nur, dass mir meine Mama die Socken nicht mehr sucht … Was vielleicht der Grund dafür ist, das ich kaum zusammenpassende Paare besitze – und wenn dann haben sie garantiert Löcher.

In diesem Sinne: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm 😉

Mehr Familienmomente gibt es wie immer bei der Küstenmami. 

Alles Liebe,

Eure dauer-müde Nätty

Mama kämpft gegen Windmühlen

Autonomiephase und Haushalt sind meine Windmühlen …

Irgendwie brodelt es grad in mir. Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber alles mögliche bringt mich total auf die Palme … Vielleicht muss ich mir einfach mal Luft machen 😉

Bei jedem gemeinsamen Essen mit dem Bilderbuch-Mädchen kann ich hunderprozentig davon ausgehen, dass mindestens einmal ein Getränk komplett über den Tisch gekippt wird. Die Lautstärke am Tisch ist immer schön hoch und mein Auge zuckt schon nervös, wenn das fünfte Mal infolge eine Gabel oder ein Messer scheppernd zu Boden fliegt. „Ups …“ erklingt es dann vom Bilderbuch-Mädchen und sofort schiebt sie ihren Stuhl ruckartig, krachend über die Fliesen zurück, um dem Besteck hinterherhechten zu können. Und dann taucht das Mädelchen wieder auf – mit irgendwelchen alten Krümeln vom Vortag im Mund. Natürlich …

Räume ich an der einen Stelle auf, wird an der anderen Stelle schon wieder alles durch die Gegend verteilt. Zum Saubermachen komme ich eigentlich gar nicht, da ich immer nur das wegräume, was grad genutzt oder erledigt wurde: Kochuntensielen, Spielsachen oder Klamotten, Wäsche … Und alle möglichen Dinge, die man in der alltäglichen Hektik nur kurz zur Seite legt, weil man grad keine Zeit hat sie an den richtigen Ort zurückzulegen, stapeln sich in den Räumen. Grrr … Und wenn ich Zeit hab, sie wegzuräumen, dann nur um festzustellen, dass die Bestimmungsorte auch zugemüllt sind mit irgendwelchem Mist, den ich längst mal aussortieren wollte …

Es ärgert mich. Weiterlesen

Familie zusammen

Zeit, Zeit, Zeit … Schenkt euch Zeit!

Zeit ist immer knapp und doch ist Zeit irgendwie immer die Lösung für alles.

Viele Konflikte, die sich so mit Kind im Alltag ergeben, gäbe es ohne den von außen aufgedrückten Zeitdruck ja gar nicht. Wenn ich überlege um wieviel gechillter diese Phase im Sommer war in der wir einige Wochen zuhause verbrachten, dann fällt mir doch enorm der Unterschied auf. Das Bilderbuch-Mädchen war in dieser Zeit viel entspannter, in vielen Dingen. Ich vielleicht auch. Das will ich nicht abstreiten. Kein Stress morgens pünktlich das Kind gewickelt, gewaschen und angezogen in der Kita abgegeben zu haben. Kein Stress nachmittags ur-pünktlich auf der Arbeit den Stift fallen zu lassen, um nur ja wieder pünktlich am Kindergarten zum Abholen zu sein.

Versteht mich nicht falsch, nach der langen Kita-Eingewöhnung bin ich unglaublich froh, dass wir wieder einen funktionierenden Alltag haben, dennoch machte ich am Anfang den Fehler die Zeit am Nachmittag noch für viel Haushalt zu nutzen und mein armes Bilderbuch-Mädchen auch nach der Arbeit nicht mit meiner ungeteilten Aufmerksamkeit zu beschenken. Denn ich musste doch so vieles erledigen in meiner „Freizeit“. Ich merkte meinen Fehler schnell. Das Bilderbuch-Mädchen wurde sehr launisch, richtiggehend biestig teilweise. Und auch das Einschlafen wurde wieder zum Problem. Doch wer sollte es ihr verübeln? Wenn sie nach einem langen Kindergarten-Tag kaum was von der Mama hat, da die hier eben noch die Wäsche macht, und da eben noch die Küche aufräumt und noch schnell das Bad unten putzt und was sonst noch so zu lange liegengeblieben ist. So wenig Zeit zusammen verbracht und dann soll die Kleene so „früh“ schon schlafen ohne ihren Mama- und Papa-Akku aufgeladen zu haben? Das geht doch nicht … Seitdem ich endlich den Zusammenhang erkannt habe, hab ich etwas geändert: Weiterlesen

Mama im Stress

Der alltägliche Wähnsinn …

„Neiiiheiiiin!“ erschallt es durch den Bilderbuch-Haushalt. Es ist 08:00 Uhr. Die Mama ist ready to go, das Bilderbuch-Mädchen nicht. Und es will auch nichts daran ändern.

„Komm, Schätzelein, Wickeln haben wir doch schon geschafft (unter riesigem Protest), jetzt nur noch eben anziehen. Hier, möchtest du diese Hose anziehen?“

„Neiiiiheiiiin!!!! DIE HIER!“

„Aber das ist keine Hose, das ist ein Pullover …“, gebe ich zu Bedenken.

„Wuäääähhh!!! Ich will die aber anziehen!!!“

„Ja, wir können das anziehen, aber als Pullover, nicht als Hose …!“

„Wuäähhh!“

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Kleinkind sagt nicht Tschüs zur Mama

Kita ist endlich Alltag! Und zwar ein schöner!

Nach dem letzten Kita-Bericht hat sich einiges getan. Wahnsinn!

Die Eingewöhnung war ein Kraftakt, aber es hat sich gelohnt durchzuhalten!

An den meisten Tagen geht das Bilderbuch-Mädchen jetzt richtig gern in den Kindergarten. Sie freut sich schon auf bestimmte Erzieherinnen und Kinder und erzählt mir morgens, was sie als erstes machen möchte, wenn sie im Kindergarten ankommt. Meistens ist es Puzzeln. Das liebt sie und es ist eine Art Ritual geworden. Wir kommen im Kindergarten an, Jacke wird an der Garderobe gelassen, Schuhe werden gegen Stopper-Socken getauscht und dann geht’s direkt zum Regal mit den Puzzeln und alles andere ist vergessen. Ich kann froh sein, wenn ich noch eine Verabschiedung bekomme.
An manchen Tagen hat sie aber auch ganz großen Hunger und rennt gleich durch zum Frühstückstisch, wo sie meist von den „großen“ Jungs begrüßt wird und diese ihr auch direkt ein Brot schmieren. Manchmal gibt es sogar eine liebe Umarmung. Das ist zuckersüß! Auch dann bin ich natürlich direkt abgeschrieben. Doch ich bin wahnsinnig froh darüber, dass es mittlerweile so ist. Denke ich an die Anfänge zurück, kann ich gar nicht glauben, wie entspannt die Verabschiedung momentan läuft.

So verzweifelt ich anfangs manchmal war, so hat sich mittlerweile alles zum Guten gewendet. Selbst die Sache mit dem Mittagsschlaf läuft nun weitesgehend.

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Kita-Eingewöhnung

Kita-Eingewöhnung – mission accomplished, also fast …

Die Kindergarten-Eingewöhnung war hart … Begonnen haben wir vor vier Wochen und ich würde sagen, jetzt läuft es (*klopfaufholz).

Es war ein steiniger Weg für mich und das Bilderbuch-Mädchen.

Die Anfänge könnt ihr hier nachlesen.

Aber das war ja alles harmlos … Danach folgte die Phase in der jeder Morgen startete mit: „Mama, ich geh nicht in den Kindergarten!“ Das war immer der erste Satz nach dem Aufstehen und auch abends vor dem Schlafengehen, den meine Kleine mir entgegenpfefferte.

Die Abschiede im Kindergarten waren furchtbar herzzerreißend. Das Bilderbuch-Mädchen hat so geweint, wenn ich gegangen bin und in der ersten Zeit konnte ich merken, dass sie sich von den Erzieherinnen gar nicht trösten lassen wollte. Immerhin das erledigte sich nach zwei Tagen. Dann hat sie sich beim Weinen schon in die Arme der anwesenden Erzieherin gestürzt und nicht in meine. Dennoch wurde mein Gefühl immer schlechter, genau wie meine Laune. Viel länger wollte ich das der kleinen Maus nicht mehr antun. Sie weinte beim Abschied und ich wenn ich zuhause ankam. Ich machte mir Gedanken: Lief etwas falsch? War es zu früh?

Ich überlegte schon, ob es irgendwie möglich wäre, dass mein Mädchen erst nächstes Jahr in den Kindergarten gehen müsste. Ja, ich dachte: MÜSSTE! Denn von Wollen konnte grad mal so gar keine Rede sein.

Die dritte Eingewöhnungswoche war unser persönliches Tal der Tränen.

Wenn die Kleine weinte beim Abschied, stromerte ich manchmal noch um den Kindergarten herum, bis ich hörte, dass sie sich beruhigt hatte und spielte.

Schlimm war auch, dass einige Nachbarskinder gerade auch eingewöhnt wurden. Wieso schlimm, fragt ihr? Ja, eigentlich toll, so hatte sie schon Vertraute dort, aber andererseits blöd, denn diese Kinder wurden schon etwas früher abgeholt als meine Maus. Das verunsicherte das Bilderbuch-Mädchen zur ersten Abhol-Zeit natürlich immens. Sie sagte dann so Sätze wie: „Meine Mama holt mich nie mehr ab …“ Und: „Ich war traurig, weil meine Mama mich nicht abgeholt hat … Ich hab so lange geweint!“ Kein Wunder, dass mein Mama-Herz kurz vorm Aufgeben war. Kita-Eingewöhnung gescheitert – leider Pech gehabt …

Aaaaber – vielleicht ist ja jemand grad in dergleichen Situation – lasst es euch von mir Mut machen: Das Durchhalten hat sich gelohnt! Das Vertrauen darin, dass dieser kleine Mensch es schafft sich in der Kita zurechtzufinden und dass ich loslassen kann, haben den Ausschlag gegeben. Ok, ok, nicht nur das Vertrauen war es … Der erste Tag, an dem es bergauf ging war, als der Geburtstag des Bilderbuch-Mädchens im Kindergarten nachgefeiert wurde. Der Kuchen bzw. die Muffins haben sicher geholfen 😉

Der Geburtstag wurde an einem Montag nachgefeiert, nachdem das Bilderbuch-Mädchen zuvor Wochenende hatte und davor noch zwei Tage krank gewesen war. Vier Tage Kindergarten-Pause also … Ich befürchtete schon das Schlimmste und hatte Bauchschmerzen als ich das Bilderbuch-Mädchen ins Auto setzte unter lautem: „Ich geh nicht in den Kindergarten!“-Protest-Gesang.

Aber dennoch, es war der Wendepunkt. Der Abschied war wieder traurig, aber als ich sie abholte war sie unglaublich gutgelaunt. Ein paar Tage später wurde ich sogar mit fröhlichem Küsschen und Winken verabschiedet. In den letzten Tagen konnte ich froh sein, wenn ich überhaupt noch ein Küsschen bekommen habe.

Liebe Eltern, die ihr grad eine Kita-Eingewöhnung mitmachen müsst/dürft, es ist hart und manchmal ist man vielleicht kurz vorm Aufgeben, doch manchmal ist auch der Schritt plötzlich von heute auf Morgen gemacht und es läuft. Klar wird es immer mal besser und mal schlechter laufen, aber momentan bin ich so erleichtert, es durchgezogen zu haben.

Wichtig für das Bilderbuch-Mädchen war glaube ich auch, alle Erzieher kennenzulernen, nicht nur die aus ihrer Gruppe. Denn an ihrem Kindergarten-Tag hat sie mit allen Erziehern zu tun und jetzt wo sie alle kennengelernt hat, ist sie wieder mein kleiner Klassen-Clown. Sie schäkert, macht Quatsch und plappert fröhlich vor sich hin. Als eine Erzieherin letztens meinte: „Also deren Mündchen steht ja wirklich nie still“, wusste ich: jetzt ist das Bilderbuch-Mädchen angekommen!

Ach ja, und natürlich als sie weinte, weil sie abgeholt wurde und nicht mehr weiter spielen konnte 😉 Auf diesen Moment hatte ich ehrlich gesagt schon gehofft, denn jetzt bin ich mir sicher, dass es ihr gefällt.

Mir fällt ein Stein vom Herzen!

Die Morgende sind jetzt wieder schön! Ich stehe sogar extra früh auf, damit wir Morgens uns in Ruhe fertig machen können und auf dem Weg zum Kindergarten richtig schön zusammen trödeln können. Ich liebe diese Momente, wo wir zusammen, gutgelaunt durch die frische Morgenluft spazieren ohne Stress. Und ich genieße diese Zeit so richtig, weil wir ja nun nicht mehr den ganzen Tag zusammen haben, wie in unserer „Magischen Bubble“-Zeit 😉

Mission „Kita-Eingewöhnung“ accomplished! Äh, also fast …

Ein Problem gibt es noch: Das Bilderbuch-Mädchen macht ihren dringend nötigen Mittagsschlaf in der Kita nicht. Zuhause schläft sie dann auch nicht mehr und ist soooo aufgedreht, dass kann sich keiner vorstellen. Sie ist schon so eine kleine Gefahr für sich selbst in diesem Zustand. Aber immerhin mit dem Einschlafen abends haben wir grad mal wieder gar keine Probleme. Öfter mal was Neues 😉

Liebe Grüße,

Eure erleichterte Nätty