Archiv für den Monat: Juni 2016

Mama zeigt Baby ihrer Oma

Oma ist die Beste (Blogparade)

Es gibt im Moment viele Blogparaden, an denen ich gern teilnehmen würde. Leider reicht die Zeit nicht für alle. Doch an der Blogparade von Anke von mama-geht-online kam ich nicht vorbei. Ein Thema über das ich schon sehr lange schreiben wollte:

Oma ist die Beste – Doch warum eigentlich?

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann hat meine liebe Oma da immer einen ganz besonderen Platz.

Allein wenn ich nur an sie denke, wird mir ganz warm ums Herz. Sie hat so viel Liebe, Wärme und Geduld ausgestrahlt. Wirklich bewundernswert. Ich war unheimlich gern bei ihr, ob als Kleinkind, Kind, Teenie oder junge Erwachsene. Meine Oma war ein besonderer Mensch für mich und das wird sie in meinem Herzen immer bleiben.

Hatte ich Kummer, Angst oder Sorgen, strich sie mir beruhigend über den Arm und sagte liebvoll: „Ach, mein Mädchen!“ und schon ging es mir ein Stückchen besser. Ich wusste, meine Oma liebt mich, egal was kommt.

Omas Mädchen. Das war ich wirklich gern, denn als „Omas Mädchen“ wurde man geliebt, verwöhnt und mit Aufmerksamkeit überschüttet.

Unermüdlich hat sie meinen Geschwistern, meinen Cousins und Cousinen und mir Bilderbücher vorgelesen als wir noch klein waren. Zu jeder Tages- und Nachtzeit konnte man zu ihr kommen und sie z. B. um einen geschälten Apfel, gebratene Nudeln mit Ei aus der Pfanne bitten, oder was einem sonst einfiel. Ihr war nie etwas zu aufwendig oder gar zu lästig.

Wir Kinder waren ihr ein und alles und das hat sich gut angefühlt. Sehr gut sogar.

In frühen Kindheitserinnerungen sitze ich bei ihr in der Küche, reibe Zwieback zu feinem Mehl und vermatsche es dann mit Wasser zu einer „köstlichen“ Pampe. Ich erinnere mich, dass ich das wirklich gern gemacht habe.

Bei Oma durfte man natürlich auch immer etwas mehr als zuhause. Das war toll. Länger aufbleiben, länger Fernsehen, mehr Süßes essen – es herrschten paradiesische Zustände. Und Ärger gab es nie. Ging mal etwas kaputt oder wurde etwas dreckig – kein Weltuntergang bei Oma. Dann wurde es halt repariert oder saubergemacht oder weggeworfen und nicht mehr drüber gesprochen.

Ihr jüngster Sohn – mein Onkel also – ist nur zwei Jahre älter als ich. Wenn ich bei ihr übernachtet habe, war es, als hätte ich einen älteren Bruder. Wir hatten natürlich auch viel Quatsch im Sinn, aber trotzdem wurde Oma nie, nie, niemals nie böse mit uns.

Wie spielten zum Beispiel „Spiegelspucken“. Das ganze Spiel bestand nur darin mit dem Gurgelwasser vom Zähneputzen den Spiegel im Bad vollzuprusten. Immer wieder. Ehrlich? Ich würde als Mama da heutzutage ausrasten … Meine Oma war total gleichmütig, „Ach, so sind Kinder halt …“, schien sie sich zu denken.

Sie hatte immer ein offenes Ohr und war so interessiert an allem was gerade bei uns Enkeln im Leben passierte und aktuell war. Nichts davon war unwichtig für sie.

Ich im Gegenzug fand ihre Geschichten auch immer sehr spannend, besonders als ich schon etwas älter war. Wie war denn meine Mama so als Kind? Wie war es für meine Omi als Kind im Krieg in den Süden Deutschlands fliehen zu müssen. Die Schule in der Fremde verbringen zu müssen? Wie war es einen Bomben-Alarm mitzuerleben. Wie war es aus der Stadt aufs Land zu ziehen? Meine Oma kam nämlich gebürtig aus dem Ruhrgebiet. Das hat man auch an manchen Ausdrücken gemerkt. Statt „jetzt“ sagte sie zum Beispiel oft „getz“.

Viele Kleinigkeiten im Alltag erinnern mich an meine Oma. Irgendwie denke ich immer an sie, wenn ich Nudeln in der Pfanne brate, oder wenn ich Frikadellen mache, denn die hat sie oft für uns zubereitet. Wenn ich eine Packung „Katzenpfötchen“ sehe, denke ich an sie, denn die hat sie meinen Schwestern und mir oft mitgebracht.

Ich denke an sie, wenn ich ab und an mal etwas spüle, denn meine Oma hatte zum Schluss zwar eine Spülmaschine, aber die hat sie nie benutzt. Sie hat lieber alles per Hand gespült.

Wenn ich einen alten Wecker höre, denke ich daran, wie ich als Kind im Gästebett bei ihr und Opa im Schlafzimmer übernachtet habe, denn da tickte immer ein Wecker ganz laut.

Wenn ich erkältete bin und mich mit Eukalyptos-Creme einreibe denke ich an sie, weil sie das früher bei mir auch gemacht hat, wenn ich krank war.

Am meisten denke ich natürlich an sie, wenn ich meinen Opa treffe, der übrigens auch ganz toll ist! Zu beschreiben wie toll, würde jetzt aber den Beitrag sprengen.

An Weihnachten denke ich immer daran, wie schön Oma und Opa uns Kindern den ersten Weihnachtstag gestaltet haben. Es gab jedes Jahr einen liebevoll, geschmückten Baum im Wohnzimmer, jede Menge Geschenke, eine leckere Weihnachtstorte von Opa und jede Menge Plätzchen.

Ich weiß noch, dass ich als ich mein erstes Auto gekauft habe (einen 11 Jahre alten Fiat 500), erst mal Oma und Opa zu einer Probefahrt abgeholt habe. Oma musste dann hinten auf die Rückbank klettern in dem kleinen Dreitürer.

Oder wie ich sie und Opa stolz nach Düsseldorf in meine erste eigene Wohnung eingeladen habe und sie sich so für mich gefreut hat.

Mein größter Wunsch wäre gewesen, dass meine Oma das Bilderbuch-Mädchen noch kennengelernt hätte.

Leider haben sie sich um einige Tage verpasst. Und in den letzten Tagen ihres Lebens ging es meiner lieben Oma leider auch sehr, sehr schlecht.

An meinem 31. Geburtstag war ich hochschwanger zuhause. Ich erinnere mich genau, dass meine Oma mich zum Geburtstag anrief und ich im fertigen, neuen Kinderzimmer des Bilderbuch-Mädchens mit ihr telefoniert habe. Unser letztes Telefonat … Sie hat es körperlich nicht mehr geschafft zu meinem Geburtstag zu kommen, aber sie hat an mich gedacht. Sie hat immer an mich gedacht. Die Karte, die ich von ihr zu meinem Geburtstag bekommen habe, halte ich in Ehren. Immer wenn ich sie in meinen Händen halte und die liebevollen Worte darin lese, kommen mir die Tränen. Bis zum Schluss hat meine Oma mir all ihre Liebe gegeben. Ich bin so dankbar für diese bedingungslose Liebe und ich wünsche mir, dass ich diese genauso an meine Tochter weitergeben kann. An „Mein Mädchen“.

Danke, liebe Omi! Danke für alles! Ich vermisse dich hier sehr!

Dein Mädchen

Baby wacht auf an roter Ampel

Alle Babys lieben doch Autofahren …

 

Man hat es nicht leicht als Mama. In der Babyzeit des Bilderbuchmädchens spielten sich gern mal solche Szenen wie oben im Bild ab. Denn geschlafen wurde im Auto nur solange es sich auch bewegt hat. Eine rote Ampel-Phase reichte schon aus, um die kleine Maus aus dem Land der Träume zu befördern … Was dann auch mit lautstarkem Weinen quittiert wurde. Jedes Mal also wenn ein rotes Licht an einer Ampel aufleuchtete, brach bei mir der kalte Schweiß aus. „Bitte werd doch grün! Bitte werd doch grün!!!“ Man, wie oft habe ich das innerlich gefleht.

Und heute?

Heute ist diese Phase längst vorbei. Heute ist alles viel entspannter, solange ich die Musik anmache, die die kleine Madame hören möchte ist eigentlich meistens alles in Butter. Es ist eher ein Problem das kleine Schätzchen überhaupt ins Auto hineinzubekommen … Aber wenn sie dann einmal sitzt und auf längeren Fahrten auch noch den Schnulli haben darf, schläft sie sogar ganz wunderbar im Auto. Und ich kann dann Radio hören. So ein Luxus ;)))
Immer wenn ich an solche Problemchen von früher denke, wird mir wieder bewusst wie schnell manche unliebsame Phase eigentlich vorbeigegangen ist.

Und ihr?

Kennt ihr auch die Panik vor roten Ampeln aus der Babyzeit? Oder hattet ihr eines dieser Babys, die im Auto immer friedlich geschlummert haben. Mir wurde von solchen Exemplaren berichtet, meist begleitet von einem Hauch Ungläubigkeit, dass das bei unserer Maus nicht so sein sollte. Denn: Alle Babys lieben doch Autofahren, oder etwa nicht? 😉

Liebe Grüße,

Nätty

 

Kinderbettwäsche

Das Bilderbuchmädchen braucht jetzt eine Matratze fürs Gästebett! (Werbung)

***WERBUNG*** Dieser Beitrag wurde von dormando.de in Auftrag gegeben und vergütet

Waaas? Wie? Wozu? Gästebett? Neue Matratze?

Ja, es ist soweit, unser kleines Mädchen schläft jetzt mittags nicht nur regelmäßig bei der Tagesmutter (und zuhause natürlich), nein vor einigen Wochen hat sie das erste mal (erfolgreich) ihren Mittagsschlaf bei den Großeltern verbracht.

Wer mir bei Twitter folgt weiß vielleicht, dass wir vor kurzem einen Gebrauchtwagen erworben haben. Der Gebrauchtwagenkauf mit Kleinkind erwies sich – besonders in der Verhandlungsphase – sagen wir mal eher als suboptimal. Mein Mann und ich wollten also gern mal einen Tag alleine nach einem neuen Wagen schauen. Ein prima Grund für die Großeltern das Bilderbuchmädchen mal einen ganzen Tag zu übernehmen. Wie gesagt, inklusive des Mittagsschlafs ….

Ein Gästebett war schnell bestellt und es war sogar eine „Matratze“ dabei, wenn man es denn so nennen will … Leider sehr dünn. Und irgendwie so gar nicht gemütlich …

Es kam der Tag, an dem wir uns weiter entfernt ein paar Autos anschauen wollten.

Nun war es also soweit, das erste Mal Mittagsschlaf bei Oma und Opa stand an.

Ohje, ob das klappen würde? Ich war noch skeptisch. Andererseits hatte sich das Bilderbuchmädchen rasant entwickelt und schlief ja auch ohne Probleme mittags bei der Tagesmutter – wobei das schon ein bisschen Eingewöhnung gebraucht hatte … Aber zur Zeit der Eingewöhnung war sie ja auch erst gut zehn Monate alt gewesen. Nun war sie also schon doppelt so alt 😉

Morgens gegen 10:00 Uhr gaben wir unsere Kleine bei Oma und Opa ab und verabschiedeten uns von unserem kleinen Wirbelwind. Auf in die Freiheit 😉 Es war schön mal wieder etwas nur zu zweit zu unternehmen. Endlich konnten wir mal wieder offen Cabrio fahren und mittags um 12:00 Uhr essen gehen. Und zwar zusammen. Yes!

Gegen 13:00 Uhr erhielt ich dann eine Whatsapp-Nachricht der Schwiegermama: „Die Kleine schläft!“ Juchhu, es hatte alles geklappt. Das hat mich wirklich gefreut! Und das trotz der wahnsinnig dünnen „Matratze“.

Eine neue Matratze muss her

Und auch wenn es dieses Mal gut geklappt hatte, wünschte ich mir, für die folgenden nächsten Male bei Oma und Opa, eine etwas gemütlichere Matratze fürs Gästebett.

Der Kauf der Matratze für zuhause ist ja nun schon etwas länger her und ich wollte mir nochmal ins Gedächtnis rufen, worauf man eigentlich so achten muss, wenn es um den Kauf einer Babymatratze geht. Denn mal ehrlich vom Angebot der Matratzen, die es am Markt gibt, wird man ja geradezu erschlagen. Da ist es gut zu wissen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Auf der Seite www.matratzen-test-sieger.de findet man übrigens viele Infos zum Thema Babymatratzen. Leider habe ich bisher noch keine konkreten Tests zu Babymatratzen dort finden können, nur zu Matratzen für Erwachsene. Dennoch gibt es viele nützliche Tipps, die helfen die richtige Matratze fürs Baby oder Kleinkind zu finden.

Im letzten Absatz las ich dann, dass die Zöllner-Babymatratzen was die Standards in Sachen Babymatratzen angeht, auf dem neusten Stand ist. Das fand ich sehr erfreulich, da wir eine Matratze dieser Marke in unserem Babybett zuhause haben und damit sehr zufrieden sind! Daher haben wir uns auch für das Gästebett wieder für eine Zöllner-Matratze entschieden. Und zwar für die Zöllner 7350100000 – Babymatratze Air Allround, 60/120 cm.

Ich habe beim Kauf darauf geachtet, dass die Matratze den wichtigsten Kriterien entspricht, die ich bei Matratzen Testsieger finden konnte. Nämlich:

  • Matratze wurde nach Öko-Tex Standard 100 Produktklasse 1 auf Schadstoffe getestet.
  • Der Matratzenbezug ist abnehmbar und bei 60 Grad waschbar.
  • Trittfeste Längskante vorhanden

War ja gar nicht so schwer eine geeignete Matratze zu finden. So, ab jetzt wird das Bilderbuchmädchen auch bei den Großeltern toll schlummern. Die tolle Kinder-Bettwäsche vom Beitragsfoto gibt es übrigens bei dormando.de zu kaufen. Wo die Kleine es jetzt so gemütlich hat, schläft sie ja vielleicht nächstes mal direkt zwei Stunden mittags, anstatt nur eine 😉
Wir werden sehen.

Viele Grüße,

Eure Nätty

ElternBloggerCafe von Styleranking

Bericht zum Styleranking ElternBloggerCafe

Am letzten Sonntag war ich zum ersten Mal auf einem Bloggertreffen. Und zwar beim ElternBloggerCafe in Düsseldorf, organisiert von Styleranking.

Über die Einladung habe ich mich unglaublich gefreut! Einen Tag vor dem Event war ich ganz schön aufgeregt. Ich wuselte durch die Wohnung, damit ich auch nichts vergessen würde am nächsten Tag – wie ein kleines nervöses Huhn. Schließlich sollte ich im „White-Loft“, dem Veranstaltungsort, auf namhafte Mama-Blogger treffen wie Sonja von mama-notes,  Dajana von mitkinderaugen oderJanina von 2kindchaos und viele mehr.

Mein Mann ist am Sonntag extra früh mit dem Bilderbuchmädchen aufgestanden, um die Kleine so müde zu machen, so dass sie mir auch schön auf dem Weg nach Düsseldorf schlafen würde. Hat übrigens super geklappt! Als wir uns um 10:30 auf den Weg machten, ratze das Bilderbuchmädchen bis zu unserer Ankunft um 11:30 Uhr. Ein sehr guter Start, wie ich finde.

In Düsseldorf angekommen fühlte ich mich erst mal 10 Jahre zurückversetzt, denn damals hab ich da für eine Weile gewohnt. Es schien mir wie eine kleine Reise in ein anderes Leben. Denn mittlerweile bin ich ein echtes Landei!

Das Parkhaus war schnell gefunden und der Weg von dort zum „White Loft“ ein Klacks. Das Bilderbuchmädchen freute sich über die „großen Busse“ (Straßenbahnen), denn sowad gibbet bei uns auffem Land ja nicht 😉 Artig und ohne Genöle lief sie sogar die ganze Zeit an der Hand 🙂

Wir betraten den Innenhof, der zum Veranstaltungsort führte und ich sah von Weitem schon ein paar Leutchen vor dem Eingang herumstehen. Aufgeregt versuchte ich irgendwen zu erkennen. Aber wegen fehlender Brille, keine Chance. Auch beim Näherkommen konnte ich noch kein Gesicht einem bestimmten Blog zuordnen.

Witzig, der Gedanke, dass man da vielleicht schon mit welchen online über dies und das gequatscht hat und sich im RL nicht mal erkennt.

Das Team von styleranking.de hat alle super nett empfangen und uns auch etwas früher hereingelassen. Wir bekamen unser Schild mit Namen und Blognamen und los ging’s. Also für mich hieß es hauptsächlich: „Los gehts`s! Immer dem Bilderbuchmädchen hinterher!“

ElternBloggerCafe von Styleranking

ElternBloggerCafe von Styleranking

Aber trotzdem war es sehr interessant. Ich habe viele liebe Blogger-Kolleginnen getroffen. Manche kannte ich tatsächlich schon vom Miteinander schreiben – zum Beispiel Nina von gedankenpotpourri (und ja, ich habe schon wieder gegoogelt wie man das schreibt 😉 Es war richtig toll sie mal im echten Leben kennenzulernen. Ich hab mir ja ein bisschen gewünscht sie würde in meiner Nachbarschaft wohnen. Einfach sympathisch, die Gute!!

Oder auch Nadine von Zwischen Windeln und Wahnsinn … Ihren Blog kannte ich vorher noch nicht, aber den habe ich jetzt definitiv auf dem Schirm. Witzig ist auch, dass sie gar nicht weit entfernt von mir wohnt. Netterweise hat sie mir auch Fotos vom Event zur Verfügung gestellt, denn ich war ganz ausgelastet mit Networking, Labels anschauen und hauptsächlich dem Bilderbuchmädchen hinterherrennen … Also ganz lieben Dank für die tollen Fotos, liebe Nadine!!!

Selfie

Nadine von Zwischen Windeln und Wahnsinn and me 😉

Nett quatschen konnte ich auch mit Carina von nordhessenmami und Elena von Landglück-Mami-Blog.

Wirklich schön waren auch meine leider zu kurzen Gespräche mit Nicole vom Mama in Essen, die mit ihrem süßen Kind da war.

Sehr nett war übrigens auch Sonja von Mama-notes, die mich freundlich angesprochen hat. Leider musste ich da wieder mal schnell hinter meiner Kleinen her. Mit ihr hätte ich mich schon gern länger unterhalten. Gesehen hab ich auch Sarah von zwergenzimmerchen. Man, hätte ich gern mit ihr gesprochen, aber bitte fügen sie hier meinen Standard-Satz ein: „Ich musste dem Bilderbuch-Mädchen hinterherrennen.“ Dennoch bin ich froh, dass ich die Möglichkeit hatte so viele Blogger einmal persönlich zu treffen.

Einer der Sponsoren war übrigens Vöslauer Junior, die haben stilles Wasser in schönen bunten Fläschchen bereitgestellt. Eine wirklich praktische Größe auch für Kinder. Und zumindest dem Bilderbuchmädchen hat es soviel Spaß gemacht, daraus zu trinken, dass sie glaub ich sechs Flaschen leergezogen hat. Also wer Kinder hat die nicht gern Wasser trinken … Einen Versuch ist es wert, die bunten Fläschchen einzusetzen.

Kleinkind trinkt Wasser

Matschen, kann man mit dem Wasser auch toll, wie das Bilderbuchädchen während der Eröffnungsrede direkt gezeigt hat und uns beide komplett mit Wasser eingesaut hat ;D Unauffällig sein, ist nicht mit dem kleinen Wirbelwind.

Das Essen wurde von Foodora geliefert, war sehr hipp, aber für Kinder leider nicht so geeignet. Smoothies und Nussbrot gab es. Mehr hab ich leider gar nicht mitbekommen. Das Essen war sehr schnell weg und später wurde noch Gebäck aufgetischt, dass bei meiner Maus sehr gut ankam.

Smoothies

Leider gab es keinen Kaffee beim ElternbloggerCAFE, aber wie ich mitbekommen habe, wurde das schon sehr häufig erwähnt und wird bestimmt beim nächsten mal nicht fehlen.

Beim Stand von S. Oliver bekamen wir einen sehr niedlichen Waschbären aus Filz geschenkt. Eigentlich hätte man sich dort auch einen Teddy aus einem alten mitgebrachten Shirt nähen lassen können, aber es war etwas zuviel los, so dass wir aus unserem Shirt nur ein Halstuch für den Waschbären nähen ließen.

Die neue Kollektion von S. Oliver hat mir übrigens gut gefallen. Viel rosa für die Mädchen, aber durch die Kombi mit Oliv-Grün nicht zu kitschig. In diese Jacke hab ich mich ja ein bisschen verliebt:

Kinderjacke

Das Bilderbuch-Mädchen hat sich dann am Stand von Lässig in den super süßen Fuchs-Trolley verliebt.

Kinderkoffer

Ich fand ja die ausgestellten Wickeltaschen sehr stylisch. Wie eigentlich alles von Lässig 🙂 Leider blieb mir eine längere Unterhaltung dort versagt, da ich … na, wer errät es? Genau! Da, ich hinter meinem kleinen Mädchen herrennen musste.

Mit einer sehr netten Dame von Weleda konnte ich dann etwas länger quatschen und habe mich über die Mandelmilch-Gesichtspflege für trockene Haut informieren können.

Weleda Pflegecremes

Zum Stand von Ergobaby bin ich leider gar nicht mehr gekommen, aber der ist ja derzeit auch nicht von ganz so großem Interesse für mich und das Bilderbuchmädchen. Also in eine Babytrage bekommen meine Kleine keine zehn Pferde mehr. Auch wenn sie das früher so geliebt hat.

Vielleicht noch etwas zur Location. Diese war zwar stylisch, hat mir aber für ein Elternblogger-Treffen nicht so gut gefallen. Die angebotenen Vorträge wurden an einem Tisch mitten im Raum gehalten, wo es sicher schwierig war, durch das Gewusel und die Lautstärke im Loft etwas mitzubekommen.
Die Kinderecke war nicht so ganz durchdacht. Sie bestand aus zwei Tischen, die direkt vor dem Laptop standen, mit dem die Präsentationen für die Vorträge bedient wurden. Zuerst dachte ich, die Dame die neben den Kindertischen gesessen hat, wäre eine Kinderbetreuerin, aber sie war für die Präsentationen zuständig. Und wahrscheinlich dafür, dass die Kinder den Laptop nicht auseinandernehmen 😉

Auf einem der Kinder-Tische konnte man mit Kreide malen, was dazu führte, dass das Bilderbuchmädchen das White-Loft in ein Colored-Loft verwandelte. Und sich selbst in einen kleinen blauen Schlumpf … Viele kleine Kinder sahen nach dem Blogger-Cafe noch erstaunlich adrett aus, mit Spängchen im Haar und sauberer Kleidung. Nicht so meine Kleine 😉

Ein echter Kritikpunkt für mich war, dass der Wickelbereich als ich das erste Mal gewickelt habe, ohne Wickeltisch vorzufinden war … Vielleicht wurde der für die Wickelmeisterschaft gebraucht? Ich weiß es nicht, aber das war sehr unpraktisch. Ich musste meine Kleine auf dem Boden wickeln. Nach dem Wickeln sprang meine mittlerweile sehr aufgedrehte Maus auf und sprang direkt gegen einen riesigen Spiegel, der unbefestigt im Raum stand und prompt drohte auf sie zu kippen. Schnell konnte ich den Spiegel noch abfangen und habe ihn dann zwischen Heizung und Wand festgeklemmt, so dass nichts mehr passieren konnte.

Mein aufgedrehtes kleines Mädchen war nun kaum noch zu halten. Wie wild rannte sie umher. Daher mussten wir auch eine Stunde früher aufbrechen als geplant. Und leider konnte ich mich gar nicht mehr bedanken bei dem netten Team von styleranking, die wirklich alle sehr freundlich und offen waren. Daher auf diesem Wege nochmal: Danke für den aufregenden Tag!

Beim Gehen gab es noch zwei tolle Goodiebags, in denen wir zuhause richtig tolle Geschenke entdecken durften. Mein Highlight war ja die Tasche von Lässig. Das Bilderbuchmädchen ist dafür ganz begeistert von der Kreide von S. Oliver. Unsere Auffahrt ist schon ganz verziert.

Auch sehr gefallen haben mir auch die Weleda-Goodies. Vor allem die Mandel-Handcreme.

Goodies

 

Es war alles in allem ein richtig toller Tag, der bei mir und der kleinen mit einer heftigen Reizüberflutung endete 😉 Übrigens hat das Bilderbuchmädchen auch auf der Rückfahrt geschlafen wie ein Stein.

Liebe Grüße,

Nätty

Auto rollt weg

Das Bilderbuch-Ende zur Blogparade Schwangerschaftsdemenz und äh …dingens … Stilldemenz

Na, erkennt einer von den Blogparaden-Teilnehmern diese Situation?

Ich hoffe  Martina vom Blog „mopsundklops“, schreit „Hier, ich!“, denn es ist meine Illustration zu ihrer Story: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Armen 😉

Meine erste Blogparade ist nun vorbei. Wow, war das spannend!

Über jeden eingereichten Artikel habe ich mich wie eine kleine Schneekönigin gefreut! Vielen Dank fürs Mitmachen an die Teilnehmer und vor allem für eure wahnsinnigen Storys!

Und letzten Freitag war es dann soweit, es ging um das Bilderbuch-Ende

Ich musste meine liebste Story auswählen und wie versprochen dazu ein Bild zeichnen. Doch was hab ich mir da nur vorgenommen? Sieben tolle Beiträge haben mich erreicht und die Entscheidung ist jetzt zwar gefallen, doch es war unglaublich schwer. Denn ich hatte eine tolle Auswahl an Beirägen. Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Als erstes schrieb Andrea von allesuntereinenhut ihre Aussetzer nieder. Ich sage nur, wer braucht schon eigenes Gepäck wenn es in den Urlaub geht? Hauptsache die Windeltasche ist 1a-vollständig. Aber aus Fehlern lernt man ja, oder? Nicht im stilldementen Zustand:

„Es ist unglaublich, aber mir ist es gleich zweimal passiert,
dass ich mit den Kindern übers Wochenende verreist bin und ich MEINEN Koffer zu Hause vergessen habe.“

„Schwangerschafts- und Stilldemenz – Alles Humbuk?“, fragt Chrissy vom Blog sonnenshyn. Denn von ihrer ersten Schwangerschaft kannte sie so etwas gar nicht. Also, alles quatsch, oder? Doch in ihrer zweiten Schwangerschaft schlug die Verpeiltheit richtig zu. Mal konnte sie sich nicht erinnern, was sie mit ihrem Sohn gerade suchte, oder die Namen von Bekannten aus der Krabbelgruppe waren einfach so abhanden gekommen … Unauffindbar. Genau wie die Erinnerung an das leckere Essen am Hochzeitstag mit ihrem Mann. Zuhause war das Essen dann weniger lecker, nachdem der Reis leider auf dem Herd anbrannte, weil … Naja, wohl vergessen, dass der überhaupt auf dem Herd stand. Könnte mir ja nicht passieren. Hust …

Warum Anna vom Blog neverlookedsobeautiful am Anfang ihrer Mami-Karriere immer zwei Taschen mit genommen hat, wenn sie das Haus verließ und warum das gar keine so gute Idee war, könnt ihr auf ihrem Blog nachlesen. Sehr witzig stelle ich mir vor allem die Szene im Hof vor, in der sie beschreibt, was passiert, wenn italienisches Temperament auf die Folgen der Stilldemenz treffen 😉

Den Alptraum einer jeden Mami erlebte wohl Tina von imherzenstadtkind:

„… Ich blieb also stehen und checkte, ob ich mein Handy, Portmonai
und mein Schlüsselbund bei mir hatte. Alles da. Ich verharrte so einen Moment am Fleck und kramte in meinem Gehirn nach einer Antwort auf meine Frage. Es war so still. Und da fiel es mir auf!
Ich hatte Lola nicht bei mir. …“

Kind im Supermarkt vergessen. Aaaaah! Aber zum Glück nix passiert und das Kind hatte es nicht mal gemerkt, war es doch zu vertieft in die neue Ausgabe der „Prinzessin Lillifee“.

Munter weiter ging es auf dem Blog mopsundklops von Martina, die wahre Superhelden-Kräfte entwickelt hat, um die Aussetzer in der Stilldemenz auszugleichen. Denn was macht man, wenn man am Hang vergessen hat die Handbremse vom Auto anzuziehen und eines der zwei Kinder noch im Auto sitzt, während das Auto losrollt?

„Aus Reflex stellte ich meinen linken Fuß hinter das Rad und
stemmte meine Arme gegen den Türrahmen. Obwohl wir damals einen Kombi hatten, reichten meine Kräfte vorerst locker aus, um den Wagen zu halten.“

In dieser Situation dann um Hilfe rufen zu müssen, ja, das ist schon ne Nummer wie aus einer amerikanischen Familienkomödie 😉 Ich hatte direkt ein Bild im Kopf und hab losgelegt. Leider hab ich auf dem Blog und auch auf sonst keiner Plattform ein Foto finden können. Daher ist das Aussehen der Protagonisten frei erfunden. Mein einziger Anhaltspunkt fürs Aussehen waren die blonden Töchter ;D

Marika vom Blog thegunzlingermum übertrifft alle vorherigen Geschichten fast nochmal, denn ihr fehlt glatt ein ganzer Tag … Was? Wie? Einfach aus dem Gedächtnis gestrichen. Sollte ich erwähnen, dass an dem fehlenden Tag aufgrund der Schwangerschaftsdemenz auch noch ein Kätzchen hungern musste? Die ganze Geschichte könnt ihr bei ihr nachlesen. Richtiggehend gruselig!

Last but not least hat sich auch noch die liebe Andrea vom Blog motherbirth  meiner kleinen Blogparade angeschlossen. Sie ist die ungekrönte Check- und ToDo-Listen-Königin in einer ausgereiften Zettelwirtschaft und trotzdem geht alles drunter und drüber – Ja, genau so will es die Stilldemenz. Und die macht auch vor motherbirth nicht halt 😉 Und als ich ihren Text so las, machte sich pure Erleichterung in mir breit. Bei jedem Satz denke ich immer nur: „Kenn ich. Kenn ich. Kenn ich!“

„Natürlich muss ich auch noch kurz mal checken, ob ich auch den Herd,
die Kaffeemaschine und den Toaster ausgeschaltet habe – Routine-Checks einer völlig verwirrten Mutter mit Stilldemenz.“

Und dann denke ich plötzich: „Moment … Du stillst doch gar nicht mehr … Und schwanger biste auch nüscht …“ Aber trotzdem, die Verpeiltheit wird wohl mein ewiger Begleiter sein … An dieser Stelle möchte ich nochmal meiner Schwester danken, von der ich heute wieder Klamotten für meine Tochter leihen musste, da ich unsere Wechselklamotten vergessen hatte … Öfter mal nichts Neues … Frei nach dem Motto, was man nicht im Kopf hat, kann man sich ja leihen!

Also, mir hat diese Blogparade sehr viel Spaß gemacht. Auch das Illustrieren der Geschichte. Am liebsten hätte ich zu allen Storys was gezeichnet, aber dazu fehlte mir leider die Zeit 🙁

Doch weil es soviel Spaß gemacht hat, wird auf jeden Fall weitere Blogparaden mit Bilderbuch-Ende geben. Wo, wisst ihr ja und wann werde ich frühzeitig mitteilen bei Facebook und Co.

Eure Nätty