Ich hab dich lieb

Wenn das Herz auf der Zunge liegt …

… steht das Plappermäulchen niemals still!

Was soll ich sagen? Meine Name ist Natalie, ich bin eine Schnatterlie. Und meine Tochter halt auch.

Das kleine Plappermaul spricht mit 22 Monaten gefühlt wirklich JEDEN Gedanken aus. Meistens ist das sehr süß. Manchmal auch ein bisschen nervig ;D

Das Bilderbuch-Mädchen kommentiert fast jede ihrer Handlungen und auch alle Handlungen ihrer Mitmenschen und die Handlungen jeglicher Tiere in der Umgebung.

Versucht sie zum Beispiel ihre Schuhe anzuziehen, klingt das in etwa so:

„Das geht nicht, Mama! Das geht nicht, Mama!! Das geht nicht, Mama!!!“ Weinerlich, jammernd, schaut sie mich dabei anklagend an, als wenn ich etwas dafür könnte. Unter lautem „Geht nicht, Mama!“-Gejammer wird weiter probiert, bis es endlich heißt: „Doch. Geht doch. Geht doch, Mama!“ Stolz steht sie dann vor mir. Meist mit verkehrt herum angezogenen Stiefeln, aber sie hat sie SELBER angezogen und darauf kommt’s ja an.

Alles was sie so gerade macht, erzählt sie uns auch: „Ich spiel mit dem Ball. Ich puzzle. Ich geh jetzt nachhause. Ich male. Ich knete.“ Ahja, wissen wir also Bescheid.

Bevor sie etwas macht – zum Beispiel „Rutschen“ – sichert sie sich immer die Aufmerksamkeit ihres Publikums:

„Jetzt pass mal auf, Papa!“, „Schau mal, Mama!“

Umarmen wir Eltern uns, dann kommt direkt von unten der Kommentar: „Mama und Papa haben sich lieb!“

Jegliche Tierart bittet sie eindringlich mit auffordernden Gesten zu sich: „Komm her, Fliege! Komm her, Katze!“ Ok, nicht nur Tiere, auch Gegenstände: „Komm her, Auto!“

Laufen Tiere vor ihr weg oder fliegen vor ihr davon – manche Tiere haben komischerweise gebührenden Respekt vor freudig kreischenden Kleinkindern – vermutete sie: „Vielleicht Angst gehabt die Taube …“

Hat man das Bilderbuch-Mädchen um sich, dann kann man sich gewiss sein, dass man häufig gelobt wird. Letztens als ich ihr ein Gute-Nacht-Lied gesungen habe, kommentierte sie anerkennend: „Super, Mama! Das machst du aber super! Klasse!“ Wenigstens einer in diesem Haus weiß meine Gesangskünste zu schätzen.

„Das war aber schön! Das war ein schöner Tag. Das war ein Spaß-Tag. Das macht Spaß, oder?“ Jaha, Spaß erkennt die kleine Maus sofort. Und das muss natürlich auch kommuniziert werden. Ich liebe es ja, wenn sie das sagt, da freut man sich doch, was richtig gemacht zu haben.

Bevor so ein Spaß aber losgehen kann, muss man natürlich erst mal ein paar Worte sagen. So, zum Beispiel als wir letztens auf einem Spaziergang eine Pfütze vorfanden:

„Das ist aber eine super Pfütze, Mama!“ (springt rein)

Im weiteren Verlauf des Spaziergangs stießen wir auf ein besonderes Highlight: „Hundekacke“. Die war so faszinierend, dass wir nachdem wir schon gut 30 Meter entfernt waren, nochmal zurück mussten um „mal zu schauen“. Nachdem das Fundstück ausgiebig betrachtet worden war, sprach das Bilderbuch-Mädchen auf einmal: „Hunde-Aa wegzaubern! Ene, mene, meck, Hunde-Aa weg. Hex Hex! Geht nicht, Mama!“ Anklagender Blick in meine Richtung. Komisch … Naja, zaubern kann halt nur der Papa:

Wir spielten abends einmal Ball im Kinderzimmer als der Papa den Ball auf einmal versteckt hat. „Ball weggezaubert!“, rief das Bilderbuch-Mädchen erstaunt.
„Ja, Papa kann zaubern,“ sage ich.
„Ok.“ Das Bilderbuch-Mädchen nickte.  Wenn Mama das sagt, dann wird das wohl so sein.

Ihre Tisch-Konversation ist übrigens auch sehr löblich. Sie fragt gern in die Runde, ob es denn auch schmeckt: „Schmeckt`s, Ur-Opa?“

Sie lobt auch gern die Köchin: „Mhm, lecker. Mama hat gut gekocht!“ (Komischerweise, verlässt sie nach diesem Satz des Öfteren den Tisch ohne einen weiteren Bissen zu essen. Und jetzt weiß ich auch nicht …)

„Papa, bist du satt? Bist du fertig?“ Ja, ok, wir brauchen ihr meist zu lange beim Essen. Ist vielleicht doch nicht der höflichen Tisch-Konversation hinzuzufügen. Etwas aufdringlich ist auch der „Wir haben Hunger, Hunger, Hunger …“-Gesang vor dem Essen, wenn es nicht schnell genug geht.

Anderes Thema: Grenzen setzen, kann sie auch schon ganz gut. Will ich ihre Haare kämmen, höre ich nicht selten: „Lass das, Mama! Das sind meine Haare!“

Gelernt hat sie auch, das man mit Kinder, mit denen man schimpft oft mit Vor- und Zunamen anredet. Gerne ermahnt sie in diesem Stil auch ihrem Cousin. Das ist einfach zu witzig. „Maximilian Hansen*, nicht da dran gehen!“

Erregt etwas ihre Aufmerksamkeit was sie nicht zuordnen kann, fragt sie: „Was passiert da? Was passiert denn da, Mama. Was ist das, Mama?“

Bei eigentlich allem, was man extra außer ihrer Reichweite deponiert hört man schnell ein höfliches: „Komm ich nicht da dran …Darf ich das haben?“ Antwortet man mit „Nein“ erschallt ein lautes: „Das haben! Das! Das haben!“ (Heulanfall). Aber ich möchte hier löblich erwähnen, dass sie sehr oft erst mal höflich um Dinge bittet, die sie gern haben möchte, wie letztens als wir vor dem Kiosk in einem Freizeitpark standen und sie sagte: „Ich hätte gern ein Eis!“ 

Wortkreationen von Kleinkindern sind ja auch immer wieder genial. Wollen sie etwas sagen, aber wissen das genaue Wort nicht, dann greifen sie halt auf Eigen-Kreationen zurück. Die neusten des Bilderbuch-Mädchens sind: „Mückenstecher“ (Mückenstich) und „Alarmi“ (Salami)

Gehen wir in den Garten kommentiert sie es mit einem freudigen: „Raus mit euch!“

Seit kurzem nutzt sie die Worte „dringend“ und „endlich“. Noch finde ich das ja unheimlich süß. Mal sehen, wie das in ein paar Monaten ist 😉

Letztens auf dem Weg in den Tierpark hatte ich dem Bilderbuch-Mädchen beim Einsteigen ins Auto versprochen, dass wir Ziegen füttern fahren. Wir machten vorher noch einen Stop bei Supermarkt, um etwas Proviant zu kaufen. Da hörte ich eine Beschwerde von der Rückbank: „Wann jetzt ENDLICH Ziegen füttern?“

Abends meinte sie letztens zu mir: „Ich muss dringend schlafen! Ich muss jetzt dringend schlafen.“ Dann legte sie sich auf den Boden. Leider war das anscheinend nur so ein Ausspruch, denn als ich sie dann ins Bett bringen wollte, war sie gaaar nicht mehr müde …

„Ich schlaf noch!“ So schallte es mir heute morgen entgegen und dann hat sich die süße Maus einfach nochmal eingekuschelt, die Augen zugekniffen und geschnarcht. Das war zu witzig.

Ich könnte ewig so weiterschreiben, ihr wisst schon mein Schnatter-Gen. Aber nun ist Schluss. Nur noch meine Lieblings-Sätze möchte ich kurz anmerken. Schon oft hat das Bilderbuch-Mädchen zu mir gesagt: „Mama lieb!“ und letztens hat sie zum Papa gesagt: „Ich hab dich auch lieb.“ Und heute, ja heute durfte ich es auch endlich von ihr hören:

„Ich hab dich lieb, Mama! Du hast mich auch lieb.“

Die schönsten Worte für mich 🙂 Da schmelzt das Mama-Herz natürlich dahin und die Welt ist schön. So, ich schwebe jetzt mal vor mich hin im siebten Himmel. Isset nich schön mit den lieben Kleinen?

Eure Nätty – Schnatterlie

*(Name geändert)

Zaehneputzen Kleinkind Mama

#Familienmoment Nr. 12 – Zähneputzen und was fürs Herz und noch mehr!

Schon zweimal hintereinander habe ich es verpasst bei der Familienmomente-Aktion der lieben Küstenmami mitzumachen. Shame on me! In den Wochen hat sich natürlich so einiges angesammelt an kleinen belanglosen oder witzigen oder auch zauberhaften Momenten. Daher habe ich mich entschieden heute mal eine kleine Auswahl kurz anzureißen, anstatt einen Moment besonders hervorzuheben. Los geht`s:

1) Das Zähneputzen

Ja nach Laune der Bilderbuch-Madame kann das Zähneputzen schon mal in einem kleinen Drama enden. Letzte Woche habe ich allerdings herausgefunden, wie es sogar richtig Spaß machen kann:
Ich putzte so meine Zähne vor mich hin, während die Maus auf ihrer Zahnbürste herumkaute, als sie plötzlich hervorschnellte und befahl: „Mama, jetzt mal schön ‚Aaaah‘ machen!“
Ich hab natürlich gleich aufs Wort gehorcht und los ging es: Mehr oder weniger sanft wurden meine Zähne (Augen, Nase, und was man alles so aus Versehen treffen kann) geputzt. Gleichzeitig durfte ich dann ganz ohne Drama die Zähne des Bilderbuch-Mädchens putzen. Ok, der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu unterschätzen, aber irgendwas ist ja immer …

2) Wir sind eine Familie

Das ist definitiv mein liebster Familienmoment der letzten Zeit.

Abends, wenn das Bilderbuch-Mädchen nicht gut einschlafen kann, fragt sie immer den Papa, ob der ihr noch ein Fläschchen Milch macht. Heute Abend hatte ich sie auf dem Arm und sie wollte den Papa nach ihrer geliebten Milch fragen. Sie stürzte sich quasi von meinen in seine Arme, hat ihn herzlich umarmt und gesagt: „Wir gehören zusammen!“ Das war sooo süß!
Des öfteren umarmen wir uns nämlich zu dritt und dann sage ich immer: „Wir sind eine Familie! Wir gehören zusammen!“

Als wir das letztens in der Küche gemacht haben, antwortete das Bilderbuch-Mädchen mir mit: „Für alle Zeit!“ Oh, zum dahinschmelzen. Diesmal war das kein Zitat aus einem Bilderbuch, wie hier. Sondern aus der Serie „Mascha und der Bär“. Dort gibt es nämlich so ein süßes Lied, indem gesungen wird: „Wir sind eine Familie, für alle Zeit!“ Auch wenn es nur daraus zitiert wurde, war ich dennoch sehr gerührt, da es in dem Moment auch so toll passte und sie uns dann ganz fest umarmt hat. Ich bin immer wieder erstaunt was sie sich alles so merken kann und wie toll sie schon spricht mit ihren 22 Monaten.

3) Gesangseinlagen

Das Bilderbuch-Mädchen singt grad so viel. Das ist einfach zu süß. Manchmal zum Einschlafen und eigentlich immer morgens zum Aufwachen ertönt aus dem Baby-Phone fröhlicher Gesang. Diese Woche waren wir zusammen mit dem Papa im Supermarkt. Ich bin nochmal zurück zum Eingang gelaufen, weil ich da noch was vergessen hatte, während mein Mann und die Kleine schon an der Kasse standen. Dennoch konnte ich laut und deutlich das Bilderbuch-Mädchen krakeelen hören: „Alle meine Täubchen gurren auffem Dach! Gurren auffem Dach!“ (Mal wieder die niederrheinische Version 😉 ) Immer wieder kleine Glücksmomente, wenn man sein Kind so fröhlich und frei singen hört.

4) Witzige Wortkreationen

Wegschmeißen können, hätte ich mich, als die Kleine letztens am Abendbrottisch eine „Alarmi“ verlangte.

„Was möchtest du?“ fragte ich amüsiert nach.

„Eine Salmanie?“ verbessert sie sich.
„Wie heißt das?“
„SALAMI!“
Aha. Aber „Alarmi“ fand ich auch spitze 😉

5) Sinnlose Dinge genießen

Einfach Arm im Arm auf dem Küchenboden liegen und die Decke anstarren. Warum auch nicht?

6) Unbeschwertheit

Heute waren wir in einem Freizeitpark und wir haben in jedem Moment diese tolle Unbeschwertheit unserer Kleinen genossen. Tiere füttern, Klettern, Rutschen, Bahn fahren. Alles hat die Augen unserer Kleinen zum leuchten gebracht. Dem Bilderbuch-Mädchen zuzusehen, wie sie – egal wo es hinging – immer gerannt ist und gelacht hat und gestaunt. Das war toll. Jeder, der an solch kindlicher Begeisterung teilhaben darf, hat großes Glück. Ich hatte heute auf jeden Fall so viele Glücksmomente im Bauch, dass der ganze Tag ein wunderschöner Familienmoment für mich war.

 

Familienmoment

 

Waaas? Das reicht euch immer noch nicht an Familienmomenten? Dann schnell rüber zur Küstenmami, da gibt’s noch mehr!

Alles Liebe,

Eure Nätty

Helikopter-Mama meckert rum

Erkenntnisse einer meckernden Helikopter-Mami …

(… die gerne eine Bilderbuchmama wäre)

Seit letzter Woche plagt das Bilderbuchmädchen und mich eine Husten- und Kopfschmerzreiche Erkältung.

Wäääh … 

Und soll ich euch was sagen? Wir haben trotzdem fast alle unsere Termine durchgezogen. Wir waren im Irrland, haben uns mit der Krabbelgruppe getroffen, einen Sandkasten*  mit Papa aufgebaut (ok, Papa hat aufgebaut während wir im Weg rumstanden) und den Sand dafür besorgt. Alles erledigt, aber warum haben wir uns nicht einfach drinnen etwas Ruhe gegönnt? Hahahahahaha … (Ihr hört mich leicht hysterisch lachen).
Ähm, solange kranke Kleinkinder nicht mit 40 Fieber im Bett oder wahlweise in Mamas Armen liegen, gibt es zuhause keine Ruhe. Nicht für die kranke Mama und nicht fürs kranke Kleinkind. Solange man es noch irgendwie schafft sich aus dem Haus zu schleppen, ist es dort auf jeden Fall weniger anstrengend als drinnen. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Ich war trotzdem durchgehend müde und platt und hab nur das Nötigste auf die Kette bekommen. In den ersten Tagen war auch noch die Laune meiner kleinen Maus total im Keller. Vermutlich weil es ihr so mies wie mir ging. Diese Vermutung änderte leider nichts daran, dass ich hätte ausrasten können!
Denn nichts, aber auch gar nichts konnte man der Bilderbuch-Madame zu der Zeit Recht machen.
Ehrlich, ich habe versucht geduldig zu sein und trotz hämmernder Kopfschmerzen nicht auszurasten, weil die Kleine ständig nur gebrüllt hat. Und das obwohl ich versucht habe – ganz attachment-parenting-like – zu agieren (hat dann irgendwann auch so gar nicht mehr geklappt). Ein Beispiel: Normalerweise lasse ich ja gern mal mit mir reden, wenn es um die Wahl der Jacke geht. Heute nicht die blaue? Nun gut, dann vielleicht die pinke zur roten Hose oder bis zum Auto lieber gar keine? Bin vollkommen offen für die Meinung zu diesem Thema und das Bilderbuch-Mädchen darf gern entscheiden.

Nicht so aber letzte Woche, denn egal, was ich nach ihrem lauten „Neiheihein!!!“ – Geheule als Alternative vorschlug, es wurde danach nur noch lauter geschrien. Mit dem Gesichtsausdruck, der sagt: „Keiner versteht mich! Warum tut Mama mir das an! Nie machen wir was ich möchte (was immer das in diesem Moment war …) Die Welt ist soooo ungerecht!“ Kennt ihr den Gesichtsausdruck auch von euren Kleinen?

Und irgendwann ist einfach Schluss. Dann wird halt die blaue Jacke angezogen, trotz Schreien. Dann laufen wir halt unter Geschrei zum Auto, was will man machen, wenn man nun mal Termine hat?

Weitere Schreigründe lieferten in der letzten Woche unter anderem:

  • Unsere Uneinigkeit darüber, wieviele Obst-Quetschies ein Kleinkind am Tag verdrücken darf.
  • Die Frage, warum Spülen nicht bedeutet, dass man das Wasser volle Kanne aufdreht und die Hand direkt darunter hält, um somit die ganze Küche unter Wasser zu setzen.
  • Die Diskussion darüber, warum man als Kleinkind mit dem Laufrad auf dem Bürgersteig zu bleiben hat und nicht auf die Straße fahren darf.
  • Das abendliche ins Bett bringen. Das hat mal wieder katastrophalte Zustände angenommen, die wir aber zum Glück nach drei Nächten klären konnten.
  • Alle möglichen Kleinigkeiten … Sie wissen schon.

Vor meinem inneren Auge zog ich schon einen kleinen Tyrannen heran.

Ein Kind, dass nur schreit, sobald es seinen Willen nicht bekommt und einem auf der Nase herumtanzt. Und was hatte man mich gewarnt. Da war es: das verzogene Kind, das keine Grenzen kannte. Hah, verwöhnt! Selber Schuld. Haste jetzt davon!

Doch dann fiel mir etwas auf. Ok, zugegebenermaßen bin ich nicht ganz allein drauf gekommen. Am Dienstag waren das Bilderbuch-Mädchen und ich bei einem Treffen mit einigen Müttern von der alten Krabbelgruppe und wir kamen auf das Thema Wutausbrüche bei Kleinkindern zu sprechen. Und ja, es wurde ein Zusammenhang hergestellt zwischen Mamas Laune und der des Kindes. Wir alle kamen überein, dass die Kinder wirklich viel öfter ihrer Wut freien Lauf lassen, wenn auch Mama einen schlechten Tag hat und z. B. besonders viel motzt.

Und jetzt ratet mal … Ja, in den Erkältungstagen haben wir uns gegenseitig so richtig schön aufgeschaukelt. Schlimm. Ich war nur noch gereizt. Mich hat aber auch alles gestört. Denn jedes Mal, wenn ich etwas verbieten musste und das Bilderbuchmädchen lautstark ihren Unmut äußerte, war ich unverhältnismäßig genervt. Mir ging es ja schlecht. Mein Kopf und so … Aber dem Bilderbuch-Mädchen ging es auch schlecht. Husten und so … Kann einem schon mal die Laune vermiesen. Daher wohl auch die noch häufigeren Wutausbrüche als sonst schon in der Autonomie-Phase. Mein Nervenkostüm war nur noch hauchdünn. Ein umgekippter Kakao? Gleich eine Katastrophe für mich. Ich holte schon aus zu meiner üblichen Predigt: „Pass doch bitte mal besser auf. Hampel nicht so rum auf deinem Stuhl. Jetzt müssen wir dich noch umziehen … etc. Zeter – Blablablub.“

Da zitierte meine Maus aus einem Bilderbuch: „Das war der Kakao … ‚Macht nichts,‘ sagt Mama und wischt den Tisch sauber. Dann holt sie einen neuen Pullover.“

Wahnsinn …

Ich bin vollkommen verdattert. Erstens, weil sich die kleine Madame soviel merken kann und zweitens, warum die liebe Bilderbuch-Mama so locker flockig: „Macht nichts,“ flötet und ich schon wieder nur am Meckern bin und zwar auf 180. Mein Dauer-Mecker-Modus geht mir dabei ja selbst schon auf den Keks. Kein Wunder, dass der bei meiner Maus zu Wutausbrüchen führt.

Nun gut, trotz „Bilderbuchbaby“ werde ich wohl so schnell keine Bilderbuch-Mama, die immer nur gutmütig und entspannt jede Lebenslage annimmt (meine Omi konnte das ja), aber ich gebe mir Mühe weniger zu meckern. Versprochen. Vielleicht wird ja dann auch weniger zurückgemeckert.

Abends in einem Gespräch mit meinem Mann kam auch noch heraus, dass ich weniger bei belanglosen Sachen motzen könnte, dafür vielleicht öfter mal bei wichtigeren Dingen eine Grenze ziehen sollte. Reden hilft ja ungemein. Während unserem Gespräch fiel auf, dass ich echt übervorsichtig bin. Ich verbiete häufig Dinge, weil ich weiß, dass sich das Bilderbuchmädchen wehtun KÖNNTE, WENN DENN etwas schiefgehen sollte. In Wirklichkeit traue ich ihr oft zu wenig zu und selbst wenn sie sich mal eine Beule abholt, dann lernt sie daraus, das nächste Mal vorsichtiger zu sein. Ich alte Helikopter-Mama. Auch auf diesem Gebiet versuche ich mich zu bessern. Mein Kind soll ja auch aus Fehlern lernen dürfen. Außerdem nimmt sie mein „Nein!“ vielleicht auch etwas ernster, wenn ich nicht bei jeder Kleinigkeit panisch damit um die Ecke komme 😉

So viele Erkenntnisse in der letzten Woche. Man lernt wirklich nie aus. Erziehung ist echt gar nicht so einfach. Leider werden diese Kinder ja alle ohne Betriebsanleitung geliefert und wenn ich auch sonst keine lese, gäbe es eine für mein Kind, ich würde sie verschlingen ;)))

Eure Nätty

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Mama zeigt Baby ihrer Oma

Oma ist die Beste (Blogparade)

Es gibt im Moment viele Blogparaden, an denen ich gern teilnehmen würde. Leider reicht die Zeit nicht für alle. Doch an der Blogparade von Anke von mama-geht-online kam ich nicht vorbei. Ein Thema über das ich schon sehr lange schreiben wollte:

Oma ist die Beste – Doch warum eigentlich?

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann hat meine liebe Oma da immer einen ganz besonderen Platz.

Allein wenn ich nur an sie denke, wird mir ganz warm ums Herz. Sie hat so viel Liebe, Wärme und Geduld ausgestrahlt. Wirklich bewundernswert. Ich war unheimlich gern bei ihr, ob als Kleinkind, Kind, Teenie oder junge Erwachsene. Meine Oma war ein besonderer Mensch für mich und das wird sie in meinem Herzen immer bleiben.

Hatte ich Kummer, Angst oder Sorgen, strich sie mir beruhigend über den Arm und sagte liebvoll: „Ach, mein Mädchen!“ und schon ging es mir ein Stückchen besser. Ich wusste, meine Oma liebt mich, egal was kommt.

Omas Mädchen. Das war ich wirklich gern, denn als „Omas Mädchen“ wurde man geliebt, verwöhnt und mit Aufmerksamkeit überschüttet.

Unermüdlich hat sie meinen Geschwistern, meinen Cousins und Cousinen und mir Bilderbücher vorgelesen als wir noch klein waren. Zu jeder Tages- und Nachtzeit konnte man zu ihr kommen und sie z. B. um einen geschälten Apfel, gebratene Nudeln mit Ei aus der Pfanne bitten, oder was einem sonst einfiel. Ihr war nie etwas zu aufwendig oder gar zu lästig.

Wir Kinder waren ihr ein und alles und das hat sich gut angefühlt. Sehr gut sogar.

In frühen Kindheitserinnerungen sitze ich bei ihr in der Küche, reibe Zwieback zu feinem Mehl und vermatsche es dann mit Wasser zu einer „köstlichen“ Pampe. Ich erinnere mich, dass ich das wirklich gern gemacht habe.

Bei Oma durfte man natürlich auch immer etwas mehr als zuhause. Das war toll. Länger aufbleiben, länger Fernsehen, mehr Süßes essen – es herrschten paradiesische Zustände. Und Ärger gab es nie. Ging mal etwas kaputt oder wurde etwas dreckig – kein Weltuntergang bei Oma. Dann wurde es halt repariert oder saubergemacht oder weggeworfen und nicht mehr drüber gesprochen.

Ihr jüngster Sohn – mein Onkel also – ist nur zwei Jahre älter als ich. Wenn ich bei ihr übernachtet habe, war es, als hätte ich einen älteren Bruder. Wir hatten natürlich auch viel Quatsch im Sinn, aber trotzdem wurde Oma nie, nie, niemals nie böse mit uns.

Wie spielten zum Beispiel „Spiegelspucken“. Das ganze Spiel bestand nur darin mit dem Gurgelwasser vom Zähneputzen den Spiegel im Bad vollzuprusten. Immer wieder. Ehrlich? Ich würde als Mama da heutzutage ausrasten … Meine Oma war total gleichmütig, „Ach, so sind Kinder halt …“, schien sie sich zu denken.

Sie hatte immer ein offenes Ohr und war so interessiert an allem was gerade bei uns Enkeln im Leben passierte und aktuell war. Nichts davon war unwichtig für sie.

Ich im Gegenzug fand ihre Geschichten auch immer sehr spannend, besonders als ich schon etwas älter war. Wie war denn meine Mama so als Kind? Wie war es für meine Omi als Kind im Krieg in den Süden Deutschlands fliehen zu müssen. Die Schule in der Fremde verbringen zu müssen? Wie war es einen Bomben-Alarm mitzuerleben. Wie war es aus der Stadt aufs Land zu ziehen? Meine Oma kam nämlich gebürtig aus dem Ruhrgebiet. Das hat man auch an manchen Ausdrücken gemerkt. Statt „jetzt“ sagte sie zum Beispiel oft „getz“.

Viele Kleinigkeiten im Alltag erinnern mich an meine Oma. Irgendwie denke ich immer an sie, wenn ich Nudeln in der Pfanne brate, oder wenn ich Frikadellen mache, denn die hat sie oft für uns zubereitet. Wenn ich eine Packung „Katzenpfötchen“ sehe, denke ich an sie, denn die hat sie meinen Schwestern und mir oft mitgebracht.

Ich denke an sie, wenn ich ab und an mal etwas spüle, denn meine Oma hatte zum Schluss zwar eine Spülmaschine, aber die hat sie nie benutzt. Sie hat lieber alles per Hand gespült.

Wenn ich einen alten Wecker höre, denke ich daran, wie ich als Kind im Gästebett bei ihr und Opa im Schlafzimmer übernachtet habe, denn da tickte immer ein Wecker ganz laut.

Wenn ich erkältete bin und mich mit Eukalyptos-Creme einreibe denke ich an sie, weil sie das früher bei mir auch gemacht hat, wenn ich krank war.

Am meisten denke ich natürlich an sie, wenn ich meinen Opa treffe, der übrigens auch ganz toll ist! Zu beschreiben wie toll, würde jetzt aber den Beitrag sprengen.

An Weihnachten denke ich immer daran, wie schön Oma und Opa uns Kindern den ersten Weihnachtstag gestaltet haben. Es gab jedes Jahr einen liebevoll, geschmückten Baum im Wohnzimmer, jede Menge Geschenke, eine leckere Weihnachtstorte von Opa und jede Menge Plätzchen.

Ich weiß noch, dass ich als ich mein erstes Auto gekauft habe (einen 11 Jahre alten Fiat 500), erst mal Oma und Opa zu einer Probefahrt abgeholt habe. Oma musste dann hinten auf die Rückbank klettern in dem kleinen Dreitürer.

Oder wie ich sie und Opa stolz nach Düsseldorf in meine erste eigene Wohnung eingeladen habe und sie sich so für mich gefreut hat.

Mein größter Wunsch wäre gewesen, dass meine Oma das Bilderbuch-Mädchen noch kennengelernt hätte.

Leider haben sie sich um einige Tage verpasst. Und in den letzten Tagen ihres Lebens ging es meiner lieben Oma leider auch sehr, sehr schlecht.

An meinem 31. Geburtstag war ich hochschwanger zuhause. Ich erinnere mich genau, dass meine Oma mich zum Geburtstag anrief und ich im fertigen, neuen Kinderzimmer des Bilderbuch-Mädchens mit ihr telefoniert habe. Unser letztes Telefonat … Sie hat es körperlich nicht mehr geschafft zu meinem Geburtstag zu kommen, aber sie hat an mich gedacht. Sie hat immer an mich gedacht. Die Karte, die ich von ihr zu meinem Geburtstag bekommen habe, halte ich in Ehren. Immer wenn ich sie in meinen Händen halte und die liebevollen Worte darin lese, kommen mir die Tränen. Bis zum Schluss hat meine Oma mir all ihre Liebe gegeben. Ich bin so dankbar für diese bedingungslose Liebe und ich wünsche mir, dass ich diese genauso an meine Tochter weitergeben kann. An „Mein Mädchen“.

Danke, liebe Omi! Danke für alles! Ich vermisse dich hier sehr!

Dein Mädchen

Baby wacht auf an roter Ampel

Alle Babys lieben doch Autofahren …

 

Man hat es nicht leicht als Mama. In der Babyzeit des Bilderbuchmädchens spielten sich gern mal solche Szenen wie oben im Bild ab. Denn geschlafen wurde im Auto nur solange es sich auch bewegt hat. Eine rote Ampel-Phase reichte schon aus, um die kleine Maus aus dem Land der Träume zu befördern … Was dann auch mit lautstarkem Weinen quittiert wurde. Jedes Mal also wenn ein rotes Licht an einer Ampel aufleuchtete, brach bei mir der kalte Schweiß aus. „Bitte werd doch grün! Bitte werd doch grün!!!“ Man, wie oft habe ich das innerlich gefleht.

Und heute?

Heute ist diese Phase längst vorbei. Heute ist alles viel entspannter, solange ich die Musik anmache, die die kleine Madame hören möchte ist eigentlich meistens alles in Butter. Es ist eher ein Problem das kleine Schätzchen überhaupt ins Auto hineinzubekommen … Aber wenn sie dann einmal sitzt und auf längeren Fahrten auch noch den Schnulli haben darf, schläft sie sogar ganz wunderbar im Auto. Und ich kann dann Radio hören. So ein Luxus ;)))
Immer wenn ich an solche Problemchen von früher denke, wird mir wieder bewusst wie schnell manche unliebsame Phase eigentlich vorbeigegangen ist.

Und ihr?

Kennt ihr auch die Panik vor roten Ampeln aus der Babyzeit? Oder hattet ihr eines dieser Babys, die im Auto immer friedlich geschlummert haben. Mir wurde von solchen Exemplaren berichtet, meist begleitet von einem Hauch Ungläubigkeit, dass das bei unserer Maus nicht so sein sollte. Denn: Alle Babys lieben doch Autofahren, oder etwa nicht? 😉

Liebe Grüße,

Nätty

 

Kinderbettwäsche

Das Bilderbuchmädchen braucht jetzt eine Matratze fürs Gästebett! (mit Werbung*)

Waaas? Wie? Wozu? Gästebett? Neue Matratze?

Ja, es ist soweit, unser kleines Mädchen schläft jetzt mittags nicht nur regelmäßig bei der Tagesmutter (und zuhause natürlich), nein vor einigen Wochen hat sie das erste mal (erfolgreich) ihren Mittagsschlaf bei den Großeltern verbracht.

Wer mir bei Twitter folgt weiß vielleicht, dass wir vor kurzem einen Gebrauchtwagen erworben haben. Der Gebrauchtwagenkauf mit Kleinkind erwies sich – besonders in der Verhandlungsphase – sagen wir mal eher als suboptimal. Mein Mann und ich wollten also gern mal einen Tag alleine nach einem neuen Wagen schauen. Ein prima Grund für die Großeltern das Bilderbuchmädchen mal einen ganzen Tag zu übernehmen. Wie gesagt, inklusive des Mittagsschlafs ….

Ein Gästebett war schnell bestellt und es war sogar eine „Matratze“ dabei, wenn man es denn so nennen will … Leider sehr dünn. Und irgendwie so gar nicht gemütlich …

Es kam der Tag, an dem wir uns weiter entfernt ein paar Autos anschauen wollten.

Nun war es also soweit, das erste Mal Mittagsschlaf bei Oma und Opa stand an.

Ohje, ob das klappen würde? Ich war noch skeptisch. Andererseits hatte sich das Bilderbuchmädchen rasant entwickelt und schlief ja auch ohne Probleme mittags bei der Tagesmutter – wobei das schon ein bisschen Eingewöhnung gebraucht hatte … Aber zur Zeit der Eingewöhnung war sie ja auch erst gut zehn Monate alt gewesen. Nun war sie also schon doppelt so alt 😉

Morgens gegen 10:00 Uhr gaben wir unsere Kleine bei Oma und Opa ab und verabschiedeten uns von unserem kleinen Wirbelwind. Auf in die Freiheit 😉 Es war schön mal wieder etwas nur zu zweit zu unternehmen. Endlich konnten wir mal wieder offen Cabrio fahren und mittags um 12:00 Uhr essen gehen. Und zwar zusammen. Yes!

Gegen 13:00 Uhr erhielt ich dann eine Whatsapp-Nachricht der Schwiegermama: „Die Kleine schläft!“ Juchhu, es hatte alles geklappt. Das hat mich wirklich gefreut! Und das trotz der wahnsinnig dünnen „Matratze“.

Eine neue Matratze muss her

Und auch wenn es dieses Mal gut geklappt hatte, wünschte ich mir, für die folgenden nächsten Male bei Oma und Opa, eine etwas gemütlichere Matratze fürs Gästebett.

Der Kauf der Matratze für zuhause ist ja nun schon etwas länger her und ich wollte mir nochmal ins Gedächtnis rufen, worauf man eigentlich so achten muss, wenn es um den Kauf einer Babymatratze geht. Denn mal ehrlich vom Angebot der Matratzen, die es am Markt gibt, wird man ja geradezu erschlagen. Da ist es gut zu wissen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Auf der Seite www.matratzen-test-sieger.de findet man übrigens viele Infos zum Thema Babymatratzen. Leider habe ich bisher noch keine konkreten Tests zu Babymatratzen dort finden können, nur zu Matratzen für Erwachsene. Dennoch gibt es viele nützliche Tipps, die helfen die richtige Matratze fürs Baby oder Kleinkind zu finden.

Im letzten Absatz las ich dann, dass die Zöllner-Babymatratzen was die Standards in Sachen Babymatratzen angeht, auf dem neusten Stand ist. Das fand ich sehr erfreulich, da wir eine Matratze dieser Marke in unserem Babybett zuhause haben und damit sehr zufrieden sind! Daher haben wir uns auch für das Gästebett wieder für eine Zöllner-Matratze entschieden. Und zwar für die Zöllner 7350100000 – Babymatratze Air Allround, 60/120 cm.

Ich habe beim Kauf darauf geachtet, dass die Matratze den wichtigsten Kriterien entspricht, die ich bei Matratzen Testsieger finden konnte. Nämlich:

  • Matratze wurde nach Öko-Tex Standard 100 Produktklasse 1 auf Schadstoffe getestet.
  • Der Matratzenbezug ist abnehmbar und bei 60 Grad waschbar.
  • Trittfeste Längskante vorhanden

War ja gar nicht so schwer eine geeignete Matratze zu finden. So, ab jetzt wird das Bilderbuchmädchen auch bei den Großeltern toll schlummern. Die tolle Kinder-Bettwäsche vom Beitragsfoto gibt es übrigens bei dormando.de zu kaufen. Wo die Kleine es jetzt so gemütlich hat, schläft sie ja vielleicht nächstes mal direkt zwei Stunden mittags, anstatt nur eine 😉
Wir werden sehen.

Viele Grüße,

Eure Nätty

*Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von matratzen-test-sieger.de

ElternBloggerCafe von Styleranking

Bericht zum Styleranking ElternBloggerCafe

Am letzten Sonntag war ich zum ersten Mal auf einem Bloggertreffen. Und zwar beim ElternBloggerCafe in Düsseldorf, organisiert von Styleranking.

Über die Einladung habe ich mich unglaublich gefreut! Einen Tag vor dem Event war ich ganz schön aufgeregt. Ich wuselte durch die Wohnung, damit ich auch nichts vergessen würde am nächsten Tag – wie ein kleines nervöses Huhn. Schließlich sollte ich im „White-Loft“, dem Veranstaltungsort, auf namhafte Mama-Blogger treffen wie Sonja von mama-notes,  Dajana von mitkinderaugen oderJanina von 2kindchaos und viele mehr.

Mein Mann ist am Sonntag extra früh mit dem Bilderbuchmädchen aufgestanden, um die Kleine so müde zu machen, so dass sie mir auch schön auf dem Weg nach Düsseldorf schlafen würde. Hat übrigens super geklappt! Als wir uns um 10:30 auf den Weg machten, ratze das Bilderbuchmädchen bis zu unserer Ankunft um 11:30 Uhr. Ein sehr guter Start, wie ich finde.

In Düsseldorf angekommen fühlte ich mich erst mal 10 Jahre zurückversetzt, denn damals hab ich da für eine Weile gewohnt. Es schien mir wie eine kleine Reise in ein anderes Leben. Denn mittlerweile bin ich ein echtes Landei!

Das Parkhaus war schnell gefunden und der Weg von dort zum „White Loft“ ein Klacks. Das Bilderbuchmädchen freute sich über die „großen Busse“ (Straßenbahnen), denn sowad gibbet bei uns auffem Land ja nicht 😉 Artig und ohne Genöle lief sie sogar die ganze Zeit an der Hand 🙂

Wir betraten den Innenhof, der zum Veranstaltungsort führte und ich sah von Weitem schon ein paar Leutchen vor dem Eingang herumstehen. Aufgeregt versuchte ich irgendwen zu erkennen. Aber wegen fehlender Brille, keine Chance. Auch beim Näherkommen konnte ich noch kein Gesicht einem bestimmten Blog zuordnen.

Witzig, der Gedanke, dass man da vielleicht schon mit welchen online über dies und das gequatscht hat und sich im RL nicht mal erkennt.

Das Team von styleranking.de hat alle super nett empfangen und uns auch etwas früher hereingelassen. Wir bekamen unser Schild mit Namen und Blognamen und los ging’s. Also für mich hieß es hauptsächlich: „Los gehts`s! Immer dem Bilderbuchmädchen hinterher!“

ElternBloggerCafe von Styleranking

ElternBloggerCafe von Styleranking

Aber trotzdem war es sehr interessant. Ich habe viele liebe Blogger-Kolleginnen getroffen. Manche kannte ich tatsächlich schon vom Miteinander schreiben – zum Beispiel Nina von gedankenpotpourri (und ja, ich habe schon wieder gegoogelt wie man das schreibt 😉 Es war richtig toll sie mal im echten Leben kennenzulernen. Ich hab mir ja ein bisschen gewünscht sie würde in meiner Nachbarschaft wohnen. Einfach sympathisch, die Gute!!

Oder auch Nadine von Zwischen Windeln und Wahnsinn … Ihren Blog kannte ich vorher noch nicht, aber den habe ich jetzt definitiv auf dem Schirm. Witzig ist auch, dass sie gar nicht weit entfernt von mir wohnt. Netterweise hat sie mir auch Fotos vom Event zur Verfügung gestellt, denn ich war ganz ausgelastet mit Networking, Labels anschauen und hauptsächlich dem Bilderbuchmädchen hinterherrennen … Also ganz lieben Dank für die tollen Fotos, liebe Nadine!!!

Selfie

Nadine von Zwischen Windeln und Wahnsinn and me ;)

Nett quatschen konnte ich auch mit Carina von nordhessenmami und Elena von Landglück-Mami-Blog.

Wirklich schön waren auch meine leider zu kurzen Gespräche mit Nicole vom Mama in Essen, die mit ihrem süßen Kind da war.

Sehr nett war übrigens auch Sonja von Mama-notes, die mich freundlich angesprochen hat. Leider musste ich da wieder mal schnell hinter meiner Kleinen her. Mit ihr hätte ich mich schon gern länger unterhalten. Gesehen hab ich auch Sarah von zwergenzimmerchen. Man, hätte ich gern mit ihr gesprochen, aber bitte fügen sie hier meinen Standard-Satz ein: „Ich musste dem Bilderbuch-Mädchen hinterherrennen.“ Dennoch bin ich froh, dass ich die Möglichkeit hatte so viele Blogger einmal persönlich zu treffen.

Einer der Sponsoren war übrigens Vöslauer Junior, die haben stilles Wasser in schönen bunten Fläschchen bereitgestellt. Eine wirklich praktische Größe auch für Kinder. Und zumindest dem Bilderbuchmädchen hat es soviel Spaß gemacht, daraus zu trinken, dass sie glaub ich sechs Flaschen leergezogen hat. Also wer Kinder hat die nicht gern Wasser trinken … Einen Versuch ist es wert, die bunten Fläschchen einzusetzen.

Kleinkind trinkt Wasser

Matschen, kann man mit dem Wasser auch toll, wie das Bilderbuchädchen während der Eröffnungsrede direkt gezeigt hat und uns beide komplett mit Wasser eingesaut hat ;D Unauffällig sein, ist nicht mit dem kleinen Wirbelwind.

Das Essen wurde von Foodora geliefert, war sehr hipp, aber für Kinder leider nicht so geeignet. Smoothies und Nussbrot gab es. Mehr hab ich leider gar nicht mitbekommen. Das Essen war sehr schnell weg und später wurde noch Gebäck aufgetischt, dass bei meiner Maus sehr gut ankam.

Smoothies

Leider gab es keinen Kaffee beim ElternbloggerCAFE, aber wie ich mitbekommen habe, wurde das schon sehr häufig erwähnt und wird bestimmt beim nächsten mal nicht fehlen.

Beim Stand von S. Oliver bekamen wir einen sehr niedlichen Waschbären aus Filz geschenkt. Eigentlich hätte man sich dort auch einen Teddy aus einem alten mitgebrachten Shirt nähen lassen können, aber es war etwas zuviel los, so dass wir aus unserem Shirt nur ein Halstuch für den Waschbären nähen ließen.

Die neue Kollektion von S. Oliver hat mir übrigens gut gefallen. Viel rosa für die Mädchen, aber durch die Kombi mit Oliv-Grün nicht zu kitschig. In diese Jacke hab ich mich ja ein bisschen verliebt:

Kinderjacke

Das Bilderbuch-Mädchen hat sich dann am Stand von Lässig in den super süßen Fuchs-Trolley verliebt.

Kinderkoffer

Ich fand ja die ausgestellten Wickeltaschen sehr stylisch. Wie eigentlich alles von Lässig 🙂 Leider blieb mir eine längere Unterhaltung dort versagt, da ich … na, wer errät es? Genau! Da, ich hinter meinem kleinen Mädchen herrennen musste.

Mit einer sehr netten Dame von Weleda konnte ich dann etwas länger quatschen und habe mich über die Mandelmilch-Gesichtspflege für trockene Haut informieren können.

Weleda Pflegecremes

Zum Stand von Ergobaby bin ich leider gar nicht mehr gekommen, aber der ist ja derzeit auch nicht von ganz so großem Interesse für mich und das Bilderbuchmädchen. Also in eine Babytrage bekommen meine Kleine keine zehn Pferde mehr. Auch wenn sie das früher so geliebt hat.

Vielleicht noch etwas zur Location. Diese war zwar stylisch, hat mir aber für ein Elternblogger-Treffen nicht so gut gefallen. Die angebotenen Vorträge wurden an einem Tisch mitten im Raum gehalten, wo es sicher schwierig war, durch das Gewusel und die Lautstärke im Loft etwas mitzubekommen.
Die Kinderecke war nicht so ganz durchdacht. Sie bestand aus zwei Tischen, die direkt vor dem Laptop standen, mit dem die Präsentationen für die Vorträge bedient wurden. Zuerst dachte ich, die Dame die neben den Kindertischen gesessen hat, wäre eine Kinderbetreuerin, aber sie war für die Präsentationen zuständig. Und wahrscheinlich dafür, dass die Kinder den Laptop nicht auseinandernehmen 😉

Auf einem der Kinder-Tische konnte man mit Kreide malen, was dazu führte, dass das Bilderbuchmädchen das White-Loft in ein Colored-Loft verwandelte. Und sich selbst in einen kleinen blauen Schlumpf … Viele kleine Kinder sahen nach dem Blogger-Cafe noch erstaunlich adrett aus, mit Spängchen im Haar und sauberer Kleidung. Nicht so meine Kleine 😉

Ein echter Kritikpunkt für mich war, dass der Wickelbereich als ich das erste Mal gewickelt habe, ohne Wickeltisch vorzufinden war … Vielleicht wurde der für die Wickelmeisterschaft gebraucht? Ich weiß es nicht, aber das war sehr unpraktisch. Ich musste meine Kleine auf dem Boden wickeln. Nach dem Wickeln sprang meine mittlerweile sehr aufgedrehte Maus auf und sprang direkt gegen einen riesigen Spiegel, der unbefestigt im Raum stand und prompt drohte auf sie zu kippen. Schnell konnte ich den Spiegel noch abfangen und habe ihn dann zwischen Heizung und Wand festgeklemmt, so dass nichts mehr passieren konnte.

Mein aufgedrehtes kleines Mädchen war nun kaum noch zu halten. Wie wild rannte sie umher. Daher mussten wir auch eine Stunde früher aufbrechen als geplant. Und leider konnte ich mich gar nicht mehr bedanken bei dem netten Team von styleranking, die wirklich alle sehr freundlich und offen waren. Daher auf diesem Wege nochmal: Danke für den aufregenden Tag!

Beim Gehen gab es noch zwei tolle Goodiebags, in denen wir zuhause richtig tolle Geschenke entdecken durften. Mein Highlight war ja die Tasche von Lässig. Das Bilderbuchmädchen ist dafür ganz begeistert von der Kreide von S. Oliver. Unsere Auffahrt ist schon ganz verziert.

Auch sehr gefallen haben mir auch die Weleda-Goodies. Vor allem die Mandel-Handcreme.

Goodies

 

Es war alles in allem ein richtig toller Tag, der bei mir und der kleinen mit einer heftigen Reizüberflutung endete 😉 Übrigens hat das Bilderbuchmädchen auch auf der Rückfahrt geschlafen wie ein Stein.

Liebe Grüße,

Nätty

Auto rollt weg

Das Bilderbuch-Ende zur Blogparade Schwangerschaftsdemenz und äh …dingens … Stilldemenz

Na, erkennt einer von den Blogparaden-Teilnehmern diese Situation?

Ich hoffe  Martina vom Blog „mopsundklops“, schreit „Hier, ich!“, denn es ist meine Illustration zu ihrer Story: Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Armen 😉

Meine erste Blogparade ist nun vorbei. Wow, war das spannend!

Über jeden eingereichten Artikel habe ich mich wie eine kleine Schneekönigin gefreut! Vielen Dank fürs Mitmachen an die Teilnehmer und vor allem für eure wahnsinnigen Storys!

Und letzten Freitag war es dann soweit, es ging um das Bilderbuch-Ende

Ich musste meine liebste Story auswählen und wie versprochen dazu ein Bild zeichnen. Doch was hab ich mir da nur vorgenommen? Sieben tolle Beiträge haben mich erreicht und die Entscheidung ist jetzt zwar gefallen, doch es war unglaublich schwer. Denn ich hatte eine tolle Auswahl an Beirägen. Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Als erstes schrieb Andrea von allesuntereinenhut ihre Aussetzer nieder. Ich sage nur, wer braucht schon eigenes Gepäck wenn es in den Urlaub geht? Hauptsache die Windeltasche ist 1a-vollständig. Aber aus Fehlern lernt man ja, oder? Nicht im stilldementen Zustand:

„Es ist unglaublich, aber mir ist es gleich zweimal passiert,
dass ich mit den Kindern übers Wochenende verreist bin und ich MEINEN Koffer zu Hause vergessen habe.“

„Schwangerschafts- und Stilldemenz – Alles Humbuk?“, fragt Chrissy vom Blog sonnenshyn. Denn von ihrer ersten Schwangerschaft kannte sie so etwas gar nicht. Also, alles quatsch, oder? Doch in ihrer zweiten Schwangerschaft schlug die Verpeiltheit richtig zu. Mal konnte sie sich nicht erinnern, was sie mit ihrem Sohn gerade suchte, oder die Namen von Bekannten aus der Krabbelgruppe waren einfach so abhanden gekommen … Unauffindbar. Genau wie die Erinnerung an das leckere Essen am Hochzeitstag mit ihrem Mann. Zuhause war das Essen dann weniger lecker, nachdem der Reis leider auf dem Herd anbrannte, weil … Naja, wohl vergessen, dass der überhaupt auf dem Herd stand. Könnte mir ja nicht passieren. Hust …

Warum Anna vom Blog neverlookedsobeautiful am Anfang ihrer Mami-Karriere immer zwei Taschen mit genommen hat, wenn sie das Haus verließ und warum das gar keine so gute Idee war, könnt ihr auf ihrem Blog nachlesen. Sehr witzig stelle ich mir vor allem die Szene im Hof vor, in der sie beschreibt, was passiert, wenn italienisches Temperament auf die Folgen der Stilldemenz treffen 😉

Den Alptraum einer jeden Mami erlebte wohl Tina von imherzenstadtkind:

„… Ich blieb also stehen und checkte, ob ich mein Handy, Portmonai
und mein Schlüsselbund bei mir hatte. Alles da. Ich verharrte so einen Moment am Fleck und kramte in meinem Gehirn nach einer Antwort auf meine Frage. Es war so still. Und da fiel es mir auf!
Ich hatte Lola nicht bei mir. …“

Kind im Supermarkt vergessen. Aaaaah! Aber zum Glück nix passiert und das Kind hatte es nicht mal gemerkt, war es doch zu vertieft in die neue Ausgabe der „Prinzessin Lillifee“.

Munter weiter ging es auf dem Blog mopsundklops von Martina, die wahre Superhelden-Kräfte entwickelt hat, um die Aussetzer in der Stilldemenz auszugleichen. Denn was macht man, wenn man am Hang vergessen hat die Handbremse vom Auto anzuziehen und eines der zwei Kinder noch im Auto sitzt, während das Auto losrollt?

„Aus Reflex stellte ich meinen linken Fuß hinter das Rad und
stemmte meine Arme gegen den Türrahmen. Obwohl wir damals einen Kombi hatten, reichten meine Kräfte vorerst locker aus, um den Wagen zu halten.“

In dieser Situation dann um Hilfe rufen zu müssen, ja, das ist schon ne Nummer wie aus einer amerikanischen Familienkomödie 😉 Ich hatte direkt ein Bild im Kopf und hab losgelegt. Leider hab ich auf dem Blog und auch auf sonst keiner Plattform ein Foto finden können. Daher ist das Aussehen der Protagonisten frei erfunden. Mein einziger Anhaltspunkt fürs Aussehen waren die blonden Töchter ;D

Marika vom Blog thegunzlingermum übertrifft alle vorherigen Geschichten fast nochmal, denn ihr fehlt glatt ein ganzer Tag … Was? Wie? Einfach aus dem Gedächtnis gestrichen. Sollte ich erwähnen, dass an dem fehlenden Tag aufgrund der Schwangerschaftsdemenz auch noch ein Kätzchen hungern musste? Die ganze Geschichte könnt ihr bei ihr nachlesen. Richtiggehend gruselig!

Last but not least hat sich auch noch die liebe Andrea vom Blog motherbirth  meiner kleinen Blogparade angeschlossen. Sie ist die ungekrönte Check- und ToDo-Listen-Königin in einer ausgereiften Zettelwirtschaft und trotzdem geht alles drunter und drüber – Ja, genau so will es die Stilldemenz. Und die macht auch vor motherbirth nicht halt 😉 Und als ich ihren Text so las, machte sich pure Erleichterung in mir breit. Bei jedem Satz denke ich immer nur: „Kenn ich. Kenn ich. Kenn ich!“

„Natürlich muss ich auch noch kurz mal checken, ob ich auch den Herd,
die Kaffeemaschine und den Toaster ausgeschaltet habe – Routine-Checks einer völlig verwirrten Mutter mit Stilldemenz.“

Und dann denke ich plötzich: „Moment … Du stillst doch gar nicht mehr … Und schwanger biste auch nüscht …“ Aber trotzdem, die Verpeiltheit wird wohl mein ewiger Begleiter sein … An dieser Stelle möchte ich nochmal meiner Schwester danken, von der ich heute wieder Klamotten für meine Tochter leihen musste, da ich unsere Wechselklamotten vergessen hatte … Öfter mal nichts Neues … Frei nach dem Motto, was man nicht im Kopf hat, kann man sich ja leihen!

Also, mir hat diese Blogparade sehr viel Spaß gemacht. Auch das Illustrieren der Geschichte. Am liebsten hätte ich zu allen Storys was gezeichnet, aber dazu fehlte mir leider die Zeit 🙁

Doch weil es soviel Spaß gemacht hat, wird auf jeden Fall weitere Blogparaden mit Bilderbuch-Ende geben. Wo, wisst ihr ja und wann werde ich frühzeitig mitteilen bei Facebook und Co.

Eure Nätty

Liebster Award

Ein weiteres Puzzle-Teil: Liebster-Award Nummer 4

So, ihr Lieben. Bald wisst ihr komplett über mich Bescheid. Denn es gibt ein weiteres Puzzle-Teil zum Großen Ganzen. Eine neue Nominierung zum Liebster-Award und somit elf neue Fragen, die es zu beantworten gab.

Die liebe Anke vom Blog gemuesebaby.de hat mich vor längerer Zeit nominiert und ich danke ihr ganz herzlich dafür!!! Es tut mir sehr Leid, dass es so lange gedauert hat diesen Beitrag fertigzustellen. Irgendwas ist ja immer. Aber nun ist es soweit. Ich habe es endlich geschafft!

Los geht es mit dem Interview:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
    Komischerweise kann ich gar nicht genau sagen, wie ich auf die Idee kam zu bloggen. Geschrieben habe ich schon immer gern. Angefangen zu bloggen habe ich ein Jahr nach der Geburt des Bilderbuchmädchens. Ich hatte in der Anfangszeit mit den verschiedensten Problemchen zu kämpfen, die ich mir vor der Geburt der Kleinen nie hätte vorstellen können. Daher dachte ich mir wohl so etwas wie, komm schreibste mal auf, wie es dir ergangen ist, damit die Schwangeren da draußen wissen was auf sie zukommt. Gut, dass es schon drölfzig andere Blogs gibt, die das tun ist jetzt ne andere Sache 😉 Schnell kam noch meine Zeichen-Leidenschaft ins Spiel und der Blog wurde mein liebstes Hobby. Zeichnen und Schreiben. Und zwar das was man will. Ohne Vorgaben von Lektoren, Autoren und sonstwem, ein Traum für meine kreative Seele. Ein Hoch auf das Internet! Ja, man kann das auch ohne Internet zuhause für sich machen … Aber wie geil ist das denn: Hier habe ich tatsächlich Leser!
  2. Was wünscht du dir für dein Kind?
    Natürlich nur das Beste! Gesundheit, Liebe, ein erfülltes Leben. Und ich wünsche ihm vor allem ganz viel Selbstbewusstsein, um in der Welt zu bestehen. Ich wünsche mir, dass es eine eigene Meinung hat und dazu steht. Es soll seine Träume leben können. Ich möchte sein Leben nicht in zu enge Bahnen lenken sondern ihm zeigen, dass ihm viele Möglichkeiten offen stehen.
  3. Was wolltest du werden, als du ein Kind warst?
    Lehrerin. Grundschullehrerin sogar. Ohje, das wär jetzt gar nichts mehr für mich.
  4.  Was kochst oder backst du am liebsten?
    Also backen hasse ich … Kochen, puh, … da gibt es eigentlich auch kein Gericht, was ich besonders gerne koche. Der Spaß am Kochen hält sich bei mir in Grenzen seit es so ein Zwang ist.
  5. Welche Musik hörst du gerne und hat sich das durch deine Kindern geändert?
    Nö, durch mein Kind hat sich mein Musik-Geschmack nicht geändert. Ich höre öfter Kinderlieder, die mag das Bilderbuchmädchen sehr und zu Martin Solveig geht sie voll ab und ich dann auch, weil das zusammen ja sehr viel Spaß macht 🙂 Ansonsten muss ich sagen, ich bin musikalisch nicht sehr tiefgehend interessiert. Musik ist für mich da, um dazu zu tanzen oder schräg mitzuträllern. Als Teenie ging ich gern zu Britney Spears und den Sugar Babes ab.
    Durch meinen Mann fand ich dann doch Zugang zu etwas anspruchsvollerer Musik. Ich höre jetzt auch gern mal Biffy Clyro oder Enter Shikari.
    Persönlich gefällt mir alles mögliche, Deichkind, Rihanna, Seed oder auch Foo Fighters. Und ich mag gern Disney-Lieder … und die Soundtracks zu den Star-Wars-Filmen. Ok, ich bin ein Desaster wenn es um Musik-Geschmack geht 😉 Ich beende das an dieser Stelle lieber.
  6. Für was hättest du gerne mehr Zeit?
    Bloggen unter anderem 🙂
  7. Bist du ein Stadt- oder Landmensch?
    Ich bin ein Landmensch. Ich liebe die Ruhe auf dem Land. Schnell im Grünen zu sein ist auch toll!
  8. Wohin würdest du jetzt gerne reisen?
    Ich würde gern nochmal nach New York reisen! (Hehe, Urlaub in der Stadt, Wohnen auf dem Land. Verdrehte Welt.)
  9. Gibt es Dinge, die du dir vorgenommen hast als Mutter zu tun, die du jetzt ganz anders machst?
    Ah, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll … Ich nenn mal ein Beispiel: Ich wollte, niemals das Familienbett einführen. Warum auch immer … Mittlerweile schlafen wir auch nicht mehr im Familienbett, aber in den ersten 13 Monaten war es für uns auf jeden Fall die beste Lösung.
  10.  Lebst du schon vegan oder kannst du dir vorstellen, dich und deine Familie rein pflanzlich zu ernähren?
    Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Vegetarisch könnte ich mir vorstellen.
  11.  Worauf freust du dich am meisten im Sommer?
    Mit nackten Füßen über eine Wiese zu laufen. Ein kühles Radler im Garten zu trinken. Den Geruch von frisch gemähtem Rasen mit den damit einhergehenden Kindheitserinnerungen. Eine Sandburg zu bauen mit meinem Mann und der Kleinen. Und zwar unsere allererste ; )

Das war’s erst mal von mir.

Diesmal nominiere ich nur einen Blog, den ich in letzter Zeit neu für mich entdeckt habe. Und zwar, weil meine letzte Nominierung noch nicht so lange her ist und ich im Rahmen dieser noch sehr aktuell meine letzten Neu-Entdeckungen nominiert hatte. Wer wissen möchte, welche Blogs das waren, findet den Artikel hier.  

Und jetzt geht um folgende Bloggerin, die ich heute mit großer Freude für den Liebster-Award nominiere:

Cathi von spieltriebe.com

Hier sind meine 11 Fragen für dich:

  1. Was bedeutet das Bloggen für dich?
  2. Hast du einen Blog, der dir als Vorbild dient?
  3. Wenn du ein Tier wärst, wärst du am ehesten ein … ?
  4. Womit hast du als Kind am liebsten gespielt?
  5. Um welches Spielzeug beneidest du deine Kinder bzw. was hättest du gern als Kind gehabt, was es in deiner Kindheit noch nicht gab?
  6. Welcher Charakterzug hat sich bei dir am meisten verändert seit du Mutter bist oder hast du dich gar nicht verändert?
  7. Twitterst du gern?
  8. Welches ist dein Lieblingsort in eurem Zuhause?
  9. Wie sieht dein Traumurlaub aus?
  10. Womit kann man dich ärgern?
  11. Was wünscht du dir für die nähere Zukunft?

Ich hoffe du machst mit. Bin gespannt auf deine Antworten! Hier nochmal die Regeln:

Danke dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke ihn in deinem Beitrag. Füge den “Liebster-Blog-Award”-Button in deinen Post ein und beantworte die dir gestellten Fragen. Nominiere anschließend weitere neue Blogger und stelle ihnen elf neue Fragen.

Kleinkind mit Kamm-Phobie

#Familienmoment Nr. 11 – Die Kamm-Technik – In Ruhe putzen leicht gemacht

Heute ist Mittwoch, also Zeit für einen kleinen #Familienmoment zur Aktion der lieben Küstenmami.

Die Familienmomente sind ja für mich irgendwie etwas ganz Besonderes. Es sind kleine Episoden aus unserem Familienleben. Manchmal geht es nur um klitzekleine Kleinigkeiten. Dinge an die man sich später vielleicht gar nicht mehr so genau erinnern kann. Wann haben wir das erste Mal Fußball gespielt? Wann haben wir uns zum ersten Mal richtig umarmt zum Abschied? All das wird festgehalten, geht nicht verloren und das finde ich schön.  Und heute gibt es etwas zum Schmunzeln. Los geht`s 😉

 

Familienmoment

 

Wenn Kleinkinder so alt sind wie das Bilderbuchmädchen gerade (20 Monate), dann sind sie ja seeeehr neugierig. Sie wollen am liebsten überall direkt mit der Nase drin sein. Und alles selber machen und überall mitmachen natürlich!

Schön, wenn die Kleinen so wissensdurstig sind. Im Alltag aber auch mal toootal nervig 😉

Denn wie cool ist es, wenn beim Badezimmer putzen immer ein kleiner Strolch dabei ist, der gern das Siffon erkunden (abreißen) möchte, der am liebsten aus der Toilette trinken möchte und auf den nassen Fliesen in regelmäßigen Abständen ausrutscht? Gar nicht cool …

Badezimmer putzen hab ich früher nur gemacht, wenn grad meine Babysitterin mit der Kleinen unterwegs war. Blöderweise grenzt nämlich das Bad direkt ans Kinderzimmer, so dass ich auch während die Kleine schläft, dort nicht putzen kann ohne dass sie aufwacht.

Heute habe ich mich aber mal wieder gewagt, das Bad in Anwesenheit des Bilderbuchmädchens zu putzen, da sie sich ja mittlerweile auch mal kurz selbst in ihrem Zimmer beschäftigt. Also Puzzle rausgekramt für die Kleine und für mich das Putzzeug.

Hat auch eine Weile super geklappt, doch dann überkam das Bilderbuchmädchen mal wieder die Neugier. Und schwupps stand sie zwischen dem zu wischenden Klo und mir.

„Machst du da, Mama?“
„Ich putze. Geh du doch solange in deinem Zimmer noch was spielen.“
Super Idee, Mama … Aber da kriegt man ja gaaar nichts mit!
Also wird im Bad herumgeklettert, versucht aus der Toilette zu trinken sowie auf den nassen Fliesen zu rennen.

Innerhalb von zwei Minuten habe ich schon wieder so oft „Nein!“ gesagt, dass ich es gar nicht mehr zählen kann.

„Nein, das ist Papas Kamm. Lass den bitte im Badezimmer …“
Kamm? Ha, da kommt mir eine Idee!

„Süße …!“ flöte ich. „Sollen wir mal deine Haare kämmen?“
„Nein!“ Zack, weg ist die Maus.

So einfach ist das. Ich putze in Ruhe weiter bis die Kleine sich wieder reinwagt.
Entschlossen gehe ich wieder mit dem Kamm auf sie zu  –  und ja, sie verschwindet auch diesmal sofort wieder.

Zum Kaputtlachen … Sicher ist das ein pädagogisch sehr wertvoller Tipp, wenn ihr mal kurz etwas ohne euer Kleinkind erledigen müsst. Naja, manchmal helfen solche kleinen Tricks im Alltag und sind vollkommen legitim, finde ich.  Mein Bad ist jetzt jedenfalls sauber. Und das ohne Unfälle und Geschrei.

Wer weiß ob ich mich ohne den #Familienmoment später daran erinnert hätte? Wollt ihr noch mehr Familienmomente? Dann findet ihr sie wie immer bei kuestenkidsunterwegs.

Liebe Grüße,

Nätty